DE128567C - - Google Patents

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DE128567C
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lever
brake
hand lever
hand
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/003Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes for shunting operation or for narrow gauge trains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

HdJcn
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der eine der auf der Querwelle befestigten Handhebel nimmt zwischen zwei Ansätzen den mit dem Bremsgestänge verbundenen Arm eines auf der Querwelle drehbaren Winkelhebels mit Spielraum auf und in eine Ausnehmung des Handhebels greift gleichfalls mit Spielraum eine an den Winkelhebel angelenkte Klinke, welche mittelst eines Zahnes mit einem an dem Wagengestell befestigten Zahnbogen in Eingriff kommt. Hierdurch wird bewirkt, dafs die Klinke einerseits durch Einfallen in die Zähne des Zahnbogens die Feststellung der Bremse in jeder Lage sichert, andererseits aber durch die Bewegung des Handhebels in der einen oder anderen Richtung zwecks Anlegens oder Lösens der Bremse ohne Weiteres aus den Zähnen ausgehoben wird, so dafs es hierzu keines besonderen Handgriffes bedarf.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Bremse,
Fig. 2 zeigt die Anstell- und Feststellvorrichtung im Grundrifs und
Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung der Feststellvorrichtung.
Auf den Enden der Querwelle b, welche in Laschen oder Tragarmen des Wagengestelles gelagert ist, sind die beiden Handhebel a a1 befestigt, von denen der eine a mit einer seitlichen Ausnehmung f und mit einem Ansatz versehen ist, an dem sich oben und unten je eine nach innen tretende Knagge g g befindet. Innen neben dem Hebel α ist der Winkelhebel c auf der Welle b drehbar angebracht, an dessen einem Arm bei k die Klinke e angelenkt ist, die mit Spielraum in die Ausnehmung f des Handhebels α greift. Der andere Arm des Winkelhebels c tritt, gleichfalls mit Spielraum, zwischen den Ansätzen g g des Handhebels a hindurch und ist bei h mit der Zugstange j gelenkig verbunden, die nach dem Hauptbremshebel m führt. Die Klinke e ist mit einem seitlich vorstehenden Zahn versehen, durch welchen sie mit dem Zahnbogen d in Eingriff treten kann, der an dem Wagengestell befestigt ist. Nach Fig. 3 wird der Zahnbogen d zweckmäfsig an einem Ansatz des die Welle b aufnehmenden Tragarmes angefügt, so dafs beide Theile aus einem Stück bestehen. Der Ansatz oder Haken / oben an dem Zahnbogen hat den Zweck, das Gewicht des Bremsgestänges aufzunehmen, wenn die Bremsklötze gelöst sind.
Die' Klinke e besteht (Fig. 2) aus zwei gleichgerichteten Armen, die den Winkelhebel c und die Zahnstange d, sowie auch den Handhebel a an beiden Seiten umfassen und zwischen denen sich der Zahn befindet, durch den die Klinke mit dem Zahnbogen in Eingriff treten soll.
Die Benutzungs- und Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Wird einer der Handhebel α oder a1, um die Bremse anzuziehen, niedergedrückt, so wirkt der untere der Ansätze oder Knaggen g gegen ' den Winkelhebel c und dreht ihn empor, wodurch vermittelst der Zugstange j der Hauptbremshebel m angehoben und die Bremsklötze an die Räder gelegt werden. Die Klinke e, welche infolge des Spielraumes in
der Ausnehmung f des Hebels α Bewegungsfreiheit hat, folgt der Drehung des Winkelhebels c und fällt in den Zahnbogen Zahn auf Zahn ein, so lange der Hebel α niederbewegt wird. Bei Freigabe des Handhebels hält alsdann die Klinke durch Eingriff mit dem Zahnbogen die Bremse angezogen, bis der Hebel zur Lösung der Bremse wieder gehoben wird. Hierdurch wird zuerst infolge des Spielraumes zwischen dem oberen Anschlag g und dem betreffenden Schenkel des Winkelhebels nur der Zahn der Klinke aus dem Zahnbogen ausgerückt und erst, nachdem der Anschlag g mit dem Schenkel des Winkelhebels in Berührung getreten ist, auf diesen die bremslösende Wirkung ausgeübt. Wird dann nach Lösung der Bremse der Handhebel losgelassen, so schwingt sein längerer Schenkel infolge des gröfseren Gewichtes ein wenig nach unten, bis der untere Anschlag g mit dem Schenkel des Winkelhebels in Berührung kommt, und die Klinke e folgt dieser Bewegung und fällt in den Zahnbogen d ein, so dafs sie die Bremse in der gelösten Stellung festlegt, bis der Handhebel wieder niedergedrückt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feststellvorrichtung mittelst Zahnbogen und Klinke für die Handhebel von Rangirbremsen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Bremshandhebel (a) den einen Schenkel eines an das Bremsgestänge (j) angeschlossenen Winkelhebels (c) mit Spielraum umfafst und an den anderen Schenkel des letzteren ein Sperrklinkenhebel (e) angreift, der durch einen Führungsschlitz ff) des Bremshandhebels (a) hindurchtretend bei dessen Bewegung derart gesteuert wird, dafs derselbe beim Abwärtsbe\vegen des Handhebels zum Anstellen der Bremse der Bewegung folgend, auf dem starr am Untergestell angebrachten Zahnbogen (d) entlang gleitet und am Ende der Bewegung selbsttätig einfällt, während derselbe beim Anheben des Handhebels zum Lösen der Bremse infolge des Spielraumes zwischen Hand- und Winkelhebel zunächst durch die Hinterwand des Schlitzes ff) ausgehoben und dann in dieser Lage gehalten wird, bis am Ende des Hubes beim Zurückfallen des Handhebels der Eingriff mit dem Zahnbogen von Neuem erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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