DE1257564B - Schmalfilmkamera - Google Patents

Schmalfilmkamera

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DE1257564B
DE1257564B DEA54817A DEA0054817A DE1257564B DE 1257564 B DE1257564 B DE 1257564B DE A54817 A DEA54817 A DE A54817A DE A0054817 A DEA0054817 A DE A0054817A DE 1257564 B DE1257564 B DE 1257564B
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DE
Germany
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gripper
film
ratchet wheel
spring
arrangement
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English (en)
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Alfred Winkler
Richard Denk
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Agfa Gevaert AG
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Agfa Gevaert AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • G03B19/26Motion-picture cameras with fade-in and fade-out effects

Description

  • Schmalfilmkamera Die Erfindung betrifft eine Schmalfilmkamera mit einer elektromotorisch getriebenen, wahlweise auf Filmtransport und Rückspulung einstellbaren Greiferanordnung sowie einer Blendenanordnung zur Herstellung von Überblendungen und einer Vorrichtung zur Ablängung exakt gleicher Filmabschnitte beim Filmtransport während der Abblendung und bei der Rückspulung zwecks Überblendung.
  • Es sind bereits Schmalfilmkameras bekannt, bei denen zur Herstellung von Überblendungen die beim Filmtransport während der Abblendung ablaufende Filmlänge an einem Zählwerk abgelesen und dann die Zurückspulung einer gleichen Filmlänge ebenfalls durch Ablesen am Zählwerk sichergestellt werden muß. Dieses Verfahren ist umständlich und schwer genau zu handhaben. Daher wurde bereits eine Kamera mit Federmotor vorgeschlagen, bei der der Federmotor automatisch abgeschaltet oder eine Rückspulkurbel automatisch blockiert wird, wenn bei Überblendungen bei Rückspulung des Films die gleiche Filmlänge umgespult ist wie beim Filmtransport während der Abblendung. Diese Anordnung ist jedoch nicht auf Kameras mit elektromotorischem Antrieb anwendbar.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Ablängung exakt gleicher Filmlängen beim Filmtransport während der Abblendung und bei der Rückspulung für elektromotorisch getriebene Schmalfilmkameras zu schaffen und diese darüber hinaus möglichst einfach auszubilden.
  • Gemäß der Erfindung wird für eine Kamera der eingangs genannten Art vorgeschlagen, daß ein in Abhängigkeit von der Greiferanordnung in einer Drehrichtung antreibbares Schaltrad mit einem Steuerarm verbunden ist, in dessen Bewegungsweg ein normalerweise geschlossener, aus zwei Schalterelementen bestehender Schalter vorgesehen ist, der beim Auftreffen des Steuerarms auf das Schalterelement geöffnet wird, und daß das Schaltrad unter der Wirkung einer Feder steht, durch die es bei Außereingriffkommen mit der Greiferanordnung in seine Ausgangslage zurückstellbar ist. Zweckmäßig ist dabei das Schaltrad fest auf einer in einem überblendungshebel gelagerten Welle angeordnet und auf der Welle ein zweites lose drehbares Schaltrad gelagert, mit welchem die Blendenanordnung über eine Friktion zusammenwirkt, sind mit der Greiferanordnung zwei Schaltklinken verbunden, in deren Schaltbereich die beiden Schalträder durch den überblendungshebel gleichzeitig schwenkbar sind, und ist in den Schaltbereich der einen Schaltklinke bei Rückspulung nur das mit der Welle verbundene Schaltrad bringbar, während in den Schaltbereich einer weiteren, zur Greiferbewegung synchron angetriebenen Schaltklinke nur das zweite Schaltrad zum Antrieb in zur Antriebsrichtung der beiden erstgenannten Schaltklinken entgegengesetzter Richtung durch den Überblendungshebel zur Aufblendung schwenkbar ist. Eine einfache Steuerung der Schalträder kann dadurch erreicht werden, daß der Überblendungshebel von einer mittleren Ruhelage aus entgegen der Wirkung einer Feder nach einer Seite in die Stellungen für Filmrückspulung und Filmtransport mit Abblendung und nach der entgegengesetzten Seite in die Stellung für Aufblendung verschwenkbar ist. Weiterhin sind vorteilhaft drei Rastfedern vorgesehen, wobei die erste Rastfeder das mit der Welle verbundene Schaltrad in der Stellung für Filmrückspulung und der Stellung für Filmtransport mit Abblendung in einer Drehrichtung sperrt, die zweite Rastfeder das auf der Welle drehbare Schaltrad in der Stellung für Filmtransport mit Abblendung in der gleichen Drehrichtung sperrt und die dritte Rastfeder das auf der Welle drehbare Schaltrad in der Stellung für Rufblendung in der entgegengesetzten Drehrichtung sperrt.
