DE2623947B2 - Fotografische Kamera - Google Patents
Fotografische KameraInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
-
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- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/02—Moving film strip by pull on end thereof
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- G03B1/08—Pull exerted by take-up spool rotated by band, chain, rack, or other linear reciprocating operation
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Description
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Kamera dieser Art (»Foto-Technik und -Wirtschaft«, Nr. 1, 1974, Seite 14 bis 16) ist das
Kameragehäuse zweiteilig ausgebildet und quer zur optischen Achse teleskopartig auszieh- und -.usammenschiebbar.
Die Funktion der Abdeckplatte für Objektiv und Sucher wird hier von dem bewegbaren Teil des
Kameragehäuses übernommen. An diesem bewegbaren Gehäuseteil ist eine Zahnstange befestigt, die den
Verschlußaufzug und über ein Getriebe die Filmtransportwelle betätigt. Dieses Getriebe ist als Differentialgetriebe,
insbesondere als Planetenradgetriebe ausgebildet und gestattet, bei positioniertem Film die
Filmtransportwelle von dem Getriebe abzukuppeln, ohne die Verbindung zwischen Zahnstange und
Filmtransportwelle aufzuheben. Dadurch kann das Kameragehäuse beliebig auf- und zugeschoben werden,
ohne daß ein weiterer Filmtransport oder eine Verschiebung des positionierten Films erfolgt.
Solche Planetenradgetriebe erfordern nicht nur hohe Fertigungskosten, sondern bedingen auch bei Gewährleistung
der Funktionssicherheit und einer rationellen Fertigung eine Mindestbreite und -höhe, die sie für
einen Einsatz in Kameras mit minimalem Querschnitt, der beispielsweise nur geringfügig größer sein darf als
der Querschnitt der Filmkammer von handelsüblichen 110-Filmkassetten, nicht geeignet machen.
Eine bekannte Kamera mit einer Verschlußspann- und Filmtransportvorrichtung (DE-OS 21 27 238) weist
eine Handhabe auf, die zur Betätigung von Verschlußspann- und Filmtransportvorrichtung zweimal in gleiche
Richtung zu betätigen ist, wobei eine Umschaltvorrichtung dafür sorgt, daß einmal die Handhabe mit der
Verschlußspannvorrichtung und zum anderen mit der Filmtransportvorrichtung gekuppelt ist. Diese Handhabe
dient allerdings nicht für die Betätigung einer Kameraobjektiv- und/oder -Sucherabdeckung. Die
Filmtransportvorrichtung besteht aus einer längsverschiebbaren Zahnstange, die die Filmtranspnrtwelle
mittelbar oder unmittelbar antreibt. Die Zahnstange ist um einen Drehpunkt entgegen der Kraft einer
Rückstellfeder schwenkbar und gegen die Kraft dieser Rückstellfeder längs verschiebbar. Die Zahnstange liegt
bei gespanntem Verschluß mit einem Anschlag im Verschiebeweg der Handhabe und wird von dieser axial
verschoben. Bei Verschlußauslösung schwenkt der Verschlußantriebshebel in den Verschiebeweg der
Handhabe, wobei er gleichzeitig die Zahnstange um ihren Drehpunkt schwenkt, so daß letztere mit ihren
Anschlag aus dem Verschiebeweg der Handhabe herausgeführt wrrd. Beim ersten Aufziehen der Handhabe
wird somit der Verschlußantriebshebel wieder in seine Spannstellung überführt, wobei er die Zahnstange
freigibt. Die Zahnstange schwenkt unter dem Einfluß der Rückstellfeder in ihre für den Filmtransport
wirksame Stellung. Beim zweiten Aufziehen der Handhabe wird die Zahnstange axial verschoben. Dabei
treibt sie das mit der Filmtransportwelle verbundene Antriebsritzel an und der Film wird um einen Bildschritt
transportiert. Die Rückstellfeder schiebt Zahnstange und Handhabe nach Loslassen der letzteren in ihre
Grundstellung zurück. Ein Freilauf im Antriebsritzel
ίο ermöglicht die Rückführung der Zahnstange.
In einer solchermaßen ausgestalteten Kamera ist es nicht möglich mit der Handhabe zusätzlich zu der
Verschlußspann- und Filmtransportvorrichtung noch eine Objektiv- und Sucherabdeckung zu betätigen.
Wenn nämlich der Verschluß gespannt und der Film transportiert ist, ist entweder die Handhabe in ihrer
Grundstellung durch die Zahnstange blockiert oder — wenn eine solche Blockierung nicht vorgesehen ist —
wird bei Freilegen des Objektivs und/oder Suchers durch Verschieben der Handhabe der Film weitertransportiert.
Sucher und Objektiv können daher nicht unabhängig von Filmtransportschaltung und Verschlußaufzug
freigegeben und wieder abgedeckt werden. Die bekannte getriebliche Verbindung von Handhabe und
>ri Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung ist daher
für eine Kamera der eingangs genannten Art nicht brauchbar.
