DE12412C - Reitbügel mit Aufsteigebügel - Google Patents

Reitbügel mit Aufsteigebügel

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DE12412C
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H. WEINDORF in M.-Gladbach, Steinstr. 1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C3/00Stirrups
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B68CSADDLES; STIRRUPS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1880.
Klasse 63.
HEINRICH WEINDORF in M.-GLADBACH. Reitbügel mit Aufsteigebügel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1880 ab.
Der Hauptbügel a, der an seinem oberen Ende eine Oese b für einen am Sattel befestigten Riemen hat, besitzt am entgegengesetzten unteren Ende zwei Lager k, die zur Aufnahme des runden Zapfens c dienen, welcher der Träger des Reitbügels d1 und Aufsteigebügels dt ist. Reitbügel und Aufsteigebügel sind zusammen verbunden und werden, je nachdem sie benutzt werden sollen, in die entsprechende Lage versetzt.
Fig. ι stellt den Reitbügel mit aufgezogenem · Aufsteigebügel dar, welcher auf seiner Trittfläche kleine runde Stifte hat, die dem Fufse einen festen Halt gewähren. Die dahinter befindlichen kleinen Löcher dienen zur Befestigung von Filz oder dergl. Die gröfseren, vor den Stiften angebrachten Löcher lassen etwaigen Schmutz der Fufsbekleidung durch. Mit der Trittfläche fest verbunden sind zwei Lagerbüchsen /, die sich um den runden Zapfen drehen. Ebenfalls damit verbunden zieht sich eine geschweifte Verstärkung, vom runden Zapfen ausgehend, um den Schuh, welche an dessen oberster Kante in den Bügel d2 ausgeht, der, vermittelst der Schliefsvorrichtung heruntergelassen, zum Aufsteigebügel dient, wie Fig. 2 zeigt. Die Schliefsvorrichtung ist auf der unteren Seite des Aufsteigebügels befestigt und besteht aus einem Hundekopf/, welcher sich auf einer Büchse g, in der eine Spiralfeder h liegt, auf- und abbewegen kann, da zwei Schlitze, die sich seitlich im Kopfe bewegen, über zwei Stellschrauben gehen, die ihr Gewinde in der Büchse^ haben und die Führung besorgen.
Dem Hundekopf gegenüber befindet sich ein fester Anschlag in Gestalt eines Pferdekopfes e, der vermittelst der Schliefsvorrichtung den Aufsteigebügel, nachdem derselbe seinem Zweck gedient hat, in der zurückgeschlagenen Lage festhält und gleichzeitig dem Reitbügel die richtige Lage giebt. Vor dem Pferdekopf befindet sich ein Ring i, der zur Aufnahme des am Sattel befestigten Riemens dient.
Will der Reiter den Aufsteigebügel benutzen, so drückt er den Hundekopf unter der Oese durch, worauf derselbe herunterfällt und sich von der Trittfläche des Reitbügels um 0,16 in entfernt, wodurch ein bequemeres Aufsteigen ermöglicht wird. Hat der Reiter das Pferd bestiegen, so zieht er den am Ringe i befestigten Riemen nach sich und schnellt auf diese Weise den Aufsteigebügel in die Form des Reitbügels, Fig. i, zurück.
PATENτ-AnSpruch:
Ein der gewöhnlichen Bügelform entsprechender Aufsteigebügel, der mit dem Reitbügel verbunden ist, welcher, heruntergelassen, sich von der Trittfläche des Reitbügels um 0,16 m entfernt und so ein bequemeres Aufsteigen ermöglicht. Nachdem er seinem Zwecke gedient hat, wird derselbe in die zurückgeschlagene Lage geschnellt, in welcher er vermittelst einer leicht zu handhabenden Schliefsvorrichtung festgehalten wird.
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