DE128802C - - Google Patents

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DE128802C
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lever
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register
game
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 128802 KLASSE 51 a.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1901 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine. Taste, welche im niedergedrückten Zustande ein Spiel geöffnet hält, wobei sie in dieser Lage gesperrt bleibt,"bis sie durch einen kurzen Druck wieder ausgelöst wird. Zur Bewegung dieser Taste genügt also ein Finger, wodurch der Vortheil erreicht wird, dafs der Spieler während des Spiels verschiedene Register ziehen kann, ohne die Hand von den Tasten heben zu müssen, was · bei den bekannten Registern nicht der Fall war, denn Register müssen, um schnell und sicher gezogen zu werden, von zwei Fingern erfafst sein.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung bei einem Register in Seitenansicht veranschaulicht. Hinter den Tasten α erhebt sich der bekannte Registerrahmen, der jedoch nicht wie gewöhnlich die Registerknöpfe trägt, sondern an seinem unteren Theile, der Zahl der Register entsprechend, mit Ausschnitten c versehen ist. Durch diese Ausschnitte sind Tasten d geführt, welche die Arbeit der Registerknöpfe verrichten, wie dies weiterhin beschrieben ist. Die Tasten d sind rechtwinklig ausgebildet und sitzen auf einer gemeinsamen," das Instrument durchquerenden Welle e. Der im Innern des Instrumentes liegende, nach oben gerichtete Arm der Taste ist an seinem freien Ende f bogenförmig abgeschrägt zwecks Ermöglichung einer leichten Sperrung und Auslösung. Das Ende f der Taste ist durch ein Gestänge g h mit dem Registerzug i gelenkig verbunden. Die Stange h ist um eine Achse k drehbar, so dafs der Registerzug i mit völliger Sicherheit ausgezogen wird, wenn die Taste d niedergedrückt und das untere Ende von h dadurch zum Ausschlag gebracht wird.
Zur Sperrung der Taste in niedergedrückter Lage, also zum Offenhalten des gezogenen Spiels, dient der in dem am Rahmen b sitzenden Zapfen / drehbar gelagerte Hebel m. Dieser ist mit einem bogenförmigen Ausschnitt versehen, so dafs das einseitig abgerundete Ende_/ der Taste sich in diesen Einschnitt legt, wenn die Taste heruntergedrückt wird, in welcher Lage es durch die entsprechende Form des Einschnitts gesperrt bleibt. Zwecks Ermöglichung der Auslösung ist das freie Ende des Hebels m mit einem unter dem Rahmen b gelagerten und um seine Befestigungsachse η schwingenden Hebel ο durch eine Stange ρ gelenkig verbunden. Der Hebel ο kann durch Niederdrücken eines durch den Rahmen b geführten Knopfes q zum Ausschwingen gebracht werden, wodurch die Stange ρ und somit auch der Hebel m gehoben wird. Durch die Federn der Spielverschlüsse schnellt die nunmehr freigegebene Taste d in ihre Ruhelage zurück, und das Spiel ist wieder geschlossen.
Das Oeffhen und Schliefsen sä'mmtlicher Register kann somit durch kurzen Tastendruck erfolgen, ohne dafs der Spieler genöthigt ist, seine Hand von der Klaviatur zu entfernen.
Die Bezeichnungen der verschiedenen Register können in beliebiger Weise auf über den Tasten angebrachten Plättchen r angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-A ν Spruch:
    Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen der Register bei Harmoniums, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Niederdrücken einer hinter der Klaviatur angebrachten winkelförmigen, mit dem Registerzug durch Gestänge gelenkig verbundenen Taste (d) das betreffende Spiel geöffnet wird und durch Sperrung des freien, im Innern des Instrumentes belegenen Endes ff J mittels eines mit Ausschnitt versehenen Hebels (m) so lange offen gehalten wird, bis der Sperrhebel durch den Ausschlag eines 'durch Druckknopf (q) von aufsen bewegten Hebels (o) angehoben wird, worauf durch Einwirkung der Spielverschlufsfedern der freigegebene Tastenhebel (d) in seine Ruhelage zurückschnappt und dadurch das gezogene Spiel wieder verschliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19730744A1 (de) * 1997-07-17 1999-02-25 Andreas Lechner Tragbare Orgel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19730744A1 (de) * 1997-07-17 1999-02-25 Andreas Lechner Tragbare Orgel
DE19730744C2 (de) * 1997-07-17 2002-10-02 Andreas Lechner Tragbare Orgel

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