DE1277541B - Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Verkleidungsplatten an einer Rohbauwand - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Verkleidungsplatten an einer Rohbauwand

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von Verkleidungsplatten an einer Rohbauwand Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anbringen von Verkleidungsplatten an einer Rohbauwand, wobei die Platten durch Hintergießen von dünnflüssigem Mörtel in ihrer Lage gesichert werden.
  • Es ist eine Vorrichtung zum Anbringen von Platten an einer Wand bekannt, die aus einer Schablone besteht, welche der Plattenform entsprechende Vertiefungen in einer solchen Anordnung aufweist, wie die Platten an der Wand befestigt werden sollen. Die Platten werden in die Vertiefungen der Schablone eingelegt und mit einer Vergußmasse vergossen. In die Vergußmasse werden äsen eingelassen und nach dem Erhärten der Vergußmasse wird diese gesamte Einheit an in der Wand befestigten Haken aufgehängt, worauf der Zwischenraum zwischen der Wand und dieser Einheit mit einem dünnflüssigen Mörtel hintergossen wird. Die Schablone wird schließlich nach dem Erhärten des Mörtels abgezogen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Umgehung der Vorfertigung von Plattentafeln die einzelnen Platten an Rohbauwänden, die nicht ganz eben sein müssen, schnell und ohne Schwierigkeiten so anbringen zu können, daß sie mit Sicherheit exakt zueinander ausgerichtet sind und alle Fugen genau die gewünschte Breite haben. Hierbei soll mit Sicherheit jede Platte auf ihrer ganzen Rückseite von dem Mörtel gehalten sein, ohne daß Hohlräume frei bleiben, in die Wasser eindringen könnte, welches dann bei Frostwetter die Platten absprengen würde.
  • Diese Aufgabe wird nach dem Verfahren gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zunächst im Abstand von der Wand vorwiegend parallel zueinander über die ganze Fläche verteilt Drähte lotrecht gespannt und gesichert werden und daß dann die Platten vor den Drähten aufgestellt und an diesen mit Abstandhaltern behelfsmäßig befestigt werden.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß unten und oben an der mit den Platten zu verkleidenden Wand je eine waagerechte Schiene angeordnet ist, die Löcher für die im Abstand voneinander, aber vorwiegend parallel zueinander verlaufenden lotrechten Drähte aufweist, wobei die beiden Schienen vorwiegend auf in die Wand eingetriebenen Bolzen befestigt und in der Längsrichtung der letzteren verschiebbar sind und über der unteren Schiene eine bis an die Wand reichende Konsole zum Aufsetzen der untersten Platten angebracht ist, und daß ferner die Abstandhalter, die im Querschnitt T-förmig sind, zur Sicherung einer bestimmten Breite der waagerechten Fugen dienen, wobei die Abstandhalter mit ihrem Flansch an der Vorderseite der beiden übereinander angeordneten Platten anliegen, während ein Steg in die Fuge reicht und der Abstandhalter durch Haken an den gespannten Drähten gesichert ist.
  • Die Erfindung ermöglicht ein einfaches Verfahren und eine einfache Vorrichtung zur Anbringung von Verkleidungsplatten an einer Rohbauwand, selbst wenn diese Rohbauwand Unebenheiten aufweist. Die Platten können trotz dieser Unebenheiten sehr leicht in einer genau lotrechten Ebene angebracht werden, wobei sämtliche Fugen die gewünschte, gleichbleibende Breite haben. Auch wird mit der Erfindung eine gewisse Platz- und Zeitersparnis dadurch erzielt, daß unter Vermeidung einer Vorfertigung der zusammengesetzten Platten mittels einer Schablone auf der Baustelle oder in der Werkstatt und unter Vermeidung der Wartezeit für das Erhärten der Vergußmasse und der Zeit für den anschließenden Transport zur Verlegefiäche die Verkleidungsplatten gemäß der Erfindung an ihrer Einbaustelle korrekt angeordnet und anschließend hintergossen werden. Zweckmäßig sieht man vor, daß die Drähte mit einer unten angeordneten Spannvorrichtung versehen sind.
