DE126380C - - Google Patents

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DE126380C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0035Measuring of dimensions of trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 126380 KLASSE 42 £.
MIRKO PUK in AGRAM (Kroatien).
Baumstämmen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1900 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vornchtung zur Durchmesser- und Längenmessung technisch brauchbarer Schafte und Schafttheile an stehenden Stämmen bis zu einer Höhe von iom. Diese Vorrichtung besteht der Hauptsache nach aus zwei Theilen:
1. aus einem in Centimeter getheilten Hauptlineale mit Nebenbestandtheilen und
2. aus einem in Meter zerlegbaren Stabe.
Zu ι: Das Hauptlineal wird quer auf diesen
Stab gesetzt und hat rechts und links je eine schwalbenschwanzförmige .Nuth zur Aufnahme zweier ausziehbarer Seitenlineale L1 und L2 (Fig. 2). Diese Lineale sind auf der inneren breiteren Seite mit ähnlicher Theilung wie das Hauptlineal versehen, jedoch mit dem Unterschiede, dafs auf dem linken Flügellineal Fl1 (Fig. 4) oder L1 (Fig. 2) nur halbe oder ganze Decimeter aufgetragen sind, während auf dem rechten Flügellineale FZ2 (Fig. 4) der je zehnte Theilstrich anstatt durch Nummern nur durch einen schwarzen Kreis an seinem untersten Ende bezeichnet ist. In Fig. 4 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel das linke und rechte Flügellineal FZ1 und Fl2 nur um 20 cm aus dem etwa 70 cm langen Hauptlineale M N herausgezogen. Beide Lineale können höchstens 30 cm herausgezogen werden, so dafs 4 cm noch im Hauptlineale zurückbleiben, um das Herausfallen zu verhindern.
Um im Gebrauche der Vorrichtung, wie erforderlich bei der Messung von Stammdurchmessern, auf das Lineal senkrechte und. auf den Stamm tangentiale Visuren werfen zu können, ist in der Längsmitte der oberen schmalen Fläche des Hauptlineales eine kleine Visirvorrichtung (Diopter) angebracht (Fig. r, 7, 8 und 9). Letztere besteht aus einem kleinen Messinglineal Z (Fig. 7, 8 und 9) von 60 bis 70 mm Länge, sowie aus zwei Stiften s1 und s2 (Fig. i, 7, 8 und 9), von welchen der obere s1 20 mm hoch, 2 mm stark und 6 mm breit, mit dem Lineal durch Scharniere verbunden ist und sich darauf senkrecht stellen und auch ganz umlegen läfst, der andere s2 mit einem knopfartigen Kopf von 5 mm Höhe, 4 bis 5 mm Stärke an das Lineal angeschraubt ist. Der Stift s1 ist weifs, der Stift s2 aber roth angestrichen. Sie dienen als Visirpunkte. Durch die Schraube s ist die Vorrichtung an _ das Hauptlineal angeschraubt.
Bei der Ruhestellung liegt die Visirvorrichtung ihrer ganzen Länge nach auf der oberen schmalen, hier vertieften Seitenfläche des Hauptlineales (Fig. 1, 8 und 9) und läfst sich, um das Stiftchen s um 900 gedreht, in eine auf das Hauptlineal senkrechte, zum Horizont aber schiefe Stellung bringen (Fig. 1 und 7). Diese schiefe Stellung zum Horizont beträgt etwa 3 o°.
Um das Hauptlineal mit dem Stabe S (Fig. 10) in Verbindung zu bringen, ist auf der unteren Fläche des Hauptlineales in dessen Mitte durch zwei Schrauben kl k2 (Fig. 5) eine Messingoder Eisenplatte P befestigt, die eine Schraubenmutter trägt, welche den Schraubenkopf K vom Stabe S aufnimmt. Fig. 7 und 8 sind Querschnitte durch das Hauptlineal in der Längs-

Claims (1)

