DE12679C - Neuerungen an Scharnieren und anderen Thürbeschlägen - Google Patents

Neuerungen an Scharnieren und anderen Thürbeschlägen

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DE12679C
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spring
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DENDAT12679D
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J. T. B. BENNETT in Birmingham (England)
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/44Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a device carried on the wing for frictional or like engagement with a fixed flat surface, e.g. for holding wings open or closed by retractable feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Claims (4)

1880. Klasse 68. JOHN TYLER BARNSLEY BENNETT in BIRMINGHAM (England). Neuerungen an Scharnieren und anderen Thiirbeschlägen. Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1880 ab. Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf die Verwendung von Federmechanismen, welche einerseits den Zweck haben, die von Federscharnieren angedrückten zu schliefsenden Theile (Thüren, Kastendeckel, Klappen etc.) in bestimmten oder beliebigen Stellungen offen zu halten, andererseits, durch Federn nach einer Richtung gedrückte Theile am freiwilligen Vorschnellen zu verhindern, Fig. 2. In beiliegender Zeichnung stellen die Fig. 1 bis ι f federnde Thürbänder bezw. Federscharniere dar. Die Feder b eines jeden Scharniers hat das Bestreben, die Thür permanent zu schliefsen, da sie die Scharnierschenkel α und a1 zusammenzuziehen sucht. Soll die Thür ganz geöffnet bleiben, so wird sie so weit geöffnet, dafs der Scharnierschenkel a1 hinter den Sperrzahn c1 der Feder c fafst, wodurch die Thür am Selbstschliefsen gehindert ist; ein gelinder Handdruck genügt, um die Feder c bei Seite zu drücken behufs Schliefsens der Thür. Die Feder c kann oben oder unten, Fig. 1, oder in der Mitte, Fig. 1 c, eines Scharnierflügels angebracht sein. Fig. ι d stellt die Feder der Fig. 1 c in der Seitenansicht dar. Fig. ι e und f zeigen den Grundrifs und den Schnitt eines Federscharniers, bei welchem oben am Scharnier eine Kappe d für den Scharnierschenkel α mit einem viereckigen Loche auf das Vierkant des Scharnierstiftes ο gesteckt ist, ferner eine bandförmige Spiralfeder b, welche am äufseren Ende eine Kappe b1 für den Schenkel a1 trägt; diese Feder b hat denselben Zweck, wie die Feder b in Fig. 1, hat aber den Vortheil, bequem an schon vorhandenen Scharnieren angebracht werden zu können. Soll nun die in Federscharnieren drehbare Thür für jeden beliebigen Winkel geöffnet bleiben, so wendet man die Arretirung, Fig. 2 bis 2a, an, welche unten an der Thür, Fig. 5, mittelst Schrauben befestigt wird. Es bezeichnet α in Fig. 2 die Hebelplatte zum Befestigen, B den Hebel mit der kleinen Kautschukrolle C und dem Stahlröllchen D, welches zum Verringern der Reibung an der Feder E dient, welche den Hebel B in seiner Ruhe bezw. Arbeitsstellung festhält. Soll die Thür nun nach dem Oeffnen offen stehen bleiben, so stöfst man mit dem Fufse den Hebelarm B1 in der Richtung des Pfeiles, wodurch das andere Hebelende J5" mit der Kautschukrolle C durch die Feder JE auf den Fufsboden gedrückt wird, so dafs vermöge dieses Druckes die Thür in der ihr gegebenen Lage festgehalten wird; soll die Arretirung aufser Thätigkeit gesetzt werden, so stöfst man den Hebel B1 mit dem Fufse wieder zurück. Da der Fall eintreten kann, dafs eine nicht in ihrer Lage gesicherte offene Thür vermöge des Federscharniers zuschlägt und der Schlofsriegel bezw. Drückerriegel ohne Absicht einschnappt, was unter Umständen unangenehme Folgen haben kann, so ist, um dies zu verhindern, eine der in Fig. 3 und 4 dargestellten Arretirungen finden Schlofsriegel zu benutzen. Dieselben bestehen aus einer um den Stift 0 drehbaren Gleitplatte α, welche so am Schlofsblech c, Fig. 3 befestigt ist, dafs sie in verticaler Lage das Eintreten des Riegels b in die Riegelplatte hindert, also den Riegel sichert, dafs er nicht einklinken kann; in Fig. 3 ist b der Schlofsriegel. In Fig. 4 ist c das Riegelblech, welches an die Thürbekleidung angeschraubt ist, und α ist die vertical verschiebbare Gleitplatte, welche das Eintreten des Schlofsriegels in den Schlitz b verhindert. Pat en τ-An s ρ rüche:
1. Bei einem gewöhnlichen Scharnier die Anwendung einer Blattfeder, wodurch dasselbe in ein Federscharnier umgewandelt wird, Fig. ι e und 1 f.
2. Bei einem Federscharnier die Anbringung einer Blattfeder mit einer oder mehreren
Sperrnasen zum Offenhalten der Thür in einer oder mehreren bestimmten Stellungen, wie Fig. ι, ι a, ι b, ic und id zeigen.
3. Eine Vorrichtung, Fig. 2 und 2a, die es ermöglicht, mittelst eines durch eine Feder in seiner Ruhe- oder Arbeitslage festgehaltenen Doppelhebels mit einer Rolle oder einem Schuh aus Kautschuk, Leder etc. eine durch Federscharniere selbst zuschlagende Thür in jeder beliebigen Stellung offen festzuhalten, und deren Modificationen.
4. Das Anbringen von Arretirungen an Thür- etc. Schlössern bezw. den dazu gehörigen Riegelplatten zur Verhinderung des Selbsteinschnappens des Schlofsriegels, Fig. 3 und 4.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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