DE1538176C - Korrigierender Transformator - Google Patents
Korrigierender TransformatorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen korrigierenden Transformator mit einer Primärwicklung und mit einer
Sekundärwicklung, um eine im wesentlichen sinusförmige, von Oberwellen freie Spannungswellenform
in einer Last zu erzeugen, die von einer Wechselstrom-Versorgungsquelle versorgt wird, mit deren Klemmen
der Transformator verbunden ist.
Derartige Transformatoren sind bekannt, jedoch werden die verschiedensten Schaltungen angewendet,
um in einer Last eine im wesentlichen sinusförmige, von Oberwellen freie Spannungswellenform zu erzeugen.
So werden z. B. Kondensatoren benutzt, die der Last im Sekundärkreis vorgeschaltet werden,
wobei der aus mehreren Kapazitäten gebildete Kon-
w densator durch vom Laststrom abhängiges Zuschalten
einer weiteren Kapazität veränderbar ist (vgl. die deutsche Patentschrift 542 673), oder eine feste Kapazität
wird wahlweise an verschiedenen Anzapfungen der Sekundärwicklung gelegt (vgl. die F i g. 3 der
deutschen Patentschrift 527 060). Mehrere Anzapfungen der Sekundärwicklung, zu denen jeder und
zur Last ein Kondensator parallel geschaltet ist, zeigt die F i g. 1 der deutschen Patentschrift 564 689.
Transformatoren mit mehreren Primär- und Sekundärwicklungen mit zum.Teil der Last vorgeschaltetem
Kondensator zeigen die deutsche Patentschrift 649 767 in F i g. 5 und 671310 in F i g. 2 bzw. die deutsche
Patentschrift 930 885 in F i g. 2 und die Siemens-^-
Zeitschrift vom Mai 1935, S. 178, in F i g. 1. Teilweise **
wird auch der Primärwicklung ein Kondensator vorgeschaltet (s. die französische Patentschrift 733 427
in F i g. 2). . . ■
Alle diese Lösungen befriedigen jedoch nicht, weil sie nicht konstant unabhängig von Veränderungen
der Größe oder Wellenform der Eingangsspannung in einem bestimmten Bereich bzw. von Veränderungen
in der Impedanz der zu versorgenden Last sind.
Die Erfindung hat es sich demgegenüber zur Aufgabe gestellt, im wesentlichen konstanten Strom
35: an eine Last aus einer Wechselstromversorgungsquelle
zu liefern, die eine Vielzahl von Frequenzkomponenten enthält, bei der also Amplitude, relative
Phasenlage und die Frequenz selbst schwanken, wie auch Widerstand und magnetischer Widerstand der
Last. Dabei kann z. B. der Wechselstrom dem Ausgang eines Netzspannungsreglers entnommen werden.
' Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Primärwicklung des Transformators direkt
mit den Klemmen der Wechselstromversorgungsquelle verbunden ist, während seine Sekundärwicklung
über einen Kondensator mit den Klemmen verbunden ist, wobei der Kern des Transformators mit magnetischen
Nebenschlußpfaden so versehen ist, daß ein Teil des von der Primärwicklung erzeugten
Magnetflusses ohne durch die Sekundärwicklung hindurchzugehen abgeleitet wird, wobei die magnetischen
Nebenschlußpfade einen hohen magnetischen Widerstand besitzen.
Der durch die Erfindung erzielbare Vorteil besteht in der Erzeugung eines gleichbleibenden Stromes
und der daraus resultierenden gleichmäßigeren Belastung der Versorgungsquelle.
Der korrigierende Transformator nach der Erfindung läßt sich außer in neue Systeme auch in
vorhandene Systeme ohne weiteres einbauen, um den Oberwellengehalt in der Ausgangsspannung" dieser
Systeme zu verringern und so eine wandlungsfähige Anordnung zu schaffen, um Kosten zu ersparen;
die Einführung des Wellenformverbesserungstransformators in ein vorhandenes System ist wirtschaftlicher
als das Ersetzen des vorhandenen ferroresonanten Transformators durch einen komplizierten
Transformator.