In einer weiteren bekannten Kamera (DT-AS 20 48 408) ist ein von einem Spannhebel bewegter
κι Schieber vorgesehen, der bei einem einzigen Hub
entgegen der Kraft einer Rückstellfeder sowohl den Verschlußaufzug als auch den Filmtransport um einen
Bildschritt veranlaßt. Da der Verschlußaufzug immer einen konstanten Schaltweg, der Filmtransport hinge-
J5 gen entsprechend der Dicke des Filmwickels auf der Filmtransportwelle einen variablen Schaltweg erfordert,
muß die Filmschaltung von der Schaltbewegung des Schiebers abgekoppelt werden, sobald der Film um
einen Bildschritt weitertransportiert ist. Hierzu ist eine die Filmaufwickelrolle mittelbar oder unmittelbar
treibende Zahnstange gelenkig auf dem Schieber angeordnet, die von einer Feder derart beaufschlagt ist,
daß sie ständig außer Eingriff mit dem Antriebsritzel der Filmaufwickelrolle ist. Eine in den Verschiebeweg von
Zahnstange und Schieber einschwenkbare Geradführung sorgt dafür, daß die Zahnstange entgegen der
Kraft dieser Schwenkfeder verschwenkt wird und mit dem Zahnritzel kämmt. Die Geradführung ist so lange
wirksam, wie der Film noch nicht um einen Bildschritt
M fortgeschaltet ist. In dem Augenblick, wo dieser Filmtransport beendet ist, der Film also positioniert ist,
wird die Geradführung über einen in die Filmperforation einfallenden Fühlhebel aus dem Verschiebeweg der
Zahnstange geschwenkt. Die Zahnstange dreht sich
t> unter der Wirkung der Schwenkfeder, und Zahnstange
und Antriebsritzel für die Antriebswelle gelangen außer Eingriff. Der Schieber kann bis zur vollständigen
Verschlußspannung weiterbewegt werden.
Bei dieser Kamera wäre es theoretisch möglich, an
w) dem Spannhebel noch die Abdeckplatte für Sucher und
Objektiv anzukoppeln. Allerdings muß bereits durch die gleichzeitige Betätigung der Verschlußaufzugs- und
Filmvransportvorrichtung, noch zusätzlich entgegen der Kraft der Schieberrückstellfeder eine erhebliche Stell-
b5 kraft von dem Bedienenden aufgebracht werden, die
durch die zusätzliche Verschiebung der Abdeckplatte für Sucher und Objektiv noch weiter erhöht würde. Am
größten ist die erforderliche Stellkraft gegen Ende des
Films, da hier infolge des dicken Filmwickels nur kurze Stellwege für den Spannhebel bei der Filmfortschaltung
zur Verfügung stehen. Da der Schwenkbereich des Spannhebels ohnehin schon auf einen kleinen Winkelbereich
begrenzt ist, muß mit einer erheblichen Übersetzung für beide Funktionen gearbeitet werden. Die Folge
ist eine erhebliche Schwergängigkeit von Filmtransport und Verschlußaufzug, die gegen Ende des Films sich
noch wesentlich steigert. Eine solche Kamera läßt sich nicht mehr leicht und schnell bedienen, ohne die Kamera
vom Auge zu nehmen, und ist daher als Schnellschußkamera nicht sonderlich geeignet.
Es ist daher wünschenswert — wie bei einer ebenfalls bekannten Kamera (DT-AS 11 46 745) - Verschlußaufzug
und Filmtransport so aufzuteilen, daß bei der Bewegung der Handhabe in die eine Richtung der
Verschlußaufzug und in die andere Richtung der Filmtransport durchgeführt wird. Eine solche Aufteilung
ist bei der vorstehend beschriebenen bekannten Kamera ohne völlige Umkonstruierung nicht möglich.
Aber auch noch weitere Nachteile müssen durch diese bekannte Kamerakonstruktion in Kauf genommen
werden. So wird z. B. die Abkopplung des Filmtransports vom Schieber während der Vorwärtsbewegung
des Schiebers vorgenommen, d. h. die Zahnstange wird aus dem Antriebsritzel ausgeschwenkt während die
Zahnstange in axialer Richtung verschoben wird. Dadurch entstehen zwischen den in Eingriff stehenden
Zähnen relativ hohe Reibkräfte, die einerseits eine starke Schwenkfeder für die Zahnstange erfordern und
andererseits zu relativ frühzeitigen Verschleißerscheinungen an Ritzel und Zahnstange bei großer Schalthäufigkeit
führen. Durch die auf dem Schieber gelagerte und mit diesem verschiebbare Zahnstange weist der
Schieber eine relativ hohe Masse auf. Der Schieber kann wegen der dadurch bedingten Anlaufträgheit nicht
unmittelbar als Verschlußantrieb benutzt werden, sondern lediglich zur Auslösung eines gesonderten
Verschlußantriebs. Dadurch ist der Gesamtmechanismus recht aufwendig und wenig raumsparend, was dem
Bestreben nach einer Kamera mit kleinstmöglichem Bauraum entgegensteht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein von einer einzigen Handhabe betätigtes Getriebe für
Filmtransport, Verschlußaufzug und Objektiv- und/oder Sucherabdeckung in flachbauender und raumsparender
Konstruktion für eine Kamera der eingangs genannten Art zu schaffen, das einen minimalen, nur durch den
Querschnitt der Filmkassette bestimmten Körperquerschnitt der Kamera ermöglicht und das konstruktiv
einfach und kostensparend herstellbar ist.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einer Kamera der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß zwischen Handhabe und Zahnstange eine nur in der Grundstellung der Handhabe trennbare Kopplung
besteht, daß eine mit dem Verschlußantriebsglied und dem Fühlhebel getrieblich verbundene Trennvorrichtung
für die Kopplung vorgesehen ist und daß die Trennvorrichtung durch das Verschlußantriebsglied und
den Fühlhebel aus einer bei nicht in seiner Spannlage befindlichem Verschlußantriebsglied und/oder nicht in
seiner Arretierlage befindlichem Fühlhebel eingenommenen unwirksamen Stellung in eine bei in seiner
Spannlage befindlichem Verschlußantriebsglied und in seiner Arreticrlage befindlichem Fühlhebel eingenommene,
die Kopplung trennende Stellung überführbar ist.
