DE2915098C2 - Durch einen Elektromotor antreibbare Filmtransportvorrichtung für eine Rollfilmkamera - Google Patents

Durch einen Elektromotor antreibbare Filmtransportvorrichtung für eine Rollfilmkamera

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DE2915098C2
DE2915098C2 DE2915098A DE2915098A DE2915098C2 DE 2915098 C2 DE2915098 C2 DE 2915098C2 DE 2915098 A DE2915098 A DE 2915098A DE 2915098 A DE2915098 A DE 2915098A DE 2915098 C2 DE2915098 C2 DE 2915098C2
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Leo 8000 München Lippl
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    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras

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Description

Die Erfindung betrifft eine durch einen Elektromotor antreibbare Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung für Rollfilmkameras, vorzugsweise Kleinbildkameras, mit einem die Führungsbahn des Films abtastenden
J5 Fühlhebel, in dessen Bewegungsweg ein Motorschalter derart angeordnet ist, daß bei vorhandenem Film durch die Abtastbewegung des Fühlhebels der Motorschalter geschlossen und bei fehlendem Film geöffnet ist, und mit einem Zählwerk, welches in an sich bekannter Weise durch einen Schalthebel bei geschlossener Rückwand in seine Schallstellung bringbar und bei geöffneter Rückwand zum Rücklauf in seine Nullage freigebbar ist. Eine Rollfilmkamera mit elektromotorischem Filmtransport, wobei ein Motorschalter durch in die Kamera eingelegten Film schließbar bzw. bei fehlendem Film zu öffnen ist, ist bekannt durch die DE-OS 22 56 795. Diese Kamera bietet jedoch keine Möglichkeit, beim Schließen der Kamerarückwand automatisch einen Filmtransport um die zwei, üblicherweise beim Filmeinlegen
so vorbelichteten Filmbildabschnitte vor der ersten Aufnahme zu bewirken. Auch eine Filmrückspulung ist bei dieser Kamera nicht vorgesehen, so daß der Motorschalter auch nicht zum Abschalten des Motors nach dem völligen Zurückspulen eines belichteten Films geeignet ist.
Durch die DE-PS 12 32 820 hingegen ist eine Kleinbildkamera bekannt, bei der das Zählwerk beim Schließen der Kamerarückwand in seine Funktionsstellung gebracht wird und beim Öffnen der Rückwand in seine Ausgangs- oder Nullstellung zurückläuft. Diese Zählwerksanordnung für sich bietet keine Möglichkeit, bei einem motorischen Filmtransport mit dem Schließen der Kamerarückwand automatisch einen Filmtransport um den beim Filmeinlegen vorbelichteten Filmstreifen zu bewirken und die Kamera für eine motorische Rückspülung des belichteten Films bei Erreichen des Filmendes vorzubereiten.
Durch die DE-OS 27 48 505 ist bereits eine motorisch
getriebene Kamera vom Typ der sogenannten 110-KalTieras vorgeschlagen worden, bei der ein Taster jeweils in ein einziges pro Aufnahme vorgesehenes Perforloch im Film einfällt und dann jeweils den Filmtransport beendet Derartige Kameras weisen kein Zählwerk auf, weil die Bildzahl in einem rückdeckelseiiigen Kassetten- und Kamerafenster auf der Schutzpapierrückseite ablesbar ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrur.de, eine elektromotorische Filmtransport- und Verschlußspann- iu vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß mit dem Einlegen eines unbelichteten Films und dem Schließen der Kamerarückwand alle Transportgetriebeteile vorbereitend in eine Stellung gebracht werden, in der die Filmtransportvorrichtung folgerichtig ihre Funktionen erfüllen kann. Unter der folgerichtigen Erfüllung der Funktionen ist zu verstehen, daß mit dem öffnen der Kamerarückwand in an sich bekannter Weise das Zählwerk in seine Ausgangsstellung zurückläuft, daß mit dem Schließen der Kamerarückwand in an sich bekannter Weise das Zählwerk in seine Schaltstellung gebracht wird, in der es fortgeschaltet werden kann, und daß der Film um zwei beim Filmeinlegen vorbeiächtete Bildabschnitte automatisch transportiert wird, während das Zählwerk in an sich bekannter Weise 2> in seine Zählstellung gelangt, daß anschließend nach jeder Kameraauslösung eine Belichtung und ein motorischer Filmtransport stattfindet, daß die Rückspulhandhabe automatisch in ihrer betätigten Stellung bis zum Ende der Filmrückspulung verriegelt wird uud jo daß nach einer motorischen Rückspülung am Filmende der Motor automatisch abgeschaltet wird.
