DE75817C - Kraftsammelnde Bremse für Strafsenbahnwagen aller Art - Google Patents

Kraftsammelnde Bremse für Strafsenbahnwagen aller Art

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DE75817C
DE75817C DENDAT75817D DE75817DA DE75817C DE 75817 C DE75817 C DE 75817C DE NDAT75817 D DENDAT75817 D DE NDAT75817D DE 75817D A DE75817D A DE 75817DA DE 75817 C DE75817 C DE 75817C
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chain
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DENDAT75817D
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O. LEVERKÜS in Köln a. Rh., Albertusstr. 27
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
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  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf kraftsammelnde Bremsen für Strafsenbahnwagen aller Art und hat den Zweck, die beim Bremsen gewöhnlich verloren gehende Kraft aufzuspeichern und zu verwerthen.
Der Wagenkasten der Strafsenbahnwagen wird zu diesem Zwecke auf einen besonderen Rahmen gebaut, welcher von der lebendigen Kraft des Gefährtes in die Höhe gehoben und in dieser Stellung vermittelst einer geeigneten Vorrichtung gehalten wird. Der. Druck des Wagenkastens bewirkt dann in gewünschter Weise den Wiederantrieb des Wagens.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Strafsenbahnwagens mit daran befindlicher Bremsvorrichtung,
Fig. 2 zeigt letztere in der Aufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht der in Thätigkeit befindlichen Bremse, ·
Fig. 4 ein Schnitt nach A-B in Fig. 2,
Fig. 5 ein Schnitt nach C-D in Fig. 2.
Der Wagenkasten des Strafsenbahnwagens ist auf einem besonderen Rahmen u mittels der Blattfedern w federnd gelagert, wie in Fig. 1 zu sehen; der Rahmen u kann sich gegen den die Achsen der Laufräder sowie den gesammten Bremsmechanismus tragenden Rahmen t senkrecht verschieben (Fig. 3).
Auf der Achse χ der Laufräder J? ist ein lose laufendes Kettenrad d angeordnet, welches vermöge der Reibungskuppelung c, die durch den Hebel b bethätigt wird, im Sinne der Laufrä'der gedreht werden kann.
. Der Hebel b ist schwingend gelagert in dem Arme s2, der an dem Winkeleisen s vorgesehen ist.
Die Bewegung des Kettenrades d wird durch eine Kette auf die Kettenräder e1 e2 und e8 übertragen, welche auf den im Rahmen t des Untergestells angeordneten Achsen r und r1 sitzen und dieselben drehen.
Auf diesen Achsen sind die Zahnräder i i1 i2 iB gelagert, welche in die am Rahmen u starr befestigten Zahnstangen ff1/2/3 eingreifen.
Mit dem Kettenrad d ist das Zahnrad k fest verbunden; dieses dreht vermittelst des Zahnrades m das innen gezahnte Rad n.
Das Rad m ist in dem Bock y gelagert, welcher auf den beiden am Rahmen t befestigten Winkeleisen s und sl ruht. Am Rade η ist eine Klinke ρ vorgesehen, welche in das auf der Achse χ fest aufgekeilte Zahnrad q eingreift, wenn die Antriebsvorrichtung in Kraft tritt, bei der gewöhnlichen Bewegung des Wagens aber auf diesem Rade schleift.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende:
Wenn gebremst werden soll, legt man die Kurbel α um, wodurch vermöge der Kette 0 der Hebel b derart zur Seite bewegt wird, dafs die Reibungskuppelung c mit dem Kettenrad d in Eingriff tritt. Das Kettenrad d mufs sich jetzt im Sinne der Laufräder R drehen, ebenso auch vermöge der Kettenübertragung die Kettenräder e' e2 e8 mit ihren Achsen r und r1. Durch diese werden die Zahnräder i i1 i2 i3 in Bewegung gesetzt und wirken derart auf die am Rahmen u befestigten Zahnstangen ff 1Z'2/3, dafs dieser und mit ihm der gesammte Wagenkasten gehoben wird.
Es wird also die lebendige Kraft des in Bewegung befindlichen Wagens dazu benutzt, das Gewicht des Wagens zu heben, so dafs der Wagen in kürzester Zeit zum Stehen kommt,

