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Die Erfindung betrifft eine Isolierkammer, insbesondere zur Behandlung
von Menschen oder Tieren, mit einer eine Behandlungsunterlage allseitig umschließenden,
mit Stirnwänden versehenen, gegebenenfalls doppelwandigen, aus biegsamer Folie gebildeten,
an einem Gestell aufgehängten schlauchartigen Hülle, die mit Öffnungen für die Zu-
und Abführung eines gasförmigen Mittels, mit Bedienungsöffnungen zum Einführen der
Arme einer Bedienungsperson sowie mit einer Beobachtungseinrichtung versehen ist.
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Bei einer bekannten Isolierkammer zur Behandlung von Menschen (österreichische
Patentschrift 207 995) ist eine aus elastischem Material bestehende, eine Druckkammer
bildende schlauchartige Hülle vorgesehen, die gegebenenfalls auch doppelwandig ausgeführt
und prall aufgeblasen sein kann. Die Hülle ist etwa so lang wie ein von ihr eingeschlossenes
Bett.
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Eine Behandlung einer auf dem Bett befindlichen Person kann mit dieser
Isolierkammer von außerhalb derselben jedoch nicht erfolgen, weil hierfür keine
Einrichtungen vorgesehen sind. Diese Isolierkammer kann daher praktisch auch nur
als eine Art Sauerstoffzelt od. dgl. benutzt werden.
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Bei einer anderen bekannten Isolierkammer zur Behandlung von Menschen
(schweizerische Patentschrift 183 332) ist eine halbtrommelartige, seitlich über
ein Bett ziehbare, mit Stirn- und Endflächen dicht verschließbare Hülle vorgesehen,
wobei die Stirn- und Endflächen Zu- und Abführanschlüsse, z. B. für Heilgase, besitzen.
Auch diese Isolierkammer eignet sich jedoch lediglich dazu, eine zu behandelnde
Person für eine gewisse Zeit unter Abschluß von der Umgebungsluft einer bestimmten
Atmosphäre auszusetzen, ohne unmittelbar an der Person irgendwelche Behandlungen
vornehmen zu können.
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Ferner ist eine zur Behandlung von Menschen dienende Isolierkammer
bekannt (schweizerische Patentschrift 280 979), die zylindrische Ausbildung besitzt,
in Längsrichtung über ein Bett schiebbar angeordnet ist und eine auf dem Bett liegende
Person einzuhüllen vermag, um bei dieser eine künstliche Beatmung durchzuführen.
In der Umfangswandung dieser Isolierkammer sind Beobachtungsfenster und verschließbare
Handöffnungen für eine Bedienungsperson vorgesehen. Die Wandungen der Isolierkammer
bestehen jedoch aus starrem Material und ermöglichen der Bedienungsperson daher
nicht eine völlige Zugänglichkeit der von dem Bett gebildeten gesamten Behandlungsunterlage.
Auch gewährleistet die Isolierkammer keinen vollständigen Abschluß zur Umgebungsluft.
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Den bekannten Isolierkammern haftet somit der wesentliche Mangel
an, daß sie einer außerhalb der Isolierkammern befindlichen Bedienungsperson, die
im Innern der Isolierkammern Verrichtungen auszuführen hat, keine völlige Bewegungs-
und Arbeitsfreiheit gestatten. Bei einer Isolierkammer, z. B. einer solchen zur
Behandlung von Menschen oder Tieren in einer bestimmten Atmosphäre, ist es jedoch
wichtig, daß, abgesehen davon, daß die eingeschlossene Atmosphäre erhalten bleibt,
die Bedienungsperson eine ungehinderte unmittelbare Behandlung der in der Isolierkammer
befindlichen Menschen oder Tiere vornehmen kann.
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Bei den bekannten Isolierkammern ist ferner nachteilig, daß bei ihnen,
soweit überhaupt vorhanden, die fensterartigen Einrichtungen an einer festen
Stelle
angebracht sind und der Bedienungsperson daher nicht eine Sicht zu allen Stellen
des Innern der Isolierkammer gestatten.
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Soweit die bekannten Isolierkammern eine die Behandlungsunterlage
umgebende Hülle aus einer biegsamen, im wesentlichen durchsichtigen Folie aufweisen,
wird bei ihnen die Sicht der Bedienungsperson durch Faltenbildungen bzw. Wellungen
behindert, die auftreten, sobald die Bedienungsperson mit ihren Armen durch in der
Hülle vorgesehene Handöffnungen in das Innere der Isolierkammer hineingreift. Wenn
die Bedienungsperson bei diesen Isolierkammern, um besser an die Behandlungsunterlage
heranzukommen, die Hülle mit dem Gesicht berührt, kann es sogar vorkommen, daß sich
die Hüllenfolie so an das Gesicht der Bedienungsperson anschmiegt, daß die Atmung
derselben behindert wird.
