DE123768C - - Google Patents

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DE123768C
DE123768C DENDAT123768D DE123768DA DE123768C DE 123768 C DE123768 C DE 123768C DE NDAT123768 D DENDAT123768 D DE NDAT123768D DE 123768D A DE123768D A DE 123768DA DE 123768 C DE123768 C DE 123768C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Setzmaschinen des Monoline-Systems (D.R.P.86192), bei welchen durch Anschlagen von Tasten Matrizen einem Behälter entnommen und unter Zwischenfügung von Spatienstäben zu einer Zeile geordnet werden. Von dieser Zeile macht die Maschine einen Abgufs und zerlegt die Zeile dann wieder in ihre Bestandtheile, welche durch einen Ablegemechanismus getrennt und in den Behälter zurückgeführt werden.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung, um die Spatien aus dem Behälter zu entnehmen und sie der Setzstelle zuzuführen. Die Vorrichtung bezweckt, die Zeit zur Entnahme einer Spatie auf das Mindestmafs zu verringern, indem die Bewegung der Spatie in zwei Phasen getheilt wird. Während der ersten Phase entnimmt die Maschine dem Behälter eine Spatie und bringt diese in eine Zwischenstellung; während der zweiten Phase stöfst die Maschine diese Spatie aus der Zwischenstellung heraus, so dafs sie zu der Setzstelle fällt, und entnimmt gleichzeitig eine zweite Spatie dem Behälter und führt diese in diese Stellung, welche die erste Spatie soeben verlassen hat. Dadurch wird auch die Möglichkeit des Festklemmens einzelner Spatien vermindert, woraus . die Möglichkeit folgt, die Geschwindigkeit der . Maschine zu erhöhen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Spatienentnahmevorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Innenansicht der Spatienkammer,
Fig. 2 einen Verticalschnitt senkrecht zur Ebene der Fig. 1.
Fig. 3 und 4 sind theilweise Verficalschnitte parallel zur Ebene von Fig. 1, und zwar bei zwei verschiedenen Stellungen des Mechanismus.
Fig. 3 a, 3 b, 4 a und 4b erläutern die verschiedenen Phasen der Entnahme einer Spatie, während
Fig. 5 bis 7 Einzelheiten und Fig. 8 den Gesammtmechanismus in perspectivischer Darstellung zeigen.
In der Kammer 9 sind in bekannter Weise die Spatienstäbe mit ihrem hakenförmigen Ende auf einer schrägen Schiene 10 derart aufgehängt, dafs sie. durch ihr Eigengewicht nach unten zu rutschen streben. Vor dem Schienenende befindet sich ein senkrecht geführter Entnahmeschieber 51, der einen Vorsprung 51^ besitzt; die Oberkante dieses Vorsprungs 51^ ist nasenförmig ausgebildet (Fig. 5), entsprechend der Gestalt des Hakens der Spatie. Der Vorsprung ist etwas dicker als die Spatienstäbe. Hinter dem Vorsprung befindet sich eine feststehende, an der Seitenwand des Behälters 9 befestigte Wand 52 (Fig. 7), deren obere Kante ebenso gestaltet ist wie der Vorsprung 5ΐα. Die hintere Seite der Wand 52 besitzt noch eine Feder 53, deren Ende sich gegen die Wand des Abgaberaumes oder Fallkanales anlegen kann. Aufser dem Vorsprung 51^ trägt der Schieber noch eine flache Zunge 51*, welche sich hinter der Wand 52 auf- und niederbewegt. Die Gestalt des Schiebers geht aus Fig. 5" hervor.
Wenn der Schieber sich nach unten bewegt, so kommt der Vorsprung tiefer zu stehen als die obere Kante der Schiene 10. In Fig. 3
