DE1237884B - Verfahren zur Herstellung feinkoerniger, mit Fetten angereicherter OElsaatenextraktionsschrote - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feinkoerniger, mit Fetten angereicherter OElsaatenextraktionsschrote

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DE1237884B
DE1237884B DEB67103A DEB0067103A DE1237884B DE 1237884 B DE1237884 B DE 1237884B DE B67103 A DEB67103 A DE B67103A DE B0067103 A DEB0067103 A DE B0067103A DE 1237884 B DE1237884 B DE 1237884B
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fat
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DEB67103A
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Dr Helmut Bock
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HELMUT BOCK DR
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HELMUT BOCK DR
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/10Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/158Fatty acids; Fats; Products containing oils or fats

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A23k
Deutsche Kl.: 53 g - 4/04
Nummer: 1 237 884
Aktenzeichen: B 67103IV a/53 j
Anmeldetag: 4. Mai 1962
Auslegetag: 30. März 1967
Die Rückstände der Verarbeitung von ölsaaten, wie Raps, Leinsaat, Sojabohnen, Kopra, Erdnuß, Sonnenblumen- und Palmenkernen usw., stellen wertvolle Rohstoffe für die Fütterung von Tieren dar. Aus den Ölsaaten wird nach zwei Verfahren Öl gewonnen, und zwar
1. durch Extraktion und
2. durch kontinuierliche oder diskontinuierliche Auspressung der Saat.
Bei der Auspressung von Ölsaaten entstehen sogenannte Ölkuchen, die einen Restölgehalt von etwa 6% enthalten. Da das Öl, das aus den Ölsaaten gewonnen wird, ein sehr hochwertiges Produkt darstellt, versucht man, diesen Restölgehalt zu mindern, indem man die Ölsaaten nicht preßt, sondern mit Lösungsmitteln extrahiert. Dabei entstehen sogenannte Extraktionsschrote, die etwa 1 °/o Restölgehalt besitzen.
Das Fett der Ölkuchen spielt aber bei der Fütterung der Tiere eine große Rolle, weil der Energiegehalt der Fette, die sich in den Ölkuchen befinden, dringend zur Erreichung eines hohen Energiegehaltes der Gesamtration für die Tiere erforderlich ist.
Zur Fütterung an Tiere benötigt man jedoch keine so teuren Fette, wie es die reinen pflanzlichen Öle und Fette darstellen. Man sucht vielmehr nach Energiequellen, die bei gleichem Effekt einen billigeren Preis haben; es sind dies z. B. Rinderfette, Schmalz oder Fette, die bei der Schlachtung von Tieren anfallen oder gewonnen werden. Außerdem verwendet man Fischöl, Fisch- oder Walfett und Walöl, die einen ebenso hohen Energiegehalt haben.
Die Verwendung von Fetten ist dann von besonderer Bedeutung, wenn die Kalorien der Fette billiger sind, als man sie aus Futtergetreide erhalten kann. Aber auch in normalen Zeiten ist der Energiegehalt einer Fütterungsration von Wichtigkeit, da die Tierzucht zum Zweck von Fleisch-, Milch- oder Eierproduktion in der heutigen Zeit immer intensiver betrieben und man zu schnellem Wachstum und zu hohen Leistungen gezwungen wird.
In den letzten Jahren beobachtete man daher in immer steigendem Maße, daß Fettzusätze bei Futtermitteln mehr und mehr Verwendung finden. Die Handhabung der Fette ist aber für den Mischfutterhersteiler oder den Bauern deshalb schwierig, weil sie etwas umständlich ist und man hierfür besondere Einrichtungen braucht.
Rinderfette schmelzen z. B. bei über 40° C. Eine Dosierung zur gleichmäßigen Verteilung auf das Futter gestaltet sich schwierig, weil das Fett bei der Berührung mit dem kalten Material fest wird und Verfahren zur Herstellung feinkörniger, mit
Fetten angereicherter Ölsaatenextraktionsschrote
Anmelder:
Dr. Helmut Bock, Krefeld, Am Sonnenhof 27
Als Erfinder benannt:
Dr. Helmut Bock, Krefeld
nicht in die einzelnen Partikeln eindringt. Das Fett findet sich ausschließlich auf der Außenseite der einzelnen kleinen Teilchen, aus denen ein Futter besteht. Das führt dazu, daß das Material bei der Lagerung verschmiert, nicht rieselt und die Verpackung durchfettet.
Bei Verwendung flüssiger öle treten die gleichen Erscheinungen auf. Das Öl dringt zwar zum Teil in die Futterpartikelchen ein, der Rest genügt aber, um die verwendeten Verpackungsmittel unbrauchbar zu machen.
Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, hat man das Fett oder Öl im Toaster oder Entbenzinierungstoaster bei gleichzeitiger Zugabe von Wasser oder Dampf zugesetzt. Man stellt sich dabei vor, daß die Schrotpartikelchen aufquellen oder porös sind, das Fett durch den Dampf in die Blättchen »hineingedrückt« wird und durch den Toastungsprozeß gebunden wird.
Da lösungsmittelfeuchte Flocken bei der Berührung mit Wasser oder Wasserdampf aber zusammenballen und Klumpen oder Knoten bilden, ist es weiterhin bekannt, das Fett nicht nur in der ersten Toasterstufe, sondern vielmehr auch in der zweiten und fünften Stufe zuzusetzen.
Das dabei gewonnene Material muß danach, ehe es zur Verwendung kommt, gemahlen werden. Die Mahlung ist nicht nur ein Vorgang, der Kosten verursacht, es tritt dabei auch unerwünschte Wärme auf, die das Fett wieder zum Schmelzen bringt, so daß später dadurch wieder Verklebungen auftreten.
In Anlagen, die zur Entbenzinierung Schnecken verwenden, kann das Verfahren nicht angewendet werden. In diesen Anlagen wird das Schrot mit Wasser versetzt und das Fett zugefügt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, welches für alle Extraktions- und Entbenzinierungsanlagen, sei es in Entbenzinierungstoastern, in
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Schnecken, im Vakuum oder in Topfextrakteuren, mit gleichem Erfolg angewendet werden kann.
Das Verfahren zur Herstellung feinkörniger, mit Fetten angereicherter Ölsaatenextraktionsschrote durch Vermischung von lösungsmittelfeuchten Ölsaatenextraktionsflocken mit Fetten, Ölen oder Fett-Öl-Gemischen gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fettlösungsmittel enthaltenden Ölsaaten-Extraktionsflocken mit Fetten, Ölen oder Fett-Öl-Gemischen, insbesondere Rindertalg, Schmalz, Schlachtfetten oder anderen tierischen oder pflanzlichen Fetten oder Ölen, ohne Anwendung oder ohne Gegenwart von Wasserdampf oder Wasserdampfkondensat innig vermischt werden, worauf das Fettlösungsmittel aus dem Gemisch durch Erhitzen bzw. Toasten entfernt und das fetthaltige, feinkörnige Material gekühlt wird. ■
Man kann die Fette, Öle oder Fett-Öl-Gemische mit den Ölsaaten-Extraktionsflocken in mit Lösungsmittel verdünnter Form vermischen.
Vorteilhafterweise werden die Fette od. dgl. den Ölsaaten-Extraktionsflocken in der Austragsvorrichtung des Extraktors beigemischt.
Dabei löst sich das Fett oder Öl im anhaftenden Lösungsmittel auf, bildet eine Lösung und diffundiert in die Blättchen. Nach erfolgter Diffusion, die durch Mischung des Fettes oder feine Verteilung des Fettes beim Aufbringen beschleunigt werden kann, wird das Gut in die zur Extraktion gehörende Anlage, die beliebiger Konstruktion sein kann, zur Entfernung des Lösungsmittels gefördert. Hier wird das Lösungsmittel verdampft, und das Fett verbleibt an Stelle des früher vorhandenen Lösungsmittels ganz gleichmäßig verteilt im Schrot.
Fügt man nämlich z. B. das Fett gleichzeitig mit Dampf den lösungsmittelfeuchten Blättchen zu, dann verdampft sofort das Lösungsmittel. An Stelle des verdampfenden Lösungsmittels kondensiert der Wasserdampf, und die Blättchen werden an Stelle des Lösungsmittels mit dem Kondensat des höher siedenden Wasserdampfes befeuchtet. Hierbei treten Klumpen oder Knoten auf, die einen anderen Fettgehalt besitzen als das feine Material. Man hat sich den Vorgang nach dem erfindungsgemäßen Verfahren so vorzustellen, daß beim Aufsprühen von Fett auf die Lösungsmittel enthaltenden Flocken sich das Fett im außen anhaftenden Lösungsmittel zunächst löst. Diese Lösung, die eine niedrigere Viskosität als das normale Fett aufweist, diffundiert in die Blättchen, während das in den Blättchen enthaltene Lösungsmittel zum zunächst außen befindlichen Fett hinwandert. Die Blättchen werden also mit einer Fettlösung ganz gleichmäßig getränkt. Hierzu ist Zeit erforderlich, die durch feines Absprühen auf eine dünne Blätterschicht oder durch Mischung verkürzt werden kann. Bei der Mischung zerbrechen außerdem die normalerweise nur 0,1 bis 0,25 mm starken, spröden Blättchen, die durch die Extraktion des früher darin enthaltenen Öles wenig beständig sind. An Stelle des darin früher enthaltenen Öles tritt nun das zugesetzte Fett.
