DE124147C - - Google Patents

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DE124147C
DE124147C DENDAT124147D DE124147DA DE124147C DE 124147 C DE124147 C DE 124147C DE NDAT124147 D DENDAT124147 D DE NDAT124147D DE 124147D A DE124147D A DE 124147DA DE 124147 C DE124147 C DE 124147C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/66Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 124147 -KLASSE 55 d.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16. März 1901 ab.
In den meisten Papierfabriken wird der in die Abwässer von der Papiermaschine übergehende Stoff durch sogen'. Stofffänger aufgefangen, worauf noch eine Nachreinigung des aus den Stofffängern ablaufenden Wassers durch einen zweiten Stofffänger erfolgt, ehe man die Wässer endgültig ablaufen läfst.
Eine derartige zweimalige Reinigung genügt nicht immer, um allen brauchbaren Stoff den Abwässern zu entziehen. Durch die vorliegende Einrichtung soll dieser Uebelstand dadurch behoben werden, dafs zwischen beide eingangs genannte Stofffangeinrichtungen eine dritte in bestimmter Höhenlage1 eingeschaltet wird.
Dem neuen Stofffangkasten b, dessen Boden in Höhe der Oberkante der Rührkiste bezw. Stoff bütte g steht, fliefst das vorsortirte Wasser durch das Zuflufsrohr α zu. In den Kasten b von cy Ii η drischer, konischer oder sonstwie, zweckentsprechender Form ist, 'vom Einlauf durch eine Einhängewand getrennt, der Länge nach eine Trommel c eingebaut, welche mit ganz feinem Siebbezug bespannt ist und in welche das Wasser eintritt, während der Fangstoff sich aufsen am Sieb ansetzt. Das geklärte Wasser verläfst die Trommel durch den Hals d, um der dritten Reinigung zuzufiiefsen, während der Fangstoff, welcher sich aufsen am Sieb angesetzt hat, durch die Drehung der Trommel mit hochgenommen und auf eine über der Siebtrommel liegende Gautschwalze oder Filzwalze e übertragen wird. Vor der Gautschwalze ist der Länge nach ein Schaber/ angeordnet,, welcher den Fangstoff von der Gautschwalze abstreicht, worauf der Stoff den schrägen Abstreicher hinab selbstthätig in die Stoffb Litte g fällt. .
Der Verlauf der Wasserklärung ist der folgende:. '.■·■■ . ;'
In concentrirtestem Zustande 20 bis 25 pCt. Fangstoff enthaltend, verliert das Wasser im ersten Stofffang erfahrungsgemäfs ro bis 15 pCt. Stoff und Thon. Das Wasser fliefst nun in den neu. angeordneten Stofffänger b und wird je nach Art der Siebbespannung hier noch bis zu 10 pCt. Stoff- liefern, indem zugleich die beste Faser wegen des Mangels gröfserer Thonmengen gewönnen wird. Die Feinheit des Siebüberzuges wirkt vortheilhaft fangend, auf die schwimmende zarte Faser ein. Diese kommt dann unmittelbar zur besten und nutzbringendsten Verwerthung direct in die Stoffkiste g. Es bleibt dann dem dritten Stofffänger nur noch übrig, den geringen' Rest an Fangstoff festzuhalten. . Diese dreifache Ausnutzung des. Stoffwassers mit der gesonderten Gewinnung der besten Faser unmittelbar in die Sfoffkiste hinein bildet den Gegenstand der Erfindung. Die vorliegende Einrichtung zeichnet sich, noch dadurch aus,, dafs sie keine Pumpe braucht und vollständig selbstthätig wirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ...
    Stofffanganlage für Papierfabriken, dadurch gekennzeichnet, dafs das aus den hochstehen-
    den, durch Stoffpumpen mit Papiermaschinenwasser beschickten Stofffängern bisheriger Art ablaufende Stoffwasser. einem zweiten Stofflang zufliefst, der in solcher Höhe über den Rührbütteri (g) steht, dafs der auf der Trommel (c) dieses Stofffanges sich absetzende und von einer Walze (e) abgenommene Fangstoff selbstthätig über den Abstreicher ff) in die Rührbütte fällt, während das dem Hals (d) der Fangtrommel (c) entströmende Wasser vortheilhaft noch einem dritten Stofffang irgend welcher Bauart zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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