DE1243084B - Vorrichtung zum bevorzugt fluessigkeitsdichten Verpacken von sperrigen Kleinguetern - Google Patents

Vorrichtung zum bevorzugt fluessigkeitsdichten Verpacken von sperrigen Kleinguetern

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DE1243084B
DE1243084B DEE23572A DEE0023572A DE1243084B DE 1243084 B DE1243084 B DE 1243084B DE E23572 A DEE23572 A DE E23572A DE E0023572 A DEE0023572 A DE E0023572A DE 1243084 B DE1243084 B DE 1243084B
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DE
Germany
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suction
magazine
packaging
recess
closure plate
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DEE23572A
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English (en)
Inventor
Hans Escher
Otto Siemer
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GEORG ESCHER FA
Original Assignee
GEORG ESCHER FA
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/16Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
    • B65B7/28Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons by applying separate preformed closures, e.g. lids, covers
    • B65B7/2842Securing closures on containers
    • B65B7/2878Securing closures on containers by heat-sealing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum bevorzugt flüssigkeitsdichten Verpacken von sperrigen Kleingütern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum bevorzugt flüssigkeitsdichten Verpacken von sperrigen kleinen Gütern in einer Verpackungshülle, die aus zwei miteinander zu verschweißenden Teilen aus Kunststoffolie hergestellt ist, bestehend aus einem die Folienrolle tragenden Verpackungstisch mit einer im Tisch eingelassenen Ausnehmung, in welche die Folienbahn zur Übernahme des zu verpackenden Gutes beutelartig hineindrückbar ist, wobei um die Ausnehmung herum am Verpackungstisch Schweißwiderstände für die Ringsumverschweißung und zur Durchführung einer umfanggeschlossenen Trennschweißung angeordnet sind und ferner einer Einrichtung, die den zweiten als Verschlußplatte dienenden Teil dem in der Ausnehmung befindlichen Teil der Verpackungshülle zuführt, wobei die Verschlußplatten einem Plattenmagazin einzeln entnommen werden.
  • In Pflanzenzüchtungsbetrieben, insbesondere in solchen, bei denen mehr oder weniger langstämmiges Pflanzgut, wie z. B. Rosen, zum Versand gebracht werden muß, bringt das Verpacken in großen Mengen wegen der Art des zu verpackenden Gutes, insbesondere auch wegen seiner schwankenden Größe und seiner unterschiedlichen Gestaltung erhebliche Schwierigkeiten mit sich. Da es sich um lebende Pflanzen handelt, die zumindest an den Wurzelballen noch mit Erdkrumen behaftet sind, und die zum anderen mit einer ausreichenden Menge Feuchtigkeit versorgt sein müssen, um die Pflanzen nach dem Verpacken noch über eine längere Zeit lebensfähig zu erhalten (was meistens durch Einpacken des Wurzelballens in beispielsweise wassergetränkte Papierwolle od. dgl. geschieht), konnte bisher auf herkömmliche Art keine zufriedenstellende Lösung des Problems gefunden werden, zumal jeder verpackten Pflanze noch ein hochwertiges, z. B. die zu erwartende Pflanzenblüte wiedergebendes Kunstdruckerzeugnis beigegeben werden muß, das meist auch Angaben über den Verpackungsinhalt sowie Pflanzanweisungen usw. enthält.
  • Das Verpacken von lebenden Pflanzen erfolgte wegen der vielzähligen Schwierigkeiten bisher immer noch von Hand, indem man die entsprechend versorgte Pflanze z. B. in einen Plastikbeutel aus Kunststoffolie einbrachte und diesen Beutel dann unter Befestigung des den Beutelinhalt angebenden Druckerzeugnisses mittels Heftklammern oder durch Verschweißen der Öffnung des Kunststoffbeutels verschloß. Bei einem derartig unrationellen Verpakkungsverfahren muß, um auf ausreichende Stückzahlen zu kommen, eine große Zahl von Arbeitskräften eingesetzt werden, was jedoch teuer und unwirtschaftlich ist. Außerdem haftet der Verpackungshülle selbst noch der Nachteil an, daß das mit erheblichem Aufwand hergestellte teure Kunstdruckerzeugnis durch die nicht immer vorsichtige Behandlung während des Transportes und der Lagerung beschädigt, abgegriffen oder durch Feuchtigkeit infolge undichter Stellen aufgeweicht wird.