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Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Isolierkammer zu schaffen, die unter Vermeidung der vorgenannten Mängel einerseits
der Bedienungsperson eine leichte Zugänglichkeit aller Stellen des von ihr umschlossenen
Raumes ermöglicht und andererseits der Bedienungsperson auch eine ungehinderte Sicht
zu allen Stellen des Innern der Isolierkammer gewährt. Dabei soll die Isolierkammer
so gestaltet sein, daß das Volumen des von ihr umschlossenen Raumes im wesentlichen
konstant bleibt und daher auch der in ihrem Innern herrschende Druck in vorbestimmter
Höhe konstant gehalten werden kann.
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Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei
einer Isolierkammer der eingangs genannten Art das Gestell für die Aufhängung der
Hülle ein über der Behandlungsunterlage und zu dieser parallel angeordnetes Tragglied
aufweist, an dem die Hülle gleitbar befestigt ist, daß die Hülle mindestens die
doppelte Länge der von ihr umschlossenen Behandlungsunterlage besitzt sowie entsprechend
ziehharmonikaartige- Falten aufweist und daß etwa in der Mitte der Länge der Hülle
an dieser Bedienungsöffnungen, von denen mit der Hülle in dichter Verbindung stehende
Bedienungsorgane ausgehen, sowie eine Beobachtungseinrichtung angeordnet sind.
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Infolge dieser Ausbildung der Isolierkammer kann deren Hülle mit
den Bedienungsorganen und der Beobachtungseinrichtung längs der Behandlungsunterlage
verschoben werden. Dies gibt der Bedienungsperson die Möglichkeit, mit den Bedienungsorganen
zu allen Stellen des von der Hülle umgebenen Raumes zu gelangen. Ferner kann die
Bedienungsperson auf Grund dessen durch die Beobachtungseinrichtung alle Stellen
im Innern der Isolierkammer betrachten. Durch die Verschiebung der Hülle werden
dabei weder das Volumen des von der Hülle umschlossenen Raumes noch der in diesem
herrschende Druck verändert.
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Eine zweckmäßige Weiterbildung der Isolierkammer besteht darin, daß
die Bedienungsorgane aus handschuhartigen Gebilden bestehen, deren Öffnungsrand
mit den Rändern der Bedienungsöffnungen der Hülle dicht verbunden ist.
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Eine vorteilhafte weitere Ausbildung der Isolierkammer besteht darin,
daß mindestens eine Stirnwand der Hülle eine Öffnung von mindestens dem Querschnitt
der Behandlungsunterlage besitzt und daß die beiden Stirnwände der Hülle durch einen
von
dieser Öffnung bzw. diesen Öffnungen ausgehenden inneren Tunnel von mindestens der
Länge der Behandlungsunterlage verbunden sind, der die Behandlungsunterlage gegenüber
dem Innern der Hülle dicht abschließt.
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Hierdurch ist es möglich, in die Isolierkammer eine gewöhnliche Behandlungsunterlage,
wie beispielsweise den Sprungrahmen eines Bettes, einzuschieben, die gegenüber dem
Innern der Isolierkammer isoliert und von diesem getrennt ist. Bei Verwendung der
Isolierkammer zur Behandlung von Menschen befindet sich bei dieser Ausführung die
zu behandelnde Person in dem durch die Hülle isolierten Raurn zwischen der oberen
Fläche des l Tunnels und dem oberen Teil der Hülle. Für die zu behandelnde Person
ergibt sich somit der Vorteil. daß sie auf einem richtigen Bett liegen kann.
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Andererseits entfällt hierdurch für das Bedienungspersonal die sonst
erfordel-liche zeitraubende und mühevolle Sterilisierung der Behandlungsunterlage.
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Bei der in Frage stehenden Ausführungsform der Isolierkammer ist
es zweckmäßig, wenn jede Stirnwand der Hülle eine Öffnung besitzt und die Enden
des Tunnels mit den Rändern dieser Öffnungen dicht verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform
kann der Tunnel aus biegsamem Material bestehen.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Isolierkammer
nach der Erfindung ist vorgesehen, daß die Hülle zwei mit Abstand voneinander angeordnete
Umfangswandungen aufweist und daß der Zwischenraum zwischen diesen Wandungen unter
Druck steht.
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Um die Arbeit in der Isolierkammer zu erle chterll, ist ferner vorgesehen,
daß innerhalb der Hülle sowie oberhalb der Bedienungsorgane eine bewegbare Tragvorrichtung
angeordnet und diese an dem Tragglied zusammen mit der Hülle verschieblich befestigt
ist.
