DE1278024B - Maschenkathode fuer Elektronenroehren hoher Leistung, insbesondere Senderoehren - Google Patents
Maschenkathode fuer Elektronenroehren hoher Leistung, insbesondere SenderoehrenInfo
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- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/15—Cathodes heated directly by an electric current
- H01J1/18—Supports; Vibration-damping arrangements
Landscapes
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES fflj9$sk PATENTAMT
Int. α.:
AUSLEGESCHRIFT
HOIj
Deutsche Kl.: 21g-13/02
Nummer: 1278 024
Aktenzeichen: P 12 78 024.4-33 (S 111729)
Anmeldetag: 8. September 1967
Auslegetag: 19. September 1968
Die Erfindung betrifft eine Maschenkathode für Elektronenröhren hoher Leistung, insbesondere
Senderöhren, welche aus einem aus Kathodendrähten gebildeten rohrförmigen Maschengitter besteht, das
an einem Ende an einer ringförmigen Heizstromzuführung befestigt ist und am anderen Ende über
eine Kappe mit radial zum Maschengitter verlaufenden federnden Armen an einem koaxial im rohrförmigen
Maschengitter angeordneten Stützstab gehaltert ist, der zugleich die zweite Heizstromzuführung der
Maschenkathode bildet.
Als Maschenkathode bezeichnet man bekanntlich ein aus Kathodendrähten gebildetes schlauchartiges
Maschengitter, das bei einer Halterung an seinen Enden eine Eigenstabilität ohne zusätzliche Streben
aufweist. Um die im Betrieb auftretende thermische Ausdehnung des die Kathode bildenden Maschengitters
auszugleichen, ist es bekannt, eine federnde Haltevorrichtung vorzusehen, die die Maschenkathode
in Längsrichtung gespannt hält (deutsche »o Patentschrift 839 235).
Eine praktische Ausführung einer federnden Haltevorrichtung für eine Maschenkathode ist der britischen
Patentschrift 987461 zu entnehmen. Die Maschenkathode ist dabei an ihrem oberen Ende über
eine federnde Kappe an einem Stützstab befestigt, der koaxial in der Maschenkathode verläuft und eine der
beiden Heizstromzuführungen der Kathode bildet. Die Kappe ist als eine Art Spinne ausgebildet, die
mit federnden Beinen eine Verbindung zwischen einem Ring, der das obere Ende der Maschenkathode
abschließt, und einer am zentralen Stützstab befestigten Ringscheibe herstellt. Die Beine dieser Spinne
sind zunächst nach unten gezogen und an ihren Enden aufgebogen.
Bei der geschilderten bekannten Maschenkathode mit einer federnden Spinne für die Kathodenhalterung
ergibt sich die Schwierigkeit, daß die Spinne nicht nur elastisch sein, sondern auch den Heizstrom
vom zentralen Stützstab zur Maschenkathode leiten soll. Für eine ausreichende Elastizität der Spinne ist
es erforderlich, zumindestens ihre Beine so dünn wie möglich zu machen. Der aus dieser Forderung sich
ergebende geringe Querschnitt der Beine führt zu einem unzulässig hohen elektrischen Widerstand für
den Heizstrom. Man erhält deshalb entweder keine hinreichende Elastizität der Spinne oder eine in
elektrischer Hinsicht unbefriedigende Heizstromzuführung.
Um die genannten Schwierigkeiten zu überwinden, wird bei einer Maschenkathode der eingangs erwähnten
Art nach der Erfindung vorgeschlagen, daß die Maschenkathode für Elektronenröhren hoher
Leistung, insbesondere Senderöhren
Leistung, insbesondere Senderöhren
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München,
8000 München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Wilhelm Bertelsmann, 1000 Berlin - -
das Maschengitter an einem Ende halternde Kappe aus mehreren dünnen Blechsternen besteht, die mit
gegeneinander winkelversetzten Annen aufeinandergeschichtet sind.