Der grundsätzliche Aufbau des Gegenstandes der Erfindung besteht aus einer zwischen den Polen
einer Versorgungsquelle liegenden Versorgungsquelle. Ein Kondensator ist mit der Sekundärwicklung des
Transformators in Reihe geschaltet. Von der Versorgungsquelle oder dem Netzregler,»wird Strom
auf einen Nebenschlußstrompfad gÄiefert, der in Reihenschaltung die Sekundärwicklung des Transformators
und den Kondensator umfaßt. Die Last liegt in Nebenschluß zu der Reihenkombination des
Kondensators mit der Sekundärwicklung des Transformators.
Die Kapazität des Kondensators, die Windungszahl der Primärwicklung des Transformators, die
Windungszahl der Sekundärwicklung des Transformators, der magnetische Widerstand des Nebenschlußpfades
und der magnetische Widerstand des Rückkehrpfades besitzen Werte, die so gewählt sind,
daß die über der Transformator-Sekundärwicklung auftretende Spannung im wesentlichen proportional
der zweiten Ableitung der Spannung ist, welche über dem Kondensator auftritt. Wegen dieser Beziehung
über die zweite Ableitung wird die Spannung der Transformator-Sekundärwicklung die gleichen harmonischen
Oberwellen-Spannungen enthalten, wie die Kondensatorspannung. Darüber hinaus werden
die Oberwellen-Spannungen der Transformator-Sekundärwicklungen in der Größe verstärkt sein und
in der Phase entgegengesetzt zu den entsprechenden Oberwellen-Spannungen der Kondensatorspannung
liegen. Die über der Transformator-Sekundärwicklung auftretenden Oberwellen-Spannungen werden gemäß
der Erfindung im wesentlichen die über dem Kondensator auftretenden Oberwellen-Spannungen auslöschen,
so daß die Reihenkombination der Kohdensatorspannung und der Transformatorsekundärspannung
im wesentlichen sinusförmig mit der Grundfrequenz sein wird und wird daher eine von Oberwellen
nahezu freie Ausgangsspannungswellenform an der Last erzeugen.
Die Merkmale der Erfindung dürften am besten unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung
in Verbindung mit den Zeichnungen verstanden werden. In den zahlreichen Figuren kennzeichnen
gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente.
■Fig. la ist eine Teilansicht einer Stromversorgungsschaltung,
die diese Erfindung verkörpert;
Fig. Ib ist eine schematische Darstellung der
in F i g. la gezeigten Stromversorgungsschaltung;
F i g. 1 c und 1 d sind Diagramme, auf die bei der Erklärung der Arbeitsweise der Erfindung Bezug
genommen wird.
In F i g. 1 a wird eine Quelle 10 eines nicht sinusförmigen Wechselstroms gezeigt, um Strom an eine
Last 11 zu liefern. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß die Quelle 10 eine Quelle von nicht sinusförmigem
Strom und nicht eine Quelle nicht sinusförmiger Spannung ist, d. h., die Quelle 10 liefert einen Strom
an ihren Ausgangsklemmen, der eine Vielzahl von Frequenzkomponenten enthält. Die Spannung an
der Quelle 10, die die gleiche wie die Spannung an der Last 11 ist, kann in ihrem Oberwellengehalt
durch die Arbeitsweise einer Schaltung 10a, die parallel zur Quelle 10 liegt, frei· eingestellt werden,
wobei diese Schaltung jetzt beschrieben werden wird.
Wie in F i g. 1 a gezeigt wird, enthält die Vorrichtung einen Transformator 12 mit einer Primärwicklung
13 und einer Sekundärwicklung 14, die auf einen Kern 15 aufgewickelt sind, wobei dieser Kern aus
lamellierten Blechen der gezeigten Form hergestellt sein kann, die aus geeignetem Material bestehen,
z. B. einem kornorientierten Si-Stahl.