Die Aufgabe einer vorbereitenden Zustellung der Getriebeteile, um ihre Funktionen folgerichtig erfüllen zu können, wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Hauptanspruchs. Weitere vorteilhafte Merkmale nach der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine Draufsicht auf eine Stehbildkamera mit einem Schaltgetriebe zum Steuern eines Filmtransportmotors, und zwar nach dem Einlegen des Films und vor dem Schließen der Kamerarückwand.
In der Figur sind ein Rückdeckel einer Stehbildkamera mit 1, ein daran vorgesehener Schaltarm mit !a, die Filmbahn mit 2, Film mit fortlaufender, mehrere Löcher je Bild aufweisender Perforation mit 3, ein Ausbruch in der Filmbahn 2 mit 2a zum Durchtritt der Zähne 4a eines Perforationsrades 4 und zwei weitere Durchbrüehe mit 26 und 2c zum Durchtritt eines Armes 5b eines Filmabtasthebels 5 und eines Schaltarmes 6a eines Schalthebels 6.
Der Film 3 wird in nicht gezeigter und bekannter Weise durch Drehen einer nicht gezeigten Aufwickelspule bzw. einer Rückwickelspule mittels eines Elektromotors transportiert.
Der Filmtransport erfolgt in Richtung des Pfeiles 7, die Rückwicklung entgegen der Richtung des Pfeiles 7. Beim Filmtransport wird das Perforrad 4 vom bewegten Film 3 im Uhrzeigersinn, bei der Rückwicklung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Mit dem Perforrad 4 ist über eine nur im Uhrzeigersinn wirksame Kupplung ein Zahnrad 8 gekuppelt, das mit der Verzahnung eines Steuerrades 9 in Eingriff steht. Das b5 Steuerrad 9 weist eine Ausnehmung 9a und eine Schaltnocke 9b auf. Nach jeweils einer Umdrehung des Steuerrades 9 entgegen dem Uhrzeigersinn infolge der Drehung des Perforrades 4 im Uhrzeigersinn wird durch Einfallen eines Steuerhebels 10 in später zu beschreibender Weise der Filmtransport um einen Bildschritt beendet. Bei Filmrückspulung des Films 3 werden infolge der einseitig wirkenden Kupplung zwischen Perforrad 4 und Zahnrad 8 letzteres sowie das Steuerrad 9 nicht bewegt
Des weiteren ist ein Verschlußantriebsschieber 11 vorgesehen, der parallel zur Filmtransportrichtung bewegbar ist und unter der Wirkung einer Antriebsfeder 12 steht Der Verschlußantriebsschieber 11 ist mit seinen Schlitzen 11a längs Stiften oder Achsen 13 verschiebbar und weist einen Arm Wb, einen Haltelappen Hc, einen Steuerarm Wd sowie einen Zählwerksmitnehmer lie und einen Verriegelungslappen 11/auf. An einer Verzahnung Wg kann ein Hemmwerk ankoppelbar sein. Der Verschlußauslösehebel 14 ist um eine Achse 15 drehbar und durch eine unter einem als in einem Ring 16a eingespannte Membran 16 ausgebildeten Auslöser angeordnete, um eine Achse 17 schwenkbare Platine 18 im Uhrzeigersinn schwenkbar. In der auslösebereiten Stellung liegt der Verriegelungslappen Wf am Hebel 14 an. Bei eingelegtem Film 3 und geschlossenem Rückdeckel 1 und Ablauf des Verschlußantriebsschiebers 11 entgegen der Richtung des Pfeiles 7 gibt der Zählwerksmitnehmer He eine mit einem Schlitz 19a auf einer Achse 20 gelagerte Zählwerkschaltklinke 19 frei, so daß sie unter der Wirkung der schräg angreifenden Feder 21 in die Schaltverzahnung 22a einer Zählscheibe 22 einfällt. Beim Spannen des Verschlußantriebsschiebers 11 in Richtung des Pfeiles 7 nimmt der Zählwerksmitnehmer He die Zählwerksschaltklinke 19 am Lappen 19έ> mit, so daß die Klinke 19 die Zählscheibe 22 um einen Zahn und damit eine Bildnummer dreht. An der Zählwerksschaltklinke 19 ist noch ein Arm 19c vorgesehen, an der Zählücheibe 22 ein Steuervorsprupg 22b. Die Zählscheibe 22 steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 23, durch die sie bei geöffnetem Rückdeckel 1 an einen Anschlag 24 gezogen wird. Außerdem ist eine unter der Wirkung einer Feder 25 stehende Rücklaufsperrklinke 26 vorgesehen, die bei geschlossenem Rückdeckel 1 in die Schaltverzahnung 22a eingreift, so daß die Zählscheibe 22 bei geschlossenem Rückdeckel 1 gegen Rücklauf aus ihrer Zählstellung gesichert ist.
