DE1286680B - Garnzubringer - Google Patents

Garnzubringer

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DE1286680B DER32235A DER0032235A DE1286680B DE 1286680 B DE1286680 B DE 1286680B DE R32235 A DER32235 A DE R32235A DE R0032235 A DER0032235 A DE R0032235A DE 1286680 B DE1286680 B DE 1286680B
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/48Thread-feeding devices
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D04BKNITTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Das Hauptpatent 1143 294 betrifft einen Garnzubringer für mehrsystemige Rundstrickmaschinen, mit dem Garne den verschiedenen Systemen mit gleichbleibender, dem Garnverbrauch entsprechender Geschwindigkeit schlupflos zuführbar sind, bei dem für alle Systeme mit gleichem Garnverbrauch ein einziges, angetriebenes Zuführband vorgesehen ist, das durch Rollen auf einer um die Achse des Nadelzylinders umlaufenden Bahn geführt ist, bei dem jedem System Garnführungen zugeordnet sind, die das für das jeweilige System vorgesehene Garn im wesentlichen in Längsrichtung des Bandes zwischen den aneinanderliegenden Flächen des Bandes und einer Rolle führen, und beidem das Zuführband in Form einer Schleife um eine von der Maschine angetriebene Scheibe geführt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vorteilhafte Verbesserung und Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes dahingehend zu erreichen, daß die Einstellung verschiedener Geschwindigkeiten des Zuführbandes auf einfache und billige Weise möglich ist.
  • Es ist bereits ein Garnzubringer der obengenannten Art bekannt, bei dem die Fördergeschwindigkeit des Garnes durch ein der Antriebsscheibe für das Zuführband vorgeschaltetes, stufenloses Getriebe verändert werden kann. Die Anwendung eines solchen stufenlosen Getriebes für den Garnzubringer ist sehr unzweckmäßig, da einerseits die bekannten stufenlosen Getriebe sehr kostspielig sind und verhältnismäßig viel Raum einnehmen und andererseits alle bisher bekannten stufenlosen Getriebe nicht die Einstellung eines vollständig konstanten Übersetzungsverhältnisses ermöglichen. Das eingestellte übersetzungsverhältnis, dem eine bestimmte Maschengröße entspricht, ändert sich somit bei den bekannten stufenlosen Getrieben immer um einen geringen Betrag, wodurch sich die Garnförderung während des Strickens unkontrollierbar verändert, was zu einer Ware mit verschieden großen Maschen, also verschiedener Qualität führt.
  • Die zuvor genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Antriebsscheibe in an sich bekannter Weise aus radial verstellbaren Teilkörpern zusammengesetzt ist, die zwischen zwei gegeneinander drehbaren und mit der Antriebswelle fest verbindbaren Scheiben angeordnet sind, die zur Bildung von über den gemeinsamen Umfang der Teilkörper vorstehenden Rändern größere Durchmesser haben als der größte von den Teilkörpern gebildete, gemeinsame Umfang und von denen die eine radiale und die andere spiralförmige Führungen für die Teilkörper aufweist.
  • Durch diese Maßnahme wird eine sehr billige, einfache und raumsparende Möglichkeit geschaffen, eine ganz bestimmte, während des ganzen Strickens immer konstant bleibende Bandgeschwindigkeit einzustellen, was für die gleichbleibende Qualität der gestrickten Ware von großer Wichtigkeit ist.