  • Zur Steuerung der Blende wird vorgeschlagen, daß mit dem auf der Welle drehbaren Schaltrad eine drehbare Blendeneinstellvorrichtung verbunden sein kann, durch die bei Drehung des Schaltrades in der einen Drehrichtung die Blende in den Aufnahmestrahlengang und bei Drehung des Schaltrades in entgegengesetzter Richtung die Blende aus dem Objektivstrahlengang schwenkbar ist.
  • Die ganze Anordnung läßt sich bezüglich der Steuerung der Schalträder wesentlich vereinfachen, wenn die Greiferanordnung eine zwei im wesentlichen zueinander symmetrische Greiferzähne umfassende Schleppgreiferanordnung ist, deren Greiferzähne wahlweise mit dem Fihn in Eingriff bringbar sind. Hierbei können die Greiferzähne durch den Elektromotor gemeinsam auf und ab bewegbar, aber gegeneinander verdrehbar sein. Zur wahlweisen Einstellung der Greiferzähne ohne Beeinflussung der Bewegung der Schaltklinken wird es für zweckmäßig gehalten, zwischen den beiden Greiferzähnen einen Exzenter vorzusehen, durch den ein Greiferzahn entgegen der Wirkung einer Feder außer Eingriff mit dem Film bringbar ist, und mit der den Exzenter steuernden Stellhandhabe eine Drehvorrichtung für einen Hebel zu verbinden, der über zwei Stehstifte eine mit dem zweiten Greiferzahn verbundene Feder derart verspannt und dreht, daß der zweite Greiferzahn federnd mit dem Film im Eingriff steht, wenn der eine Greiferzahn außer Eingriff ist, und umgekehrt.
  • Der Erfindungsgegenstand wird an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Schmalfilmkamera in teilweise auseinandergezogener Form, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Greiferanordnung der Kamera nach F i g. 1.
  • Von einer Kinokamera sind schematisch dargestellt das Objektiv 1, das eine nicht gezeigte, vorzugsweise durch eine Belichtungssteuervorrichtung einstellbare Blende umfassen kann, eine Filmkassette 2 mit Film 3, der eine Filmperforation 3 a aufweist, ein Antriebsmotor 4 zum Antrieb eines nicht gezeigten Umlaufverschlusses und einer nachfolgend genauer beschriebenen Greiferanordnung, Batterien 5 hierfür und ein mit einem nicht gezeigten Kameraauslöser zusammenwirkender Auslöseschalter 6 im Motorstromkreis.
