DE124377C - - Google Patents

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DE124377C
DE124377C DE1899124377D DE124377DA DE124377C DE 124377 C DE124377 C DE 124377C DE 1899124377 D DE1899124377 D DE 1899124377D DE 124377D A DE124377D A DE 124377DA DE 124377 C DE124377 C DE 124377C
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DE
Germany
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fire
gases
chambers
boiler
water
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Expired - Lifetime
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DE1899124377D
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Publication of DE124377C publication Critical patent/DE124377C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/02Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes
    • F22B21/14Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes involving a single upper drum and two or more lower drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

PATENTAMT,
^PATENTSCHRIFT
- M 124377 KLASSE 24 a. $
RICHARD SCHULZ in BERLIN. Schiffswasserröhrenkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1899 ab. Längste Dauer: 9. Oktober 1909.
Gegenstand derErfindungist eine Ausführungsform des durch das Patent 87431 geschützten Schiffswasserröhrenkessels mit engen, gebogenen Wasserröhren und mehreren zwischen den Unterkesseln liegenden Feuerungen, bei welcher in bekannter Weise die den Oberkessel mit den Unterkesseln verbindenden Röhrenbündel mittelst wandbildender Röhren zu Feuerzügen ausgebildet sind und die Führung.der Feuergase nach dem Schornstein hin aufwärts bezw. auf möglichst langem Wege aufwärts, dann abwärts und wieder aufwärts stattfindet, damit die Feuergase den Rauchzug mit möglichst niedriger Temperatur verlassen.
Die Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dafs innerhalb dieser Feuerzüge Kammern von Wasserrohren freigelassen und die Einrichtung so getroffen ist, dafs dem Hauptstrome der Feuergase beim Eintritt in jene Kammern ein kleiner Strom frischer Feuergase unmittelbar aus dem Feuerraum mit der erforderlichen Luft beigemischt wird, um etwa unverbrannte Gase in der Kammer möglichst vollständig zu verbrennen.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des Kessels in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben und
Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel in senkrechtem Schnitt.
Ein Oberkessel α ist mit drei Unterkesseln bed gemäfs dem Haupt-Patent 87431 in der Weise verbunden, dafs von dem mittleren Unterkessel c zwei Röhrenbündel, von den anderen Unterkesseln b d je ein Röhrenbündel ausgeht. In den Röhrenbündeln sind durch dicht an einander liegende, wandbildende Röhren Feuerzüge gebildet, in welche die Feuergase auf dem Wege nach dem Schornstein eintreten. In den senkrechten Schnitten, Fig. 1 und 3 beider Beispiele, die sich nur durch eine geringe Abweichung in der Ausführung des mittleren Röhrenbündels von einander unterscheiden, sind diese Wandungen durch stärkere Linien kenntlich gemacht. Innerhalb dieser Feuerzüge sind Kammern von Wasserrohren freigelassen, damit in diesen Kammern sich die Feuergase um so langer aufhalten und eine vollkommenere Verbrennung stattfinden kann, die Gase also besser ausgenutzt werden.
Die Feuergase treten zunächst nach Richtung der Pfeile in Kammern des mittleren Bündels ein und durchstreichen die beiden äufseren Bündel, in die sie oben eintreten, zunächst abwärts und dann aufwärts nach dem Schornstein hin.
Um etwa unverbrannte Gase möglichst vollständig zu verbrennen, wird dem Hauptstrom der Feuergase beim Eintritt in die von Wasserrohren freigelassenen Mischkammern der beiden äufseren Bündel ein kleiner Strom frischer Feuergase unmittelbar aus dem Feuerraum mit der erforderlichen Luft bei χ beigemischt.
An diesen Stellen χ lassen die einander zugekehrten wandbildenden Röhren des mitt-
leren Bündels und der äufseren Bündel den frischen Feuergasen einen Durchgang nach oben und in die betreffenden Mischkammern hinein, und zwar von den Stellen des Feuerraumes, in welchen das Feuer voll entwickelt ist.
Die Zuführung der erforderlichen Luft in die Mischkammern kann durch mit Löchern versehene Luftröhre r erfolgen, die durch die Vorder- oder Rückwand des Kessels hindurchführen. ■

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    AusfUhrungsform des in der Patentschrift 87431 beschriebenen Schiffswasserröhrenkessels mit engen, gebogenen Wasserröhren und mehreren zwischen den Unterkesseln liegenden Feuerungen, bei welcher in bekannter Weise die den Oberkessel mit den Unterkesseln verbindenden Röhrenbündel mittelst wandbildender Rohre zu Feuerzügen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dafs innerhalb dieser Züge Kammern von Wasserröhren freigelassen sind und die Einrichtung so getroffen ist, dafs dem Hauptstrom der Feuergase beim Eintritt in jene Kammern ein kleiner Strom frischer Feuergase unmittelbar aus dem Feuerraum mit der erforderlichen Luft beigemischt wird, um etwa unverbrannte Gase in der Kammer möglichst vollständig zu verbrennen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899124377D 1899-03-28 1899-03-28 Expired - Lifetime DE124377C (de)

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AT8302D AT8302B (de) 1899-03-28 1900-03-26 Schiffswasserrohrkessel.

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DE124377C true DE124377C (de)

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DE1899124377D Expired - Lifetime DE124377C (de) 1899-03-28 1899-03-28

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