DE128641C - - Google Patents
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- DE128641C DE128641C DENDAT128641D DE128641DA DE128641C DE 128641 C DE128641 C DE 128641C DE NDAT128641 D DENDAT128641 D DE NDAT128641D DE 128641D A DE128641D A DE 128641DA DE 128641 C DE128641 C DE 128641C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
- B63H25/18—Transmitting of movement of initiating means to steering engine
- B63H25/20—Transmitting of movement of initiating means to steering engine by mechanical means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
- B63H25/26—Steering engines
- B63H25/28—Steering engines of fluid type
- B63H25/32—Steering engines of fluid type steam
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schiffssteuerungseinrichtung zum Steuern entweder
durch Dampfkraft oder von Hand von jener im Wesentlichen bekannten Art, bei welcher
zwei Pinnenarme am Ruderkopf angreifen, die mit je einer hin- und herschiebbaren verticalen
Welle verbunden sind. Die genannte Bewegung der Wellen wird dabei dadurch bewirkt,
dafs dieselben in Drehung versetzt werden und auf ihnen feste Zahnräder auf feststehenden
Zahnstangen ablaufen. Gegenstand der Erfindung ist die Einrichtung, nach welcher
die verticalen Wellen durch geeignete Uebertragungsmittel von je einer horizontalen
Welle in Drehung versetzt werden, von denen die eine mit einem, auf dem Schiff feststehenden
Motor und die andere sowohl mit Handsteuerungsrädern als auch ebenfalls mit dem
Motor durch Getriebe und Kupplungen verbunden sind. Es kann sonach einerseits, wie
dies bekannt ist, das Steuerruder mittelst des einen Pinnenarmes von dem Motor, und wenn
diese Hauptsteuerung eine Beschädigung erfahren hat, mittelst des anderen Pinnenarmes
von der Handsteuerung bewegt werden. Andererseits wird aber durch die Verbindung
auch des zweiten Pinnenarmes mit dem Motor die neue technische Wirkung erreicht, dafs,
falls beispielsweise nur der Hauptpinnenarm beschädigt, der Dampfbetrieb aber intakt ist,
auch der zweite Pinnenarm für den Dampfantrieb verwendet werden kann und dafs schliefslich auch, was besonders wichtig sein
dürfte, die Dampf kraft auf beide Pinnenarme gleichzeitig angewendet werden kann. Dies ist,
besonders im Falle hohen Seeganges, von wesentlichem Vortheil gegenüber der Möglichkeit,
nur einen Pinnenarm verwenden zu können, da bei einem Pinnenarm die aufgewendete
Kraft den Ruderkopf gegen die eine Seite seiner Lagerung drückt und dadurch die Reibung und den Widerstand gegen die
Drehung vermehrt, während bei Verwendung der Kraft auf zwei Pinnenarme nach der vorliegenden
Erfindung durch den Druck gegen den anderen der Reibungswiderstand ausgeglichen bezw. erheblich vermindert wird.
Fig. ι ist zum Theil Seitenansicht, zum Theil
Verticalschnitt und
Fig. 2 die Oberansicht der Steuerungsvorrichtung mit der Einrichtung der Erfindung.