Als Grundstellung der Handhabe ist diejenige Stellung definiert, die Handhabe — und auch Zahnstange
— einnehmen, wenn sich die Abdeckplatte in ihrer Objektiv und Sucher abdeckenden Stellung befindet.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird eine konstruktiv einfache Ankopplung der Filmschaltung
und des Verschlußaufzugs von der Handhabe zur Betätigung der Objektiv- und Sucherabdeckung erzielt,
die bei gespanntem Verschluß und positioniertem Film selbsttätig wirksam wird. Die notwendige getriebliche
Verbindung der Trennvorrichtung mit dem Filmschaltmechanismus und dem Verschlußaufzugsmechanismus
ist sehr einfach, da alle Übertragungselemente einschließlich der Trennvorrichtung selbst ortsfest angeordnet
sind. Die Trennvorrichtung wird nur bei unbelasteter Zahnstange wirksam. Das bedeutet, daß
keine große Stellkraft in der Trennvorrichtung zur Lösung von Zahnstange und Handhabe voneinander
vorgesehen werden muß und keine nennenswerten Reibkräfte zwischen den in Eingriff miteinander
stehenden Zähnen von Zahnstange und Filmaufwickelspule beim Abkuppeln der Filmschaltung auftreten. Die
Filmschaltung und der Verschlußaufzug können ohne weiteres auf die beiden entgegengesetzten Schaltwege,
also Hin- und Rückwege, der Handhabe aufgeteilt werden. Die Leichtgängigkeit der Handhabe bei der
Filmschaltung und beim Verschlußaufzug ist damit gewährleistet, zumal die Handhabe bei der Filmfortschaltung
nicht entgegen der Kraft einer Rückstellfeder bewegt werden muß.
Die vorstehende erfindungsgemäße Konstruktion hat noch den zusätzlichen Vorteil, daß alle Getriebeteile,
wie Zahnstange, Handhabe, Trennvorrichtung mit allen Einzelelementen, sowie wesentliche Teile des Filmschalt-
und Verschlußaufzugmechanismus mit der erforderlichen Präzision aus Kunststoff hergestellt
werden können, was die Herstellkosten erheblich mindert.
Weitere Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen enthalten, auf
die ausdrücklich Bezug genommen wird.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Kamera,
Fig. 2 eine Ansicht der längs der Ebene Il geschnittenen Kamera in Richtung Pfeil Λ in Fig. 1,
Fig.3 eine Teilansicht der längs der Ebene III geschnittene Kamera in Richtung Pfeil A in F i g. 1,
Fig.4 eine Teilansicht der längs der Ebene IV geschnittenen Kamera in Richtung Pfeil A in F i g. 1,
F i g. 5 eine Teilansicht der längs der Ebene V geschnittenen Kamera in Richtung Pfeil Bin Fig. 1 bzw
Fig. 4,
F i g. 6 einen vergrößerten Ausschnitt der Kamera in
F i g. 3 mit eingesetztem Filmtransportgetriebe,
F i g. 7 eine Draufsicht der Kamera gem. F i g. 6.
Das Kameragehäuse besteht aus einer vorderen Gehäusekappe 1, die auf der Frontseite je eine
Ausnehmung 2 und 3 für Kamerasucher und Objektiv aufweist, und eine die vordere Gehäusekappe abschließende
hintere Gehäusekappe 4 mit einer nichl dargestellten öffnung zur Sucherdurchsicht.
Ein Auslöseknopf 5 ist in der vorderen Gehäusekappe angeordnet und befindet sich in Gebrauchsstellung det
Kamera auf der Kameraoberseite. Die Gehäusekappe I weist einen Schlitz 6 auf, der sich über einen Teil der
Vorderkante der Gehäusekappe erstreckt und in welcher eine Handhabe 7 quer zur optischen Achse der
Kamera verschiebbar angeordnet ist. Diese Handhabe
ist starr mit einem Schieber 8 verbunden (F i g. 2), der an einer im Innern der Gehäusekappe befestigten Schiene
9 und am Boden der Gehäusekappe geführt ist. Der Schieber 8 steht mit einer Abdeckplatte 10 in Eingriff,
mit weicher die öffnungen 2 und 3 für Kamerasucher und -objektiv in der Gehäusekappe abgedeckt und
freigegeben werden können. Zu diesem Zweck ist die Abdeckplatte mit einem Schlitz 11 in einem in der
Gehäusekappe befestigten Stift 12 und an einem am Boden der Gehäusekappe befestigten Gleitstück 13
geführt und weist eine öffnung 14 auf, die mit der Sucheröffnung 2 der Gehäusekappe in Deckung
gebracht werden kann. In der in F i g. 1 und 2 gezeichneten Grundstellung der Handhabe 7 schließt
die Abdeckplatte 10 die öffnungen 2 und 3 der Gehäuseplatte ab. Die Abdeckplatte 10 wird durch
Betätigen der Handhabe 7 über den Schieber 8 und nach einem bestimmten Verschiebeweg durch einen federbelasteten
Hebel 15 in eine Stellung überführt, in welcher sie die öffnungen 2 und 3 des Kameragehäuses freigibt.
