DE124168C - - Google Patents

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DE124168C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub
    • B62L5/14Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub the brakes being of disc type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
, Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fahrradbremse, welche durch Rückwärtstreten der Fufstritte in Thätigkeit versetzt wird.
Die Bremse gehört zu der Gattung von Bremsen, bei welcher zwei entgegengesetzt gerichtete Gesperre angeordnet sind, deren Gesperrkugeln beim Vorwärtstreten . antreibend wirken und beim Rückwärtstreten eine Bremse anziehen. Hierbei wird die Bremswirkung durch eine an sich· bekannte elastische Zwi-' schenscheibe erzielt.
Die Bremse gemäfs-der vorliegenden Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dais zur" Verhinderung eines schädlichen Seitendruckes auf die Achse selbst und das auf der anderen Seite des Fahrrades liegende Kugellager der Bolzengewindetheil aus einem die Achse frei hindurchlassenden, am Gestell gegen Drehung festgelegten Ringe besteht. Ebenso unabhängig von der Achse ist auch der durch die Innenfläche des Rückwärtssperrringes gebildete Muttergewindetheil der Rückwärtstretbremse. Der Bremsdruck hebt sich also hier zwischen den durch die Sperrvorrichtung zusammenhängenden Theilen des Nabenbaues auf und läfst daher die Achsbeanspruchung unberührt.
Beiliegende Zeichnung stellt den Erfindungs-' gegenstand in beispielsweiser Ausführungsform an dem Hinterrade eines Fahrrades angebracht dar, und zwar zeigt
'•Fig. ι einen Querschnitt der Einrichtung und ■
Fig. 2 eine theilweise Seitenansicht des Kugelgesperres. · ■ .
Bei der Bremse sind zwei Theile zu unterscheiden, die einander bedingen : 1. Die Kuppln ngs - und Entkupplungsvorrichtung des Kettenrades mit der Nabe, 2. die eigentliche Bremse..
Auf der Nabe des Hinterrades sitzt die Scheibe 1, in deren Umfang eine bestimmte Anzahl Rillen 2 eingefräst sind. Die Rillen besitzen die aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtliche Gestalt und haben einen etwas gröfseren Durchmesser als die Kugeln 3, welche darin gelagert sind und auf welchen. der in der Nabe 5 des Kettenrades 6 angeordnete Konus 4 läuft.. Infolgedessen wird also die innere Nabe 'in dem einen Drehsinne mit der.Nabe 5 gekuppelt) welcher Drehsinn dem Vorwärtsgange des Fahrrades entspricht.
Die Scheibe 1 wird auf der Nabe durch die Gegenmutter 7 gesichert, durch deren Bohrung 8 die Achse geht, und die einen Ansatz 9 trägt, von dem weiter unten die Rede sein. wird.
Neben dem soeben beschriebenen Gesperre ist ein gleiches Gesperre angeordnet, auf welches das Kettenrad ebenfalls einwirkt, welches jedoch die entgegengesetzte Drehung wie ersteres hervorbringt, so dafs also je nach dem Drehsinne der Nabe 5 das eine oder das andere Gesperre in Thätigkeit tritt, nie aber beide zusammen. Der Ring 10 des zweiten Gesperres läuft auf dem Umfange der Gegenmutter 7 und trägt innen auf einem Theile seiner Breite ein Flachgewinde 11, in welches die die Achse frei hindurchlassende Ringscheibe 12, deren Rand entsprechendes Gewinde trägt, eingeschraubt ist. In einer Aus-
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-Bezirks v
sparung 14 der Scheibe 12 findet eine gewölbte Scheibe 13 Platz, welche durch mehrere in den Rand von 12 eingeschraubte Schräubchen 15 am Herausfallen gehindert wird. Die Scheibe 12 ist durch· einen oder mehrere am Falirradgestelle angeordnete Stifte 16 am Drehen gehindert. Wird nun der Ring 10 von der Nabe 5 des Kettenrades mittels der Sperrvorrichtung in einem Sinne gedreht, so wird man, wenn das Gewinde 11 entsprechend rechts- oder linksgängig gewählt wurde, es erreichen können, dais sich die Scheibe 12 und mit ihr die Scheibe 13 seitlich verschiebt und so gegen den, Ansatz 9 der Gegenmutter 7 gedrückt wird. ■ ·
Befindet sich das Fahrrad in Bewegung, so sind die Nabe des Rades und die Nabe des Kettenrades gekuppelt. Will man bremsen, so hebt man durch Anhalten der Tretkurbeln die Verbindung zwischen der Radnabe und der Nabe des Kettenrades auf, wodurch gleichzeitig das Gesperre der Bremse in Thätigkeit tritt. Tritt man nun die Kurbeln nach rückwärts, so wird die Bremsscheibe 13 gegen die Aufsehfläche der Gegenmutter gedrückt und da sich diese Gegenmutter mit dem' Rade dreht, wird eine bremsende Wirkung durch mehr oder minder starkes Andrücken der Scheibe 13 gegen den Ansatz 9 erzielt werden können.
Die Durchbiegung der Scheibe 13 hat den Zweck, die Bremswirkung am Anfange schwach auftreten zu lassen und gleichzeitig den Druck elastisch zu machen..
Beim Loslassen der Bremse braucht man nur die Tretkurbeln in der gewöhnlichen Weise zu treten, die Entkupplung der Bremsscheibe 10, sowie die Kupplung der Naben 5 und 1 findet selbstthätig statt. Eine gröfsere Sicherheit wird durch geeignetes Anbringen von Federn erreicht, welche sich einer Drehung· des Ringes 10 entgegensetzen und denselben nach erfolgter Drehung sofort wieder in die Nichtgebrauchsstellung zurückdrehen, wenn man die Drehung der Tretkurbeln in der Richtung der Vorwärtsbewegung wieder aufnimmt.
Anstatt die Bremsvorrichtung (Gesperre und Bremsscheiben) im Inneren der Nabe 5 anzubringen,. kann man dieselbe unter Beibehaltung desselben Grundgedankens auch aufserhalb auf dem Umfange der Nabe 5 anordnen, wodurch man den Vortheil gröiserer Berührungsflächen erhält. Auch können die im vorliegenden Falle angewandten bekannten Kugeigesperre durch eine andere geeignete bekannte Sperrvorrichtung ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Fahrradbremse mit zwei an. der einen Seite der Nabe angeordneten durch das Kettenrad in einem oder dem anderen Sinne in Wirksamkeit gesetzten Sperrringen, bei welcher beim Rückwärtstreten durch Bolzen- und Muttergewinde eine gewölbte Reibungsbremsscheibe seitlich gegen eine Reibungsbremsfläche der Radnabe gepreist wird, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zwecke der Entlastung der Radachse von dem Bremsdrucke der Bolzengewindetheil, der mit dem an der Innenfläche des einen Sperrringes ausgebildeten Muttergewindetheile. · in Eingriff steht, aus einem durch Stifte oder Anschläge des Fahrradgestelles gegen Drehung- festgelegten, die Achse frei durchlassenden Ringe (12) besteht, der die gewölbte ringförmige Bremsscheibe (13) gegen Herausfallen gesichert in einer ringförmigen Aussparung trägt.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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