  • Zur Vereinfachung kann man ferner die Konsole mit der unteren Schiene kombinieren.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Steg der leistenförmigen Abstandhalter gegen die Wand gerichtete Fortsätze aufweist, auf welche Verschlußstreifen aus Karton od. dgl. zum rückseitigen Verschließen der waagerechten Fuge aufklemmbar sind. Die einzelnen Verschlußstreifen sollen so lang sein, daß sie einander auf Teilen ihrer Länge übergreifen, damit jede der waagerechten Fugen mit Sicherheit auf ihrer ganzen Länge vollständig abgedeckt ist und der dünnflüssige Mörtel daher aus diesen Fugen nicht ausfließen kann. Zur Sicherung der gleichbleibenden Breite der lotrechten Fugen können lotrechte Abstandhalter dienen, die an der Vorderseite der Platten anliegen und gleichfalls an den gespannten Drähten eingehängt sein können.
  • Wenn der Mörtel hinreichend erhärtet ist, können die Abstandhalter entfernt werden. Zur Erleichterung der Entfernung der Abstandhalter sind die Befestigungshaken und die stiftförmigen Fortsätze zum Anbringen der rückseitigen Verschlußstreifen mit Bruchkerben versehen, an welchen sie nach dem Erhärten des Mörtels abgebrochen werden können.
  • Die lotrechten Fugen kann man auf ihrer Vorderseite durch ablösbare Klebestreifen verschließen, um ein Ausfließen des dünnflüssigen Mörtels zu verhindem. Wenn dann der Mörtel hinreichend erhärtet ist, können diese Klebestreifen entfernt und die Fugen mit einem einfachen Instrument ausgekratzt werden. Anschließend verfüllt man die Fugen in herkömmlicher Weise mit einem Fugenmörtel.
  • Dank der Abdeckung der Fugen einerseits durch die Abstandhalter und andererseits durch die Klebestreifen gelangt bei der Hinterfüllung mit dem dünn-:flüssigen Mörtel praktisch kein Mörtel auf die Vorderseite der Platten. Das bisher notwendige Abwaschen der verlegten Platten zur Beseitigung des auf die Plattenvorderseite gelangten Mörtels entfällt daher bei dem Gegenstand der Erfindung.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung werden nun an Hand eines Ausführungsbeispiels ausführlich erläutert, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigt F i g. 1 einen Teil einer Wand während der Anbringung der Verkleidungsplatten, F i g. 2 einen Abstandhalter für die waagerechten Fugen in Ansicht von vorn, F i g. 3 eine zugehörige Endansicht, F i g. 4 eine zugehörige Oberansicht, F i g. 5 einen waagerechten Schnitt durch die angehängten Platten, F i g. 6 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI in der F i g. 5 und F i g. 7 einen gleichen Schnitt nach dem Einfüllen des Mörtels und bei der Entfernung der Abstandhalter.
  • Um die Drähte 11 spannen zu können, werden zunächst zwei Schienen 14 und 15 angeordnet. Die Schiene 14 wird dabei auf einer Reihe waagerechter Bolzen 16 abgestützt, die in die Wand 10 eingetrieben werden. Der Abstand der einzelnen Bolzen 16 voneinander kann verschieden sein. Zweckmäßig umgreift die Schiene 14 mit Führungsaugen 17 jeden einzelnen Bolzen 16. Die untere Schiene 15 wird ebenfalls durch waagerechte Bolzen 16 gehalten. Diese Bolzen können wiederum durch Führungsaugen greifen. Unter Umständen genügt es aber auch, sie oberhalb der Schiene 15 anzuordnen. Vor der Wand 10 werden dann an den Schienen lotrecht die Drähte 11 gespannt, deren Abstand voneinander der Breite der zu verarbeitenden Platten 12 entspricht. Die Drähte 11 werden so angeordnet, daß sie hinter den lotrechten Fugen 13 zwischen den benachbarten Platten 12 liegen.