Zum Einschalten einer nicht gezeigten Belichtungssteuervorrichtung sowie ggf. zum Einschalten des nicht gezeigten Filmtransportmotors ist ein Hauptschalter 51 vorgesehen. Der Schalter 51 wird bei Betätigung des Auslösers 16 durch die Auslöseplatine 18 geschlossen, bevor der Verschlußauslösehebel 14 betätigt wird. Außerdem sind vier Schaltkontakte 52, 53, 54 und 55 vorgesehen, wobei der Schaltkontakt 52 mit dem positiven Pol der Motorbatterie, der Schaltkontakt 53 mit dem positiven Anschluß des Motors, der Kontakt 54 mit dem negativen Anschluß des Motors und der Schaltkontakt 55 mit dem negativen Pol der Batterie verbunden sind. Die Kontakte 52 und 5 3 sind durch die Arme 27a, 270 einer Schenkelfeder 27 überbrückbar, die um die Achse 28 eines Schalthebels 29 gewunden ist. Ihr Arm 27a liegt am Hebelarm 5b des durch eine Feder 30 gegen den Film 3 hin beaufschlagten Fiimabtasthebels 5 an. Is· kein Film 3 in die Kamera eingelegt, so fällt der Arm 5b durch den Ausbruch 2Zj und hebt den Federarm 27a vom Kontakt 52 ab, so daß der Motorstromkreis geöffnet ist. Ist Film 3 gemäß der in der Figur gezeigten Stellung in die Kamera eingelegt, so drückt der Film den Filmabtasthebel 5 in die Aussparung 2a, so daß der Arm
56 den Federarm 27a zum Anlegen an den Kontakt 52 freigibt. Der Federarm 276 wird durch einen Arm 31/f bzw. dessen Abwinkelung 3\b eines um die Achse 32 schwenkbaren weiteren Schalthebels 31 gehalten bzw. gesteuert.
Das Ende 31 e des anderen Schenkels des weiteren Schalthebels 31 liegt in einer Gabel 6b des um die Achse 33 drehbaren Schalthebels 6, der unter der Wirkung einer Feder 34 durch die Aussparung 2c gedrückt wird. Der Schalthebel 6 weist einen weiteren Arm 6c auf, an dem die Klinken 19 und 26 sowie ein Rückspulsperrhebel 35 anliegen. An einem weiteren Lappen 6d liegt unter der Wirkung einer Feder 36 der ebenfalls um die Achse 33 schwenkbare dreiarmige Steuerhebel 37 an. Sein einer Hebelarm 37a ücgt bei geöffnetem Kamerarückdeckel 1 am Steuervorsprung 22b an. Hierbei hält sein zweiter Hebelarm 376 den Schallhebel 29 an seiner Nase 29a entgegen der Wirkung der Feder 38. Der Schalthebel 29 hat ein U-förmiges Ende 296, das mit Spiel einen Stift 10a des Steuerhebels 10 an drei Seiten umgreift. An der vierten Seite des Stiftes 10a liegt der dritte Arm 37c des dreiarmigen Steuerhebels 37. Außerdem liegt am Stift 10a ein Schenkel 39a der die Kontakte 54 und 55 verbindenden Feder 39 an. In der gezeigten Stellung bei geöffnetem Rückdeckel 1 liegen der Federschenkel 39a am Kontakt 55 und der Federschenkel 396 am Kontakt 54 an. Der Motor kann jedoch noch nicht laufen, weil die elektrische Verbindung zum Kontakt 53 noch geöffnet ist.