  • Die Greiferanordnung umfaßt zwei Greiferzähne 7, 8, die wechselweise mit der Filmperforation 3 a für Filmtransport und Filmrückspulung in Eingriff bringbar sind. Die Greiferzähne 7, 8 sind längs einer Achse 9 über einen Kurbelantrieb 10, 11 vom Antriebsmotor 4 gemeinsam auf und ab bewegbar, wobei sie jedoch gegeneinander um die Achse 9 verdrehbar sind. Zwischen den beiden Greiferzähnen 7, 8 ist eine Stellhandhabe 12 mit einem Zahnsegment 13 und einem Exzenter 14 vorgesehen, wobei das Zahnsegment 13 mit einem um die Achse 9 drehbaren Zahnsegment 15 kämmt. Das Zahnsegment 15 ist mit einem Hebel 16, der zwei Stellstifte 16a, 16b aufweist, verbunden. Der Greiferzahn 7 wird durch eine Feder 17 gegen die Filmperforation 3 a gezogen. Am Greiferzahn 8, der kürzer als der Greiferzahn 7 und zu diesem bezüglich der Zahnform symmetrisch ausgebildet ist, ist eine Blattfeder 18 befestigt. Bei der Stellung gemäß F i g. 1 für normalen Filmtransport ist der Greiferzahn 7 unter der Wirkung der Feder 17 mit der Filmperforation 3 a im Eingriff und wirkt hierbei in an sich bekannter Weise als Schleppgreifer. Über den Stellstift 16b und die Feder 18 wird dabei der Greifer 8 außer Eingriff mit dem Film 3 gehalten. Zwecks Rückspulung des Films wird die Stellhandhabe 12 im Uhrzeigersinn auf die Stellung für Rückspulung »R« gedreht, wobei der Exzenter 14 den Greiferzahn 7 außer Eingriff mit dem Film 3 bringt. Gleichzeitig wird über das Zahnsegment 13 der Hebel 16 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Stehstift 16a die Feder 18 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Stellung gemäß den F i g. 1 und 2 mitnimmt und somit den Greiferzahn 8 federnd in Eingriff mit der Filmperforation 3 a bringt. Dieser wirkt nun bei - der Kameraauslösung ebenfalls als Schleppgreifer und bewirkt den Rücktransport des Films. Für den Vorwärtstransport des Films 3 wird dann die Stehhandhabe 12 wieder entgegen dem Uhrzeigersinn in die in den Figuren gezeigte Stellung gedreht. Die Drehrichtung des Motors 4 und des Kurbelantriebs 10, 11 bleibt beim Vorwärts- und Rücktransport unverändert dieselbe.
  • Die wesentliche Aufgabe der erfindungsgemäßen Anordnung ist die Erzielung exakt gleicher Filmabschnitte während der Abblendung und der Rückspulung bei der Herstellung von Überblendungen. Hierzu ist ein um eine kamerafeste Achse 19 drehbarer Einstellhebel 20 vorgesehen, der unter der Wirkung einer Feder 21 in eine mittlere Einstellage »0« gezogen und darüber hinaus durch Drehung im Uhrzeigersinn zunächst in die Stellung für Filmrückspulung »Rück« und bei weiterer Drehung in die Stellung für Abblendung »Ab« und bei Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Ruhelage »0« in die Stellung für Aufblendung »Auf« einstellbar ist. Auf dem Einstellhebel 20 ist eine drehbare Welle 22 gelagert, auf der ein Schaltrad 23 fest und ein weiteres Schaltrad 24 lose drehbar angeordnet sind. Das Schaltrad 23 ist über eine Feder 25 mit dem Einstellhebel 20 verspannt, wobei die Feder 25 bestrebt ist, das Schaltrad 23 in eine mittlere, in F i g. 1 gezeigte Lage zu ziehen. Mit dem Schaltrad 23 ist ein Steuerarm 26 starr verbunden.
  • Im Motorstromkreis ist ein Schalter 29, 30 angeordnet, der in der Ruhelage »0« geschlossen ist, so daß bei Betätigung des Auslösers bzw. des damit verbundenen Auslöseschalters 6 Filmtransport und Verschlußumlauf bewirkt werden. Das Schalterelement 29 weist einen Lappen 29a und eine Ausnehmung 29b auf, die so angeordnet sind, daß bei einer Drehung des Schaltrades 23 entgegen dem Uhrzeigersinn der Steuerarm 26 durch die Ausnehmung 29b hindurch kann und auf das Schalterelement 30 trifft. Bei einer Drehung des Schaltrades 23 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt sich also der Steuerarm 26 am Lappen 29a vorbei und trifft dann auf das Schalterelement 30 und öffnet den Kontakt, so daß der Motorstromkreis unterbrochen wird. Bei einer darauffolgenden Drehung des Schaltrades 23 im Uhrzeigersinn unter der Wirkung der Feder 25 bei Rückbewegung des Einstellhebels 20 in die Ruhelage »0« oder eine andere Stellung dagegen gibt der Steuerarm 26 das Schalterelement 30 zur Schließung des Kontaktes 29, 30 wieder frei. Im Kameragehäuse sind drei Rastfedern 31, 32, 33 vorgesehen. Die Rastfeder 31 ist mit dem Schaltrad 23 verrastet in der Stellung für Abblendung »Ab« und der Stellung für Filmrückspulung »Rück« und verhindert in diesen Stellungen eine Drehung des Schaltrades 23 im Uhrzeigersinn, während sie eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn unter Spannung der Feder 25 zuläßt. Die Rastfeder 32 verrastet das Schaltrad 24 gegen Drehung im Uhrzeigersinn in der Einstellung des Einstellhebels 20 für Abblendung »Ab«. In der Ruhestellung »0« und der Einstellung des Einstellhebels 20 auf Rückspulung »Rück« dagegen ist das Schaltrad 24 nicht verrastet und in der Stellung für Aufblendung »Auf« durch eine Rastfeder 33 gegen Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn gesichert.