  • Die Schienen 14 und 15 sind in der Zeichnung als Winkelschienen ausgebildet. Dabei ist der waagerechte Schenkel in geringen Abständen voneinander mit Löchern 18 versehen. Auf diese Weise können die Drähte 11 in einem beliebigen wechselnden Abstand voneinander, je nach der Breite der Platten und je nachdem, ob die Platten waagerecht oder lotrecht angeordnet werden sollen, angeordnet sein.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Drähte mit ihrem oberen Ende an der Schiene 14 befestigt. Unterhalb der Schiene 15 sind sie an eine Spannvorrichtung 19 angeschlossen, mit welcher sie angespannt werden können.
  • Die Schienen 14 und 15 werden, nachdem die Drähte 11 eingezogen sind, zunächst auf den Bolzen 16 gleitend um ein gewisses Maß von der Wand 10 abgezogen. Dadurch soll erreicht werden, daß die Drähte 11 beim Spannen mittels der Spannvorrichtung 19 mit Sicherheit völlig frei und ohne Berührung mit der Wand gespannt werden. Anschließend können die Schienen 14, 1.5 gegebenenfalls etwas zur Wand 10 zurückgeschoben werden. Es braucht lediglich darauf geachtet zu werden, daß die Drähte 11 nirgendwo an der Wand unmittelbar anliegen. Die durch die Drähte 11 bestimmte Ebene dient ihrerseits zum Ausrichten der aus den einzelnen Platten 12 aufzubauenden Wandverkleidung. Damit die Gesamtstärke der Mörtelschicht zwischen der Wandfläche 10 und den Platten 12 nicht zu groß wird, geht das Bestreben dahin, die Schienen 14 und 15 bis möglichst nahe an die Wand 10 heranzuschieben. Dabei ist dann noch darauf zu achten, daß die Schienen 14 und 15 in ihrer Endlage parallel zueinander liegen, also in waagerechter Ebene keinen Winkel miteinander bilden. Andernfalls würden die Platten nach ihrer Anbringung nicht in einer Ebene, sondern in einer verwundenen Fläche liegen.
  • Nachdem die Drähte 11 zwischen den beiden Schienen 14 und 15 gespannt sind, können sie noch durch zusätzliche Halterungen 20 befestigt werden, die über die Länge der Drähte 11 verteilt angeordnet werden. Diese zusätzlichen Halterungen 20 schaffen die Möglichkeit, beim späteren Aufbau der Platten die Abstandhalter an den Drähten 11 zu verankern.
  • Nach dem Spannen der Drähte 11 wird eine Konsolleiste 21 zur Abstützung der untersten Platten 12 angebracht. In F i g. 1 der Zeichnung liegt diese Konsole 21 in einiger Entfernung oberhalb der unteren Schiene 15. Der Abstand zwischen der Konsole 21 und der Schiene 15 könnte aber wesentlich geringer sein. Auch könnte die Schiene 15 ihrerseits als Konsolleiste Anwendung finden, wenn in geeigneter Weise dafür gesorgt wird, daß der Spalt zwischen dieser Schiene und der Wand 10 verschlossen wird, so daß der Mörtel nicht nach unten herausläuft.
  • Anschließend wird also zunächst die unterste Reihe der Platten 12 gesetzt, wobei diese auf der Konsolleiste 21 abgestützt werden. Dabei können besondere Abstandhalter 22 vorgesehen sein, die den unteren Teil der untersten Platten in dem vorgesehenen Abstand von den Drähten 11 halten. Die Abstandhalter 22 sind also rückseitig an den Drähten 11 verankert. Im übrigen ist die Stärke des zwischen die benachbarten Platten greifenden Steges der Abstandhalter 22 maßgebend für die Breite der lotrechten Fugen 13.
  • An ihrer Oberkante werden die Platten 12 der untersten Reihe und in gleicher Weise auch die darüber angesetzten Platten durch die waagerechten Abstandhalter 23 gesichert. Diese Abstandhalter und die Art ihrer Befestigung sind in den Figuren 2 bis 7 der Zeichnung im größeren Maßstabe dargestellt.