Durch Zurückschieben der Handhabe 7 in ihre Grundstellung wird die Abdeckplatte 10 über den
Schieber 8 wieder in ihre Abdeckposition überführt.
Der Schieber 8 weist einen Haken 16 auf, die sich senkrecht zur Verschieberichtung erstreckt und welcher
in eine Ausnehmung 17 einer Zahnstange 18 eingreift (Fig.3). Diese Zahnstange trägt einen in Richtung der
optische Achse abstehenden Zapfen 19, welcher in einer Nut oder einen Schlitz 20 einer in Ansichtrichtung vor
der Abdeckplatte 10 angeordnete Platine 21 geführt ist. Diese Platine weist zwei sich mit den öffnungen 2 und 3
in der Gehäuseplatte deckende Durchbrüche 22 und 23 auf. Außerdem trägt die Zahnstange am entgegengesetzten
Ende einen in gleicher Richtung wie der Zapfen 19 sich erstreckenden Nocken 24, der in einem weiteren
Schlitz 25 der Platine 21 geführt ist. Der Schlitz 25 ist an einem Ende senkrecht zur Verschieberichtung von
Zahnstange und Schieber derart erweitert, daß der Nocken 24 in der Grundstellung von Handhabe 7,
Schieber 8 und Zahnstange 18 in diese Erweiterung hineingleiten kann. Am schieberseitigen Ende weist die
Zahnstange einen gabelförmigen Ansatz 26 mit einer in Verschieberichtung der Zahnstange hin geöffneten, sich
zum Grund hin verengenden Gabel auf. Diese Gabel umfaßt bei Annäherung der Zahnstange 18 an ihre
Grundstellung einen Stift 27, der auf einem an der Platine 21 gelagerten Schwenkarm 28 befestigt ist.
Dieser Schwenkarm bildet einen Teil einer Zahnstangenschwenkvorrichtung 29, die in F i g. 4 und 5
vergrößert dargestellt ist. Diese besteht weiterhin aus einem Winkelhebel 30, der auf einer Platine 31 drehbar
gelagert ist, die in Ansichtrichtung vor der Platine 21 angeordnet ist. Auf der Drehachse dieses Winkelhebels
ist noch ein Schwenkhebel 32 gelagert, der über eine Schlingfeder 33 an dem Winkelhebel angreift. Die
Platine 31 weist einen rechteckigen Durchbruch 34 auf, durch welcher der Stift 27 des Schwenkarmes 28
hindurchgreift. Dieser Durchbruch ist so bemessen, daß der Schwenkarm noch eine gewisse Schwenkbewegung
ausführen kann. An diesem durch die Platine 31 hindurchgehenden Stift 27 liegt der Winkelhebel 30
unter der Wirkung einer weiteren Schlingfeder 35 an. Der Winkelhebel 30 trägt am Ende seines einen
Hebelarmes einen Ansatz 36, welcher in eine Ausnehmung 37 eines weiteren Schwenkhebels 38 eingreift.
Dieser Schwenkhebel ist ebenfalls auf der Platine 31 schwenkbar gelagert und wird unter Wirkung einer
Schlingfeder 39 in seiner Eingriffstellung mit dem Winkelhebel 30 gehalten. Der Schwenkhebel 38 trägt
einen Vorsprung 40, an welchem ein Ausleger 41 eines die Filmpositionierung durch Einfallen in ein Perforationsloch
abtastenden Fühlhebels 42 anliegt. Dieser Fühlhebel ist an dem einen Ende eines zweiarmigen
Hebels 43 schwenkbar gelagert, der seinerseits um einen festen Drehpunkt 44 schwenkbar ist.
Bei Überführen der Abdeckplatte 10 von ihrer Kamerasucher und -objektiv freigebenden Stellung in
ihre Abdeckstellung steht die Abdeckplatte 10 über einen Ausleger 47 mit einem Verschlußantriebsschieber
45inEingriff(Fig.2-3).
