DE22479C - Vorrichtung' zum Erwärmen und Einblasen von Luft in den Feuerraum bei Dampfkesseln - Google Patents

Vorrichtung' zum Erwärmen und Einblasen von Luft in den Feuerraum bei Dampfkesseln

Info

Publication number
DE22479C
DE22479C DENDAT22479D DE22479DA DE22479C DE 22479 C DE22479 C DE 22479C DE NDAT22479 D DENDAT22479 D DE NDAT22479D DE 22479D A DE22479D A DE 22479DA DE 22479 C DE22479 C DE 22479C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipes
air
steam
grate
furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT22479D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. D. ORVIS in New-York
Publication of DE22479C publication Critical patent/DE22479C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L7/00Supplying non-combustible liquids or gases, other than air, to the fire, e.g. oxygen, steam
    • F23L7/002Supplying water
    • F23L7/005Evaporated water; Steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirl im Deutschen Reiche vom a. December 1882 ab.
Die Vorrichtung ist zur Einführung von heifser Luft in die Flamme über den Rost mittelst Dampfes behufs Erzielung einer Rauchverzehrung bestimmt. Die Heizung der hierzu verwendeten Luft geschieht unterhalb des Rostes in der Art und Weise, dafs die Temperatur des gleichzeitig : mit der Luft in die Flamme eintretenden Dampfes nicht erniedrigt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt nach 'i-i, Fig. 2, einer mit der Vorrichtung ausgestatteten Kesselfeuerung;
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach 2-2, Fig. 1;
Fig. 3 ein Verticalschnitt durch die Saugkammer nach 3-3, Fig. 4;
Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach 4-4, Fig. 3;
Fig. 5 die Vorderansicht eines Kessels mit zwei Feuerrohren, und
Fig. 6 die Seitenansicht, theilweise im Schnitt, eines Lokomotivkessels, welcher mit der Vorrichtung ausgestattet ist.
In Fig. ι und 2 ist F der Kessel, G der Raum für das Brennmaterial, f der Rost, H die vordere Mauer der Feuerungsanlage, J der Aschenfall und g die Brücke am hinteren Ende des Rostes.
Die Mündungsrohre D für die Einströmung von Luft und Dampf sind paarweise neben einander montirt und treten durch die Wand H hindurch in den Feuerraum. Von den Rohren D sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, die zunächst an den Seitenwänden der Feuerung liegenden Rohre D1 parallel zu den Roststäben, während die Rohre Z>a von beiden Seiten der Feuerung nach einem Punkt χ gerichtet sind, welcher in der Mittelllinie des Feuerraumes und etwa in zwei Drittel der ganzen Rostlänge von der hinteren Fläche der Vorderwand H entfernt liegt. Das durch D' einströmende Gemisch von heifser Luft und Dampf soll sich mit demjenigen Theil der Verbrennungsgase vermengen, welcher ohne die neue Einrichtung, in die Höhe steigend, sich an der Seitenwand der Feuerung abkühlen und theilweise unverbrannt in den Schornstein entweichen würde. Die heifse Luft soll die Verbrennung dieses Theiles des Gases zu einer vollständigen machen. Die Rohre Z>2 D2 senden heifse Luft und Dampf durch den heifsesten Theil des Feuerraumes nach dem Punkt x, wo die Verbrennung des Materials am raschesten stattfindet und die Verbrennungsgase die höchste Temperatur im Raum G besitzen. Die Rohre D% Dz in der Mitte der Vorderwand H senden heifse Dampf- und Luftströme nach den seitlichen Theilen des Feuerraumes, wie durch punktirte Linien in Fig. 2 angegeben ist. Alle Mündungsrohre D liegen am besten in einer durch die obere Fläche der Brücke g gelegten Horizontalebene.
Die Rohre D führen paarweise aufserhalb der Wand H in die Saugkammer A, Fig. 3 und 4. In der Vorderwand jeder Saugkammer ist eine Winkelbohrung d angebrächt, welche einerseits zum Einschrauben und Befestigen des Dampfrohres C1, andererseits zum Einschrauben der Düse B für die Ausströmung des Dampfes dient. Durch C1 und das Dampfrohr C gelangt trockener Dampf aus dem Kessel F oder irgend einem anderen Dampferzeuger nach d und reifst, durch B in die Rohre D ausströmend, heifse Luft aus den Röhren E, die in der unteren Wand der Kammer befestigt sind und nach dem Raum
unter dem Rost fuhren, mit sich in die Flamme. Durch den Hahn h kann der Zuflufs des Dampfes regulirt werden. Der innere Raum der Saugkammer ist durch eine Klappe α zugänglich, die Winkelbohrung behufs Reinigung durch die Schraube c.
Die Erhitzung der zugeführten Luft findet in dem unteren horizontalen Schenkel E des Luftrohres statt, dessen hinteres Ende offen ist. Nach der Zeichnung ist ein Rohrpaar in einem Mantel _/ angeordnet, dessen hinteres Ende im Mauerwerk des Aschenraumes gestützt ist. Durch diesen Mantel wird die äufsere Luft, wie die Pfeile andeuten, in die Rohre E und die Saugkammer eingesaugt, sobald der Dampf durch letztere strömt und hierdurch ein luftverdünnter Raum in derselben erzeugt wird. Die Luft vermischt sich mit dem Dampf, ohne denselben abzukühlen, da sie unter dem Rost auf einen hohen Wärmegrad gebracht wurde; aus diesem Grunde soll auch die Verbindung des heifsen Luft- und Dampfgemisches mit den Verbrennungsgasen ungemein rasch, vollständig und wirksam sein.
Die Umhüllungsrohre J können ebenso wohl in die die glühende Brennstoffmasse umschliefsenden Seitenwände eingelassen sein, anstatt frei unter dem Rost zu hängen. Sie können auch ganz weggelassen werden, wenn man z. B. die Luftrohre E an ihrem hinteren, zunächst der Brücke g gelegenen Ende umbiegt und wieder nach dem vorderen Theile des Kessels führt, wodurch die äufsere Luft unter dem Rost hin- und wieder zurückgeleitet und ebenso erhitzt wird, wie bei Anwendung eines Mantels J. Letzterer ist jedoch vorzuziehen, da er zum Schütze der Luftrohre E gegen äufsere Einwirkungen, zur Verhinderung von Verstopfung derselben, sowie endlich zur Verhinderung des Geräusches der in das Rohr E einströmenden Luft dient. Letzteres wird dadurch bewirkt, dafs die Einströmungsöffnung an die der Feuerthür gegenüberliegende hintere Seite des Rostes verlegt ist. Anstatt zweier Luftrohre E kann auch für jede Saugkammer nur ein einziges Rohr angewendet werden.
Fig. 5 zeigt die Anordnung der Luftrohre E, der Saugkammern A und der Dampfrohre C und C1 für einen Kessel mit zwei neben einander liegenden Feuerrohren, und Fig. 6 dieselbe für einen Lokomotivkessel.
Indem man immer eine Saugkammer A für je zwei Mündungen D nimmt, spart man an Material und gewinnt an freiem Raum auf der Vorderwand des Kessels. ■