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Hinsichtlich der Beobachtungseinrichtung der Isolierkammer sieht
eine Weiterbildung der Erfindung ferner vor, daß oberhalb der Bedienungsorgane eine
Beobachtungseinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher in dem von ihr umgebenen
Bereich die Folie der Hülle in glattgezogenem Zustand gehalten wird.
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Dabei weist die Beobachtungseinrichtung zweckmäßig wenigstens einen
Ring und Haltemittel auf, die mit dem Ring zum Glatthalten der Hüllenfolie zusammenwirken.
Ferner kann in den die Hüllenfolie straff haltenden Ring ein in diesen passender
sowie in das Hülleninnere ragender Körper eingesetzt sein.
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Die erfindungsgemäße Isolierkammer eignet sich insbesondere für die
Behandlung von Patienten, die mittels derselben sofort nach ihrer Einlieferung in
ein Krankenhaus, ein Feldlazarett oder einen Verbandsplatz auf den gerade zur Verfügung
stehenden Betten in einer bestimmten Atmosphäre behandelt werden können. Bisher
war es in solchen Fällen erforderlich, vorher einen ganzen Raum zu sterilisieren,
der dann nur für den einen Zweck verwendbar war. Zweifellos verlangte dieses Verfahren
einen erheblich größeren Arbeits- und Raum aufwand als die erfindungsgemäße Isolierkammer.
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Die Isolierkammer kann aber ebensogut auch für Tiere, Pflanzen und
Mikroorganismen Verwendung finden. Auch kann man sie mit Vorteil zur Behandlung
von irgendwelchen Gegenständen benutzen.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Isolierkammer wiedergegeben, und zwar zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung
einer Ausführungsform der Isolierkammer, F i. 2 eine perspektivische Darstellung
einer anderen Ausführungsform der Isolierkammer, F i g. 3 einen Querschnitt nach
der Linie 3-3 in Fig. 2, F i g. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 in i=; g.
7, F i g. 5 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsfonn der
Isolierkammer, F i g. 6 einen Querschnitt nach der Linie 6r6 in Fig. 5, F i g. 7
eine perspektivische Darstellung einer noch anderen Ausführungsform der Isolierkammer,
F i g. 8 eine Seitenansicht der Beobachungseinrichtung und der Bedienungsorgane
einer Isolierkammer in Teildarstellung, F i g. 9 einen Querschnitt nach der Linie
9-9 in Fig. 8, Fig. 10 einen Querschnitt einer abgewandelten BeobachtungseinricIltung
der Isolierkammer in Teildarstellung, F i g. 11 einen Querschnitt einer weiteren
abgewandelten Beobachtungseinrichtung der Isolierkammer in Teildarstellung und F
i g. 12 einen Querschnitt einer noch anderen Beobachtungseinrichtung der Isolierkammer
in Teildarstellung.
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Die in F i g. 1 dargestellte Ausführungsforni ist die einfachste
und grundlegendste Konstruktion der Isolierkammer. Bei dieser umschließt die allgemein
mit 10 bezeichnete Isolierkammer eine Behandlungsunterlage 12, die von einer Plattform,
Matratze, Werkbank oder einem ähnlichen Gegenstand gebildet sein kann. Die Behandlungsunterlage
kann beispielsweise einen Patienten tragen, während sie in anderen Fällen als Unterlage
für Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen oder auch sonstige Gegenstände Verwendung finden
kann, für die z. B. eine staubfreie oder eine einen bestimmten Leuchteffekt hervorrufende
Atmosphäre gewünscht wird. Die Isolierkammer 10 kann auch eine Maschine umschließen,
wie sie beispielsweise zur Verarbeitung von Beryllium verwendet wird, wobei schädlicher
Staub erzeugt wird. Schließlich kann die Isolierkammer 10 auch noch mit inertem
Gas zum Schweißen von Titan oder für chemische Versuche gefüllt sein, wenn eine
Luftatmosphäre unerwünscht ist.
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Die Behandlungsunterlage 12 wird in bekannter Weise, z. B. durch
lange Rohre 14, abgestützt, die sich längs der Behandlungsunterlage 12 erstrecken.
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Gemäß Fig.4 sind diese Rohrel4 einstückig mit einer Anzahl Querstangen
16 verbunden und besitzen Füße 18. die mit ihnen aus einem Stück bestehen.
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Die Füße 18 der Rohre 14 reichen nicht bis unter die Behandlungsunterlage
12, sondern greifen an den Rohren 14 mit Abstand von jedem Ende der Behandlungsunterlage
12 an, was am besten aus F i g. 1 zu ersehen ist. Die Füße 18 sind im übrigen mit
Laufrollen 20 versehen, um die Isolierkammer 10 bewegen zu können.