  • Auf die Verwendung bekannter Verpackungsmaschinen mußte bisher verzichtet werden, da diese dem robusten Betrieb, wie er in Großgärtnereien und Samenzuchtanstalten üblich ist, nicht gewachsen sind.
  • Außerdem sind diese bekannten Maschinen in ihrem Aufbau sehr kompliziert und durch die fließbandartige Hintereinanderschaltung der einzelnen Arbeitsstationen in bezug auf Raumbedarf und Bedienung auch sehr aufwendig, so daß sie den auf diesem Berufssektor zur Verfügung stehenden ungeschulten Hilfskräften mit geringem technischem Verständnis nicht in die Hand gegeben werden können.
  • Die Erfindung hat nun eine Verpackungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art zum Gegenstand, deren wesentliches Kennzeichen darin gesehen wird, daß die die Verschlußplatte vom Plattenmagazin dem beutelartigen Teil zuführende Einrichtung aus einem pneumatisch wirkenden Saugstempel besteht, der die Verschlußplatte auf den über der Ausnehmung befindlichen Teil der Folienbahn preßt, und daß am Verpackungstisch ein Kontaktgeber für das Einschalten der Schweißwiderstände angeordnet ist, der von dem Saugstempel betätigt wird, wenn dieser über der Ausnehmung liegt.
  • Mit der vorgeschlagenen Maßnahme kann nunmehr auch das Versandfertigmachen von lebenden Pflanzen rationell und billig durch weitgehend selbsttätigen Ablauf des Verpackungsvorganges durchgeführt werden. Die erfindungsgemäße Verpackungs- vorrichtung ist dem robusten Gärtnereibetrieb gewachsen, kann infolge ihrer Einfachheit von technisch ungeschultem Personal bedient werden, hat geringen Raumbedarf und ermöglicht durch zentrales Zusammenfassen der einzelnen Arbeitsvorgänge die Beschickung und Entnahme von der gleichen Bedienungsstelle aus. Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung gestattet es, gegenüber den bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen auf diesem Sektor mit einer einzigen Person die acht- bis zehnfache Verpackungsleistung zu erzielen. So ist es z. B. möglich, neben der Verpackungsvorrichtung die bereits entsprechend vorbereiteten Pflanzen zu stapeln und sie der Vorrichtung von Hand oder durch einen Elevator zuzuführen und sie nach Abschluß des Verpackungsvorganges der gleichen Stelle zu entnehmen oder durch eine absperrbare Bodenöffnung nach unten, beispielsweise in ein bereitstehendes Transportfahrzeug, fallen zu lassen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-B der F i g. 2, F i g. 2 eine Draufsicht auf F i g. 1 ohne Zuführvorrichtung für die Verschlußplatten entsprechend der Schnittlinie C-D der F i g. 1, F i g. 3 das Verschlußplattenmagazin in Draufsicht, F i g. 4 die Tischausnehmung mit den Schweißrändern, F i g. 5 einen Schnitt unter dem Schweißrand nach der Linie E-F der Fig. 4, F i g. 6 das fertige Verpackungserzeugnis und Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Verpackungsvorrichtung.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem Arbeitstisch 1 mit einer der Form und Größe der Verpackungshülle entsprechend ausgebildeten Ausnehmung2, die durch eine trogartige Wanne 3 nach der Tischunterseite abgedeckt ist. Die Wanne 3 dient der versenkten Aufnahme des Verpackungsgutes und der Beutelbildung an dem einen durch die über den Tisch gezogene Kunststoffolie gebildeten Teil der Verpackungshülle. Am Rand der Ausnehmung 2 sind Schweißwiderstände 4 und 5 vorgesehen, die vorzugsweise über einen Druckschalter 6 einschaltbar sind. Während der innenliegende Schweißwiderstand 4 der Zusammenschweißung des Folienmaterials dient, hat der äußere Schweißwiderstand 5 die Aufgabe, die fertigverschweißte Verpackungshülle von der Folienbahn 7 abzutrennen. Die Schweißwiderstände 4 und 5 sind zweckmäßig gemeinsam in einem auswechselbaren Rahmen 8 untergebracht, um so Verpackungshüllen unterschiedlicher Größe verschweißen zu können.
  • Die Folienbahn 7 ist als Rolle 9 am Arbeitstisch 1 abspulbar angebracht und kann vorzugsweise unter der Arbeitsfläche des Tisches drehbar gelagert sein, wobei die Folienbahn durch einen Schlitz 10 des Arbeitstisches hindurch nach oben geführt wird, so daß sie über die Ausnehmung 2 hinwegziehbar ist.