  • Jeder Abstandhalter 23 besteht aus einer im Querschnitt T-förmigen Leiste, deren Flansch 24 mit seinen nach unten und nach oben gerichteten Schenkeln an der Vorderkante zweier übereinanderliegender Platten anliegt. Der waagerechte Steg 25 liegt gegen die Oberkante einer Platte an und dient zugleich zur Abstützung der Unterkante der nächsthöheren Platte. Die Stärke des Steges 25 bestimmt also die Breite der waagerechten Fugen 26. Um den leistenförmigen Abstandhalter 23 in seiner Lage zu halten, ist rückseitig in Höhe des Steges 25 ein Haken 27 aus Kunststoff od. dgl. angebracht, der hinter einem der lotrechten Drähte 11 eingehängt wird. Der Haken 27 ist so ausgebildet, daß er sich beim Einhängen vorübergehend geringfügig weiter öffnet, dann aber sogleich wieder verengt, so daß ein ungewolltes Aushängen jedenfalls nicht zu befürchten ist. Nahe der Längskante des Steges 25 des Abstandhalters 23 ist eine vormarkierte Bruchkerbe 27' angeordnet. In einem gewissen Abstand von dem Haken 27 sind ebenfalls in der Ebene des Steges 25 nach rückwärts ragende stiftartige Fortsätze 28 angeordnet. Diese Fortsätze 28 sind so profiliert, daß Verschlußstreifen 29 aus Karton oder einem anderen geeigneten Material mit einer passenden Öffnung unter Druck über die Fortsätze 28 geschoben und dadurch in ihrer waagerechten Lage gesichert werden können. Von den widerhakenartig ausgebildeten Fortsätzen 28 können die Verschlußstreifen 29 aber nicht ohne weiteres wieder abgezogen werden. Wie in den F i g. 5 bis 7 erkennbar ist, werden auf die Fortsätze 28 zweier benachbarter Abstandhalter 23 Verschlußstreifen 29 der genannten Art aufgesteckt, die so lang sind, daß sie einander mit ihren freien Enden übergreifen. Diese Verschlußstreifen 29 werden bei ihrer Montage bis zu ihrer satten Anlage an der Rückseite der unteren Platte angedrückt. Sie drücken dann ihrerseits den oberen Plattenrand gegen den lotrechten Flansch 24 der Abstandhalter 23. Da andererseits der Abstandhalter 23 am Draht 11 verankert ist, wird auf diese Weise die Lage der Oberkante einer Plattenreihe eindeutig festgelegt. Zugleich bilden die Abstandhalter 23 in Verbindung mit den Verschlußstreifen 29 eine nach oben offene Rinne 30, in welche die Platten der nächsthöheren Reihe mit ihrer Unterkante eingesetzt werden können. Damit ist die Unterkante dieser Plattenreihe exakt ausgerichtet nach der Oberkante der nächsttieferen Plattenreihe. Insgesamt wird auf diese Weise erreicht, daß sämtliche Platten 12 insbesondere mit ihrer Ansichtseite in einer Ebene liegen, die genau parallel verläuft zu der Ebene, in der die Drähte 11 liegen.
  • In der beschriebenen Weise wird jeweils eine Plattenreihe nach der anderen angeordnet. Die waagerechten Fugen 26 sind dann auf Teilen ihrer Länge durch die waagerechten Abstandhalter 23 und in den dazwischenliegenden Abschnitten durch die Verschlusstreifen 29 abgedeckt. Die lotrechten Fugen 13 können durch Aufkleben eines Klebestreifens 31 verschlossen werden. Damit ist der Raum hinter den Platten hinreichend abgegrenzt, so das zum Hinterfüllen derselben und zur endgültigen Befestigung der Platten 12 ein dünnflüssiger Mörtel 32 zwischen der Wand 10 und den Platten 12 eingefüllt werden kann, wie das in den F i g. 1 und 7 angedeutet ist. Infolge seiner Dünnflüssigkeit füllt der Mörtel 32 den Raum hinter den Platten 12 restlos und ohne Belassung irgendwelcher Hohlräume aus. Er dringt in die Vertiefungen 33 auf der Rückseite der Platten 12 ein und bewirkt so eine feste Verankerung der Platten 12. Der Mörtel 32 ist außer durch seine Klebkraft noch durch die Drähte 11 und die Halterungen 20 gegen ein ungewolltes Ablösen desselben von der Wand 10 gesichert.