  • Es ist zwar bekannt, zur stufenlosen Steuerung der Geschwindigkeit eines umlaufenden Transmissionsriemens eine im Durchmesser verstellbare Riemenscheibe vorzusehen, bei der radial verstellbare Teilkörper, die den Transmissionsriemen tragen, in zwei gegeneinander verdrehbaren Scheiben geführt sind, von denen die eine radiale, die andere spiralförmige Führungsnuten aufweist. Dem Fachmann lag damit jedoch in keiner Weise nahe, eine solche Riemen-Scheibe als Antriebsscheibe für das im Vergleich zu einem Transmissionsriemen schmäle ' Zuführband eines Garnzubringers für mehrsystemige Strickmaschinen zu verwenden, zumal die die Lauffläche der Riemenscheibe bildenden Teilkörper eine ballige Oberfläche aufweisen, die eine seitliche Führung des schmalen Zuführbandes unmöglich macht. Würde man diesen Nachteil der Riemenscheibe dadurch zu umgehen versuchen, daß man seitliche Führungen an den einzelnen Teilkörpern vorsieht, dann hätte das weitere Nachteile zur Folge. Die seitliche Führung des Zuführbandes wäre nämlich nur in der Stellung der Teilkörper ununterbrochen gewährleistet, in der ihre bogenförmigen Oberflächen eine geschlossene Lauffläche bildeten. Mit zunehmender, radialer Verschiebung nach außen würden außer der wachsenden Neigung der Teilkörper zum Kippen infolge der geringer werdenden Führung durch die seitlichen Scheiben die Zwischenräume zwischen den Teilkörpern immer größer, was vor allem den Nachteil hätte, daß ihre seitlichen Führungen nicht mehr geschlossen ineinander übergingen. Durch eine solche Unterbrechung der-sehlichen Führungen könnten aber für das Zuführband schädliche Vibrationen nicht mehr ausgeschlossen werden. Durch die stetige Berührung mit den Außenkanten der vibrierenden Teilkörper würden die Kanten des Zuführbandes stark in Mitleidenschaft gezogen und schnell verschleißen.
  • Da die beiden Führungen der Antriebsscheibe gemäß der Erfindung zur radialen Verstellung der Teilkörper im wesentlichen nahezu senkrecht zueinander stehen, sind besondere Arretiernngsmittel nicht erforderlich. Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel genügt es bereits, daß die beiden Scheiben durch eine auf der Radwelle angeordnete Mutter zusammengehalten werden.
  • Um den durch die gegenseitige Winkelstellung der beiden Scheiben zueinander eingestellten wirksamen Raddurchmesser leicht ablesen zu können, kann ein weiteres, vorteilhaftes Ausführungsbeispiel so ausgebildet sein, daß am Umfang der einen Scheibe eine dem Durchmesser des durch die Teilkörper gebildeten, wirksamen Radumfanges entsprechende Teilung und an der anderen Scheibe eine Markierung zum Ablesen des eingestellten Durchmessers vorgesehen sind.
  • Eine andere Möglichkeit des Ablesens besteht bei einem weiteren, vorteilhaften Ausführungsbeispiel darin, daß zum Anzeigen des Durchmessers des durch die Teilkörper gebildeten, wirksamen Radumfanges in einer Scheibe ein radialer Schlitz mit .einer Teilung vorgesehen ist. Durch diesen Schlitz kann man unmittelbar den Radumfang beobachten und den Durchmesser an der Teilung ablesen.
  • Die Erfindung ist, in der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Es zeigen F i g. 1 und 2 eine schematisch vereinfachte Seitenansicht bzw. Draufsicht des oberen Teiles einer Strickmaschine mit einem Garnzubringer gemäß der Erfindung, F i g. 3 eine Draufsicht des Antriebsrades des Garnzubringers der Maschine nach F i g. 1 und 2 in größerer Darstellung, bei der die dem Beschauer zugekehrte Scheibe abgebrochen dargestellt ist, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3. Die auf der Zeichnung in F i g. 1 und 2 dargestellte Rundstrickmaschine weist zwölf Systeme auf. Ein Maschinengestell 1 mit einem Nadelzylinder 2 trägt einen aus zwölf Armen 3 bestehenden Halter für Garnspulen 4. Zentral dazu ist auf dem Maschinengestell 1 ein Ständer 5 angebracht, der mittels Stäben 6 eine mit radialen Armen 7' versehene Platte 7 trägt, die ihrerseits auf Stäben 8 einen Ring 9 trägt. Auf von den Armen der Platte 7 lotrecht nach unten gerichteten Achsen 10 sind mit Seitenführungen versehene Rollen 11 drehbar gelagert, deren Anzahl mit der Anzahl der Garnspulen 4 übereinstimmt. Diese Rollen 11 führen zwischen ihren Seitenführungen ein endloses Zuführband 12 auf einer um die Achse 2' des Nadelzylinders 2 umlaufenden Bahn. Zum Antrieb des Zuführbandes 12 ist ein zur Zylinderachse 2' koaxiales Antriebsrad 13 vorgesehen, um das das Zuführband 12 in Form einer Schleife 13' herumgeführt ist. Das Antriebsrad 13 ist an dem oberen Ende einer in dem Ständer 5 drehbar gelagerten Welle 14 befestigt, die mittels Kettenrädern 15 und 16 über eine Kette 17 von der Strickmaschine angetrieben wird, so daß das Band in der mit den Pfeilen 18 angedeuteten Richtung umläuft.
