DE98623C - - Google Patents

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DE98623C DENDAT98623D DE98623DA DE98623C DE 98623 C DE98623 C DE 98623C DE NDAT98623 D DENDAT98623 D DE NDAT98623D DE 98623D A DE98623D A DE 98623DA DE 98623 C DE98623 C DE 98623C
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D37/00Circular looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT/
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Zusatz zum Patent Λί 96270 vom 18. Februar 1897.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1897 ab. Längste Dauer: 17. Februar 1912.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 96270 geschützten elektromagnetischen Antriebsvorrichtung für Webschützen von Rundwebstühlen, durch welche zum Fortbewegen der Schützen ein geringerer Strombedarf nöthig ist. und durch welche jedwede Reibung des Schützen an den Kettenfäden vermieden wird. In der beiliegenden Zeichnung, welche die Anordnung von zwei Schützen veranschaulicht, zeigt:
■Fig. 1 eine Ansicht der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung mit den Schützen, letztere geschnitten nach der Linie x-x der Fig. 2,
,, Fig. 2 einen Grundrifs der Fig. 1 unter Hinweglassung des oberen Ringes f,
Fig. 3 eine Ansicht des aufgerollten Schützen
■ in der Pfeilrichtung der Fig. 2 gesehen.
An Stelle des in der Patentschrift Nr. 96270 dargestellten (Zylindermantels f sind bei der vorliegenden Ausführungsform zwei feststehende, aus diamagnetischem Material hergestellte Ringe ff1 angeordnet, von welchen der letztere mit· seinem unteren cylindrischen Theil C als Breithalterring für das fertige Gewebe dient und eine ausgedrehte Hohlkehle α besitzt, in welcher die die untere Schützenbahn bildenden Rietenden' cft spielen,. Zwischen den Ringen ff1 bewegen. sich die Enden der Magnete E1, auf deren Polen Messingkappen K befestigt sind, welche . nöthjgenfalls schlaff hängende Innenkettenfäden
Elektromagnete η bei der Drehung der in die lothrechte Ebene der inneren Kettenfäden drücken.
Die Magnete E1 wirken durch die Kettenfäden hindurch unmittelbar auf die paramagnetjschen, in den Winkeln n>1 um Achsen i drehbar gelagerten Schützenrollen ir,· so dafs sich dieselben beim Drehen der Welle w entlang den Ringen ff1 abrollen.
Durch die Einrichtung des unmittelbaren Angriffes der Schützenrollen wird gegenüber der Anordnung im Haupt-Patente ein bedeutend geringerer Stromaufwand erzielt.
Um ein Reiben des Schützenkörpers an den Kettenfäden zu vermeiden, besteht derselbe aus einem der Kreisform der Schützenbahn entsprechenden, vorn abgeschlossenen Rohre e, welches oben eine entsprechende Aussparung besitzt und zur Aufnahme des Cops dient. An seiner unteren Seite sind ein zur Führung des Schufsfadens dienendes Röhrchen h und zwei Winkel w" befestigt, in welch letzteren die über die Rietenden α5 laufenden Rollen sr2 drehbar gelagert sind.
Ferner sind an dem Rohre e die aus Messingblech gefertigten keilförmigen Ansätze e1 e" befestigt, welche den Zweck haben, die vor ihnen etwa verkreuzten Kettenfäden zu theilen, d. h. in die Ebene der straff gespannten Kettenfäden zu drücken, um ein widerstandsfreies1 Fortbewegen der Schützen zu erzielen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung für Webschützen von Rundwebstühlen der durch Patent Nr. 96270 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks geringen Stromaufwandes die auf der Wellennabe (N) befestigten, mit ihren freien' Enden zwischen Ringen (ff1) geführten Elektromagnete (E1) unmittelbar durch die inneren Kettenfäden hindurch an den entlang den Ringen (ff1) rollenden paramagnetischen Schützenrollen (sr) angreifen, wobei die an den Magnetpolen befestigten Kappen (K) die etwa nach innen hängenden lockeren Kettenfäden in die Ebene der straff gespannten inneren Kettenfäden drücken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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