DE124263C - - Google Patents

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DE124263C
DE124263C DE1899124263D DE124263DA DE124263C DE 124263 C DE124263 C DE 124263C DE 1899124263 D DE1899124263 D DE 1899124263D DE 124263D A DE124263D A DE 124263DA DE 124263 C DE124263 C DE 124263C
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DE1899124263D
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B47/00Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
    • H05B47/10Controlling the light source

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

PATENTAMT.
i 124263 KLASSE 21/.
Vorliegende Erfindung betrifft Ausführungsformen des Verfahrens zur Zündung von Leitern zweiter Klasse nach Patent 116842, und zwar eine weitere Ausbildung des im Patent 120746 behandelten, für Wechselstrom-Dreileiteranlagen bestimmten Princips. Nach letzterem Patent liegt der Zündungsleiter im secundären Stromkreis eines Transformators und wird beim Zünden mittels des durch die Primä'rspule von einem Aufsenleiter zur Ausgleichsleitung fiiefsenden Stromes gespeist. Nach erfolgter Zündung wird der secundäre Strom dann dadurch zum Verschwinden gebracht, dafs der Primärstrom nunmehr auch durch eine zweite, der ersten entgegengesetzt gewickelte Primärwicklung von Aufsenleiter zu Aufsenleiter fliefst.
Im vorliegenden Falle werden.nun an Stelle des einen Transformators mit zwei gleich starken, aber entgegengesetzt gewickelten primären Spulen und einer getrennten secundären Spule zwei Transformatoren Hicks'scher Art mit gemeinsamem Eisenkern verwendet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Einrichtung veranschaulicht, welche die Zündung der in den beiden Zweigen einer Wechselstromdreileiteranlage liegenden Glühkörper mittels einer einzigen magnetischen Ausgleichung gestattet.
Zwischen dem Aufsenleiter α und dem Mittelleiter b ist der Glühkörper zweiter Klasse c und der 'Transformator d geschaltet, während _ zwischen dem Aufsenleiter e und dem Mittelleiter b der Glühkörper zweiter Klasse f und der Transformator g liegen. Von den Transformatoren d und g sind nach Hicks'scher Art Secundärstromkreise abgezweigt, und zwar liegt in dem secundären Stromkreis von d der Zündungsleiter h für den Glühkörper f und in dem secundären Stromkreis von g der Zündungsleiter i für den Glühkörper c.
Parallel zu dem Glühkörper c ist ein Glühkörper erster Klasse, z. B. die Glühlampe k, mit einem Ausschalter / geschaltet.
Die Transformatoren d und g sind mit entgegengesetzt gerichteter Inductionswirkung auf einem gemeinsamen magnetischen Schlufs angeordnet, so dafs die Secundärströme verschwinden, wenn durch beide Transformatoren der gleiche Strom fliefst.
. Um die Glühkörper zu zünden, wird zunächst der Ausschalter / geschlossen, so dafs ein Strom von dem Aufsenleiter α über die Glühlampe k und den Transformator d zum Mittelleiter b fliefst. Infolge dessen wird auch der Zündungsleiter h stromführend, was die Anwärmung des Glühkörpers f herbeiführt. Ist diese bis zu einem gewissen Grade erfolgt, so fliefst auch Strom zwischen dem Aufsenleiter e und dem Mittelleiter b. Hierdurch wird nun wiederum Strom in dem Zündungsleiter i erzeugt, was die Anwärmung des Glüh-
körpers c herbeiführt. Ist c hinreichend angewärmt, so wird der Ausschalter/ geöffnet. Der zwischen α und b fiiefsende Strom mufs jetzt seinen Weg über den Glühkörper c nehmen. Nach kurzer Zeit werden sich die Belastungen der beiden Netzhälften vollständig ausgleichen, so dafs dem Mittelleiter keine Energie mehr zufliefst. Die Inductionswirkungen der Wicklungen d und g heben sich dann gegenseitig auf, und der Secundärstrom in den Zündungsleitern sinkt auf Null.
Soll aus irgend einem Grunde den Glühkörpern ein Widerstand vorgeschaltet werden, so ist es vortheilhaft, dem zugehörigen Transformator keinen vollständigen magnetischen Schlufs zu geben. Alsdann streuen dieselben und die Glühkörper besitzen ohne Weiteres so einen vorgeschalteten Widerstand, welcher inductiv ist.
Ersetzt man die Glühlampe k durch eine inductive Wicklung, so kann diese mit der Wicklung d vereinigt werden. In diesem Fall schaltet man beide auf gleiche Inductionswirkung. Es besitzt dann die Wicklung d eine gröfsere Windungszahl als die Wicklung g.
Zu den gezeichneten Glühkörpern können selbstverständlich auch andere Glühkörper parallel geschaltet werden, ohne dafs dadurch das Wesen der vorliegenden Erfindung geändert würde.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Zündung von Glühkörpern aus Leitern zweiter Klasse in Wechselstrom-Dreileiteranlagen nach Patent 120746, dadurch gekennzeichnet, dafs der Zündstrom nicht von einer besonderen Secundärwickluhg geliefert, sondern von der mit dem Leiter erster Klasse hinter einander geschalteten Wicklung nach Hicks'scher Art abgezweigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs mit jeder der beiden Wicklungen (dg) ein Glühkörper (cf) hinter einander geschaltet und von jeder Wicklung ein Zündstrom nach Hicks'scher Art in der Weise abgezweigt wird, dafs die erste Wicklung (d) für den mit der zweiten Wicklung (^ und diese für den mit der ersten hinter einander geschalteten Glühkörper den Zündstrom liefert, wobei die Zündung dadurch eingeleitet wird, dafs parallel zu einem Glühkörper ein Leiter erster Klasse geschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BerliM. Gedruckt IM der reichsdruckerEX
DE1899124263D 1899-12-22 1899-12-22 Expired DE124263C (de)

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DE120746T 1899-12-22
DE124263T 1929-05-28

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DE124263C true DE124263C (de) 1901-10-24

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ID=61233568

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1899124263D Expired DE124263C (de) 1899-12-22 1899-12-22

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