  • Für den Antrieb der Schalträder 23, 24 sind einerseits am Greiferzahn 7, der zusammen mit dem Greiferzahn 8 mittels des Motors 4 auf und ab bewegbar ist, zwei Schaltklinken 34, 35 befestigt. Andererseits wird über einen um die Achse 36 drehbaren Hebel 37 vom Kurbeltrieb 10 aus eine Schaltklinke 38 bei jedem Bildschritt um den gleichen Betrag wie der Greiferzahn 7 und die Schaltklinken 34, 35 auf und ab bewegt. Bei Einstellung auf die Ruhelage »0« sind die Schaltklinken 34, 35 und 38 außer Eingriff mit den Schalträdern 23, 24. Zur Herstellung einer Überblendung wird der Einstellhebel 20 zuerst in die Stellung für Abblendung »Ab« gedrückt und in dieser Stellung gehalten. Dabei werden die Schalträder 23, 24 in Eingriff mit den Schaltklinken 34, 35 gebracht und sind durch die Rastfedern 31, 32 gegen Drehung im Uhrzeigersinn gesichert. Wird nun der Auslöseschalter 6 betätigt, so werden der Film normal transportiert und die Schalträder 23, 24 durch die Schaltklinken 34, 35 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, bis der Steuerarm 26 den Kontakt 29, 30 in bereits beschriebener Weise öffnet. In diesem Augenblick wird der Motorstromkreis geöffnet und der Filmtransport beendet. Während dieses Filmtransportes über eine genau begrenzte Bildzahl wird außerdem in später beschriebener Weise eine zusätzliche Blende 39 in den Objektivstrahlengang geschwenkt, so daß die für Überblendungen erforderliche Abblendung bewirkt wird. Weiterhin wird gleichzeitig die Feder 25 gespannt.
  • Der zweite für Überblendungen erforderliche Schritt ist die Filmrückspulung. Hierzu wird in bereits geschilderter Weise der Greifermechanismus durch Drehen der Stellhandhabe 12 im Uhrzeigersinn auf Rückspulung gestellt. Vorher wird der Einstellhebel 20 zunächst in die Ruhelage »0« geführt. Dabei geben die Rastfedern 31, 32 die Schalträder 23, 24 frei, so daß das Schaltrad 23 sich unter der Wirkung der sich entspannenden Feder 25 im Uhrzeigersinn in seine Ausgangslage zurückdreht und die Schalterelemente 29, 30 wieder geschlossen werden. Nun wird der Einstellhebel 20 im Uhrzeigersinn auf die Stellung für Rückspulung »Rück« gestellt, wobei nur die Schaltklinke 34 und die Rastfeder 31 in Eingriff mit dem Schaltrad 23 gelangen, so daß bei Betätigung des Auslöseschalters 6 das Schaltrad 23 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Eine Drehung ist aber nur so lange möglich, bis der Steuerarm 26 auf das Kontaktelement 30 trifft und den Kontakt 29, 30 öffnet. Die Rückspulung kann also nur über eine gleich große Bildzahl erfolgen wie der Vorwärtslauf während der Abblendung. Während der Rückspulung bleibt das Schaltrad 24 infolge seiner losen Anordnung auf der Welle 22 und einer Friktion 50 zwischen dem Schaltrad 24 und einer später zu beschreibenden Blendenanordnung in Ruhe.