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Oberhalb der Bahandlungsunterlage 12 ist ein starrer Rahmen22 befestigt,
der ein Tragglied 24 besitzt, das mit einem Paar umgekehrt stehender Rahmenglieder
26 von U-förmiger Gestalt verbunden ist, um eine starre Halterung oberhalb der Behandlungsunterlage
12 zu bilden. Das Tragglied 24 ist dabei so angeordnet, daß es sich in der gewünschten
Höhe
oberhalb der Behandlungsunterlage 12 befindet. An dem Tragglied 24 ist mittels üblicher
Anschlußösen 28 eine die Behandlungsunterlage 12 allseitig umschließende, mit Stirnwänden
versehene schlauchartige Hülle 30 aus einer biegsamen Folie befestigt. Vorzugsweise
besteht diese Hülle 30 aus Polyvinylchlorid, da dieser Werkstoff nicht nur biegsam,
sondern auch durchsichtig ist. Falls eine Durchsichtigkeit der Hülle 30 nicht erwünscht
oder wichtig ist, kann auch ein anderes biegsames Material verwendet werden, das
gegenüber denjenigen Stoffen, die mit der Hülle 30 abgeschirmt werden sollen, ausreichend
widerstandsfähig ist. Für besondere Zwecke kann für die Hülle 30 auch ein völlig
lichtundurchlässiges Material aus Kunststoff oder Gummi verwendet werden, und zwar
um den von der Hülle 30 umgebenen Raum gegen Licht abzuschirmen. Die Anschlußösen
28 sind an der Hülle 30 mit Abstand hintereinander, wie dies in F i g. 1 gezeigt
ist, in geeigneter Weise, z. B. mittels Schweißen, Kleben od. dgl., befestigt. Man
kann die Anschlußösen 28 an der Hülle 30 aber auch durch eine nicht dargestellte
Spanneinrichtung, z. B. eine Feder oder ein Gummistück, befestigen.
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Die Hülle 30 hängt von dem Tragglied 24 in einer Anzahl von Falten
32 herab, die einige Zentimeter weit sind und vom Tragglied24, entsprechend der
pyramidenförmigen Gestalt der Hülle 30, bis unter die Behandlungsunterlage 12 und
die aus Rohren bestehenden Gestellteile 14 reichen. Die Hülle 30 soll in aufgespanntem
Zustand mindestens doppelt so lang sein wie die Behandlungsunterlage 12. Da die
Hülle 30 in Falten frei bis herab zu den Rohren 14 und der Behandlungsunterlage
12 hängt, können zur Vervollständigung der Isolierung und Abdichtung des von der
Hülle 30 eingeschlossenen Raumes geeignete Dichtungen bekannter Art an den Stellen
34 vorgesehen sein, an welchen die Rohre 14 die Stirnwände der Hülle 30 durchdringen.
Um sterile Luft in die Isolierkammer einzuführen, ist an die Stirnwand 38 der Hülle
30 ein Schlauch 36 angeschlossen, der unter Vermittlung einer Dichtung 40 mit der
Hülle 30 verbunden ist. Am Boden der Hülle 30 ist ein Luftaustritt 42 vorgesehen,
der eine ähnliche Abdichtung 40 aufweist. Der Schlauch 36 kann außer für sterile
Luft je nach dem Verwendungszweck der Isolierkammer 10 selbstverständlich auch für
jedes andere Behandlungsmedium verwendet werden.
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Wenn die Isolierkammer 10 steril bleiben soll, ist es zweckmäßig,
daß sie unter leichtem innerem tXberdruck gehalten wird, so daß bei Undichtigkeiten
Luft bzw. das Gas aus der Isolierkammer 10 austritt, nicht aber von außen in diese
gelangt.
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An einer beliebigen Stelle der Seitenwand der Hülle 30 sind Bedienungsöffnungen
44 vorgesehen, mit denen als Bedienungsorgane dienende handschuhartige Gebilde 46
dicht verbunden sind, welche die Ausführung von Arbeiten in dem gesamten Bereich
der Isolierkammer 10 gestatten. Dabei läßt es die IsolierkammerlO infolge der Biegsamkeit
und Ausbildung ihrer Hülle 30 zu, daß die Bedienungsperson, die ihre Hände in die
Handschuhe 46 steckt, zu der ganzen Behandlungsunterlage 12 Zugang hat, indem sie
mit ihrem Körper gegen die entsprechende Wandung der Hülle 30 drückt. Der bis unter
die Behandlungsunterlage 12 und die Rohre 14 hängende Teil der Hülle 30 ist völlig
ausreichend, um der Bedienungsperson entlang der Behandlungsunterlage
12 die notwendige
Bewegungsfreiheit zu geben. Die hierfür, abgesehen von der doppelten Länge der Hülle
30 wie der Behandlungsunterlage 12, nötige Materialmenge derselben hängt ab von
der Breite der Bahandlungsunteriage 12 und von der Umrißlinie der Hülle 30 oberhalb
der Behandlungsunterlage 12 in der Querschnittsebene. Dabei soll jedoch die Menge
an zusätzlichem, unter die Rohre 14 reichendem Material der Hülle 30 ausreichend
sein, um der Bedienungsperson zu gestatten, über die ganze Breite der Behandlungsunterlage
12 zu reichen, oder für den Fall, daß zwei Bedienungspersonen, d. h. je eine auf
einer Seite der Isolierkammer 10, vorgesehen sind, um jeder derselben zu ermöglichen,
mindestens bis in die Mitte der Behandlungsunterlage 12 zu greifen.