  • Innerhalb des vom Band 12 umschlossenen Raumes sind beidseits jeder Rolle 11 Drahtösen 19, 20 oder ähnliche Führungsorgane angebracht, was in den F i g. 1 und 2 bei einer Rolle veranschaulicht ist. Durch die Drahtösen 19, 20 wird das Garn 21 bei jeder Spule 4 so geführt, daß es zwischen dem Band und der Mantelfläche der Rolle 11 in Umfangsrichtung der Rolle läuft. Nachdem das Garn 21 von dem Garnzubringer gefördert worden ist, wird es über den Ring 9 oder über an diesem befestigte Haken abwärts dem Nadelzylinder 2 zugeführt.
  • Das in F i g. 3 und 4 dargestellte Antriebsrad 13 weist zwei gegeneinander drehbare und feststellbare koaxial auf der Antriebswelle 14 angeordnete Scheiben 22 und 23 auf, die auf den einander zugekehrten Innenflächen radiale Führungen 24 bzw. eine spiralenförmige Führung 25 aufweisen. Hierbei ist die die radialen Führungen 24 aufweisende Scheibe 22 fest mit der Welle 14 verbunden, während die Scheibe 23 drehbar auf einem verjüngten Zapfen 14' der Welle 14 angeordnet ist. Zwischen den beiden Scheiben 22 und 23 sind kreissektorartige Teilkörper 26 angeordnet. Jeder Teilkörper 26 weist auf seiner der Scheibe 22 mit den radialen Führungen 24 zugekehrten Seite einen radial gerichteten Steg 27 und auf seiner der mit der spiralförmigen Führung 25 versehenen Scheibe 23 zugekehrten Seite einen Zapfen 28 auf. Der Steg 27 und der Zapfen 28 sind für den Eingriff in eine radiale 24 bzw. die spiralförmige Führung 25 vorgesehen. Die Teilkörper 26 sind alle vollständig gleich ausgebildet. Lediglich die Zapfen 28 sind bei den verschiedenen Teilkörpern 26 in verschiedenem Abstand von der der Radmitte zugekehrten Spitze eines jeden Teilkörpers 26 angeordnet, und zwar so, daß, wenn die Teilkörper 26 in einer richtigen Reihenfolge zur Bildung einer kreisförmigen Scheibe nebeneinander angordnet werden, die Zapfen längs einer spiralförmigen Linie angeordnet sind, die der spiralförmigen Führung 25 genau entspricht. Bei entsprechender Ausbildung der spiralförmigen Führung 25 und bei richtiger Anordnung der Teilkörper 26 können daher diese mit in die spiralförmige Führung 25 eingreifenden Zapfen 28 so angeordnet werden, daß ihre den Spitzen abgekehrten, vorzugsweise zylindrischen Außenflächen 26' im wesentlichen längs einer Kreislinie verlaufen. Wenn nun gleichzeitig die Stege 27 in die radialen Führungen 24 eingreifen, dann werden die Teilkörper 26 durch diesen Eingriff immer in der in F i g. 3 dargestellten Winkellage gehalten und können sich lediglich radial längs der Scheibe 22 verschieben, wenn die Scheibe 23 gegenüber der Scheibe 22 gedreht wird, so daß die Zapfen 28 in andere Bereiche der spiralförmigen Führung 25 gelangen. Zum Zusammenhalten des ganzen Antriebsrades 13 ist das Ende des Zapfens 14' mit einem Gewinde 29 versehen, auf das eine Mutter in Form einer Rändelschraubenmutter 31 aufgeschraubt ist.
  • Damit das Zuführband 12 sich über einen möglichst großen Bereich des durch die Außenfläche 26' der Teilkörper 26 gebildeten wirksamen Außenumfanges 13' legt, sind zwei Rollen 32 und 33 vorgesehen (F i g. 2) durch die die beiden Trums des Zuführbandes 12 in unmittelbarer Nähe von Antriebsrad 13 nahe aneinandergeführt werden. Um die Fördergeschwindigkeit des Garnzubringers bei der Umlenkung des Zuführbandes 12 zum Antriebsrad 13 nicht an den beiden letzten Antriebsrollen 11' und 11" dadurch zu verändern, daß das Zuführband 12 über einen größeren Bereich am Umfang der Rollen 11' und 11" anliegt, sind noch zwei weitere Umlenkrollen 34 und 35 vorgesehen, um die das Zuführband 12 zu den Rollen 32 bzw. 33 umgelenkt wird.