  • Die Folienbahn 7 dient zur Herstellung der einen Hüllenhälfte 11, während die zweite Hüllenhälfte durch erst an die Folienbahn heranzuführende, vorzugsweise bereits genau zugeschnittene Folien 12 gebildet wird. Die Folien 12, die zweckmäßig aus dem gleichen verschweißbaren Material, z. B. Polyäthylen od. dgl., bestehen wie die Folienbahn 7, sind bevor- zugt mit einem die Inhaltsangabe aufweisenden Druckerzeugnis, z. B. einem bedruckten Karton, beschichtet, so daß sie aufschweißbare Verschlußplatten bilden. Selbstverständlich können die Verschlußplatten auch ohne Druckerzeugnis mit der anderen Hüllenhälfte verschweißt werden.
  • Oberhalb der Tischplattenebene befindet sich die Zuführvorrichtung für die Verschlußplatte 12. Die Zuführvorrichtung besteht aus zwei Hauptteilen, und zwar aus dem einen Verschlußplattenstapel aufnehmenden Magazin 13 und dem die Platten einzeln der Folienbahn im Bereich der Ausnehmung 2 zuführenden Saugstempel 14. Das Plattenmagazin ist vorteilhaft über auf ortsfest angeordneten Führungsschäften 15 gleitenden Hülsen 16 in Richtung zum Saugstempel 14 hin verschiebbar gelagert. Diese Führungsmittel garantieren eine unbedingte Parallelführung des Magazins und sind zu diesem Zweck durch eine Quertraverse 17 miteinander verbunden.
  • Zentral greift am Magazin 13 und der Traverse 17 ein vorzugsweise pneumatisches Stellglied 18 an, das in bekannter Weise aus einem Druckzylinder 19 mit im Inneren liegenden Druckkolben und herausragender Hubstange 20 besteht. Der Druckzylinder ist hierbei genauso wie die Führungsschäfte 15 fest am Arbeitstisch befestigt.
  • Dem Magazin gegenüber ist der Saugstempel 14 vorgesehen, der beidseitig in zwei mit je einem Schlitz 21 sich senkrecht über die Tischplattenebene erstrekkenden Führungsschienen 22 derart geführt wird, daß er in seiner Tischfernstellung eine parallele Lage zum Verschlußplattenstapel 12 einnimmt, während er nach dem Ansaugen einer Verschlußplatte durch den Schlitz 21, wenn sich der Saugstempel auf die Tischausnehmung 2 zu bewegt, um seine Längsachse verschwenkt wird und sich parallel zur Tischebene einstellt. Die Saugplatte ist zu diesem Zweck in den Schlitzen 21 mittels eines längeren Gleitsteines 23 lagesicher geführt. Die Betätigung des Saugstempels 14 erfolgt hier ebenfalls pneumatisch durch den Druckzylinder 24 über die Hubstange 25. Der Druckzylinder 24 ist bei 26 schwenkbar gelagert, damit er den Seitenbewegungen des Saugstempels ungehindert nachgeben kann.
  • Mit 27 und 28 sind die Druckleitungen bezeichnet, während die Saugleitung für den Saugstempel 14 mit 29 bezeichnet ist. Diese Leitungen sind, entsprechend ihrer Aufgabe, beispielsweise mit einem Kompressoraggregat 30 druck- bzw. saugseitig verbunden.
  • Das Magazin 13 und der Saugstempel 14 können, genauso wie der Schweißrahmen 8, auswechselbar gestaltet sein, um die Vorrichtung den jeweiligen Größenverhältnissen des zu verpackenden Gutes anpassen zu können.
  • Die Druck- und Saugleitungen 27, 28 und 29 sind zweckmäßig mit elektrisch steuerbaren Absperrorganen 31 a bis 31c versehen, um den Druckmittelfluß dem Arbeitsrhythmus entsprechend steuern zu können. Der Impuls zur Betätigung dieser Absperrorgane kann z. B. über einen die Vorrichtung in Tätigkeit setzenden Fußschalter od. dgl. erfolgen, wobei für die Einhaltung der Impulsreihenfolge entsprechende Steuermittel zwischengeschaltet sein können.