An dem Ruderkopf α sind die Pinnenarme b c befestigt, die nach vorn bezw. rückwärts
gerichtet sind und entweder ein Stück bilden, oder zweckmäfsiger, wie in der Zeichnung dargestellt, getrennt und unabhängig von
einander aufgekeilt sind, so dafs im Falle der Beschädigung des einen oder anderen der beschädigte
Arm abgenommen werden kann und der andere zur Steuerung verbleibt. Jeder
Pinnenarm erhält an seinem Ende einen Schlitz d, der in Fig. 1 nur am Ende des
Armes c ersichtlich ist. In diesem Schlitz ist ein Gleitblock e verschiebbar angeordnet, der
auf einer kurzen verticalen Welle f sitzt, die zwei Zahnräder gh trägt, von denen das eine
über und das andere unter dem Pinnenarm b bezw. c liegt. Die beiden Zahnräder g h
stehen mit Zahnstangen ij in Eingriff, welche an auf Deck festen Böcken bezw. Lagertheilen
k I befestigt sind. Jede verticale Triebwelle y wird an dem oberen und unteren Ende
durch einen Schlitten in getragen, der querschiffs
längs der Zahnstange laufen kann und so ausgebildet ist, dafs er mit einem Theil
über und mit einem Theil unter den Zahnstangen ij liegt, wobei er zu dem hinteren
Theil .der Zahnstange reicht und hier mit Führungsrollen η ο ausgestattet ist, die sich
gegen die hintere Fläche der Zahnstange legen und auf diese Weise die Zahnräder gh beim
Eingriff mit den Zahnstangen stützen. Da die Seiten des Schlittens offen sind, ist bei der
Bewegung der geschlitzten Enden der Pinnenarme b c keine Störung derselben durch den
Schlitten zu befürchten.
Zur Bewegung der Triebwelle f des Pinnenarmes c durch die Dampfsteuerung erhält dieselbe
gemäfs der Erfindung von einer horizontalen Querwelle s Antrieb, nach der Darstellung
in der Weise, dafs die Welle f an ihrem oberen Ende ein Kegelrad ρ trägt, mit
welchem ein Kegelrad q auf einer rohrförmigen Nabe oder Buchse r in Eingriff steht, die in
Lagern eines nach oben vortretenden Theiles des Schlittens m sich dreht. Durch diesen
Trieb q und die Muffe oder Nabe r tritt die in Endlagern tu gelagerte horizontale. Querwelle
s, welche unrunden Querschnitt hat, so dafs der Trieb q unter Verhinderung der
Drehung gegen die Welle sich auf ihr verschieben kann. Der Antrieb der Welle 5 von
der feststehenden Steuerungsmaschine χ erfolgt durch eine zweite horizontale Welle n>
mittelst eines weiteren Kegelgetriebes v.
. Es ist ersichtlich, dafs beim Betriebe die Drehung des Zahnrades ^, wie angegeben, das Kegelrad ρ dreht und so veranlafst, dafs die Triebe g h und der Schlitten m querschiffs auf den Zahnstangen ij nach der einen oder anderen Seite laufen und auf diese Weise das Ende des Pinnenarmes c nach der entsprechenden Seite überlegen.
. Es ist ersichtlich, dafs beim Betriebe die Drehung des Zahnrades ^, wie angegeben, das Kegelrad ρ dreht und so veranlafst, dafs die Triebe g h und der Schlitten m querschiffs auf den Zahnstangen ij nach der einen oder anderen Seite laufen und auf diese Weise das Ende des Pinnenarmes c nach der entsprechenden Seite überlegen.
An dem Ende der Welle w wird nun eine Reibungskupplung 4 derart angeordnet, dafs
der auf der Welle n> befindliche Trieb des Kegelgetriebes v, welcher auf dieser Welle frei
drehbar und mit dem einen Reibungstheil der Kupplung fest verbunden ist, während der
andere Reibungstheil auf der Welle fest ist, bei Einschaltung der Kupplung mit der W'elle w
in wirksame Verbindung gebracht wird, bei Ausschaltung derselben sich indessen frei auf
derselben dreht. Auf diese Weise kann in der Regel, d. h. bei Benutzung des Dampfsteuerungsgetriebes
zur Steuerung, die Kupplung in Eingriffsstellung sein, so dafs die Welle s von der
Welle w angetrieben wird, es kann aber auch infolge der Anordnung der Kupplung die
Uebertragung der Dampfkraft auf die Welle s und den Pinnenarm c ausgeschaltet werden,
z. B. wenn aus irgend welchen Gründen die Handsteuerung benutzt werden soll.