und 3 a erkennt man, dafs bei dieser Stellung der vorderste Spatienstab α von der Schiene io herabrutscht und sich auf den Vorsprung 51s aufhängt. Die folgenden Spatien a' a" bleiben auf der Schiene hängen. Wenn der Entnahmeschieber 51 sich aus dieser Stellung aufwärts bewegt, so wird der Spatienstab a mit aufwärts genommen, während die folgenden Stäbe a' a" unbewegt bleiben. Dabei gelangt die Spatie a aus der in Fig. 3 a gezeichneten Stellung, welche der Stellung der Fig. 3 entspricht, in die Stellung a1 (Fig. 4a), die der Höchstlage des Schiebers 51 entspricht. Bei dieser Stellung liegt der Vorsprung 51s höher als die obere Kante der Wand 52. Ein durch eine Feder vorwärts gedrückter Stöfser 54 (Fig. 6) kann sich bei dieser Stellung des Entnahmeschiebers 5 r vorwärts bewegen; er drückt die auf den Vorsprung 51" hängende Spatie von dieser herunter, so dafs sie in den Fallkanal gelangt; sie wird in diesem zunächst von der Feder 53 aufgefangen und nimmt die Stellung α2 (Fig. 4 und 4 b) an. Bei dem Wiederabwärtsgange des Entnahmeschiebers stöfst dann die Zunge 51 b die auf der Feder hängende Spatie aus der Stellung a1 herunter, so dafs sie im Abgabekanal herabfallen kann (λ8, Fig; 3 b). Da bei dieser Stellung (Fig. 3 b) der Entnahmeschieber wieder in die Stellung 3" gelangt, so rutscht nunmehr die folgende Spatiea' von dem Ende der Schiene 10, auf der sie bisher gehangen hat, herunter auf den Vorsprung 51* (wie in Fig. 3b dargestellt ist). Nunmehr kann ein neues Spiel des Entnahmeschiebers stattfinden, und bei dem weiteren Verlauf der Setzarbeit wird bei jeder Bewegung des Schiebers eine Spatie in den Fallkanal herabgestofsen, während eine andere Spatie in die Zwischenstellung auf der Feder 53 gelangt.
Der Mechanismus zur Bewegung des Schiebers 51 ist aus Fig. 8 erkennbar. Beim Niederdrücken der Spatientaste 50 dreht sich der Hebel 49, der mit einem durch Feder 48" gehobenen Hebel 48 in Eingriff steht; das Ende dieses Hebels zieht mittels Stange 47 den Arm 46 nach unten; dabei giebt die daran sitzende Sperrklinke einen Winkelhebel 41 frei, der sich um die Achse 43 dreht und mit seinem gabelförmigen Ende einen Zapfen am Schieber 51 umfafst. Unter der Wirkung einer Feder 45 schwingt dieser Hebel aus und bewegt den Schieber nach unten. Die Rückbewegung des Hebels 41 erfolgt durch den Oscillator 23 (vergl. Patent 115637), der nach vorn schwingt und mit einer Nase 44" gegen einen Vorsprung des Winkelhebels stöfst und diesen wieder hinter die Sperrklinke des inzwischen hochgegangenen Armes 46 einschnappen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch':
    Spatienstabzuführungsvorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengiefsmaschinen, gekennzeichnet durch einen vor der Gleitschiene (10) der Spatienkammer (9) angeordneten Schieber (51), der in seiner untersten Stellung die vorderste der Spatien aufnimmt, sie bei seinem Hochgang mitnimmt, bis sie von einem Stöfser (54) von dem Schieber hinweg bewegt und dem Fallkanal zugeführt wird, in dem sie durch eine nachgiebige Vorrichtung (53) gehalten wird, bis bei der Abwärtsbewegung des Schiebers (51) dieser die erste Spatie frei macht und eine zweite Spatie aufnimmt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE123768C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2662427A (en) * 1950-02-03 1953-12-15 Smal Gilles Process for the manufacture of saw segments

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2662427A (en) * 1950-02-03 1953-12-15 Smal Gilles Process for the manufacture of saw segments

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