AT227633B - Bandwebstuhl - Google Patents

Bandwebstuhl

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AT227633B
AT227633B AT32759A AT32759A AT227633B AT 227633 B AT227633 B AT 227633B AT 32759 A AT32759 A AT 32759A AT 32759 A AT32759 A AT 32759A AT 227633 B AT227633 B AT 227633B
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AT
Austria
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thread
catch
edge
ribbon loom
gripper
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AT32759A
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English (en)
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Jakob Mueller
Original Assignee
Jakob Mueller
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Description


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  Bandwebstuhl 
Gegenstand der Erfindung ist ein Bandwebstuhl, bei welchem der einer feststehenden Spule entnom- mene Schussfaden mittels einer Eintragnadel in Form einer Schleife in das Fach eingelegt und dabei in den Wirkbereich eines auf der Fangseite angeordneten Greifers gebracht wird, welcher um eine an einem sich nicht mitdrehenden Halter drehbar gelagerte Fangfadenspule umläuft und den eingetragenen Schussfaden mitnimmt, um die Schlaufe zum Abbinden des Schussfadens mit dem Fangfaden um die Fangfadenspule zu legen, worauf die Eintragnadel vom Fach zurückschwingt. 



   Der Wunsch nach Leistungssteigerung führt zwangsläufig zur Erhöhung der Schusszahl je Zeiteinheit, was der Verminderung der für die einzelnen Arbeitstakte zur Verfügung stehenden Zeitspanne gleichkommt. Unter solchen Umständen können Zufälligkeiten oder bei niedriger Webgeschwindigkeit weniger bedeutsame Faktoren, wie z. B. die Fadenstruktur, einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Ware ausüben und mitunter die Leistungssteigerung überhaupt vereiteln. In diesem Zusammenhang sei lediglich auf die Probleme hingewiesen, welche sich dem Weber bei der Verarbeitung von Fäden grober Struktur oder von elastischen Fäden stellen. Zweck der Erfindung ist es, die Steigerung der Leistung zu ermöglichen und dabei dafür zu sorgen, dass die Qualität der Ware erhalten bleibt, ja gesteigert wird.

   Der Erfindungszweck könnte   mit andern   Worten auch dahingehend angegeben werden. dass ein Webstuhl hoher Leistung geschaffen werden soll, bei welchem die Qualität der Ware erhalten bleibt, indem die Fäden und besonders der   Schuss- und   der Fangfaden im Gewebe in die korrekte Lage zu liegenkommenund abgebunden. werden. 



   Der Erfindungszweck wird vor allem dadurch erreicht, dass mit einem am Deckel des Greifers (der Spulenkammer) befestigten Fortsatz ein Kantendraht gelenkig verbunden ist. 



   Vorteilhafterweise wird der armartig ausgebildete Fortsatz an seinem verdickten freien Ende mit einer Rille zur Führung des Fangfadens versehen. Weiters ist es zweckmässig, wenn der eine Endteil des Kantendrahtes von der Warenkante weg abgebogen und mit einem in Betriebslage senkrecht auf die Warenebene stehenden zapfenartigen Ende versehen ist, mittels dessen er in dem verdickten Ende gelagert ist. 



   Kantendrähte sind an sich bekannt. Ihre Verwendung war beim Weben einzelner Bandarten unerläss- 
 EMI1.1 
 Herausziehen des Drahtes genügend Platz vorhanden ist, um das Zusammenziehen des gestreckt eingewebten Gummifadens zu gestatten. 



   Im vorliegenden Falle wird jedoch der Kantendraht dazu benutzt, den Fangfaden bis an die Abbindestelle zu führen. Zugleich dient der Kantendraht zum Halten des Führungsorganes für den Fangfaden und des Fangfadenspulenhalters gegen Mitdrehen. Dadurch wird der zu diesem Zweck normalerweise verwendete Anschlagnocken des Fangfadenspulenhalters, der an einem festen Gehäuseteil aufruht, überflüssig und der um die Fangfadenspule mitgenommene Schussfaden muss nicht zwischen dem erwähnten Nocken und dem Gehäuse durchgezwängt werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 die Webstelle eines Webstuhles mit dem Greifer und dem Schwinghebel 

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   zum Zuführen des Schussfadens, von oben bzw. von der Eintragseite aus gesehen. 



  In der Zeichnung sind mit A die Kettfäden bezeichnet, die in bekannter Weise von einem Kettbaum oder von mehreren feststehenden Spulen über einen Streichbaum zur Webstelle laufen. Diese bekannten Mittel, wie auch die dem Fachmann wohlbekannte Gesamtheit des Webstuhles, sind der Einfachheit hali ber in der Zeichnung weggelassen. Die Kettfäden A verlaufen durch einen vor der Webstelle angeordneten, nicht dargestellten Rietkamm. 



  Auf der der Eintragseite entgegengesetzten Seite des Bandes ist ein Gehäuse 4 angeordnet, das am nicht dargestellten Maschinengestell befestigt ist. Es enthält einen gleichzeitig eine Spulenkammer bildenden Greifer 5, der in einer Bohrung des Gehäuses 4 auf zylindrischen Laufflächen um eine zur Anschlagkante parallele Achse drehbargelagert ist. Der Greifer 5 ist an seinem Umfang zwischen den Laufflächen mit einer vertieft angeordneten Verzahnung 8 und an einer Stelle seines Umfanges mit einer Einkerbung 9 versehen, welche die Laufflächen sowie die Verzahnung 8 unterbricht und deren Boden einen spitzen Winkel mit dem Radius einschliesst, der durch ihr in bezug auf die Umlaufrichtung (Pfeil 10) des Greifers vorderes Ende geht. 