Wird nun der Kamerarückdeckel 1 geschlossen, so wird der Schaltarm 6a des Schalthebels 6 entgegen dem Uhrzeigersinn ins Kamerainnere gedrückt. Bei dieser Bewegung gibt sein weiterer Arm 6cdie Klinken 19 und 26 zum Einfallen in die Schaltverzahnung 22a der Zählscheibe 22 frei zur Erfüllung der bereits beschriebenen Funktion. Auch der Rückspulsperrhebel 35 wird vorbereitend freigegeben. Bei Schwenkung des Schalthebels 6 entgegen dem Uhrzeigersinn wird aber auch der weitere Schalthebel 31 über die Gabel 6b im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß seine Abwinkelung 31Z) den Federschenkel 276 zur Anlage am Kontakt 53 freigibt. Somit ist der Motorstromkreis nach Einlegen eines Films 3 in die Kamera und nach Schließen des Rückdeckels 1 geschlossen, so daß die Aufwickelspuie der Kamera gedreht und Film in Richtung des Pfeiles 7 transportiert wird.
Bei dem nach dem Schließen des Rückdeckels 1 erfolgenden Filmtransport wird über das Perforrad 4, 8 das Steuerrad 9 um zwei volle Umdrehungen aus der gezeichneten Lage entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht Hie .Schaltnocke 9b bewegt hierbei zweimal den Verschlußantriebsschieber 11 über die gezeichnete Lage, in der sein Haltelappen lic durch einen Zwischenhebel 40 gehalten ist in Richtung des Pfeiles 7 hinaus und läßt ihn wieder in die gezeichnete Stellung zurückgleiten. Hierdurch wird ohne Verschlußauslösung über die Klinke 19 die Zählscheibe 22 um zwei Bildziffern entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht In dieser Stellung der Zählscheibe 22 gleitet der Arm 37a am Steuervorsprung 22b ab, so daß sich der dreiai..iige Steuerhebel 37 entgegen dem Uhrzeigersinn bis zum Anschlag 24 dreht Dabei gibt der Hebelarm 37c den Stift 10a frei, so daß die Sperrnase 106 in die Ausnehmung 9a des Steuerrades 9 einfällt unter der Wirkung der Feder 41. Hierdurch hebt der Stift 10a den Federschenkel 39a vom Kontakt 55 ab und gibt ihn zum Berühren des Kontakts 3 zum Kurzschließen des Motors frei. Damit ist der Motorstromkreis geöffnet und die Kamera nach Durchlauf von zwei beim Filmeinlegen vorbelichteten Bildabschnitten für die erste Aufnahme bereit.
Mit dem Einfallen des Hebelarmes 37a hinter dem
=> Steuervorsnrung 22b kann auch der Schalthebel 29 der Bewegung des Steuerhebels 37 nachfolgen und dabei weitere, in diesem Zusammenhang nicht unmittelbar interessierende Schaltfunktionen übernehmen.
Bei der Einfallbewegung der Sperrnase 106 in die
κι Ausnehmung 9a, hat der Hebelarm lOcden Zwischenhebel 40 im Uhrzeigersinn aus dem Ablaufweg des Haltelappens lic geschwenkt, so daß der Verschlußantriebsschieber bis zum Aufschlagen auf dem Verschlußauslösehebel 14 abgelaufen ist. Wird nun der Auslöser
ii 16 betätigt, so wird der Schalter 51 geschlossen und anschließend der Verschlußauslösehebel 14 aus dem Ablaufweg des Verschlußantriebsschiebers 11 verschwenkt. Letzterer läuft unter der Wirkung seiner Feder 12 ab, so daß die Klinke 19 nachfolgen kann,
-1O betätigt den nicht gezeigten Verschluß und hebt mit seinem Steuerarm lid die Sperrnase 106 aus der Ausnehmung 9a. Bei dieser Drehbewegung des Steuerhebels 10 entgegen dem Uhrzeigersinn schließt der Federarm 39a durch Berührung des Kontakts 55
2ϊ den Motorstromkreis wieder, so daß automatisch nach Verschlußablauf ein Filmtransport stattfindet. Außerdem wird bei dieser Drehbewegung des Steuerhebels 10 der Zwischenhebel 40 zum erneuten Einfallen in den Weg des Haltelappens Ilcfreigegeben.