In der Abdeckstellung der Abdeckplatte 10 ist der Verschlußschieber arretiert, wobei eine Antriebsfeder
46 gespannt ist. Die Arretierung ist mittels des Auslösers 5 aufhebbar, wobei der Schieber unter der Wirkung der
Feder 46 zurückgeholt wird und während seines Ablaufweges den Verschluß betätigt. Hierzu trägt der in
einer Stiftschlitzverbindung 49 geführte Schieber drei im Abstand angeordnete Nocken 50, 51 und 52. In der
Spannstellung des Schiebers greift eine von dem Auslöser 5 betätigbare Klinke 53 hinter den Nocken 50
und hält den Schieber in seiner Spannstellung. Im vorliegenden Beispiel ist der Verschluß als Einlamellenverschluß
ausgeführt mit einer Lamelle 48, die drehbar gelagert ist und einen Fortsatz trägt, der in den
Ablaufweg des Nockens 51 hineinragt. Sobald der Verschlußschieber 45 freigegeben wird, verschwenkt
der Nocken 51 beim Zurücklaufen des Schiebers die Lamelle 48 und die Objektivöffnung wird kurzzeitig
freigegeben. In den Ablaufweg des Nockens 50 ragt der eine Arm eines drehbar gelagerten zweiarmigen Hebels
54, dessen anderer Hebelarm mit dem einen Hebelarm eines ebenfalls drehbar gelagerten weiteren zweiarmigen
Hebels 55 in Eingriff steht. Dabei sind die beiden Hebel so angeordnet, daß ein Verschwenken des Hebels
54 im Uhrzeigersinn eine Verschwenkung des Hebels 55 entgegen Uhrzeigersinn hervorruft. Der andere Arm
des zweiarmigen Hebels 55 steht mit dem Hebel 43 in Wirkverbindung, und zwar über einen senkrecht an dem
Hebel 43 befestigten Ausleger 56. Eine Verschwenkung des Hebels 55 entgegen Uhrzeigersinn ruft ein
Verschwenken des Hebels 43 im Uhrzeibersinn hervor, wodurch der Fühlhebel 42 derart verschwenkt wird, daß
er aus dem Perforationsloch 68 eines Perforationsfilmes 57 herausgehoben wird.
Die Zahnstange 18 treibt über ein am Boden der Kamerakappe angeordnetes Freilaufgetriebe 58 ein mit
einer nicht dargestellten Filmaufwickelwelle starr verbundenes Transportrad 59 (F i g. 6 + 7). Hierzu
stehen die Zähne der Zahnstange mit den Zähnen eines ersten Zahnrades 60 in Eingriff. Unterhalb dieses
Zahnrades ist auf der gleichen Achse ein zweites Zahnrad gelagert, in dessen Zähnen zwei diametral auf
dem Zahnrad 60 drehbar gelagerte Klinken derart eingreifen, daß bei Drehung des ersten Zahnrades
entgegen Uhrzeigersinn das zweite Zahnrad 61 mitgenommen wird, während bei Drehung des Zahnrades
60 in entgegengesetzter Richtung die Klinken über die Zähne ratschen, ohne das Zahnrad 61 zu betätigen.
Das Zahnrad 61 ist mit einem koaxialen dritten Zahnrad 62 starr verbunden, das seinerseits mit einem vierten
Zahnrad 63 kämmt, das wiederum mit einem Zahnrad 64 in Eingriff steht, das seinerseits das Filmtransportrad 59
antreibt.
Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Aufbaues ist wie folgt:
Es wird ausgegangen von dem in den Zeichnungen
dargestellten Zustand der Kamera, in welcher die Handhabe 7 in ihrer Grundstellung steht, die Abdeckplatte
10 die öffnungen 2 und 3 für Kamerasucher und -objektiv verdeckt, die Zahnstange in Eingriff mit dem
Haken 16 des Schiebers 8 steht, der Verschlußantriebsschieber 45 in seiner in Fig.3 gezeigten Spannstellung
von der Klinke 53 arretiert ist und der Film noch nicht in der Filmebene positioniert ist, so daß der Tasthebel 42
aus der Filmperforation ausgehoben und auf dem Filmstreifen 57 aufliegt. Wird nunmehr die Handhabe in
Fig.2 nach links verschoben, so wird durch die Zahnstange 18 das Zahnrad 60 entgegen Uhrzeigersinn
gedreht, über die Klinken 65 und 66 das Zahnrad 61 mitgenommen, so daß die Drehung des Zahnrades 60
über die Zahnräder 62,63 und 64 auf das Transportrad 59 übertragen wird, dieses die Filmaufwickelwelle
antreibt und der Film transportiert wird. Gleichzeitig wird nach einem kurzen Leerhub von dem Schieber 8
die Abdeckplatte 10 in F i g. 2 nach links verschoben, bis der Antriebshebel 15 hinter den Fortsatz der Abdeckplatte
10 greift und diese völlig in ihrer Offenstellung überführt, in welcher sich die öffnung 14 mit der
Öffnung 2 der Abdeckplatte 10 deckt und die öffnung 3 von der Abdeckplatte 10 freigegeben ist. Kurz vor Ende
des Bildschrittes fällt der Tast-Fühlhebel 42 in ein
Perforationsloch 68 des Filmes 57 (F i g. 5) ein und wird in die in Fig.5 gestrichelt .gezeichnete Position
geschwenkt. Dadurch wird ein weiterer Filmtransport blockiert und das nächst folgende unbelichtete Filmbild
ist in der Bildebene positioniert. Mit Verschwenken des Fühlhebels 42 verschenkt dessen mit dem Schwenkhebel
38 in Eingriff stehende Ausleger 41 letzteren in die in Fig.4 strichpunktiert dargestellte Stellung. Dadurch
kommen Schwenkhebel 38 und Winkelhebel 30 außer Eingriff und da der Schwenkhebel 32 durch den Nocken
52 des Verschlußschiebers 45 in die in Fig.4 gezeichnete Stellung überführt worden ist schwenkt der
Winkelhebel 30 unter der Wirkung der Schlingfeder 33 in Uhrzeigerrichtung, wobei er den Stift 27 des
Schwenkarms 28 senkrecht nach oben in die in F i g. 4 strichpunktiert dargestellte Stellung mitnimmt. Die
Kamera ist aufnahmebereit.