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Die als Minimum vorgesehene doppelte Länge der Hülle 30 gegenüber
der Behandlungsunterlage 12 ergibt die lotrechten Falten 32, die es der Bedienungsperson,
die ihre Hände in die Handschuhe46 gesteckt hat, ermöglichen, diese von einem bis
zum anderen Ende der Behandlungsunterlage 12 zu bewegen. Die genaue Lage der Bedienungsöffnungen
44 und der Handschuhe 46 an der Wandung der Hülle 30 ist unwichtig, solange genügend
biegsame Folie in Form von Falten 32 beiderseits derselben vorliegt. Die Mindestlänge
der Hülle 30 zwischen einer Bedienungsöffnung 44 und einer Stirnwand 38 der Hülle
30 muß jedoch etwa einer vollen Länge der Behandlungsunterlage 12 entsprechen.
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Die IsolierkammerlO gemäß Fig. 1 besitzt eine einwandige Hülle 30,
die für Anwendungen mit innerem Überdruck geeignet ist und in der Durchlässe vorgesehen
sind, um ein Ausströmen von Luft od. dgl. aus der Hülle 30 heraus zu gestatten.
Die einwandige Bauart ist besonders zweckmäßig, wenn eine sterile oder keimfreie
Atmosphäre im Innern der Hülle 30 gewünscht ist. Eine solche einwandige Hülle 30
ist jedoch ungeeignet zum Isolieren gefährlicher Organismen, da in diesem Falle
Leckströmungen leichter in die Hülle eindringen als aus ihr austreten.
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Für derartige Fälle ist die in den F i g. 2 bis 4 dargestellte abgewandelte
Isolierkammer 10 vorgesehen.
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Diese Isolierkammer weist eine doppelwandige Hülle 30 mit einer Innenwandung
66 und einer Außenwandung 68 auf. Die Innen- und Außenwandungen 66, 68 werden bei
dieser Ausführung durch Abstandhalter70 daran gehindert, um mehr als einen bestimmten
Abstand auseinander- oder zusammenzugehen. Die Abstandhalter 70 sind in geeigneter
Weise an der Innen- und Außenwandung 66, 68 befestigt.
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Wie Fi g. 3 zeigt, ist der Schlauch 36 unter Vermittlung der Dichtung
40 in die Außenwandung 68 eingepaßt und ermöglicht die Erzeugung eines Überdrucks
zwischen der Innen- und der Außenwandung 66, 68 der Hülle 30. An einer dem Schlauch
36 gegenüberliegenden Stelle der Innenwandung 66 ist eine Düse 72 vorgesehen. Durch
diese Düse 72 kann das in den Raum zwischen den beiden Wandungen 66, 68 eingepreßte
Gas, z. B. Luft, durch die Innenwandung 66 in das Innere der Hülle 30 gelangen.
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Diese Ausbildung schützt die Umgebung der Isolierkammer gegen deren
Inhalt. Bei Undichtigkeiten der Innenwandung 66 bewirkt nämlich der zwischen dieser
und der Außenwandung 68 herrschende Druck, daß eine Gas- oder Luftströmung in die
Isolierkammer stattfindet, wodurch giftige Stoffe nicht aus
dem
Innern des isolierten Raumes in die Umgebungsluft gelangen können, was sehr nachteilige
Folgen hätte. In gleicher Weise würde ein Loch in der Außenwandung 68 auch nur einen
Austausch mit der Umgebungsluft ergeben. Die doppelte Wandung der Hülle 30 in Verbindung
mit dem zwischen deren Wandungen 66, 68 herrschenden Überdruck stellt somit eine
wirkungsvolle Sicherheitseinrichtung dar.