Beim Austreiben des Lösungsmittels in Schnecken dampft das Lösungsmittel ab, und das Fett ist im ganzen Produkt gleichmäßig verteilt. Bei der Austreibung des Lösungsmittels mit Wasserdampf entweicht dieses aus einzelnen Partikeln. Das Kondensat sitzt außerhalb der anhaftenden Fettlösungsschicht. Entweichen nun Lösungsmittelpartikelchen, so treten an deren Stelle Fettpartikelchen. Eine Verklumpung tritt dabei nicht auf. Das Schrot wird durch die Lösungsmittelentfernung, wie z. B. Entbenzinierung, nicht feuchter und braucht nicht getrocknet zu werden. Stellt man z. B. Nahrungsmittelprodukte aus entschälten Sojaflocken her, dann kann für bestimmte Zwecke eine Mahlung entfallen, weil die Partikelchen im Gegensatz zu allen anderen Verfahren durch Zerdrücken oder auf dem Transport
ίο leicht zerfallen.
Der überraschende Erfolg des neuen Verfahrens Hegt darin, daß das Fett in den Blättchen in ideal verteilter Form vorliegt. Setzt man dagegen Wasser oder Wasserdampf zu, dann werden die Blättchen feucht, und das Fett kann nicht gut in die Blättchen eindringen.
Dieser Nachteil wird bei dem vorliegenden Verfahren vermieden. Es entsteht ein sehr gleichmäßiges, feines Produkt, in welchem das Fett in idealer Weise gleichmäßig verteilt ist.
Sind die mit dem Fett zu versetzenden extrahierten Flocken sehr trocken, dann kann man das Fett oder Öl mit Lösungsmittel verdünnen. Dies hat in vielen Fällen den Vorteil, daß diese Fettlösung, die
z. B. 30% oder auch 80% Fett enthalten kann, nicht fest wird und somit besser zu handhaben ist als ein oberhalb von Zimmertemperatur schmelzendes Fett.
Als Ölsaatenschrote, die gemäß der Erfindung zur
Verarbeitung gelangen können, sind beispielsweise zu nennen:
Kokosschrot, Palmkernschrot, Rapsschrot, Sojaschrot, Erdnußschrot, Sonnenblumenschrot, Sesamschrot, Baumwollsaatschrot, Leinschrot und Maiskeimschrot.
Als Fette, die Verwendung finden können, sind beispielsweise zu nennen:
Rindertalg, Schmalz, Schlachtfette, tierische oder pflanzliche Öle oder Fette, die durch Mischung oder Härtung entstanden sind, wie z. B. Fischfett, WaI-fett oder Sojafett oder ein Gemisch eines flüssigen Öles mit einem hochschmelzenden Fett.
Die Zuführung der Fette und Öle oder ihrer Gemische kann direkt im Extrakteuraustrag oder, je nach Konstruktion der Anlage, sofort nach der letzten Auswasch- oder Abtropfstufe erfolgen; bei Topfextrakteuren nach Abzug der Miscella. Wird ein Mischer verwendet, kann man das Fett in einem starken Strahl zusetzen. Hat man einen kontinuierlichen Austrag oder fallen die Blättchen mit großer Oberfläche an, dann kann man das Fett oder Öl aufsprühen oder in anderer feiner Verteilung aufbringen. Oft genügt es schon, die Transportwege aus dem Extrakteur zur Entbenzinierungsanlage als Mischer auszubilden und die Verweilzeit in den Transportelementen, während der das Gemisch der Blättchen und der entstehenden Fettlösung nebeneinander vorliegt, als Diffusionszeit auszunutzen.
Beispiel 1
In einer kontinuierlich arbeitenden Extraktionsanlage liegender Bauart vom Typ Lurgi wurden bei einer stündlichen Extraktionsleistung von 16,7 t mit einer Brause in den Extraktionsaustrag pro Stunde 4,55 t Rindertalg mit einem Schmelzpunkt von 42° C aufgeregnet. Durch eine im Extraktionsaustrag liegende Paddelschnecke wurde das Material vermischt und dabei über einen Redler in einen Entbenzinierungstoaster gefördert. Die extrahierten Blättchen
■enthielten 20,3 m3 Extraktionsbenzin. Nach der Zugabe des Fettes wurde während der Vermischung eine Fettkonzentration von etwa 23 % Fett erzielt.