  1. mitte bei m (Fig. 5), und zwar Fig. 7 bei senkrechter, Fig. 8 bei Ruhestellung des Visirlineales/; Fig. 6 und 11 sind ferner Querschnitte an irgend einer anderen Stelle durch das Haupt- und Flügellineal, und zwar Fig. 6 ohne und Fig. 11 mit dem Flügellineale.
    Zu 2. Die Verbindung der Stäbe unter einander soll eine derartige sein, dafs sich alle Stäbe (von 1 m Länge) entweder in den untersten, oder wenigstens je zwei in einander einschieben lassen, oder aber die obersten drei Stäbe für sich, die untersten zwei wieder für sich auf einander verschrauben und dann die drei oberen Stäbe so verbunden auf den vierten (zweituntersten) Stab aufsetzen (aufstecken) lassen, um im Falle einer erwünschten Verlängerung des Stabes bei der Zusammenstellung nicht viel Zeit zu verlieren. Alle Stäbe sollen an beiden Enden in Messingringen eingefafst sein, jedoch soll der unterste auf seinem unteren Ende mit einem breiteren Messingring und aufserdem noch mit einer Längsbohrung versehen sein, um im Bedarfsfalle den ganzen auf 5 m Länge zusammengesetzten Stab noch auf einen Stab, welchen man sich irgendwo im Walde abschneidet, aufstecken zu können. Uebrigens kann der zerlegbare Stab auch aus mehr als fünf Gliedern zusammengesetzt sein. Eine der Hauptbedingungen ist, dafs derselbe, wenn er auf seine volle Länge zusammengesetzt ist, weder unter der eigenen noch unter der Last des aufzusetzenden Hauptlineales sich biegt oder wackelt. Auch soll er nicht zu massiv sein und höchstens eine Dicke von 2 bis 5 cm im Durchmesser haben. Die Form der einzelnen Glieder sowie des ganzen Stabes soll eine konische sein.
    Die Bauart des zerlegbaren Stabes ist keine neue Erfindung.
    Gebrauchsanleitung: Man setze das Hauptlineal auf das oberste Stabglied, richte das Diopterlineal / senkrecht auf die Richtung des Hauptlineales und verlängere nun den Stab je nach der Höhenlage der zu messenden Baum-(oder Stamm-) Stelle auf die erforderliche Länge. Nun stelle man den Stab mit dem darauf befindlichen Hauptlineale senkrecht an den Stamm, so dafs der Stab seiner Länge nach die Längsachse des Stammes trifft und das Hauptlineal sich an der zu messenden Baumstelle anlehnt. Während dessen stelle sich der Beobachter in beliebiger Entfernung, (etwa 5 bis 12m. von wo aus die Theilung am Lineale noch gut zu sehen ist) vor dem Instrumente so auf, dafs er sich in der Verlängerung der Verbindungslinie der Visirstiftchen s1 und s2 befindet. Nun lese er von diesem Standpunkte denjenigen Theilstrich am linken Linealarme ab, mit dem der Umfang des Stammes auf der linken Seite zusammenfällt. Ist dies geschehen, so rücke er um die Baumstärke, die er natürlicherweise nur schätzt, nach rechts, und lese nun auch am rechten Arme den an der rechten Seite mit dem Umfang des Stammes zusammenfallenden Theilstrich ab. Die ■ Differenz beider Ablesungen ist die Dicke des Stammes an der betreffenden Stelle.
    Pa te nt- A κ spruch :
    Zerlegbare Vorrichtung zum Messen
    Höhe und Dicke von aufrechtstehenden Baumstämmen, dadurch gekennzeichnet, dafs sich auf einem in einzelne Meterstücke zerlegbaren, zur Höhenbestimmung der Stämme dienenden Stab ein beiderseits ausziehbares, nach Baumdicken eingetheiltes Querlineal mit einer Absehvorrichtung (Diopter) befindet, das ,die Richtung angiebt, in der sich der Beobachter bei der Ablesung von der Eintheilung des Querlineales aufzustellen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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