Der Kern besteht, wie gezeigt, aus E-förmigen Blechen 16, während I-förmige Bleche 18 und 19
an dem Mittelschenkel der E-förmigen Bleche stumpf zusammenstoßen und quer zur Richtung des Mittelschenkels
der E-förmigen Bleche 16 verlaufen. Die I-förmigen Bleche 18 und 19 bilden einen magnetischen
Nebenschlußpfad, der zwischen der Primärwicklung 13 und der Sekundärwicklung 14 angeordnet
ist. Es sind, nichtmagnetische Luftspalte 20 und 21 vorgesehen, um den magnetischen Widerstand der
Nebenschlußpfade, die von den I-förmigen Blechen 18 und 19 gebildet werden, einzustellen. Ein nicht magnetischer
Luftspalt 22 trennt die E-förmigen Bleche 16 von den I-förmigen Blechen" 17, um den magnetischen
Widerstand des Pfades einzustellen, der einen Rückkehrpfad für magnetischen Fluß bildet, welcher die
Sekundärwicklung 14 verkettet. Die Primärwicklung 13 liegt an der Versorgungsquelle 10. Ein Kondensator
23, der mit der Sekundärwicklung 14 in Reihe liegt, bildet einen Nebenschlußstrompfad zur Versorgungsquelle
10.
F i g. 1 b ist eine schematische Darstellung des in F i g. 1 a dargestellten Transformators.
Das Prinzip der Arbeitsweise der Erfindung kann folgendermaßen unter Bezugnahme auf F i g. 1 a beschrieben
werden. Ein Teil des nicht sinusförmigen Wechselstromes, der von der Stromversorgungsquelle
10 geliefert wird, wird durch den Kondensator 23 fließen und dabei eine Spannung über dem Kondensator
23 erzeugen, die auch nicht sinusförmig ist.
Dies wird mathematisch wie folgt dargestellt: Es sei ic der Teil des Stromes von der Wechselstromquelle
10, welcher durch den Kondensator 23 fließt. Da ic periodisch sein soll, kann er mathematisch
durch den Fourier-Reihenansatz dargestellt werden.
Demnach ist
ic = A1COs[IJiJt + O1) + j42cos
(4π/ί + Θ2) + /I3COs (1)
(6π/ί + Θ3) + ... + Ancos{n2nft + On) + ...,
wobei A1 die Amplitude der Grundfrequenzkomponenten,
A2 die Amplitude der zweiten Oberwelle, A3 die Amplitude der dritten Oberwelle und allgemein
An die Amplitude der η-ten Oberwelle ist; Q1, Θ2,
Θ3 bzw. (9„ die Phasenwinkel für die Grundfrequenz,
die zweite, die dritte bzw. die n-te Oberwelle des Kondensatorstromes, bezogen auf die Kondensatorstromwellenform,
sind, / die Frequenz des Kondensatorstromes und ί die Zeit ist.
Es ist bekannt, daß die Spannung an einem Kondensator sich aus dem Strom durch den Kondensator nach folgender Gleichung ableitet:
Es ist bekannt, daß die Spannung an einem Kondensator sich aus dem Strom durch den Kondensator nach folgender Gleichung ableitet:
Vc = ~Jic dt,
wobei hier vc die Kondensatorspannung und c die
Kapazität des Kondensators 23 sind. Wenn Gleichung
(1) für ic in den Ausdruck für vc eingesetzt wird, ergibt
()
sich:
sich:
6nfc
n2nfc
sin (6 π/f+ Θ3) '+...'
sin{n2nft + Θη)
■ (2)
wobei hier keine Gleichstromkomponente der Kondensatorspannung
auftritt. Die Gleichung (2) zeigt, daß die Kondensatorspannung nicht sinusförmig
ist, wenn der Kondensatorstrom nicht sinusförmig ist. Die Kapazität des Kondensators 23, die Windungszahl
der Primärwicklung 13, die Windungszahl der Sekundärwicklung 14, der magnetische Widerstand
der Nebenschlußpfade, welche die I-förmigen Bleche 18 und 19 zusammen mit den nicht magnetischen Luftspalten
20 und 21 umfassen, und der magnetische Widerstand des von den I-förmigen Blechen 17 und
den nicht magnetischen Luftspalten 22 gebildeten magnetischen Pfades werden auf solche Werte eingestellt,
daß die Spannung über der Sekundärwicklung 14 im wesentlichen proportional zur zweiten
Ableitung der Spannung ist, die über dem Kondensator 23 auftritt. Die Spannung, die an der Wicklung 14
auftritt, hat deshalb einen hohen Gehalt an Oberwellen und besteht aus den gleichen Oberwellen,
die in der Spannung an dem Kondensator 23 vorhanden sind. Darüber hinaus sind die Oberwellen
in der Spannung über der Wicklung 14 in der Größe verstärkt, und sie liegen in der Phase entgegengesetzt
zu den entsprechenden Oberwellen, die in der Spannung über dem Kondensator 23 erscheinen.