  • Das sperrige Verpackungsgut, z. B. eine Rosenpflanze, ist mit 32 bezeichnet.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist, wie in Fig.7 gezeigt, der Saugstempell4 beidseitig an parallelogrammartig angeordneten Schwinghebeln 33 befestigt, die durch einen Elektromotor 34, vorzugsweise einen Getriebebremsmotor, über eine Kurbelscheibe 35 ihren hin- und hergehenden Antrieb erhalten. An den bei 36 am Tischgestell schwenkbar gelagerten Schwinghebeln 33 ist bei 37 der Saugstempel 14 angelenkt. Die Kraft des Elektromotors kann von der Kurbelwelle 35 beispielsweise über eine Schubstange 38 auf die Schwinghebel 33 übertragen werden.
  • Die Erfindung ist an die vorgenannten Ausführungsbeispiele nicht gebunden. So kann es in besonderen Fällen vorteilhaft sein, für die Betätigung der beweglichen Teile nicht nur elektromotorische, hydraulische oder pneumatische Antriebe zu verwenden, sondern auch Antriebskombinationen durchzuführen, z. B. elektro-pneumatisch oder elektrohydraulisch.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende. Das Magazin 13 und der Saugstempel 14 befinden sich in der in F i g. 1 gezeigten Ausgangslage, während von der Folienrolle 9 ein entsprechend langes Stück der Folienbahn 7 abgerollt und über die Ausnehmung 2 hinweggezogen ist. Das Kompressoraggregat30 ist in Betrieb und sorgt für einen ausreichenden Luftdruck, der den Stellmotoren 18 und 25 über die Leitungen27 und 28 zugeführt wird, während die Saugluft für den Saugstempel 14 mit der Saugseite des Kompressors oder mit einer hierfür gesondert angeordneten Saugpumpe über die Leitung 29 Verbindung hat.
  • Die Bedienungsperson legt den zu verpackenden Gegenstand, beispielsweise eine entsprechend zugerichtete Rosenpflanze, auf denjenigen Teil der Folienbahn, welcher gerade die Ausnehmung 2 abdeckt. Der hiernachfolgende Verpackungsvorgang läuft nun vollautomatisch ab, sobald ein bekanntes, in der Zeichnung nicht näher dargestelltes Schaltorgan, z. B. ein Druckknopf, Fußschalter od. dgl., betätigt wird. Die Betätigung des Schaltorgans löst den ersten Arbeitsvorgang aus, indem z. B. über nicht näher dargestellte Steuerrelais bekannter Art über das Absperrorgan 31 a die Druckluftleitung 27 freigegeben wird, so daß das Stellglied 18 das Magazin gegen den in Ruhelage befindlichen Saugstempel 14 bewegt. In dieser Lage bzw. kurz vorher gibt das Absperrorgan 31 c die Saugleitung frei, so daß die oberste Verschlußplatte 12 bei dem nun folgenden Rücklauf des Magazins in die Ruhelage am Saugstempel 14 haftenbleibt.
  • Nach erfolgtem Rücklauf des Magazins sperrt das Absperrorgan 31 b die Zufuhr der Druckluft zum Stellglied 24 ab, so daß der Saugstempel 14 durch Eigengewicht und/oder Federkraft mit der Verschlußplatte 12, in den Schlitzen 21 der Führungsschiene 22 geführt, auf die Folienbahn 7 zu bewegt wird und so die Verschlußplatte zusammen mit der Folienbahn 7 im Bereich der Randzone der Ausnehmung 2 fest auf den Schweißrahmen 8 aufdrückt.
  • Selbstverständlich kann der Antrieb der Verschlußplatte auch in umgekehrter Art erfolgen, indem der Saugstempel 14 mittels Druckluft auf den Schweißrahmen 8 gepreßt wird. Der Saugstempel 14 betätigt in seiner unteren Endlage, in welcher der Saugluftstrom bereits wieder abgeschaltet ist, einen Schalter 6, mit welchem die Schweißwiderstände 4 und 5 eingeschaltet werden, wobei der Widerstand 4 die Zusammenschweißung der beiden aufeinanderliegenden Folienteile 7, 12 und der Widerstand 5 die Abtren- nung der fertig verschweißten Verpackungshülle von der Folienbahn bewirkt.
  • Über einen nicht näher dargestellten Zeitschalter od. dgl. wird der Schweißvorgang unterbrochen und gleichzeitig der Saugstempel 14 in seine Ausgangslage zurückbewegt. Die fertige Verpackungshülle mit dem eingeschlossenen Verpackungsgut kann nun aus der Wanne entnommen werden. Bevor das Schaltorgan für den nächsten Verpackungsvorgang betätigt wird, ist die Folienbahn 7 wieder so weit vorzuziehen, bis sie die Ausnehmung 2 vollkommen überdeckt.