Claims (3)

P ATENT-An Sprüche: An Kesselfeuerungen:
1. Die über dem Rost in das Innere des Feuerraumes vorstehenden, paarweise angebrachten Rohre D, von denen die beiden äufseren Rohre D1 parallel mit den Seitenwänden, die Rohre D^ dagegen nach einem Punkt χ gerichtet sind, so dafs die aus diesen letzteren Rohren strömenden Gemenge von heifser Luft und Dampf sich bei χ kreuzen, wie in Fig. ι und 2 angegeben.
2. Die an der Vorderwand des Kessels angebrachten Saugkammern A mit durch diese Wand hindurchgehenden Rohren DD, in Verbindung mit den dicht unter dem Rost angeordneten Luftrohren E und Mäntel J, behufs Einströmung von hinreichend geheizter Luft in die Kammer A, wie in Fig. ι und 2 dargestellt.
3. Die Construction der Saugkammer A mit den Winkelbohrungen d und den Düsen B, in Verbindung mit den Dampfrohren C1, Mündungsrohren D und Luftrohren E für heifse Luft, wie in Fig. 3 und 4 veranschaulicht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22479D Vorrichtung' zum Erwärmen und Einblasen von Luft in den Feuerraum bei Dampfkesseln Active DE22479C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE22479C true DE22479C (de)

Family

ID=299112

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT22479D Active DE22479C (de) Vorrichtung' zum Erwärmen und Einblasen von Luft in den Feuerraum bei Dampfkesseln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE22479C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2634603C2 (de) Heizungs-Kessel
DE22479C (de) Vorrichtung' zum Erwärmen und Einblasen von Luft in den Feuerraum bei Dampfkesseln
DE827990C (de) Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
DE31361C (de) Neuerung an Kesselfeuerungen
DE2425528C3 (de) Brenner für Winderhitzer
DE131914C (de)
DE823192C (de) Heizkessel, insbesondere fuer Warmwasserheizungen
DE168556C (de)
DE63046C (de) Einrichtung zur Rauchverbrennung für Heizröhrenkessel
DE83184C (de)
DE16701C (de) Neuerungen in der Konstruktion von Röhrenkesseln und Kesselfeuerungen
DE3300591A1 (de) Heizvorrichtung mit zwangsumlauf der luft
DE73138C (de) Feuerungsanlage für Zuckerrohrrückstände
DE817500C (de) Dampf- oder Warmwasserheizungskessel
DE86686C (de)
DE241992C (de)
DE905664C (de) Stehender, schmiedeeiserner Heizkessel mit doppelwandigem, wasserfuehrendem Mantel
DE811865C (de) Gasgefeuerter Kessel
DE37628C (de) Vorrichtung zur Rauchverbrennung und Ventilation in Heiz- und Feuerungsanlagen
DE86386C (de)
DE853952C (de) Gasbeheizter Lufterhitzer
AT239488B (de) Luftheizaggregat
AT204674B (de) Feuerung mit einem Nachverbrennungsraum
AT18709B (de) Gas-Heizofen mit Heizkörper-Gliedern.
DE391027C (de) Rauchverbrennungseinrichtung mit Scheidung der Abgase in brennbare und verbrannte Gase und Rueckleitung der ersteren unter den Rost