AT207995B - Druckkammer für eine transportable Klimaanlage - Google Patents

Druckkammer für eine transportable Klimaanlage

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  Druckkammer für eine transportable Klimaanlage 
Langjährige Beobachtungen und Untersuchungen der Wetterpathologie und der Wetterbiologie ergaben, dass bei   verschiedenen Wetterlagen, insbesondere   bei aufkommenden Umschwüngen, oft eine katastrophen- artige Verschlechterung bei gewissen Krankheiten (z. B. Herz- und Kreislaufstörungen) und nach Operatio- nen auftritt. Auch die beim Aufeinanderprall von Wetterfronten entstehenden Hochfrequenzwellen wirken sehr störend. Sogar bei gesunden, aber empfindlichen Menschen können sie viele Stunden vor dem Wetter- umschwung Beschwerden verursachen. 



   Es sind zwar Klimaanlagen bekannt, doch erfordern diese meistens einen so grossen Aufwand, dass die
Verwendung selten erfolgt. Für den Fall nicht transportfähiger Kranker wurden bereits Druckkammern aus sackartigen und   zeltähnlichenumhüllungen   auf Bahren und Bettgestelle vorgeschlagen. Auch lichtdurch- lässige Materialien wurden für diesen Zweck schon angegeben. 



   Diese   bekannten Ausführungen   schützen meist nicht vor den   angeführten Hochfrequenzwellen   und be- nötigen sperrige und stabile Stützen und Rahmen. 



   Erfindungsgemäss wird als Klimaraum ein glasklar-durchsichtiger, elastischer Kunststoffschlauch ver- wendet, der nur so gross ist, dass darin ein Kranker bequem liegen, eventuell auch sitzen kann. In diesen
Schlauch wird von einem geeigneten Gebläse mit geringem Überdruck, den jeweiligen Bedingungen entsprechende, temperierte Luft mit einem gewünschten Feuchtigkeitsgehalt eingeblasen. Der Kunststoff- schlauch ist mit einem auf einen bestimmten Druck einstellbaren Ventil versehen, das einen Druckabfall und Druckschwankungen bei Wetterstörungen verhindert. Bei Druckänderungen der Umgebungsluft werden nur die elastischen Kräfte der Kunststoffhülle mehr oder weniger beansprucht. Durch dieses Ventil strömt auch ständig soviel Luft ab als zugeführt wird, so dass sich weder eine verbrauchte Luft noch Gerüche ansammeln können.

   Gleichzeitig wird der Schlauch dadurch prall aufgeblasen und trägt sich selbst. 



   Die Oberfläche des Schlauches ist mit einem Netz aus dünnen Drähten oder mit einer netzartigen Metallisierung (durch Aufbringen von Metallpulver oder Folien In netzartiger Form) versehen. Dieses wirkt als   Faradayscher   Käfig und schwächt elektrische Felder. 



   Es ist bekannt, Zimmerwände mit Metallnetzen zu versehen, um elektrische Wellen stark zu schwächen. Ebenso wurde bereits vorgeschlagen, Kleider mit Metallnetzen auszustatten, um damit den Träger vor störenden elektrischen Einflüssen zu schützen. Bei einer transportablen Klimakammer ist es vorteil- 'hafter, diesen Schutz bereits an der Kammeroberfläche anzubringen. Es werden nur selten Räume mit den   angeführtenMetallnetzen   vorhanden sein, und auch der Kranke soll keine spezielle, unzweckmässige oder beengende Kleidung benötigen. 



   Die Figur zeigt die schematische Darstellung der Erfindung. Auf einem Bett oder einem andern geeigneten Gestell befindet sich der Schlauch a aus durchsichtigem Kunststoff. Er wird von mehreren runden Schläuchen b getragen, die mit ihm verbunden sind und ein Zusammenfallen der Hülle beim Ein- und Ausbringen des Kranken verhindern, da sie unabhängig vom inneren Druck, einzeln aufgepumpt werden können. Wird der mittlere Teil der Hülle (z. B. in der Ausdehnung von der Brust bis zu den Knien des Kranken) doppelwandig ausgeführt, und dieser Teil, der nur sehr wenig Rauminhalt zu haben braucht, für sich mit einem Ventil zum Aufblasen versehen, so wirkt er ebenfalls selbsttragend und verhindert ein Zusammenfallen der Hülle beim Entlüften des Klimaraumes. 



   Der Kranke selbst liegt auf einem ein-und ausschiebbaren Lager c. Die beiden Enden des Schlauches d können durch Zusammendrehen und Verschnüren, oder durch einen ändern geeigneten gasdichten Verschluss verschlossen werden. e und f sind das Ein- und Auslassventil, g ist das Drahtnetz oder die Metallisierung. Das Aggregat k erzeugt die erforderliche klimatisierte Luft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Druckkammer für eine transportable Klimaanlage, dadurch gekennzeichnet, dass als Klimaraum ein glasklar-durchsichtiger, elastischer Kunststoffschlauch (a) dient, der von einzeln für sich aufblasbaren Trägern (b) oder durch einen doppelwandigen Mittelteil getragen wird, so dass er auch beim Ein- und Ausbringen des Kranken durch die gasdicht verschliessbaren Enden (d) selbsttragend ist und beim Entlüften der Kammer nicht zusammenfällt, wobei die Kammeroberfläche mit einem dünnen Drahtnetz oder einer netzartigen Metallisierung zur Schwächung elektrischer Felder versehen ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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