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Bei der Ausführung nach F i g. 2 sind ferner, abgesehen von dem starren
Tragglied 24, noch zusätzliche Rahmenteile 74 vorgesehen, bei denen es sich um biegsame
Stangen handelt. Diese Rahmenteile 74 sind wie das Tragglied 24 an den U-förmigen
Rahmengliedern 26 befestigt. Zu ihrer Befestigung dienen Einrichtungen, die ihre
Befestigung in der gewünschten Höhe sowie mit der gewünschten Spannung gestatten.
An den oberen Kanten der Hülle 30 sind seitliche Halteösen 28 vorgesehen, mit welchen
die Hülle 30 in ähnlicher Weise wie mit den mittleren Halteösen 28 an dem Tragglied
24 an den Rahmenteilen 74 befestigt ist.
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F i g. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Isolierkammer 10,
bei der die Hülle 30 die ganze Behandlungsunterlage 12, die aus einem Bett mit Kopf-
und Fußteilen 12 a, 12 b sowie Füßen 12 c besteht, umschließt. Die Hülle 30 kann
dabei je nach Wunsch eine einfache oder doppelte Wandung haben.
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Bei allen beschriebenen, eine Behandlungsunterlage 12 umschließenden
Isolierkammern 10 ist eine Gasschleuse 78 vorgesehen, die auf einem fahrbaren, mit
Lenkrollen 20 versehenen Gestell 80 angeordnet ist. Die Gasschleuse 78 ist mit einer
äußeren Tür 82 und einer inneren, nicht dargestellten Tür versehen.
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Die äußere Tür 82 kann geöffnet werden, um beispielsweise irgendwelche
Chemikalien, wie Phosphorsäure, auf ein in der Schleuse 78 befindliches Material
aufzusprühen. Nach einer angemessenen Zeit wird dann die innere Tür der Schleuse
78 geöffnet, damit dieses Material in die Isolierkammer gelangen kann. Handelt es
sich darum, daß Menschen oder Tiere durch die Schleuse 78 in die Isolierkammer gelangen,
so muß die Schleuse 78 entsprechend groß ausgebildet sein.
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Die Schleuse 78 ist an einer geeigneten Stelle seitlich einer Stirnwandung
38 der Hülle 30 angebracht und mit ihren vorderen Kanten 86 dicht mit der Hülle
30 verbunden. Es könnte jedoch auch vorgesehen sein, daß die Schleuse 78 an den
mittleren Teil der Hülle 30 angeschlossen ist, um sich über die ganze Länge der
Behandlungsunterlage 1.2 bewgen zu können.
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Die Fig. 5 und 6 zeigen noch eine andere Ausführungsform der Isolierkammer
10. Der Aufbau dieser Isolierkammer gestattet die Anordnung derselben um ein übliches
Bett oder einen normalen Tisch, die für die Behandlungsunterlage verwendet werden
und selbst keine Behandlung erfordern. Bei dieser Ausführungsform befinden sich
die verschiedenen Teile des Bettes od. dgl. außerhalb des isolierten Raumes.
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Die den Behandlungsbereich umschließende Hülle 30 besteht hierbei
ebenfalls aus einer inneren und äußeren Wandung 66 bzw. 68. Falls gewünscht, könnte
die Hülle 30 jedoch auch von einer einfachen Wandung gebildet sein. Die Wandungen
66, 68 sind wiederum etwa doppelt so lang wie die Behandlungsunterlage 12, damit
jede Stelle der Behandlungsunterlage 12 von außen zugänglich ist. Die Stirnwände
86
der Hülle 30 sind biegsam und bestehen aus dem gleichen Folienmaterial wie deren
Seitenwandungen.
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Die Stirnwände 86 der Hülle 30 könnten aber auch aus steiferem Material
bestehen als deren Seitenwandungen, damit die Form der Isolierkammer 10 besser beibehalten
wird. Insoweit ist der Aufbau der Isolierkammer 10 nach den F i g. 5 und 6 der gleiche
wie derjenige der bereits beschriebenen Isolierkammer 10.
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Wie F i g. 6 am besten zeigt, ist bei dieser Isolierkammer 10 jedoch
ein innerer Tunnel 88 vorgesehen, der sich, ohne mit den Seitenwandungen 66, 68
der Hülle 30 verbunden zu sein, einstückig an rechteckige Öffnungen 90 der Stirnwandungen
86 derselben anschließt. Der Tunnel 88 erstreckt sich ununterbrochen durch die Isolierkammer
10 und besitzt offene Enden. Von ihm wird daher ein freies Gehäuse zur Aufnahme
von waagerechten Bettgestellteilen 92 und einem von diesen getragenen Sprungfederrahmen
94 gebildet. Auf den oberhalb des Sprungfederrahmens 94 befindlichen Teil des Tunnels
88 kann im Innern der Hülle 30 eine Matratze M oder eine andere Unterlage für einen
Patienten od. dgl. gelegt sein, die dann die Behandlungsunterlage 12 darstellt.