  • Nun folgt der dritte bei einer Überblendung erforderliche Schritt, die Rufblendung bei normalem Filmtransport. Hierzu wird die Stellhandhabe 12 wieder in die in den Figuren gezeigte normale Filmtransportstellung gedreht. Vor Beschreibung der weiteren Funktionsweise soll nun aber die Wirkungsweise der zusätzlich vorgesehenen Blende 39 beschrieben werden. über die mit dem Schaltrad 24 starr verbundene Riemenscheibe 28 und einen Seilzug 40 wird über zwei weitere koaxiale Seilrollen 41, 41 a, die auf der Achse 42 drehbar gegen die Friktion 50 gelagert sind, die Blende 39 angetrieben. Bei Drehung des Schaltrades 24 entgegen dem Uhrzeigersinn beim Filmtransport wird also die Blende 39 entgegen dem Uhrzeigersinn vor das Objektiv geschwenkt. Bei der Filmrückspulung wird nur das Schaltrad 23 gedreht, so daß die Riemenscheibe 28 zusammen mit dem Schaltrad 24 in Ruhe bleibt und das Objektiv 1 während der Rückspulung abgeblendet bleibt. Zur Rufblendung wird nach Einstellung des Greifers 7 auf Vorwärtslauf der Einstellhebel 20 entgegen dem Uhrzeigersinn in die Stellung für Rufblendung »Auf« geschwenkt und der Auslöser 6 betätigt. Beim Ver, schwenken in die Stellung »Auf« geht das Schaltrad 23 in die Ausgangsstellung, und es greift Rastfeder 33 in das Schaltrad 24 ein, so daß dieses durch die Schaltklinke 38 im Uhrzeigersinn angetrieben wird. Dadurch wird die Blende 39 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß diese langsam aus dem Objektivstrahlengang geschwenkt wird. Wird der Einstellhebel 20 dabei länger betätigt, als dies zur Rufblendung erforderlich wäre, so hat das keinen Einfluß mehr auf die weiteren Filmaufnahmen, weil die Blende 39 sich nur bis zu einem Anschlag 51 bewegen kann. Nach Freigabe des Einstellhebels 20 nach Rufblendung geht dieser wieder in seine Ruhelage »0« zurück unter der Wirkung der Feder 21. Auch das Schaltrad 23 nimmt unter der Wirkung seiner Feder 25 die in F i g. 1 gezeigte Ausgangslage wieder ein, ebenso die Welle 22. Die Winkellage des Schaltrades 24 ist demgegenüber ohne Belang, da es nur darauf ankommt, daß bei Abblendung und Rückspulung gleiche Bildzahlen umgespult werden und dies durch den Steuerarm 26 bei jeder Ausgangsstellung erreicht wird.
  • Die Lage der Blende 39 kann über den mit ihr verbundenen Zeiger 53 im Sucher 54 bis 56 angezeigt werden.
  • Es ist auch möglich, daß durch das Schaltrad 24 nicht eine zusätzliche Blende, sondern die Objektivblende auf- und zugemacht wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schmalfilmkamera mit einer elektromotorisch getriebenen, wahlweise auf Filmtransport und Rückspulung einstellbaren Greiferanordnung sowie einer Blendenanordnung zur Herstellung von Überblendungen und einer Vorrichtung zur Ablängung exakt gleicher Filmabschnitte beim Filmtransport während der Abblendung und bei Rückspulung zwecks Überblendung, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß ein in Abhängigkeit von der Greiferanordnung (7, 8) in einer Drehrichtung antreibbares Schaltrad (23) mit einem Steuerarm (26) verbunden ist, in dessen Bewegungsweg ein normalerweise geschlossener, aus zwei Schalterelementen (25, 30) bestehender Schalter vorgesehen ist, der beim Auftreffen des Steuerarms (26) auf das Schalterelement (30) geöffnet wird, und daß das Schaltrad (23) unter der Wirkung einer Feder (25) steht, durch die es bei Außereingriffkommen mit der Greiferanordnung (7, 8) in seine Ausgangslage zurückstellbar ist.