Eine erfindungsgemäße Maschenkathode weist den wesentlichen Fortschritt auf, daß ohne Beeinträchtigung
der Heizstromzuführung eine einfache federnde Haltevorrichtung erzielt ist, welche die Maschenkathode
äußerst wirksam vor betriebsmäßig wärmebedingten Deformationen schützt. Durch die erfindungsgemäße
Maßnahme, die das Maschengitter an einem Ende halternde Kappe aus mehreren dünnen
Blechsternen zusammenzuschichten, erhält man nämlich insgesamt einen verhältnismäßig großen Querschnitt
und damit einen entsprechend geringen elektrischen Widerstand der Heizstromzuführung, während
andererseits jeder Blechstern so dünn gehalten werden kann, daß er die gewünschte Federwirkung
entfaltet. Um die dabei erzielte Elastizität der Kappe noch zu erhöhen, ist es vorteilhaft, die einzelnen
Blechsterne unter Zwischenlage von jeweils einer Lochscheibe übereinander anzuordnen. Die Arme der
Blechsterne sind zweckmäßig an der Peripherie der Kappe rechtwinklig aufgebogen, um ihre Enden an
einem das Ende der Maschenkathode abschließenden Ring anschweißen zu können. Im Hinblick auf diese
an sich bekannte Form der Kappe empfiehlt es sich, die Breite der Arme der Blechsterne an der Peripherie
der Kappe so zu wählen, daß sie sich dort gerade nicht mehr mit den Armen der Blechsterne
überlappen.
Mangels einer befriedigend federnden Haltevorrichtung für Maschenkathoden mußte man bei den
bekannten Maschenkathoden darauf achten, daß die
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Maschenkathode als solche eine gewisse Elastizität aufweist. Zu diesem Zweck hat man im allgemeinen
nur einen Teil der Kreuzungspunkte der Kathodendrähte der Maschenkathode miteinander verschweißt.
Eine solche Maßnahme beeinträchtigt jedoch die Stabilität und damit die Lebensdauer der Maschenkathode.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, ohne die Gefahr betriebsbedingter Deformationen
eine Maschenkathode zu verwenden, deren Kathodendrähte an allen Kreuzungspunkten des Maschengitters
miteinander mechanisch verbunden sind.
An Hand des in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung
nachstehend mit weiteren Merkmalen näher erläutert werden.
Die F i g. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Maschenkathode im Längsschnitt. Mit 1 ist
eine rohrförmige Maschenkathode bezeichnet, die aus Kathodendrähten besteht, welche auf links- und
rechtsgängigen Schraubenlinien angeordnet sind. Das auf diese Weise gebildete Maschengitter ist zum besseren
Verständnis in Fig. 2 für sich allein nochmals dargestellt. In dieser Figur ist mit den Punkten 2
angedeutet, daß die Kreuzungspunkte der Kathodendrähte jeweils miteinander verschweißt sind. Die
Maschenkathode der Fig. 1 ist an einem Ende an einer ringförmigen Heizstromzuführung 3 befestigt.
An ihrem anderen Ende ist die Maschenkathode 1 über eine federnde Kappe 4 an einem zentralen Stützstab
5 gehaltert, der koaxial in der rohrförmigen Maschenkathode 1 verläuft und die zweite Heizstromzuführung
der Maschenkathode 1 bildet.
In Fig. 3 ist von oben und in Fig. 4 als vergrößerter
Ausschnitt IV der F i g. 1 die federnde Kappe einer Maschenkathode gemäß Fig. 1 dargestellt. Aus
diesen Figuren ist ersichtlich, daß die federnde Kappe 4 aus dünnen, beispielsweise aus Tantal oder
Molybdän bestehenden Blechsternen 6 zusammengeschichtet ist, von denen einer in Fig. 5 gezeigt ist.
Die Blechsterne 6 sind dabei so aufeinandergeschichtet, daß ihre Arme 7 in Umfangsrichtung der
Kappe 4 gegeneinander versetzt sind. Um ein möglichst unabhängiges Federn der Arme 7 voneinander
zu erzielen, ist es zweckmäßig, die einzelnen Blechsterne 6 unter Zwischenlage von jeweils einer dünnen
Lochscheibe8, wie sie in Fig. 6 dargestellt ist, aufeinanderzuschichten.