Die andere Triebwelle f an dem Pinnenarm b kann nach der Erfindung einerseits durch
Handsteuerung, andererseits gleichfalls durch den Motor χ Antrieb erhalten. Sie ist zu
diesem Zwecke nach der Darstellung mit einem Schneckenrad 5 versehen, welches mit einer
Schnecke 6 in Eingriff steht, die in Lagern an dem Ende der von dem Schlitten m vortretenden
Arme 7 getragen wird. Durch diese Schnecke 6 führt in ähnlicher Weise wie die Welles eine unrunde horizontale Querwelle.8,
welche durch Kegelgetriebe 9 mit der Welle 10 des üblichen grofsen Handrades 11 oder
mehrerer derartiger Räder in Verbindung steht. Beim Drehen dieses Handrades 11 ist die
Wirkung auf den Pinnenarm b ähnlich wie diejenige, welche durch das Dampfsteuerungsgetriebe
auf dem Pinnenarm c erzeugt wird. Die Verwendung eines Schneckengetriebes ist
für die Handsteuerung darum vorzuziehen, weil bei Anwendung von Kegelrädern wie ρ q Gefahr
für den Steuermann bestehen würde. Die Anordnung des Schneckenrades 5 auf der
Welle f ist ähnlich wie die des Kegeltriebes auf der Welle w beim Getriebe v\ auch hier
ist das Rad 5 auf der Welle f frei drehbar und kann mit derselben durch Einstellung
einer der Kupplung 4 ähnlichen Reibungskupplung 16 in zwangläufige Verbindung gebracht
werden. Für gewöhnlich, d. h. bei Benutzung der Dampfsteuerung, ist die Kupplung
ausgeschaltet, so dafs die Welle f das Schneckenrad 5 nicht mit dreht, damit die
Maschine χ nicht unnöthig durch das Handsteuerungsgetriebe belastet wird. Soll letzteres
indessen aus irgend einem Grunde benutzt werden, so wird die Kupplung 4 ausgeschaltet
und die Kupplung 16 eingeschaltet.
Die Welle 8 ist nun des Weiteren an ihrem anderen Ende durch ein Kegelgetriebe 13 auch
mit der Welle n> der Maschine in Verbindung gebracht, welche indessen für gewöhnlich dadurch
gelöst ist, dafs das auf der Welle w befindliche Rad des Kegelgetriebes frei drehbar
auf dieser ist; durch eine Handkupplung 12 irgend einer geeigneten Construction kann es
mit der Welle n> in feste Verbindung gebracht werden, so dafs der Antrieb der Welle 8 durch
die Maschine χ erfolgt. Hierdurch wird ermöglicht, dafs einerseits, falls der, Pinnenarm c
oder, sein Getriebe beschädigt, die Maschine aber intakt ist, letztere auch zur Bewegung des
Pinnenarmes b benutzt werden kann, und andererseits z.B. bei hohem Seegang beide Pinnenarme b und c durch die Maschine angetrieben
werden können. Im ersteren Falle mufs die Einstellung der Kupplungen derart sein, dafs
die Kupplung 4 ausgeschaltet und die Kupplungen 12 und 16 eingeschaltet sind, während
im letzteren Falle alle drei Kupplungen eingeschaltet sein müssen.
Claims (1)
- Paten t-An SPRU c η :
Dampf- und Handsteuer-Apparat für Schiffe mit zwei am Ruderkopf angreifenden Pinnenarmen, welche durch die Längsbewegung verticaler, mit ihnen verbundener Triebwellen umgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Längsbewegung der verticalen Triebwellen (ff) veranlassende Drehung auf dieselben durch horizontale Wellen fs 8) mittelbar übertragen wird, von denen die eine fs) mit dem Motor (x) und die andere (8) einerseits mit den Handrädern (ii) sowie andererseits auch mit dem Motor (x) durch Getriebe und Kupplungen verbunden ist, so dafs das Ruder entweder durch die erste Welle fs) allein mittelst Maschinenantrieb oder durch die zweite Welle (8) allein mittelst Handtrieb oder durch die Welle (8) allein mittelst Maschinenantrieb oder endlich durch Antrieb beider Wellen fs 8) von dem Motor aus bewegt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128641C true DE128641C (de) |
Family
ID=397156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT128641D Active DE128641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128641C (de) |
-
0
- DE DENDAT128641D patent/DE128641C/de active Active
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