  • Nachdem der Mörtel 32 hinreichend erhärtet ist, können die Klebestreifen 31 sowie die Abstandhalter 22 und 23 entfernt werden. Nachdem die Klebestreifen 31 abgezogen sind, kann mittels eines einfachen Werkzeuges der in die Fugen 13 eingedrungene Mörtel, der ja zunächst noch plastisch ist, bis zur hinreichenden Tiefe ausgekratzt werden. Die Abstandhalter 22 und 23 werden mit Hilfe eines einfachen Hebelwerkzeuges abgesprengt. Bei den Abstandhaltern 23 genügt unter Umständen auch ein Hammerschlag gegen das rechte Stirnende des Flansches 24. Dabei brechen die Fortsätze 28 und der Haken 27 ab, während zugleich infolge der Abschrägung 34 an dem einen Stegende die Abstandhalter 23 von den Platten abgeschoben und dann von Hand entfernt werden können. Die abgebrochenen Teile sowie die Verschlußstreifen 29 verbleiben in der Mörtelschicht 32. Im allgemeinen wird beim Arbeiten gemäß der Erfindung die Außenseite der Platten 12 nicht mit Mörtel beschmutzt. Einzelne Spritzer können mühelos entfernt werden. Ein wiederholtes Abwaschen der Plattenwand vor ihrer endgültigen Fertigstellung ist keinesfalls erforderlich. Die Fugen 13 und 26 werden zum Schluß in der üblichen Weise mittels eines Fugenzementes vergossen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Anbringen von Verkleidungsplatten an einer Rohbauwand, bei dem die Platten durch Hintergießen von dünnflüssigem Mörtel in ihrer Lage gesichert werden, d adurch gekennzeichnet, daß zunächst im Abstand von der Wand (10) vorwiegend parallel zueinander über die ganze Fläche verteilt Drähte (11) lotrecht gespannt und gesichert werden und daß dann die Platten (12) vor den Drähten (11) aufgestellt und an diesen mit Abstandhaltern (23) behelfsmäßig befestigt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unten und oben an der mit den Platten (12) zu verkleidenden Wand (10) je eine waagerechte Schiene (14, 15) angeordnet ist, die Löcher (18) für die im Abstand voneinander, aber vorwiegend parallel zueinander verlaufenden lotrechten Drähte (11) aufweist, wobei die beiden Schienen vorwiegend auf die in die Wand eingetriebenen Bolzen (16) befestigt und in der Längsrichtung der letzteren verschiebbar sind und über der unteren Schiene eine bis an die Wand (10) reichende Konsole (21) zum Aufsetzen der untersten Platten (12) angebracht ist, und das ferner die Abstandhalter (23), die im Querschnitt T-förmig sind, zur Sicherung einer bestimmten Breite der waagerechten Fugen (26) dienen, wobei die Abstandhalter mit ihrem Flansch (24) an der Vorderseite der beiden übereinander angeordneten Platten (12) anliegen, während ein Steg (25) in die Fuge (26) reicht und der Abstandhalter (23) durch Haken (27) an den gespannten Drähten (11) gesichert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das die Drähte (11) mit einer unten angeordneten Spannvorrichtung (19) versehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (21) mit der unteren Schiene (15) kombiniert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (25) der leistenförmigen Abstandhalter (23) gegen die Wand gerichtete Fortsätze (28) aufweist, auf welche Verschlußstreifen (29) aus Karton od. dgl. zum rückseitigen Verschließen der waagerechten Fuge (26) aufklemmbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (27) zum Befestigen der Abstandhalter (23) und die stiftförmigen Fortsätze (28) zur Anbringung der rückseitigen Verschlußstreifen (29) mit Bruchkerben (27') versehen sind, an welchen sie nach dem Erhärten des Mörtels (32) beim Entfernen der Abstandhalter (23) abgebrochen werden können.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Breite der lotrechten Fugen (13) Abstandhalter (22) dienen, die an der Vorderseite der Platten anliegen und gleichfalls an den gespannten Drähten (11) eingehängt sein können. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abstandhalter (23) nur über Teillängen der Fugen (26) erstrecken.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechten Fugen (13) auf ihrer Vorderseite durch ablösbare Klebestreifen (31) verschlossen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1886 690.
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