Wird nunmehr auf eine Aufnahme verzichtet und soll die Kamera wieder in den Zustand überführt werden, in
welcher Sucher und Objektiv abgedeckt sind, so muß die Handhabe 7 nunmehr nach rechts in die in F i g. 2
gezeigte Stellung überführt werden. Dabei nimmt der Schieber 8 die Abdeckplatte 10 mit und über den Haken
16 wird die Zahnstange 18 nach rechts verschoben. Nunmehr dreht sich das Zahnrad 60 im Uhrzeigersinn
und da das Zahnrad 62 und damit das Zahnrad 61 über die Zahnräder 63 und 64 und dem Transportrad 59 von
dem positionierten Film festgehalten werden, ratschen die Klinken 65 und 66 über die Zähne des Zahnrades 61.
Die Zahnstange kann also in ihre Grundstellung überführt werden, ohne daß ein Filmtransport erfolgt.
Nähert sich die Zahnstange ihrer Grundstellung, so greift die Gabel 26 über den Stift 27, der sich in diesem
Moment in der in F i g. 3 gestrichelt gezeichneten Position befindet, und drückt ihn beim Weitergleiten
entgegen der Kraft der Schlingfedern 33 und 39 nach unten. Gleitet schließlich der Nocken 24 der Zahnstange
18 in die Erweiterung des Schlitzes 25 der Platine 21 ein, so schwenkt der Schwenkarm 28 unter Wirkung des an
dem Stift 27 anliegendem Winkelhebels 30 und der Federn 35 und 33 in die in Fig.3 strichpunktiert
gezeichnete Position, wobei die Zahnstange 18 um ihren Zapfen 19 nach oben geschwenkt wird und die in F i g. 3
strichpunktiert gezeichnete Position einnimmt. Damit kommen Ausnehmung 17 der Zahnstange 18 und Haken
16 des Schiebers 8 außer Eingriff. Nunmehr kann die Handhabe 7 und damit der Schieber 8 ungehindert in
dem Schlitz 6 der Gehäusekappe hin und her geschoben werden, wobei lediglich die Abdeckplatte in ihre
Verschluß und Sucher schließenden oder freigebenden Stellung hin und her bewegt wird.
Soll nunmehr eine Aufnahme gemacht werden, so ist zur Freigabe von Kamerasucher und Kameraobjektiv
die Handhabe 7 wieder nach links zu verschieben, wodurch die Abdeckplatte in der vorstehend beschriebenen
Weise verschoben wird. Durch Drücken des Auslöseknopfes 5 wird die Klinke 54 ausgehoben,
wodurch der Verschlußschieber 45 freigegeben wird und unter der Wirkung der Feder 46 abläuft. Dabei
verschwenkt der Nocken 51 die Verschlußlamelle 48 kurzzeitig und daß in der Bildebene liegende Filmbild
wird belichtet.
Nach durchgeführter Aufnahme nimmt der Verschlußschieber 45 die in F i g. 3 strichpunktierte Position
ein. Der Nocken 51 hat beim Ablauf des Schiebers 45 den Schwenkhebel 32 in die in F i g. 4 strichpunktierte
Stellung geschwenkt, wodurch der Winkelhebel 30 wieder in seine in F i g. 3 gezeichnete Stellung überführt
worden ist und der Stift 27 die untere in Fig.4 gezeichnete Position einnimmt. Der Schwenkhebel 38
nimmt nach wie vor die Stellung ein, die in Fig.4 dadurch angedeutet ist, daß der Vorsprung 40 des
Schwenkhebels 38 und der Ausleger 41 des Fühlhebels 42 in entsprechender Stellung strichpunktiert dargestellt
sind, ist also außer Eingriff mit dem Winkelhebel 30.
Um eine weitere Aufnahme zu machen oder die Kamera wieder in ihren Objektiv und Sucher schützenden
Zustand zu überführen, ist die Handhabe 7 wieder nach rechts in ihre in F i g. 2 dargestellte Grundstellung
zu überführen. Dabei nimmt der Schieber 8 die Abdeckplatte 10 mit und diese wiederum über ihren
Ausleger 47 den Verschlußschieber 45. Dabei trifft zunächst der Nocken 50 auf den Hebel 54 und
verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn, wodurch wiederum der Hebel 55 entgegen Uhrzeigersinn dreht und der
Hebel 43 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Dabei
*5 wird der Fühlhebel 42 in seiner in F i g. 5 strichpunktiert
gezeichneten Stellung aus der Perforation herausgehoben und schwenkt unter der Wirkung einer nicht
dargestellten Feder in die in Fig.5 ausgezogen dargestellte Position, wodurch sein Ausleger 41 den
so Schwenkhebel 38 wieder in die in Fig.4 ausgezogen
dargestellte Stellung überführt und der Schwenkhebel 38 den Winkelhebel 30 in der in F i g. 4 dargestellten
Weise arretiert.