  • Um für alle Durchmesser des durch die Außenflächen 26' gebildeten wirksamen Umfanges 13' des Antriebsrades 13 eine im wesentlichen gleichbleibende Spannung für das Zuführband 12 zu gewährleisten, ist an einem um eine Achse 36 schwenkbaren Arm 37 eine Spannrolle 38 vorgesehen (F i g. 2), der das Zuführband um den Rollen 34 und 35 entsprechende Umlenkrollen 34' und 35' zugeführt wird. Durch die Kraft einer Feder 39, die am Arm 37 angreift und bestrebt ist, diesen gegen den Uhrzeigersinn zu schwenken, wird das Zuführband 12 unter einer Spannung gehalten. Beim Vergrößern des Durchmessers des wirksamen Umfanges 13' kann die Rolle 38 sich in F i g. 1 nach oben bewegen, so daß dadurch die Spannung des Zuführbandes 12 im wesentlichen konstant gehalten wird. Die Umfangsflächen aller erwähnten Rollen sind durch dicht nebeneinanderliegende fensterartige Aussparungen unterbrochen, durch die Flaum, klebrige Fasern und Wachs entweichen können.
  • Beim Zusammenbau des Antriebsrades 13 werden zunächst die Teilkörper 26 auf die waagerecht gestellte Scheibe 22 so aufgesetzt, daß die Stege 27 in die radialen Führungen 24 eingreifen. Hierbei wird die Reihenfolge der Teilkörper 26 so gewählt, daß die Zapfen 28 längs einer Spirallinie angeordnet sind. Vorzugsweise ordnet man die Teilkörper 26 hierbei so an, daß sie sich mit ihren seitlichen Flächen berühren. Dann wird die Scheibe 23 so auf den Zapfen 14' aufgesetzt, daß die Zapfen 28 in die spiralförmige Führung 25 eingreifen. Dreht man nun die Scheibe 23 in F i g. 2 im Gegenzeigersinn, dann werden dadurch die Teilkörper 26 radial nach außen verschoben. Man kann auf diese Weise den wirksamen durch die Außenkante 26' definierten Umfang des Antriebsrades 13 in den durch die spiralförmige Führung 25 gegebenen Grenzen beliebig einstellen. Ist der gewünschte wirksame Radumfang eingestellt, dann wird die Rändelschraubenmutter 31 auf das Gewinde 29 aufgeschraubt, so daß dadurch die Teilkörper 26 zwischen den Scheiben 22 und 23 festgeklemmt werden. Hierbei genügt ein nur leichter Druck, da durch die selbsthemmende Wirkung der spiralförmigen Führung ein selbsttätiges Verstellen der Teilkörper 26 nicht zu befürchten ist.
  • Um möglichst leicht den wirksamen Durchmesser des eingestellten Antriebsrades 13 ablesen zu können, ist auf dem Umfang 23' der Scheibe 23 eine in der Zeichnung nicht dargestellte Teilung vorgesehen. Auf dem Umfang 22' der Scheibe 22 ist eine dieser Teilung gegenüberliegende, in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Markierung angeordnet. Liest man nun die der Markierung auf dem Umfang 22' gegenüberliegende Teilung auf dem Umfang 23' ab, dann kann man sofort den eingestellten wirksamen Durchmesser des Antriebsrades 13 ablesen.
  • Da bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel für die ganze Verstellung der Teilkörper 26 eine Umdrehung von mehr als 360° erforderlich ist, kann die Scheibe 23 aus einem durchsichtigen Werkstoff bestehen, so daß die Lage der Teilkörper 26 immer an einer radialen Teilung abgelesen werden kann, die den Durchmesser des wirksamen Umfanges größenordnungsmäßig angibt. Man kann aber auch in der Scheibe 23 einen radialen Schlitz mit einer Teilung vorsehen, durch den man die Stellung der Teilkörper 26 ablesen kann.