  2. 2. Schmalfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (23) fest auf einer in einem Überblendungshebel (20) gelagerten Welle (22) angeordnet ist, daß auf der Welle (22) ein zweites lose drehbares Schaltrad (24) gelagert ist, mit welchem die Blendenanordnung (39) über eine Friktion (50) zusammenwirkt, daß mit der Greiferanordnung (7, 8) zwei Schaltklinken (34, 35) verbunden sind, in deren Schaltbereich die beiden Schalträder (23, 24) durch den überblendungshebel (20) bei Abblendung gleichzeitig schwenkbar sind, und daß in den Schalt- Bereich der einen Schaltklinke (34) bei Rückspulung nur das mit der Welle (22) verbundene Schaltrad (23) bringbar ist, während in den Schaltbereich einer weiteren, zur Greiferbewegung synchron angetriebenen Schaltklinke (38) nur das zweite Schaltrad (24) zum Antrieb in zur Antriebsrichtung der beiden erstgenannten Schaltklinken (34, 35) entgegengesetzter Richtung durch den überblendungshebel (20) zur Aufblendung schwenkbar ist.
  3. 3. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Überblendungshebel (20) von einer mittleren Ruhelage »0« aus entgegen der Wirkung einer Feder (21) nach einer Seite in die Stellungen für Rückspulung »Rück« und Filmtransport mit Abblendung »Ab« und nach der entgegengesetzten Seite in die Stellung für Aufblendung »Auf« verschwenkbar ist.
  4. 4. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß drei Rastfedern (31, 32, 33) vorgesehen sind, wobei die erste Rastfeder (31) das mit der Welle (22) verbundene Schaltrad (23) in der Stellung für Filmrückspulung »Rück« und der Stellung für Filmtransport mit Abblendung »Ab« in einer Drehrichtung sperrt, die zweite Rastfeder (32) das auf der Welle (22) drehbare Schaltrad (24) in der Stellung für Filmtransport mit Abblendung »Ab« in der gleichen Drehrichtung sperrt und die dritte Rastfeder (33) das auf der Welle (22) drehbare Schaltrad (24) in der Stellung für Aufblendung »Auf« in der entgegengesetzten Drehrichtung sperrt.
  5. 5. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem auf der Welle (22) drehbaren Schaltrad (24) eine drehbare Blendeneinstellvorrichtung (28, 40, 41, 42) verbunden ist, durch die bei Drehung des Schaltrades (24) in der einen Drehrichtung die Blende (39) in den Aufnahmestrahlengang und bei Drehung des Schaltrades (23) in entgegengesetzter Richtung die Blende (39) aus dem Objektivstrahlengang schwenkbar ist.
  6. 6. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Blendenanordnung (39) ein im Sucher sichtbarer Zeiger (53) gekuppelt ist.
  7. 7. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden. Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferanordnung (7, 8) eine zwei im wesentlichen zueinander symmetrische Greiferzähne (7, 8) umfassende Schleppgreiferanordnung ist, deren Greiferzähne (7, 8) wahlweise mit dem Film (3) in Eingriff bringbar sind. B. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferzähne (7, 8) durch den Elektromotor (4) gemeinsam auf und ab bewegbar, aber gegeneinander verdrehbar sind. 9. Schmalfilmkamera mit einer zwei Greiferzähne umfassenden Schleppgreiferanordnung insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Greiferzähnen (7, 8) ein Exzenter (14) vorgesehen ist, durch den ein Greiferzahn (7) entgegen der Wirkung einer Feder (17) außer Eingriff mit dem Film (3) bringbar ist, und daß mit der den Exzenter (14) steuernden Stehhandhabe (12) eine Drehvorrichtung (13, 15) für einen Hebel (16) verbunden ist, der über zwei Stellstifte (16a, 16b) eine mit dem zweiten Greiferzahn (8) verbundene Feder (18) derart verspannt und dreht, daß der zweite Greiferzahn (8) federnd mit dem Film (5) im Eingriff steht, wenn der eine Greiferzahn (7) außer Eingriff ist, und umgekehrt.
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DE2164839A1 (de) * 1970-12-28 1972-07-06 Canon Kk Filmtransport-Steuereinrichtung für eine Filmkamera

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