Die Arme 7 der Blechsterne 6 sind am Rand der Kappe 4 in an sich bekannter Weise rechtwinklig
umgebogen, um gemäß F i g. 3 durch einen Ring 9 zusammengehalten zu werden, der das obere Ende
der Maschenkathode 1 der F i g. 1 abschließen soll. Für diese Ausbildung der Kappe 4 müssen die Arme 6
eine solche Breite haben, daß sie an der Peripherie der Kappe 4 gerade frei von einer gegenseitigen Über-Iappung
sind. Aus Gründen einer über den Umfang der Maschenkathode 1 möglichst gleichen Zugkraft
auf das die Maschenkathode bildende Maschengitter ist es besonders zweckmäßig, eine solche Winkelteilung
der Arme 7 der Blechsterne 6 vorzusehen, daß die Gesamtzahl der Arme 7 aller Blechsterne
6 mit der Zahl von Kreuzungspunkten der Kathodendrähte übereinstimmt, die am Ende
des Maschengitters über dessen Umfang verteilt vorhanden sind.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel (F i g. 2) weist die Besonderheit auf, daß jeweils 37 Kathodendrähte
mit Linkssteigung und 37 Drähte mit Rechtssteigung das Maschengitter bilden. Am Ende des Maschengitters
sind deshalb über den Umfang 37 Kreuzungspunkte verteilt. Um für die Kappe 4 aus vier Blechsternen
6 mit jeweils neun federnden Armen 7 insgesamt 37 federnde Arme zu erzielen, haben die
Blechsterne 6 der F i g. 5 zunächst eine Winkelteilung von viermal 360°/37 bis auf einen verbleibenden,
etwas größeren Restwinkel. Den größeren Restwinkel gleicht man dadurch aus daß auf den obersten Blechstern
6 der Kappe 4 ein »Teilstern« 10 aufgesetzt ist, der in F i g. 7 dargestellt ist. Wie ersichtlich, handelt
es sich bei dem »Teilstern« 10 um eine Lochscheibe, die nur einen einzigen federnden Arm 7 trägt, der
den noch fehlenden 37. Arm der Kappe 4 bildet.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. Insbesondere ist es
nicht erforderlich, daß die federnde Kappe das dargestellte und beschriebene Profil hat. Im übrigen
kann die Elastizität der Kappe durch mindestens eine ringförmige Einprägung im Bereich ihrer Arme weiter
erhöht werden, ohne daß der elektrische Widerstand der Kappe 4 nennenswert vergrößert wird. Besonders
zweckmäßig wird man zwei derartige Einprägungen vorsehen, und zwar eine am inneren und eine am
äußeren Ende der Arme. Schließlich sei bemerkt, daß die vorteilhaften Eigenschaften der Erfindung auch
bei einer Maschenkathode wirksam sind, bei der nicht alle Kreuzungspunkte der Kathodendrähte miteinander
verschweißt sind.
Claims (6)
1. Maschenkathode für Elektronenröhren hoher Leistung, z. B. Senderöhren, welche aus einem
aus Kathodendrähten gebildeten rohrförmigen Maschengitter besteht, das an einem Ende an
einer ringförmigen Heizstromzuführung befestigt ist und am anderen Ende über eine Kappe mit
radial zum Maschengitter verlaufenden federnden Armen an einem koaxial im rohrförmigen
Maschengitter angeordneten Stützstab gehaltert ist, der zugleich die zweite Heizstromzuführung
der Maschenkathode bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die das Maschengitter an einem Ende halternde Kappe (4) aus mehreren
dünnen Blechsternen (6) besteht, die mit gegeneinander winkelversetzten Armen (7) aufeinandergeschichtet
sind.
2. Masehenkathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Blechsterne (6)
unter Zwischenlage von jeweils einer Lochscheibe (8) aufeinandergeschichtet sind.
3. Masehenkathode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme der Blechsterne
(6) an der Peripherie der Kappe (4) rechtwinklig umgebogen sind, wobei die Breite der
Arme (7) so bemessen ist, daß sie an der Biegestelle gerade frei von einer Überlappung aller
Blechsterne sind.
4. Masehenkathode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Arme (7) aller
Blechsterne (6) zusammen gleich ist der Zahl der Kreuzungspunkte (2) der Kathodendrähte, die
am Ende des Maschengitters über dessen Umfang vorhanden sind.
5. Masehenkathode nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blechsterne (6) im Bereich ihrer Arme (7) längs mindestens einer zum Mittelpunkt der Blechsteme
konzentrischen Kreislinie mit einer Einprägung versehen sind.
6. Maschenkathode nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kathodendrähte an allen Kreuzungspunkten (2) des Maschengitters miteinander verschweißt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 839 235;
britische Patentschrift Nr. 987461.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 617/433 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|---|
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