to Im Verlauf der während eines Filmtransports um einen Bildschritt erfolgenden vollen Umdrehung des Steuerrades 9 bewegt die Schaltnocke 96 den Verschlußantriebsschieber 11 unter vorübergehender Anhebung des Zwischenhebels 40 an der Schrägfläche 40a bis über die Kante des Zwischenhebels 40 hinaus, so daß dieser den Verschlußantriebsschieber 11 vorübergehend wieder hält. Nach einer Umdrehung des Steuerrades 9 fällt die Sperrnase 106 wieder in die Ausnehmung 9a ein, so daß ein Filmtransport durch Abheben des Federschenkels 39a vom Kontakt 55 und Kurzschließen des Motors durch Anlegen des Fcdcrschenkels 39a am Kontakt 53 beendet wird. Da hierbei auch der Zwischenhebel 40 den Verschlußantriebsschieber 11 wieder freigibt, läuft dieser bis zum Aufschlagen am Verschlußauslösehebel 14 ab. Nun kann eine erneute Kameraauslösung erfolgen und sich der ganze Zyklus wiederholen.
Soll nun z. B. nach der sechsunddreißigsten Aufnahme die Filmrückspulung erfolgen, so befindet sich das Steuergetriebe in der Stellung, in der die Sperrnase 106 in die Ausnehmung 9a eingefallen ist und damit der Schalter 55 wieder geöffnet und die Schalter 53 und 54 kurzgeschlossen sind. Wird nun der Rückspulschieber 45 entgegen der Wirkung seiner Feder 46 und entgegen der Richtung des Pfeiles 7 bewegt so trennt er den Kurzschluß auf und schließt in bekannter und daher nicht gezeigter Weise den Motorstromkreis unter Umpolung zum Lauf entgegen der der Fllmtransportrichtung entsprechenden Richtung und kuppelt die
ω Rückwickelspule an den Motor an. Es wäre auch möglich, den Motor nicht umzupolen und ein entsprechendes Getriebe zwischen Motor und Rückwickelspule zu schalten. Dabei kann jede bekannte, durch eine Rückspulhandhabe einschaltbare Anordnung zur mototischen Filmrückspulung verwendet werden. Damit die Rückspulhandhabe 45 in ihrer Rückspulstellung während der Rückspülung verbleibt fällt der Rückspulsperrhebel 35 unter der Wirkung seiner Feder 47 hinter einer
Kante 45a der Rückspulhandhabe ein. Ist der Film 3 völlig zurückgespult, so gibt er die Aussparung 26 frei, so daß der Abtasthebel 56 die Ausnehmung 2b durchgreift und den Schalter S2, 27a öffnet. Damit kommt der Motor zum Stillstand. Der Kamerarückdekkel 1 wird geöffnet und die Filmpatrone entnommen. Der Schalthebel 6 nimmt wieder die in der Figur gezeigte Stellung ein und bewegt dabei auch die Klinken 19, 26 und die Hebel 37, 35, 31 und 29 in ihre Ruhestellung zurück, wobei auch die Zählscheibe 22 in ihre in der Figur gezeigte Ausgangsstellung zurückläuft. Die Anordnung kann auch derart getroffen werden, daß bei einem Bildschritt das Steuerrad 9 nur eine Teildrehung macht und dementsprechend mehrere Ausnehmungen 9a und eine entsprechende Zahl von Steuernocken 9b gleichmäßig verteilt am Steuerrad 9 vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Durch einen Elektromotor antreibbare Filmtransport- und Verschiußspannvorrichtung für Rollfilmkameras, vorzugsweise Kleinbildkameras, mit einem die Führungsbahn des Films abtastenden Fühlhebel, in dessen Bewegungsweg ein Motorschalter derart angeordnet ist, daß bei vorhandenem Film durch die Abtastbewegung des Fühlhebels der Motorschalter geschlossen und bei fehlendem Film geöffnet ist, und mit einem Zählwerk, welches in an sich bekannter Weise durch einen Schalthebel bei geschlossener Rückwand in seine Schaltstellung bringbar und bei geöffneter Rückwand zum Rücklauf in seine Ausgangslage freigebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem vcn der Rückwand (1) betätigbaren Schalthebel (6) ein diesem bei der Bewegung des Zählwerkes in