DE112504C - - Google Patents

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DE112504C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/18Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being additionally controlled by alternative means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Bremsen bei Fahrrädern mit Kettenantrieb, bei denen das eine Kettenrad mit einem Gesperre verbunden ist, durch welches das Kettenrad während des Fahr ens von der Nabe gelöst werden kann, so dafs die Füfse mit den Tretkurbeln stillgehalten werden können, während das Fahrrad die Vorwärtsbewegung beibehält, und welche Fahrräder dadurch gebremst werden, dafs beim Rückwärtstreten der Kette ein Haken zwischen die Glieder der Kette einfällt und dieser Haken mit einer die Nabe mittels eines ovalen Ausschnittes umfassenden Bremsscheibe verbunden ist. Eine derartige Bremse ist z. B. durch das Patent 107456 geschützt.
Die Erfindung besteht nun darin, dafs um die Nabe des Hinterrades, oder eine an derselben befestigte Hülse herum ein federnder, aufgeschnittener Ring angebracht ist, welcher durch an der Bremsscheibe angebrachte convergirende Führungen zusammengeprefst wird, zu dem Zwecke, eine kräftigere Bremsung zu bewirken.
Auf beiliegender. Zeichnung wird die Einrichtung veranschaulicht, und zwar in Fig. 1 von der Seite gesehen zusammen mit der Radnabe und daneben befindlichen Theilen und mit der Achse im Schnitt nach der Linie a-b in Fig. 2 und den Flantsch an der erwähnten Hülse theilweise weggeschnitten. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie f- g in Fig. 1 von oben gesehen. Fig. 3 "zeigt das Bremsblech sowie den vorerwähnten Ring, getrennt von der Nabe und von der Seite. gesehen.
Auf der Nabe 1 ist die Hülse 6 festgeschraubt, festgeprefst oder mit derselben aus einem Stücke hergestellt. . Die Hülse 6 wird von der mit ovaler Oeffnung 1 5 versehenen Bremsscheibe 8 umfafst. An dieser Scheibe ist die kleinere Scheibe 9 mittels des Zwischenstückes 24 parallel mit ersterer befestigt. An dem Zapfen 11, der zwischen den Scheiben 8 und 9 eingelassen ist, ist eine Rolle 13 angebracht. Auf einem anderen oberhalb befindlichen derartigen Zapfen 10 sitzt eine Rolle 12, die mit einem aus einem Stücke mit derselben bestehenden Haken 14.versehen ist. 21 ist die Treibkette und 22 zeigt die Lage, welche der Haken 14 einnimmt, wenn derselbe zwischen die Rollen der Kette herabgefallen ist. Das Bremsen geht, wie bekannt, in der Weise vor sich, dafs bei kräftigem Treten rückwärts der Haken 14 infolge der Reibung der Rolle 12 gegen die Kette herumgeworfen wird, so dafs die Spitze nach hinten gerichtet wird und zwischen zwei der Kettenglieder einfällt, wobei derselbe mit der Spitze gegen die zweite, unterhalb befestigte Rolle 13 einen Druck ausüben wird. Bei fortgesetztem Rückwärtstreten wird die Bremsscheibe 8 infolge des Druckes der Kette gegen den Haken nach vorwärts geprefst, wobei Reibung zwischen diesem und der an der Nabe 1 festgeschraubten Hülse 6 entsteht infolge der mehr und mehr abnehmenden Breite der in der Bremsscheibe vorgesehenen ovalen Oeffnung. Diese Reibung wird vergröfsert oder verringert durch stärkeren oder schwächeren Druck auf die Tretkurbeln. Zwecks Erlangung einer grofsen Schleifsfläche ist die
Nabe 6 von einem federnden, aufgeschnittenen Ringe 23 umgeben, welcher zwischen auf der Bremsscheibe 8 angebrachten Kanten 25 befestigt ist und von diesen geführt wird. Diese Kanten greifen in Rillen am Ringe ein und convergiren nach hinten gegen einander, so dafs, wenn die Scheibe vorgezogen wird, der Ring zusammengedrückt wird, wodurch zwischen diesem und der Hülse 6 starke Reibung entsteht.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein beim Rückwä'rtstreten mittels eines in die Treibkette einfallenden Hakens in Thätigkeit gesetzte Fahrradbremse, bei welcher ein Bremsring mit ovaler Oeffnung auf eine Bremsscheibe wirkt, dadurch gekennzeichnet, dafs um die Bremsscheibe (6) herum ein federnder aufgeschnittener Ring (23) angebracht ist, welcher von an dem Bremsringe (8) angebrachten Kanten (25) umschlossen ist, die in entsprechende Rillen im Ringe; (23) eingreifen und in einer der Richtung, in welcher die Bremsscheibe gezogen wird, entgegengesetzten Richtung convergiren, so dafs der aufgeschnittene Ring (23) beim Bremsen zusammengeklemmt wird und dadurch ein kräftigeres Bremsen bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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