Dieses wird mathematisch wie folgt dargestellt: Es sei U14 die Spannung über der Wicklung 14. Es wird
angenommen, daß V14. proportional der zweiten Ableitung
der Spannung über dem Kondensator 23 ist, wobei diese Annahme anschließend bestätigt
werden wird, und man erhält folgende Gleichung:
der η-ten Oberwelle von D14 ist um den Faktor r?A2f2a
verstärkt im Vergleich zu der Amplitude der entsprechenden Oberwelle in ve.
Nun ist in F i g. 1 a die Spannung über der Last gleich der Summe aus der Spannung über dem Kondensator 23 und der Spannung über der Transformatorsekundärwicklung 14. Wegen der entgegengesetzt gerichteten Phase und der Erhöhung der Oberwelle in der Spannung über der Wicklung 14
Nun ist in F i g. 1 a die Spannung über der Last gleich der Summe aus der Spannung über dem Kondensator 23 und der Spannung über der Transformatorsekundärwicklung 14. Wegen der entgegengesetzt gerichteten Phase und der Erhöhung der Oberwelle in der Spannung über der Wicklung 14
ίο werden sich die Oberwellenspannungen von vc und
V14. bei Regelung von der Proportionalitätskonstanten a
gemäß der Erfindung im wesentlichen gegenseitig auf Null bringen, ohne die Amplitude der Grundfrequenz
der Ausgangsspannung in irgendeinem großen Maße zu verringern. Auf diese Weise kann die
über der Last 11 auftretende Spannung im wesentlichen
sinusförmig gemacht werden. Dieses Ergebnis wird mathematisch wie folgt dargestellt: Es sei Vn die
Spannung über der Last 11, dann gilt:
= Vc + V14
(5)
Wenn für vc der durch die Gleichung (2) und. ((
für D14 der durch die Gleichung (4) gegebene WerV.
eingesetzt werden, ergibt sich:
sin
{In ft + Q1) + A2 (j - 8π2/2«) (6)
sin {Απft + Θ2) + A3 (j'- 12η2Ραλ
sin (6 π ft + Θ3) + ...+ A„(~- JtAn2Pa)
sin {η2πft + Θη) + ...].
= α
d2vc
dt2
(3)
wobei α als Proportionalitätskonstante positiv und vc die Spannung über dem Kondensator 23 ist, die
durch die Gleichung (2) gegeben ist. Durch Einsetzen der Gleichung (2) in die Gleichung (3) erhält man:
»14 = -^ [- A12 η f sin (2 π ft + S
— A2An f sin {An ft + Θ2) — A36nf sin
{6nft + Θ3) - ... - Ann2nf sin
{n2nft + Θη) +...].
Ein Vergleich der Gleichungen (4) und (2) zeigt, daß U14 nicht sinusförmig ist und die gleichen Oberwellen
enthält wie vc. Darüber hinaus sind die Oberwellen
von U14 in der Phase entgegengesetzt zu den
entsprechenden Oberwellen von vc, und die Amplitude
Gleichung (6) zeigt, daß man bei richtiger Auswahl / von der Proportionalitätskonstanten a die Größen
der vorherrschenden Oberwellenbestandteile, die über der Last erscheinen, stark verringern kann. Es ist
zu bemerken, daß die Spannung i714 niemals exakt
gleich der zweiten Ableitung von vc ist, da nichtlineare
Effekte auftreten, die bewirken, daß α insbesondere für höhere Frequenzanteile keine echte
Konstante ist und die Gleichung (6) nur für die ersten zwei oder drei Oberwellen genau ist. Da jedoch
die ersten zwei oder drei Oberwellenbestandteile gewöhnlich die vorherrschenden Bestandteile sind,
ist die Gleichung (6) trotzdem geeignet, die erfindungsgemäße Wirkung auf die Größe dieser vorherrschenden
Bestandteile zu zeigen.