die Zählstellung nachlaufender, unter der Wirkung einer Feder (36) stehender Steuerhebel (37) zugeordnet ist, daß ein Arm (37a) des Steuerhebels (37) in der Ausgangslage des Zählwerkes (22) an einem Steuervorsprung (220,'des Zählwerks anliegt und bei einer dem Filmvorspann entsprechenden Fortschaltung des Zählwerks (22) von diesem freisetzbar ist, daß ein zum Motorschalter (S 2, 27 a) in Reihe angeordneter weiterer Motorschalter (S3, 27£>,) in der der geschlossenen Rückwand (1) entsprechenden Stellung des Schalthebels (6) geschlossen ist und daß der Steuerhebel (37) derart ausgebildet und angeordnet ist, daß er in seiner freigesetzten Stellung einen Sperrhebel (10, tOb) zum Zusammenwirken mit einer Filmablängvorrichtung (4, 9, 9a) nach jeweils einem Bildschritt und hierdurch erfolgenden Öffnen eines ebenfalls in Reihe liegenden, dritten Motorschalters (S5, 39a) und/ oder Schließen eines Motorkurzschlußschalters (S3, 39a; freigibt.
2. Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Schalthebel (6) in dessen der geschlossenen Rückwand (1) entsprechenden Stellung ein Rückspulsperrhebel (35) zum Einfallen hinter einem Absatz (45a) einer Rückspulhandhabe (45) zu deren Verriegelung in ihrer betätigten Stellung freigegeben ist, daß durch die Rückspulhandhabe (45) in bekannter Weise der Motor und das Getriebe zum Antrieb der Rückwickelspule und Rückspulen des Films (3) schaltbar ist und daß nach dem Rückspulen des Films (3) durch den den Film (3) abtastenden Fühlhebel (5, 5b) der Motorschalter (S2, 27a; zum Stillsetzen des Motors geöffnet ist.
3. Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Filmablängung ein durch den bewegten Film (3) drehbares Perforrad (4a; vorgesehen ist, das über eine nur in der der Filmtransportrichtung (7) entsprechenden Richtung wirksame Kupplung mit einem Zahnrad (8) gekuppelt ist, daß das Zahnrad (8) mit dem Zahnrad (9) eines Steuerrades (9) in Eingriff steht und letzteres nur in der der Filmtransportrichtung (7) entsprechenden Richtung (Gegenuhrzeigersinn) mitnimmt und daß das Steuerrad (9) mindestens eine Ausnehmung (9a) aufweist zum Einfallen des Sperrhebels (10) nach jeweils einem Bildschritt.
4. Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad (9) mindestens eine Nocke (9b) zum
Spannen eines Verschlußantriebsschiebers (11) und der Verschlußantriebsschieber (11) einen Steuerarm (Wd) zum Ausheben des Sperrhebels (10, 10i>; aus der Ausnehmung (9a; des Steuerrades (9) beim Ablauf des Verschlußantriebsschiebers (11) aufweis;.
5. Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußantriebsschieber (11) mit einer Fortschaltklinke (19) für das Zählwerk (22) in dem einem Überweg der Nocke (9b) über die Spannstellung des Verschlußantriebsschiebers (11) hinaus entsprechenden Bewegungsbereich des Verschlußantriebsschiebers (11) über Mitnehmer (He, 19i>; zusammenwirkt.
G. Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen kraftschlüssig am Sperrhebel (10, 10c;anliegenden Zwischenhebel (4c;mit einer Kante mit Schrägfläche (40a;beim Spannen des Verschlußantriebsschiebers (11) durch das Steuerrad (9,9t;der Verschlußantriebsschieber (11) im Bereich des Überwegs bis zum Einfallen des Sperrhebels (10, iOb) in die Ausnehmung (9a; blockierbar ist und als Folge der Einfallbewegung des Sperrhebels (10, tOb) zum Zurücklaufen bis zum Anschlag an einem Verschlußauslösehebel (14) freisetzbar ist.
DE2915098A 1979-04-12 1979-04-12 Durch einen Elektromotor antreibbare Filmtransportvorrichtung für eine Rollfilmkamera Expired DE2915098C2 (de)

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