Es ist jedoch auch möglich, die obere Fläche des Tunnels 88 selbst als Behandlungsunterlage
zu benutzen.
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Der Vorteil der zuletzt beschriebenen Isolierkammer 10 besteht darin,
daß alles, was in dem Tunnel 88 untergebracht ist, nicht sterilisiert zu werden
braucht oder eine andere Behandlung erfahren muß, wie es der Fall wäre, wenn diese
Teile in die Isolierkammer 10 mit aufgenommen würden. Da die Hülle30, deren Stirnwände
86 und der Tunnel 88 biegsam sind, können im übrigen die Füße eines Bettes sowie
die Beine eines Tisches in umgeklappter Form durch den Tunnel 88 der Hülle 30 gebracht
werden. Anschließend besteht dann die Möglichkeit, die Isolierkammer 10 mittels
eines Schlauches 36 aufzublasen.
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Um für die Bedienungsperson eine ungehinderte Sicht in das Innere
der Isolierkammer 10 zu schaffen, ist bei den beschriebenen Ausführungen derselben
eine mit 48 bezeichnete Beobachtungseinrichtung vorgesehen. Diese Beobachtungseinrichtung
ist insofern wichtig, als selbst bei im wesentlichen durchsichtigem Polyvinylchlorid
als Werkstoff für die Hülle 30 dieses Material mitunter nur eine unklare, verschwommene
Sicht ermöglicht, was unter anderem auf die der Folie eigene ungleichmäßige und
wellenartige Beschaffenehit an den Stellen unmittelbar vor der sich bewegenden Bedienungsperson
zurückzuführen ist.
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Eine klare Durchsichtigkeit einer aus derartigem Material bestehenden
Folie ergibt sich vielmehr nur dann, wenn sich diese in glattgespanntem Zustand
befindet.
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Die Beobachtungseinrichtung 48 besitzt einen Ring 50 aus magnetischem
Werkstoff, z. B. überzogenem Weicheisen, beliebiger Form. Bei den meisten Ausführungsformen
besitzt die Beobachtungseinrichtung 48 runde Gestalt. Sie kann jedoch auch von quadratischer,
rechteckiger oder beliebiger anderer Gestalt sein. Vorteilhaft wird bei ihr ein
Ring 50 verwendet, der einen quadratischen oder rechteckigen Raum umschließt.
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Der Ring 50 ist am besten in den F i g. 9 und 10 zu erkennen. Es
besitzt L-förmigen Querschnitt und hat einen zlindrischen Teil 52 sowie einen Flansch
54. Wenn die Folie der Hülle 30 glatt über die Kante
56 des Ringteils
52 gespannt ist, wird sie mittels einer Vielzahl kleiner Magnete 58 in dieser Stellung
festgehalten, wie dies die Fig.8 und 9 zeigen Dabei ermöglicht die Verwendung einer
Vielzahl kleiner Magnete 58 eine variable und regelbare Spannung des Hüllenwerkstoffes,
ohne daß die Gefahr besteht, daß dieser durchlöchert wird. Auch kann der Ring 50
infolge. der Verwendung der Magnete 58 leicht entfernt oder in seiner Stellung verändert
werden, ohne daß die Hüllenfolie irgendwie beschädigt wird.
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Wie sich aus Fig.9 ergibt, dient der Ringflansch 54 als Stütze und
der Ringteil 52 als Unterlage zur Aufnahme der entsprechend ausgebildeten Magnete
58.
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F i g. 10 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungsforin der Beobachtungseinrichtung.
Diese besitzt den gleichen Ring 50 aus magnetischem Werkstoff wie die Beobachtungseinrichtung
gemäß den Fig. 8 und 9. Darüber hinaus ist bei ihr jedoch noch ein Ring 60 vorgesehen,
der einen zylindrischen Teil 62 und einen Flansch 64 besitzt und in den Ring 50
paßt. Der Ring 60 kann aus Kunststoff bestehen und in seine Oberfläche eingebettete
Magnete besitzen oder aus nichtmagnetischem Werkstoff gefertigt sein und in der
von ihm gebildeten L-förmigen Rinne eine Vielzahl von aufgesetzten Magneten 58 aufweisen.
Der Vorteil der Verwendung eines zusätzlichen Ringes 60 aus nichtmagnetischem Werkstoff
besteht darin, daß die Spannung der Hüllenfolie an den Kanten 56 des Ringes 50 besser
verteilt ist, wodurch sich eine größere Haltbarkeit der Folie ergibt.
