DE12469C - Einrichtung zur Zuführung der Kette bei mechanischen Webstühlen - Google Patents

Einrichtung zur Zuführung der Kette bei mechanischen Webstühlen

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DE12469C
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DENDAT12469D
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A. F. SICKER in Chemnitz, Neust. Markt 3
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1880.
Klasse 86.
AUGUST FERDINAND SICKER in CHEMNITZ. Einrichtung zur Zuführung der Kette bei mechanischen Webstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1880 ab.
In Fig. ι ist a die Schlagexcenterwelle eines mechanischen Webstuhles, auf welcher eine Schraube b mit eigenthümlich geformten Gängen fest sitzt und sich mit der Welle α dreht. Diese Schraube b greift in ein Zahnrad c und bewegt dieses mit periodischen Unterbrechungen.
Die Gestalt der Schraubengänge der Schraube b ist aus Fig. 2, welche die Oberfläche dieser Schraube b abgewickelt darstellt, ersichtlich. . Das Rad c ist auf der Welle d befestigt, auf welcher ferner eine Spurscheibe e befestigt ist, die durch einen Riemen oder eine Schnur mit der Spurscheibe f in Verbindung steht, welche letztere mit der Nabe lose in dem Lagerstelleisen g lagert, demnach sich ebenfalls periodisch bewegt. Durch diese Scheibe f geht eine Welle h, welche an ihrem einen Ende durch das Lager i getragen ist, lose hindurch. Auf dieser Welle h sitzt am linken Ende, Fig. 1, eine gewöhnliche Schraube k, die in das Rad / des Regulatorbaumes m eingreift. Am andern Ende der Welle h rechts ist ein Handrad η befestigt, welches durch die Feder ο vermittelst der -Rollen p stets nach vorn gedruckt wird. In der Mitte der Welle h, ziemlich dicht neben der Spurscheibe f, sitzt eine Scheibe q, welche mit der Scheibe f in Berührung kommt, sobald die Welle h ein wenig durch den Regulatorbaum m vermittelst der Schraube k angezogen wird, wenn die Spannkraft der Kette die der Feder 0 übersteigt.
Die Kettenfäden werden hierbei vom Kettenbaum r unter den Regulatorbaum m hinweg nach dem Streichbaum s, Brustbaum t und Waarenbaum u geführt. Der Regulatorbaum in ist mit Stoff oder Sand überzogen, damit die Kettenfaden nicht über diesen Baum gleiten können, ohne denselben zu drehen. Zu diesem Zwecke kann auch eine Druckwalze in Anwendung kommen.
Der Kettenbaum r lagert an beiden Seiten des Stuhles in Mulden ν und bedarf weiter keiner Bremsvorrichtung.
Die Wirkung dieser neuen Anordnung ist folgende:
Die zu grofse Spannung der Kette bringt vermittelst des Regulatorbaumes m, des Rades / und der Schrauben k die Scheiben q und / in Eingriff und wird durch die von der Welle a ausgehende Drehung der Schraube k die richtige Spannung der Kette wieder hergestellt, welche durch die zurückgezogene Feder ο vergröfsert war.
Die Feder ο kann je nach der Dichtheit der Waare durch die Stellschraube χ mehr oder weniger gespannt werden.
Da nun aber beim Anschlag des Schusses (Einschlagfadens) die Spannung der Kette gröfser ist, als beim Fachbilden, so würde das Eingreifen und Drehen der Scheibe q durch / auch jedesmal beim Anschlag des Schufsfadens stattfinden, es würde demzufolge die Kette beim Fachbilden so stark gespannt werden, dafs die Kettenfäden sehr leiden würden, weil dann die Feder 0 für die stärkste Spannung gestellt werden müfste. Um dieses zu vermeiden, ist die Anordnung der Schraube b getroffen, durch welche die periodische Bewegung nur dann stattfindet, wenn das Fach gebildet wird, und der Stillstand jedesmal beim Anschlag des Schufsfadens eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Neuerung an der Abwicklung der Kette bei mechanischen Webstühlen durch den Regulatorbaum m, der Betrieb durch die Scheiben/ und q, nebst periodischer Unterbrechung des Betriebes durch die Form der Schraube b, wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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