Kurz vor Erreichen der Endstellung des Verschluß-Schiebers 45 stößt der Nocken 52 an dem Schwenkhebel
32 an und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn, so daß der Winkelhebel 30 derart vorgespannt wird, daß er im
Uhrzeigersinn schwenkt, sobald seine Verriegelung durch den Schwenkhebel 38 aufgehoben ist. In der
Spannstellung des Schiebers 45 in weiche er durch die Klinke 53 verriegelt wird, nimmt der Schwenkhebel 32
die in F i g. 4 gezeichnete Lage ein.
Beim Zurückholen des Schiebers 8 gleitet außerdem der Haken 16 an der Schräge 67 der Zahnstange 18
entlang, wobei die in ihrer Grundstellung befindliche Zahnstange senkrecht zur Objektivachse verschwenkt
wird und anschließend die Ausnehmung 17 unter Rückfall der Zahnstange 18 in den Haken 16 einfällt,
wodurch die formschlüssige Verbindung von Schieber 8 und Zahnstange 18 wieder hergestellt ist. In der
Grundstellung ist somit wieder wie eingangs ausgeführt der Verschlußschieber gespannt und die Verbindung
von Zahnstange 18, Schieber 8 und entsprechend Handhabe 7 wieder hergestellt.
Soll eine nächste Aufnahme gemacht werden, so ist der Schieber wieder aus seiner Grundstellung nach links
zu verschieben, wobei wie eingangs beschrieben, die Abdeckplatte wieder von Kamerasucher und -objektiv
entfernt und gleichzeitig der Film um einen weiteren Bildschritt transportiert wird.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Fotografische Kamera mit einer aus einer Grundstellung quer zur optischen Achse der
Kamera heraus- und rückführbaren Handhabe, die
über eine in gleicher Richtung verschiebbare Zahnstange ein Filmtransportgetriebe betätigt, mit
einem die Filmbewegung abtastenden Fühlhebel, der nach Filmtransport um einen Filmschritt in eine den
Film während der Aufnahme positionierende Arretierlage schwenkt mit einem Verschlußantriebsglied,
das über die Handhabe in eine bei Verschlußauslösung freigebbare Spannlage überführbar ist, und mit
einer verschiebbaren, mit der Handhabe verbundenen Abdeckplatte für Kamerasucher und/oder
Kameraobjektiv, die von der Handhabe in eine Kamerasucher und -objektiv freigebende Offenstellung
und abdeckende Schließstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Handhabe (7) und Zahnstange (18) eine nur in der Grundstellung der Handhabe (7) trennbare Kopplung
(16,17) besteht, daß eine mit dem Verschlußantriebsglied (45) und dem Fühlhebel (42) getrieblich
verbundene Trennvorrichtung (29) für die Kopplung (16,17) vorgesehen ist und daß die Trennvorrichtung
(29) durch das Verschlußantriebsglied (45) und den Fühlhebel (42) aus einer bei nicht in seiner Spannlage
befindlichem Verschlußantriebsglied (45) und/oder nicht in seiner Arretierlage befindlichem Fühlhebel
(42) eingenommen unwirksamen Stellung in eine bei in seiner Spannlage befindlichem Verschlußantriebsglied
(45) und in seiner Arretierlage befindlichem Fühlhebel (42) eingenommene, die Kopplung (16,17)
trennende Stellung überführbar ist.
2. Kammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (18) längsverschiebbar
geführt und in ihrer der Grundstellung der Handhabe (7) zugeordneten Grundstellung um einen
Drehpunkt (19) schwenkbar ausgebildet ist und daß die Kopplung (16, 17) von einer in Verschieberichtung
formschlüssigen Verbindung von Handhabe (7) und Zahnstange (18) gebildet ist, die durch
Schwenken der Zahnstange (18) quer zur Verschieberichtung lösbar ist.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung (16, 17) von einer am
handhabenseitigen Ende der Zahnstange (18) vorgesehenen Ausnehmung (17) und einem an der
Handhabe (7) angeordneten, in Schwenkrichtung der Zahnstange sich erstreckenden Haken (16)
gebildet ist, der formschlüssig in die Ausnehmung
(17) eingreift.
4. Kamera nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (18) an ihrem
der Kopplung (16, 17) entgegengesetzten Ende einen in Verschieberichtung der Zahnstange (18)
geführten Drehzapfen (19) aufweist, daß die Zahnstange (18) einen Nocken (24) trägt, der in einer
in Verschieberichtung der Zahnstange (18) sich erstreckenden, ortsfesten Führung (25) läuft, und daß
die Führung (25) eine senkrecht zur Verschieberichtung der Zahnstange (18) sich erstreckende Erweiterung
aufweist, die derart angeordnet ist, daß der Nocken (25) in der Grundstellung der Zahnstange
(18) in die Erweiterung eintreten kann.