Claims (2)

da zu dieser Arbeit seine lebendige Kraft vollständig aufgebraucht wird. Um den Wagenkasten gegen seitliche Verschiebung zu schützen, sind an demselben Stangen g befestigt, welche in Führungen g1 des Rahmens gleiten. Soll nun nach erfolgter Bremsung des Wagens der Wiederantrieb erfolgen, so wird folgendermafsen verfahren: Die Kurbel wird zurückgedreht und die Reibungskuppelung wird gelöst; dadurch kommt die Last des Wagens zur Wirkung. Durch den auf den Zahnstangen ffl f- f3 lastenden Druck werden die mit denselben in Eingriff stehenden Zahnräder i i1 z2 z3 mit ihren Wellen r und r1 gedreht. Die unter einander verbundenen Kettenräder e3 e2 e1 drehen sich nun ebenfalls und versetzen das Kettenrad d in Umdrehung. Dasselbe dreht sich, da es lose auf der Achse χ läuft, in umgekehrter Richtung als vorhin; da aber das Laufrad sich nur in einem Sinne drehen soll, kann die Bewegung des Kettenrades d nicht unmittelbar der Achse der Laufräder mitgetheilt werden, sondern es tritt hier eine Uebersetzung in Kraft. Das mit dem Kettenrade d verbundene Zahnrad k treibt jetzt das Zahnrad m, welches auf das mit einer Zahnung versehene Rad η wirkt (s. Fig. 2 und 5). Am Rade η ist die Sperrklinke ρ so angeordnet, dafs sie beim Angehen der Antriebsvorrichtung in das fest mit der Achse χ der Laufräder verbundene Zahnrad q eingreift. Es wird also die Bewegung des Kettenrades d durch diese Uebersetzung den Laufrädern R des Wagens derart mitgetheilt, dafs dieselben sich in der Fahrtdrehen. Somit wird die Kraft, welche dazu erforderlich war, den Wagen zu heben, wieder nutzbar gemacht, um den Antrieb zu erleichtern. Man kann die Höhe, um welche man den Wagen richtung hebt, abändern, indem man den Uebersetzungskettenrädern d bezvv. e1 e'2 e3 und den Zahnrädern i il z2 is die entsprechende Gröfse giebt. Jedoch dürfte die Hubhöhe 20 cm kaum je überschreiten. Die bei diesem Heben aufgespeicherte Kraft genügt, um den Wagen selbstthätig um ca. 1 m vorwärts zu bewegen; es ist ersichtlich, dafs hierdurch eine Kraftersparnifs erzielt wird. Paten τ-Ansprüche:
1. Eine kraftsammelnde Bremse für Strafsenbahnwagen aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die lebendige Kraft, welche der Wagen durch seine Bewegung erhalten hat, beim Bremsen desselben behufs Aufspeicherung zum Anheben des Wagenkastens benutzt wird, so dafs mit dem Lösen der Bremse die lebendige Kraft infolge Sinkens des Wagenkastens wieder frei wird und einen selbstthätigen Antrieb des Gefährtes bewirkt.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. geschützten kraftsammelnden Bremse für Strafsenbahnwagen, gekennzeichnet dadurch, dafs ein auf der' Laufachse (x) angeordnetes Kettenrad (d) durch eine Frictionskuppelung (c) bethätigt, vermittelst Kettenräder (el e2 esj und ihrer Achsen (rrlj Zahnräder (i ζ1 Ϊ2 z'3) treibt, welche den Wagenkasten vermöge der an seinem Rahmen (u) vorgesehenen Zahnstangen (ff1f2fi) heben, während beim Wiederangehen des Gefährtes nach Ausrückung der Kuppelung ein Kettenrad (d) unter dem Drucke des Wagenkastens sich in umgekehrter Weise dreht und durch diese Bewegung mittels Zahnräder (k m n), Klinke (p) und Zahnrad (q) in eine der Fahrtrichtung entsprechende umgewandelt wird. :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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