Nach dem Toaster wurde das Material mit einer pneumatischen Förderanlage in einen Drehtrommelkühler gefördert und dort gekühlt. Das Material ist von feiner, gleichmäßiger Struktur; es enthält keine sogenannten »Knoten« und zerfällt zu Grießstruktur beim leichten Zerdrücken oder beim Transport zur Abfüllstation.
Die Siebanalyse ergibt ohne Mahlung ein Produkt, das zu 96,7% durch ein Sieb von 1,5 mm Maschweite geht. Nur 3,3% des Materials sind etwas gröber. Die Siebanalyse eines anders hergestellten Schrotes dagegen zeigt, daß nur 53,2% durch ein Sieb von 1,5 mm Maschweite gehen. Vom Rückstand sind 24,6 % größer als 5 mm.
Beispiel 2
In einem stehenden Extrakteur einer Extraktionsbatterie mit einem Inhalt von 1200 kg Sojablättchen wurden diese durch mehrmaliges Aufpumpen und Abziehen mit Extraktionsbenzin in bekannter Weise auf einem Restölgehalt von 0,7% extrahiert. Nach dem Abdrücken des Benzins nach dem letzten Extraktionsvorgang wurden durch einen Trichter im Laufe von 14 Minuten 300 kg eines gehärteten Fischöles mit einem Schmelzpunkt von 42° C eingelassen, wobei das Rührwerk eingeschaltet wird. Nach einer Rührzeit von 10 Minuten wird Dampf eingelassen und das vorhandene Lösungsmittel durch Einblasen von Direktdampf in üblicher Weise entfernt.
Das Material wird dann aus dem Extrakteur entleert, durch eine Schnecke zum Kühler transportiert, gekühlt, gemahlen und abgesackt. Es handelt sich um ein körniges, leicht rieselndes und gut verpackfähiges Material mit einem Gesamtfettgehalt von 20,4%.
Beispiel 3
In einem Extrakteur vom Typ »Hansamühle«, welche in Form eines Paternosters konstruiert ist, wurden vorgepreßte Rapsblättchen mit Hexan extrahiert.
Die Extraktionsanlage hat einen Durchsatz von 6 t pro Stunde, d. h. 100 kg pro Minute. Aus dieser Anlage wird das extrahierte, lösungsmittelnasse Gut mittels einer Schnecke und einem Elevator über die Entbenzinierungsanlage vom Typ Blow-knox befördert. '
Hier durchläuft es eine geschlossene Wanne mit einem Inhalt von 1000 1, die mit Paddelschnecken ausgerüstet ist. In diese Paddelschnecke läßt man kontinuierlich 30 kg geschmolzenen Hammeltalg pro Minute einfließen. Der Talg wird mit den lösungsmittelfeuchten Blättchen vermischt, wobei sich das Fett in dem anhaftenden Lösungsmittel löst und in die Blättchen eindringt.
Dann kommt das Material in die Blow-knox-Anlage und wird dort entbenziniert. Nach der Kühlung resultiert ein gut rieselfähiger Rapsschrot mit einem Fettgehalt von 23,6%.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung feinkörniger, mit Fetten angereicherter Ölsaatenextraktionsschrote durch Vermischung von lösungsmittelfeuchten Ölsaatenextraktionsflocken mit Fetten, ölen oder Fett-Öl-Gemischen,dadurch gekennzeichnet, daß die Fettlösungsmittel enthaltenden Ölsaaten-Extraktionsflocken mit Fetten, Ölen oder Fett-Öl-Gemischen, insbesondere Rindertalg, Schmalz, Schlachtfetten oder anderen tierischen oder pflanzlichen Fetten oder Ölen, ohne Anwendung oder ohne Gegenwart von Wasserdampf oder Wasserdampfkondensat innig vermischt werden, worauf das Fettlösungsmittel aus dem Gemisch durch Erhitzen bzw. Toasten entfernt und das fetthaltige, feinkörnige Material gekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fette, öle oder Fett-Öl-Gemische mit den Ölsaaten-Extraktionsflocken in mit Lösungsmitteln verdünnter Form vermischt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fette od. dgl. den Ölsaaten-Extraktionsflocken in der Austragsvorrichtung des Extraktors beigemischt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2928 738.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2928738A (en) * 1956-07-27 1960-03-15 Central Soya Co High fat content oilseed meal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2928738A (en) * 1956-07-27 1960-03-15 Central Soya Co High fat content oilseed meal

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