5. Kamera nach einem der Ansprüche 1—4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung
(29) einen ortsfest gelagerten Schwenkarm (28), der
einen an der Zahnstange (18) angreifenden Stift (27) trägt, und einen am Stift (27) angreifenden, drehbar
angeordneten und mit dem Verschlußantriebsglied (45) und dem Fühlhebel (42) gekoppelten Winkelhebel
(30) aufweist
6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Fühlhebel (42) ir. zwei
Stellungen schwenkbarer Schwenkhebel (38) vorgesehen ist, der bei nicht in Arretierlage befindlichem
Fühlhebel (42) eine erste und bei in Arretierlage befindlichem Fühlhebel (42) eine zweite Stellung
einnimmt, daß der Schwenkhebel (38) derart ausgebildet ist, daß er den Winkelhebel (30) in der
ersten Stellung arretiert und in der zweiten Stellung freigibt, und daß ein von dem Verschlußantriebsglied
(45) betätigter weiterer Schwenkhebel (32) auf einer gemeinsamen Achse mit dem Winkelhebel (30)
angeordnet und mit diesem über eine Feder (33) gekoppelt ist, die bei arretiertem Winkelhebel (30)
und in Spannlage befindlichem Verschlußantriebsglied (45) durch den weiteren Schwenkhebel (32)
derart vorgespannt ist, daß der Schwenkarm (28) in die die Kopplung (16.17) trennende Stellung der
Trennvorrichtung (29) überführbar ist.
7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußantriebsglied (45) zwei
mit dem weiteren Schwenkhebel (32) zusammenwirkende Nocken (51, 52) trägt, die derart angeordnet
sind, daß der eine Nocken (52) den weiteren Schwenkhebel (32) bei in Spannlage befindlichem
Verschlußantriebsglied (45) in einer die Feder (33) spannenden Stellung hält und der andere Nocken
(51) den weiteren Schwenkhebel (32) bei Ablauf des Verschlußantriebsgliedes (45) in eine Stellung
überführt, in welcher dieser den Winkelhebel (30) in seine Stellung drückt, in der dieser arretiert werden
kann.
8. Kamera nach einem der Ansprüche 5—7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (18)
am handhabenseitigen Ende einen gabelförmigen Ansatz (26) mit einer zum Grund der Gabel sich
verengenden Öffnung aufweist, in welche mindestens in der Grundstellung der Zahnstange (18) der
Stift (27) der Trennvorrichtung (29) hineinragt.
9. Kamera nach einem der Ansprüche 1—8, bei welcher der Fühlhebel mindestens in seiner Arretierlage
in ein Perforationsloch der Filmperforation eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebelgetriebe
(43, 44, 50, 54, 55), vorgesehen ist, mittels dessen der Fühlhebel (42) aus dem Perforationsloch
(68) aushebbar ist, und daß das Hebelgetriebe (43,44, 50, 54, 55) in den Verschiebeweg des Verschlußantriebsgliedes
derart hineinragend angeordnet ist, daß bei Überführen des Verschlußantriebsgliedes
(45) von seiner bei Verschlußablauf eingenommenen Lage in seine Spannlage das Hebelgetriebe zum
Ausheben des Fühlhebels (42) betätigt wird.
10. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgetriebe (43, 44, 50, 54, 55)
einen um eine parallel zur Filmebene verlaufende Achse schwenkbaren zweiarmigen Hebel (43)
aufweist, auf dessen einem Hebelarm der Fühlhebel (42) um eine parallel zur Filmebene verlaufende
Achse schwenkbar angeordnet ist und dessen anderer Hebelarm mit einer Hebelanordnung (54,
55) in Eingriff steht, deren einer Hebel (54) in den Verschiebeweg eines auf dem Verschlußantriebsglied
(45) angeordneten dritten Nockens (50) ragt.
11. Kamera nach einem der Ansprüche 1 — 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußantriebsglied (45) als ein quer zur optischen Achse der
Kamera bewegbarer, mit einer Antriebsfeder (46) verbundener Schieber (45) ausgebildet :st und daß
der Schieber (45) mit einem Vorsprung in den Verschiebeweg der Abdeckplatte (10) derart hineinragt,
daß er bei Bewegen der Abdeckplatte (10) in ihrer Offenstellung in ihre Schließstellung in se'ne
Spannstellung überführt wird.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2623947A DE2623947B2 (de) | 1976-05-28 | 1976-05-28 | Fotografische Kamera |
| GB10377/77A GB1526185A (en) | 1976-05-28 | 1977-03-11 | Camera |
| IE557/77A IE44646B1 (en) | 1976-05-28 | 1977-03-15 | Camera |
| US05/800,053 US4154519A (en) | 1976-05-28 | 1977-05-24 | Photographic camera |
| JP6206777A JPS52146618A (en) | 1976-05-28 | 1977-05-27 | Camera |
| HK59/82A HK5982A (en) | 1976-05-28 | 1982-02-11 | Camera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2623947A DE2623947B2 (de) | 1976-05-28 | 1976-05-28 | Fotografische Kamera |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2623947A1 DE2623947A1 (de) | 1977-12-01 |
| DE2623947B2 true DE2623947B2 (de) | 1978-10-19 |
Family
ID=5979228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2623947A Withdrawn DE2623947B2 (de) | 1976-05-28 | 1976-05-28 | Fotografische Kamera |
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1982
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