  • In ähnlicher Weise erfolgt auch das Verpacken mit der Vorrichtung nach F i g. 7. Der Saugstempel 14 bewegt sich hier jeweils zwischen dem Plattenstapel 12 und der Ausnehmung 2 hin und her. Diese Ausführung verspricht infolge ihres einfacheren Aufbaues eine billige Herstellung und auch eine größere Betriebssicherheit. Um die Platten 12 im Magazin 13 immer in der gleichen Abgriffhöhe halten zu können, werden kurz bevor der Saugstempel 14 die erste Platte 12 berührt. das Magazin gegen den Saugstempel drückende Federkräfte freigegeben, die kurz vor dem Abheben des Saugstempels wieder blockiert werden, wodurch sich die Stapelhöhe der Platten 12 selbsttätig auf die Abgriffhöhe einstellen kann.
  • Die Stellglieder 18 und 24 können selbstverständlich auch solcher Art sein, bei denen der Druckkolben im Druckzylinder beidseitig beaufschlagt wird, d. h., daß das Druckmittel der einen Kolbenseite für den Vorwärtshub und der anderen Kolbenseite für den Rückhub zugeführt wird, so daß Rückholfedern od. dgl. nicht benötigt werden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum bevorzugt flüssigkeitsdichten Verpacken von sperrigen kleinen Gütern in einer Verpackungshülle, die aus zwei miteinander zu verschweißenden Teilen aus Kunststofffolie hergestellt ist, bestehend aus einem die Folienrolle tragenden Verpackungstisch mit einer im Tisch eingelassenen Ausnehmung, in welche die Folienbahn zur Übernahme des zu verpakkenden Gutes beutelartig hineindrückbar ist, wobei um die Ausnehmung herum am Verpackungstisch Schweißwiderstände für die Ringsumverschweißung und zur Durchführung einer umfanggeschlossenen Trennschweißung angeordnet sind und ferner einer Einrichtung, die den zweiten als Verschlußplatte dienenden Teil dem in der Ausnehmung befindlichen Teil der Verpackungshülle zuführt, wobei die Verschlußplatten einem Plattenmagazin einzeln entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verschlußplatte (12) vom Plattenmagazin (13) dem beutelartigen Teil (11) zuführende Einrichtung aus einem pneumatisch wirkenden Saugstempel (14) besteht, der die Verschlußplatte (12) auf den über der Ausnehmung (2) befindlichen Teil der Folienbahn (7) preßt, und daß am Verpackungstisch (1) ein Kontaktgeber (6) für das Einschalten der Schweißwiderstände (4, 5) angeordnet ist, der von dem Saugstempel (14) betätigt wird, wenn dieser über der Ausnehmung (2) liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenmagazin (13) zur Abgabe einer Verschlußplatte (12) an den Saugstempel (14) durch ein pneumatisch wirkendes Stellglied (18) zu diesem hin und zurück bewegbar ist und beidseitig mit auf parallelen Schäften (15) gleitenden Buchsen (16) geführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugstempel (14) beidseitig mit abgeflachten Zapfen (23) in Schlitzen (21) von sich senkrecht zur Tischebene erstrekkenden Schienen (22) geführt und über ein pneumatisch oder hydraulisch wirkendes Stellglied (24) betätigbar ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied(24) für den Saugstempel (14) mit seinem ortsfesten Ende an einem am Verpackungstisch (1) angeordneten Lager (26) um eine zu der Achse der Zapfen (23) parallele Achse schwenkbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Abgriffshöhe im Plattenmagazin (13) befindliche Verschlußplatte (12) in einer Ebene mit der Ausnehmung (2) im Ver- packungstisch (1) angeordnet ist und der Saugstempel (14) an einem symmetrisch zu dieser Verschlußplatte (12) und dem Magazin (13) am Verpackungstisch (1) gelagerten und elektromotorisch angetriebenen Parallelogrammgestänge (33) schwingbar befestigt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenmagazin (13) durch Federkräfte in Abgriffhöhe gehalten wird und daß Mittel, z. B. Klinken od. dgl., vorgesehen sind, welche das sich durch Anschlag des Plattenstapels am abgreifenden Saugstempel (14) selbsttätig auf Abgriffhöhe einstellende Plattenmagazin (13) bis zum nächsten Abgriff blockieren.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 784 647, 1 801 646; britische Patentschrift Nr. 644 494; USA.-Patentschriften Nr. 2 302 846, 2 825 194, 2 970 414, 3 000 157.
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