Eine mathematische Analyse der Schaltung der F i g. 1 a zeigt deutlicher die funktionale Abhängigkeit der Ausgangsspannung von der Kondensatorspannung. Die Schaltung der Fig. Ic ist gleich der F i g. 1 a, wobei zusätzliche Symbole verwendet wurden, um die für die Analyse benötigten elektrischen und magnetischen Größen zu kennzeichnen. Weiterhin ist die Schaltung der F i g. 1 d eine magnetisch äquivalente Schaltung für die in F i g. 1 a dargestellte ' Schaltung, und sie wird auch für die Analyse benötigt.
Eine mathematische Analyse der Schaltung der F i g. 1 a zeigt deutlicher die funktionale Abhängigkeit der Ausgangsspannung von der Kondensatorspannung. Die Schaltung der Fig. Ic ist gleich der F i g. 1 a, wobei zusätzliche Symbole verwendet wurden, um die für die Analyse benötigten elektrischen und magnetischen Größen zu kennzeichnen. Weiterhin ist die Schaltung der F i g. 1 d eine magnetisch äquivalente Schaltung für die in F i g. 1 a dargestellte ' Schaltung, und sie wird auch für die Analyse benötigt.
Die Größen sind folgendermaßen definiert:
Φ2 =
Φ3 =
Augenblicksstrom von der Versorgungsquelle, in Wicklung 13 fließender Augenblicksstrom,
Windungszahl der Wicklung .13,
in Wicklung 14 fließender Augenblicksstrom, Windungszahl der Wicklurfg/14,.
Magnetischer Widerstand des Luftspaltes 20, Äquivalente magnetischer Widerstand des Mittelluftspaltes 22 plus eines der beiden Seitenluftspalte 22,
in Wicklung 14 fließender Augenblicksstrom, Windungszahl der Wicklurfg/14,.
Magnetischer Widerstand des Luftspaltes 20, Äquivalente magnetischer Widerstand des Mittelluftspaltes 22 plus eines der beiden Seitenluftspalte 22,
Augenblicksspannung an dem Kondensator 23, Kapazität des Kondensators 23,
Augenblicksspannung der Wicklung 14,
Augenblicklicher magnetischer Fluß, der die Wicklung 13 verkettet,
Augenblicksspannung der Wicklung 14,
Augenblicklicher magnetischer Fluß, der die Wicklung 13 verkettet,
Augenblicklicher magnetischer Fluß, der durch die magnetischen Nebenschlußpfade 18 und 19
fließt,
Augenblicklicher magnetischer Fluß, der die Wicklung 14 verkettet,
Augenblicksspannung an der Last 11,
Augenblicksspannung an der Wicklung 13, die die gleiche wie U11 ist.
Augenblicksspannung an der Last 11,
Augenblicksspannung an der Wicklung 13, die die gleiche wie U11 ist.
Die folgenden Annahmen werden gemacht:
1. Alle Schaltungswiderstände werden vernachlässigt.
2. Der Transformator 12 ist magnetisch symmetrisch zur senkrechten Mittellinie, so daß die
magnetischen Widerstände symmetrisch angeordneter Luftspalte gleich sind.
3. Die Widerstände der ferromagnetischen Teile des Transformators 12 werden als klein im Vergleich
zu den magnetischen Widerständen der Luftspalte 20, 21 und 22 angenommen.