  • Um das Zuführband 12 zu entspannen, um dadurch die zwangläufige Garnzuführung abzuschalten, wenn dieses erwünscht ist, muß man nur den Arm 37 gegen die Kraft der Feder 39 im Uhrzeigersinn schwenken. Um nun das Band in diesem entspannten Zustand zu halten, kann an dem dem Arm 37 benachbarten Arm 7' eine Feststellvorrichtung vorgesehen sein, durch die der Arm 37 in dieser Stellung gehalten werden kann.
  • Bei einem abgeänderten Ausführungsbeispiel können an Stelle eines Zuführbandes zwei oder mehrere Zuführbänder vorgesehen sein. Dieses ermöglicht es, für verschiedene Garne verschiedene Zuführbänder mit verschiedenen Fördergeschwindigkeiten vorzusehen, so daß dadurch besondere Strickarten gestrickt werden können. So kann z. B. mit zwei Zuführbändern die unter der Bezeichnung »Wewenit« bekannte Strickart gestrickt werden, bei der zwei verschiedene Garne ihren Systemen mit verschiedenen Geschwindigkeiten zugeführt werden müssen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Garnzubringer für mehrsystemige Rundstrickmaschinen, mit dem Garne den verschiedenen Systemen mit gleichbleibender, dem Garnverbrauch entsprechender Geschwindigkeit schlupflos zuführbar sind, bei dem für alle Systeme mit gleichem Garnverbrauch ein einziges angetriebenes Zuführband vorgesehen ist, das durch Rollen auf einer um die Achse des Nadelzylinders umlaufenden Bahn geführt ist, bei dem jedem System Garnführungen zugeordnet sind, die das für das jeweilige System vorgesehene Garn im wesentlichen in Längsrichtung des Bandes zwischen den aneinanderliegenden Flächen des Bandes und einer Rolle führen, und bei dem das Zuführband in Form einer Schleife um eine von der Maschine angetriebene Scheibe geführt ist, nach Patent 1143294, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die Antriebsscheibe (13) in an sich bekannter Weise aus radial verstellbaren Teilkörpern zusammengesetzt ist, die zwischen zwei gegeneinander drehbaren und mit der Antriebswelle (14) fest verbindbaren Scheiben (22 und 23) angeordnet sind, die zur Bildung von über den gemeinsamen Umfang (13') der Teilkörper (26) vorstehenden Rändern größere Durchmesser haben als der größte von den Teilkörpern (26) gebildete gemeinsame Umfang und von denen die eine radiale und die andere spiralförmige Führungen (24 bzw. 25) für die Teilkörper aufweist.
  2. 2. Garnzubringer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (22) mit den radialen Führungen (24) fest und die Scheibe (23) mit den spiralförmigen Führungen (25) drehbar und feststellbar auf der Radwelle (14) angeordnet sind.
  3. 3. Garnzubringer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenhalten der beiden Scheiben (22, 23) eine auf der Radwelle (14') angeordnete Mutter (31) vorgesehen ist.
  4. 4. Garnzubringer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als radiale Führungen in radiale Nuten (24) der Scheibe (22) eingreifende Stege (27) der Teilkörper (26) vorgesehen sind.
  5. 5. Garnzubringer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als spiralförmige Führungen eine spiralförmige Nut (25) in der Scheibe (23) und an jedem Teilkörper (26) je ein Zapfen (28) für den Eingriff in diese Nut (26) vorgesehen sind und daß die Zapfen (28) der verschiedenen Teilkörper (26) längs einer Spirale mit einer der Spiralnut (25) entsprechenden Steigung angeordnet sind.
  6. 6. Garnzubringer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang (23') der einen Scheibe (23) eine dem Durchmesser des durch die Teilkörper (26) gebildeten wirksamen Radumfanges (13') entsprechende Teilung und an der anderen Scheibe (22) eine Markierung zum Ablesen des eingestellten Durchmessers vorgesehen sind.
  7. 7. Garnzubringer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anzeigen des Durchmessers des durch die Teilkörper (26) gebildeten wirksamen Radumfanges (13') in einer Scheibe ein radialer Schlitz mit einer Teilung vorgesehen ist. B. Garnzubringer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer für alle Durchmesser des Antriebsrades im wesentlichen gleichbleibenden Spannung des Zuführbandes (12) eine federbelastete Spannrolle (38) vorgesehen ist.
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