  Der Greifer 5 ist durch zwei an den Seitenwänden des Gehäuses 4 befestigte ringförmige Lagerdeckel 11 und 12 gegen axiale Verschiebung gesichert. An der Fangseite, d. h. an seiner vorderen Stirnseite weist das Gehäuse 4 eine Ausbrechung 13 auf, die sich bis zu der den Greifer 5 enthaltenden Gehäusebohrung, d. h. zum Umfang des Greifers erstreckt. An dieser Stelle sind auch die beidenLagerdeckelllundIZ ausgenommen, so dass der eingetragene Schussfaden freien Zutritt zum Greifer bzw. zu dessen Einkerbung 9 hat, wenn diese sich im Bereich der Ausbrechung 13 befinden. 



  Auf einen im Zentrum des Greifers angeordneten, nicht dargestellten Achsbolzen ist ein Deckel 15 mitdessen Lagerhülse lose drehbar aufgesetzt. Auf der Hülse ist, ebenfalls lose drehbar, die nicht dargestellte Fangfadenspule 16 angeordnet. Am Deckel 15 ist ein armartig ausgebildeter Fortsatz 17'befestigt, der den Greifer 5 bzw. das Gehäuse 4 übergreift und mit seinem Ende in nächste'Nähe der Kettfäden A reicht. Am freien Ende dieses Fortsatzes 17'ist eine Verdickung 26 mit einer Rille 27 vorgesehen, in der der Fangfaden D läuft. In der Verdickung 26 ist eine Bohrung 30 angeordnet, in derdas umgebogene, zapfenartig ausgebildete Ende 29 eines Kantendrahtes 28 axial drehbar gelagert ist. Sich vom zapfenartigen Ende 29 aus stets verjüngend, erstreckt sich der Kantendraht 28 zum Band B, in dessen Rand er zusammen mit dem Fangfaden D eintritt.

   Der im Band B selber verlaufende bzw. in dieses eingewebte Teil des Kantendrahtes 28 ist geradlinig und von gleichmässiger Stärke, wie dies aus Fig. 2, in der das Band B der Anschaulichkeit halber weggelassen ist, entnommen werden kann. 



  Dagegen ist der sich verjüngende Abschnitt, dessen Verjüngung übrigens so gewählt ist, dass er durchgehend einen konstanten Widerstand gegen Biegung aufweist, in einer die Achse des Lagerzapfens 29 enthaltenden Ebene wellenförmig gebogen (s. Fig. 2), um dem neben diesem Abschnitt verlaufenden Fang - faden D eine seitliche Stütze zu geben. Ferner ist die Form des Kantendrahtes 28 derart gewählt, dass, von der Eintragseite aus gesehen (Fig. 2), dessen im Band B verlaufender, geradliniger Teil etwa senkrecht auf den Lagerzapfen 29 verläuft und der Kantendraht 28 über den Fortsatz 178 den Deckel 15 in der gezeichneten Betriebslage gegen Drehung festhält und verhindert, dass dieser vom Greifer 5 mitgedreht wird. 



  Der mit dem Fangfaden D in die Bandkante eingebundene, geradlinige Abschnitt des Kantendrahtes 28 sorgt dafür, dass der Fangfaden D nicht verklemmt oder verwürgt wird, dass also eine einwandfreie Kante entsteht. Dergewellte Abschnitt des Kantendrahtes 28 gibt, wie erwähnt, seitliche Führung für den Fangfaden D und übernimmt ausserdem den Schussfaden, wenn dieser nach Mitnahme durch den Greifer 5 aus dessen Einkerbung 9 gezogen wird und am Fortsatz 17'abgleitet. Dadurch wird auch das Reiben dieses Fadens am Fangfaden verhindert. Beim Anschlagen gegen die Ware gleitet der Ringkamm an dem Kantendraht 28 vorbei und kann diesen dank dessen gelenkiger Lagerung und dessen gleichmässigen Biegewiderstandes auf die Seite drängen. 



  Der Kantendraht 28 könnte abweichend von der dargestellten, sich verjüngenden Ausführung auch aus zwei dünnen Drähten zusammengesetzt sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bandwebstuhl, bei welchem der einer feststehenden Spule entnommene Schussfaden mittels einer Eintragnadel in Form einer Schleife in das Fach eingelegt und dabei in den Wirkbereich eines auf der Fangseite angeordneten Greifers gebracht wird, welcher um eine an einem sich nicht mitdrehenden Halter drehbar gelagerte Fangfadenspule umläuft und den eingetragenen Schussfaden mitnimmt, um die <Desc/Clms Page number 3> Schlaufe zum Abbinden des Schussfadens mit dem Fangfaden um die Fangfadenspule zu legen, worauf die Eintragnadel vom Fach zurückschwingt, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem am Deckel (15) der Spulenkammer (5) befestigten Fortsatz (17") ein Kantendraht (28) gelenkig verbunden ist.
    2. Bandwebstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der armartig ausgebildete Fortsatz (17') an seinem verdickten freien Ende (26) mit einer Rille (27) zur Führung des Fangfadens (D) versehen ist.
    3. Bandwebstuhl nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Endteil des Kantendrahtes (28) von der Warenkante weg abgebogen und mit einem in Betriebslage senkrecht auf die Warenebene stehenden, zapfenartigen Ende (29) versehen ist, mittels dessen er in dem verdickten Ende (26) gelagert ist.
AT32759A 1958-12-16 1959-01-16 Bandwebstuhl AT227633B (de)

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