Es können die folgenden Gleichungen unter Verwendung
der Schaltungen der F i g. 1 c und 1 d aufgestellt werden:
Vu = Vc -
Φι = Φ2
#13*13 =
φ3
JV13I13 + N14i14 = Κ22Φ3/2
= C dt>c/di
fi3 = Nl3d0Jdt
= C dt>c/di
fi3 = Nl3d0Jdt
(7)
(8)
(9)
(10)
(H) (12)
(13)
Die Kombination de'r Gleichungen (7) bis (13) ergibt bei Auflösung nach vn, d. h. der Ausgangsspannung:
1 +
■22
20
■22
2N14 2C
#14-R2Q
#13
#13
#13 R22
d2yc
dt2
(14)
Auf diese Weise sagt die Gleichung (14), daß die Spannung über der Last 11 eine lineare Kombination
der Spannung an dem Kondensator 23 und der zweiten Ableitung der Spannung an dem Kondensator
23 ist. Darüber hinaus wird die Gleichung (14), wenn der Transformator 12 so entworfen ist, daß
N14K20 -c N13K22, zu folgender Gleichung:
2N14 2C
K22 + K20 —
N-
(15)
Ein Vergleich der Gleichungen (15) und J) zeigt, daß
2N14 2C
K22 + K
'20
N-
13
(16)
Schließlich bestätigt ein Vergleich der Gleichung (16) mit der Gleichung (3) die oben gemachte Annahme
durch folgende Gleichung:
a =
2N1 2C
N14 K,
»13
(17)
Da die Spannung U14 niemals exakt gleich der
zweiten Ableitung von vc ist und da nichtlineare
magnetische Effekte auftreten, die zur Vereinfachung
dieser Analyse vernachlässigt wurden, ist die Gleichung (16) nur für die ersten zwei oder drei Oberwellenbestandteile
sehr genau. Da jedoch die ersten zwei oder drei Oberwellenbestandteile gewöhnlich die
vorherrschenden Bestandteile sind, ist die Analyse gemäß der Erfindung praktisch richtig. Die Regelung
der Amplituden der höheren Oberwellenbestandteile, die in der Transformatorsekundärspannung D14 auftreten,
wird darüber hinaus durch die den richtigen Entwurf der Transformatorprimärwicklung 13, der
Nebenschlußpfade 18 und 19 und der Luftspalte 20 und 21 erzielt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 639/121
Claims (4)
1. Korrigierender Transformator mit einer Primärwicklung und mit einer Sekundärwicklung,
um eine im wesentlichen sinusförmige, von Oberwellen freie Spannungswellenform in einer Last
zu erzeugen, die von einer Wechselstromversorgungsquelle versorgt wird, mit deren Klemmen
der Transformator verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (13) des Transformators direkt mit den Klemmen
der Wechselstromversorgungsquelle (10) verbunden ist, während seine Sekundärwicklung (14)
über einen Kondensator (23) mit den Klemmen verbunden ist, wobei der Kern (15, 16) des Transformators
mit magnetischen Nebenschlußpfaden (18 bis 21) so versehen ist, daß ein Teil des von
der Primärwicklung erzeugten Magnetflusses, ohne durch die Sekundärwicklung hindurchzugehen,
abgeleitet wird, wobei die magnetischen Nebenschlußpfade einen hohen magnetischen Widerstand
besitzen.
2. Korrigierender Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe
des Kondensators, die Windungszahlen der Primär- und der Sekundärwicklungen und der magnetische
Widerstand eines ersten und eines zweiten Nebenschlußpfades so gewählt sind, daß die an der Transformator-Sekundärwicklung
auftretende Spannung im wesentlichen proportional der zweiten Ableitung der Spannung ist, die an dem Kondensator
auftritt.
3. Korrigierender Transformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
er einen aus E-förmigen Blechen geschichteten Kern aufweist, dessen Mittelschenkel mit Verlängerungen
versehen ist, die quer zum Mittelschenkel angeordnet sind, um den Teil des Magnetfiusses
abzulenken, der von der Primärwicklung erzeugt wird und nicht durch die Sekundärwicklung
gehen soll, wobei die Verlängerungen Luftspalte mit den Außenschenkeln des E-förmigen Kernes
bilden, während der magnetische Pfad, der den restlichen Teil des von der Primärwicklung erzeugten
Magnetflusses durch die Sekundärwicklung leitet, einen getrennten aus Blechen geschichteten
langgestreckten Kernteil in einem Abstand von den Enden des E-förmigen Kernes aufweist.
4. Korrigierender Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abmessungen des Transformators und die Größe des Kondensators so gewählt sind,
daß oberwellenhaltige Spannungen in der Sekundärwicklung auftreten, die im wesentlichen
entsprechende oberwellenhaltige Spannungen auslöschen, weiche über dem Kondensator auftreten.
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