DE12414C - Rotirende Lichtdruck-Schnellpresse - Google Patents

Rotirende Lichtdruck-Schnellpresse

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DE12414C
DE12414C DENDAT12414D DE12414DA DE12414C DE 12414 C DE12414 C DE 12414C DE NDAT12414 D DENDAT12414 D DE NDAT12414D DE 12414D A DE12414D A DE 12414DA DE 12414 C DE12414 C DE 12414C
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DENDAT12414D
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SCHMIERS, WERNER & STEIN in Leipzig
Publication of DE12414C publication Critical patent/DE12414C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

1880.
.^. I'Ll3.33c
SCHMIERS, WERNER & STEIN in LEIPZIG, Rotirende Lichtdruck-Schnellpresse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1880 ab.
Auf der geraden Fläche 1-2 der kreisrunden Trommel A, Fig. 4, wird die chemisch präparirte Glasplatte auf bekannte Weise befestigt und von durch Spindeln bewegten Keilen in die richtige Höhe gebracht; der zu bedruckende Papierbogen kommt auf den Druckcylinder B und wird von Greifern festgehalten.
Die Trommel A dreht sich stetig, wogegen der Cylinder B nur während des Zahneingriffes 221 bis 111 dieser Bewegung folgt, dann aber, beim Austritt der Zähne 1 1 1, durch die Excenter F, die Zugstange G und den in das Getriebe D greifenden Sector E eine rückwärts schwingende Bewegung erhält, wobei die Auskehlung H in der Trommel passirt wird und der Druckcylinder B zum Stillstand kommt, um neues Druckpapier zu erhalten; A verreibt durch seine weitere Drehung die Druckfarben auf seiner Kreistischfläche z; die Farbewalzen χ gehen behufs Einwalzung über die Glasplatte hinweg und die Excenter F bewegen den Cylinder B rückwärts, um die Zähne 2 2 l zum Eingriff zu bringen, damit ein neuer Druck beginnen kann.
Zwei- und dreimaliges Einwalzen der Glasplatte, bei einmaligem Druck, wird durch linke oder rechte Einrückung der Nufs O, Fig. 2, erzielt. Die Räderpaare L L 2 (1 zu 2) oder L1 L3 (1 zu 3) wirken dann auf das Excenter K, Fig. 4, und den Hebel /, welcher die Zugstange G aufser Verbindung mit E, D und B setzt. An Stelle des Schlitzes JV tritt Schlitz JV1, wodurch die vorwärts schwingende Bewegung vom Cylinder B, also der Zahneingriff 2 21 nun erst bei der nächsten oder der dritten Umdrehung der Trommel A erfolgen kann.
Die Greifer werden vor der Bewegung des Cylinders B geschlossen, die Rolle C kommt in die Vertiefung ihrer Laufschiene v, Fig. 5, wodurch die Feder t das Greiferexcenter P zurückbewegen kann, die Rolle am Greiferhebel s frei wird und das Schliefsen erfolgt.
Bei zwei- oder dreimaliger Bewegung von A bezw. zwei- oder dreimaliger Einwalzung der Glasplatte verhindert der Sperrhebel Q, welcher mit Ji auf der Welle α befestigt ist, durch Anlage an den Hebel J das Eintreten der Rolle C in die vertiefte Stelle der Laufschiene v, Fig. 4 und 5. Das Schliefsen der Greifer erfolgt dann erst bei der zweiten oder dritten Umdrehung der Trommel A.
S ist der Abdeckrahmen, auf welchen zum Schutz des weifsen Bildrandes gegen Verunreinigung Zinkstreifen aufgeschraubt werden. Dieser Rahmen wird durch die excentrische Laufbahn T, Fig. 5, selbstthätig auf- und zugemacht.
Um scharfe, satte Lichtdruckbilder zu erzeugen, wenden die Erfinder den Doppeldruck an. Die Glasplatte wird mit wenig Farbe eingewalzt, das Lichtdruckbild bleibt nach erfolgtem ersten Druck auf dem Druckcylinder B, um nochmals bedruckt zu werden, und zwar folgen nach Einklinken des Sperrkegels U die Räder F1 und V2 dem vorwärts gehenden Cylinder B bezw. der Cylinderwelle w. Mit dem oberen Rad F2 dreht sich die Schnecke W, welche durch den Hebel Aa die obersten Theile b und c der excentrischen Laufbahn T und des Greiferexcenters P seitlich verschiebt, wodurch ihre öffnende Wirkung auf den Abdeckrahmen und die Greifer nach erfolgtem ersten Druck aufgehoben wird.