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Obgleich dies nicht dargestellt, ist es auch möglich, an der Seite
eines oder beider Ringe 50 und 60, die der Hüllenfolie zugekehrt ist, einen nicht
gleitenden Werkstoff, wie Gummi, vorzusehen. Erfolgt eine Ausrüstung des bzw. der
Ringe 50,60 mit einem solchen nicht gleitenden Werkstoff, so können leichte Ringe
od. dgl. aus magnetisch anziehbarem Werkstoff mit flachem Querschnitt zur Verwendung
gelangen.
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Andere Ausführungsformen der BeabachtuIIgseinrichtung zeigen die
Fig. 7, 11 und 12. Diese abgewandelten Ausführungsformen gestatten es der Bedienungsperson,
einen noch besseren Einblick in das Innere. der Isolierkammer 10 zu gewinnen, ohne
dabei Falten oder Wellungen an der Seitenwand der Hülle 30 zu erzeugen. Dies wird
dadurch. erreicht, daß die in Frage stehenden Beobachtungseinrichtungen 48 a und
48 b in den gegenüber der Umgebung isolierten Raum hineinragen. Die-Beobachtungseinrichtung48a
besitzt einen halbkugel artigen durchsichtigen Kunststoff- oder Glaskörper 96, der
einen über einen Ring 50 ragenden Flansch 98 hat. Um die Hüllenfolie zwischen dem
Ring 5Q und dem Flansch 98 einzuklemmen, sind Magnete 58 vorgesehen. Die Hüllenfolie
paßt sich in ihrer Gestalt dem Körper 96 an. Infolgedessn ist es der Bedienungsperson
möglich, den Kopf in den Körper 96 hineinzustecken, wodurch sie eine besonders gute
Sicht in die Isolierkammer 10 erhält. Bei der Beobachtungseinrichtung 48 b ist ein
mehrere Begrenzungsflächen aufweisender Körper 100 mit Flanschen 102 ähnlich dem
Flansch 98 des Körpers 96 vorgesehen. Magnete 58 halten hier die Hüllenfolie zwischen
einem Ring 50 und den Flanschen 102 des Körpers 100 ähnlich wie bei der Einrichtung
48 a.
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F i g. 6 zeigt in ausgezogenen Linien und die Fig. 1, 5 und 7 zeigen
in gestrichelten Linien eine
zur Aufnahme von Werkzeugen und Geräten dienende bewegliche.
Tragvorrichtung 104, die Halter L aufweist und als Schale ausgebildet ist. Die Tragvorrichtung
104 besitzt zur Bildung ihrer Schale eine ebene Bodeufläche 106 sowie hochstehende
Seitenränder 108. Die Schale der Tragvorrichtung 104 ist in geeigneter Weise an
einander gegenüberstehenden Streben 110 befestigt, die sich an Tragstangen 112,
welche durch die Hüllenfolie an entsprechend abgedichteten Öffnungen 114 durchtreten,
vereinigen.
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Die Tragstangenll2 sind mit ihrem oberen Ende an Halteösen 28 befestigt,
die somit sowohl die Hülle 30 als auch die Tragvorrichtung 104 halten. Das Besondere
dieser Konstruktion ist darin zu sehen, daß die bewegliche Tragvorrichtung 104 automatisch
seitlichen Bewegungen der Hiille 30 folgt und daher der Bedienungsperson zu jeder
Zeit einen bequemen Zugang zu von ihr getragenen Werkzeugen oder anderen Gegenständen
gestattet.
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Bei allen Ausführungsformen der Isolierkammer 10 bleibt infolge der
Falten 32 der Hülle 30 und der bezüglich der Behandlungsunterlage 12 doppelten Länge
der Hülle 30 das Volumen des umschlossenen Kammerraumes praktisch immer konstant.
Sollte sich die Bedienungsperson einmal so gegen die Seitenwandung der Isolierkammer
1Q anlehnen, daß diese in den umschlossenen Kammerraum hineingedrückt wird, so führt
dies nämlich nicht etwa zu einem Druckanstieg in dem Innern der Isolierkammer 10,
da sich dabei die Falten 32 um ein der Volumenänderung entsprechendes Maß ausdehnen.
Dies ist dann besonders wichtig, wenn in der Isolierkammer 10 eine giftige Atmosphäre
herrscht. und diese nicht durch Drucksteigerungen aus ihr hinausgepreßt werden darf.
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Während die beschriebenen IsolierkammernlO durch die Schleuse 78
zugänglich sind, ist es jedoch auch möglich, an der Stirnwand. 38 bzw. 86 der Hülle
30 der Isolierkammern. 10 eine Öffnung vorzusehen,. die, nachdem das zu behandelnde
Lebewesen oder der zu behandelnde Gegenstand in die Isolierkammer gelangt ist, in
bekannter Weise mittels eines Reißverschlusses, durch Heißsiegeln oder durch chemische
Mittel dicht verschlossen werden kann.