■ Die Räder V2 und V1 verhalten sich wie 2 zu 3; die am Rad V1 angebrachten drei Sperrzähne bewirken eine Dritteldrehung von V\ eine halbe Drehung von V2 und der Schnecke W. Die Sperrklinke y am Rad V"1 verhindert dessen freiwilligen Rückgang beim Zurückschwingen des Cylinders.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht der Maschine. Die Federn M sind mit den Cylinderlagern verbunden und bewirken die nöthige Elasticität beim Drucken. Eine Drehung des Stellrades d stellt das Excenter K nach unten und bewirkt den Stillstand des Cylinders B bei ununterbrochenem Gang der Trommel A, also Einlaufen der Farbewalzen.
Ee sind die beiden Farbekästen für schwarze und Tonfarbe; die Heberwalzen g übertragen die Farbe auf die Farbewalzensätze h und diese auf die Tischfiächen z, von welchen die Auftragwalzen m ihre Farbe entnehmen, um
nach nochmaliger Verreibung die Glasplatte einzuwalzen. ...
Für ganz feine Lichtdruckbilder kann sechsmaliges Einwalzen der Glasplatte zur Herstellung eines Bildes bewerkstelligt werden.
Fig. 2 ist ein Querschnitt der Maschine; n, q und p ist der Mechanismus für den Hin- und Hergang der Walzen.
Fig. 3 zeigt eine obere Ansicht der Maschine; das Triebrad f auf der Schwungradwelle setzt das fest auf der Trommelwelle sitzende Rad f1 nebst Trommel bezw. die Maschine in Bewegung; k sind Kettenräder zum Betrieb der beiden Farbekästen Ee.
Das Gegengewicht r des Cylinders B ist in Fig. 4 ersichtlich.
Nach Ausschaltung derjenigen Einrichtungen, welche die eigenthümliche Behandlungsweise der Lichtdruckplatte erfordert, eignet sich diese Maschine auch für einfarbigen Stein-, Zinkoder Typendruck.
In sämmtlichen Zeichnungen bedeuten gleiche Buchstaben gleiche Theile.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine rotirende Druckmaschine, bei welcher eine kreisrunde Trommel A eine gerade Druckfläche hat und mit einem vor- und rückwärts schwingenden Druckcylinder in Verbindung gebracht ist.
  2. 2. Die Einrichtung an solchen Maschinen für mehrmalige Einwalzung und Doppeldruck, bestehend aus den Theilen EJKZZ1Z2 Z3 JV JV1 Q Rat Tb c PV1 F2 y UAa C ν W.
  3. 3. Die Bewegung des Hebels R mit Rolle C, durch die Laufschiene υ in Verbindung mit Feder t, zur Rückwärtsbewegung des Greiferexcenters P und die Aufserbetriebsetzung des Hebels durch den Sperrhebel Q.
  4. 4. Der selbsttätige Auf- und Zugang des Rahmens durch die Theile T und ,S.
  5. 5. Die Einrichtung, um bei Doppeldruck gleichzeitig Greiferexcenter P und die excentrische Laufbahn T wirkungslos zu machen,. damit Greifer und Abdeckrahmen geschlossen bleiben, bestehend aus dem Sperrkegel U, den drei Sperrzähnen amRad F1, der Schnecke W, des Hebels Aa zur seitlichen Verschiebung der Theile b und c, in Verbindung mit der Sicherheitsvorrichtung gegen freiwilligen Rückgang, bestehend aus zwei Sperrzähnen am Rad F2 und Sperrkegel y.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT12414D Rotirende Lichtdruck-Schnellpresse Active DE12414C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108113B (de) * 1958-03-26 1961-05-31 Siemens Ag Einrichtung zur Messung und betriebs-maessigen UEberwachung von Temperaturen am rotierenden Laeufer von elektrischen Maschinen oder anderen umlaufenden Koerpern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108113B (de) * 1958-03-26 1961-05-31 Siemens Ag Einrichtung zur Messung und betriebs-maessigen UEberwachung von Temperaturen am rotierenden Laeufer von elektrischen Maschinen oder anderen umlaufenden Koerpern

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