DE1237644B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit zweiadriger Anschaltung der Sprechgarnitur eines Vermittlungsplatzes an eine Amtsleitung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit zweiadriger Anschaltung der Sprechgarnitur eines Vermittlungsplatzes an eine Amtsleitung

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DE1237644B
DE1237644B DE1965T0028005 DET0028005A DE1237644B DE 1237644 B DE1237644 B DE 1237644B DE 1965T0028005 DE1965T0028005 DE 1965T0028005 DE T0028005 A DET0028005 A DE T0028005A DE 1237644 B DE1237644 B DE 1237644B
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Manfred Goeller
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit zweiadriger Anschaltung der Sprechgarnitur eines Vermittlungsplatzes an eine Amtsleitung Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen die Sprechgarnitur der Vermittlung über die gleiche, an die Nebenstellenseite eines Abriegelungsübertragers der Amtsleitung angeschaltete zweiadrige Anschlußleitung entweder an den Amtseingang oder an den Nebenstellenausgang einer Amtsübertragung anschließbar ist. Derartige Anordnungen werden insbesondere dort angewendet, wo mehreren Amtsübertragungen mehrere Vermittlungsplätze zur Verfügung stehen und infolgedessen zwischen den einzelnen Amtsübertragungen und den Vermittlungsplätzen zusätzliche Verbinder vorgesehen werden müssen, die die Sprech- und Steueradern der einzelnen Amtsübertragungen zu dem jeweils ausgewählten Vermittlungsplatz durchschalten. Durch Verringerung der Zahl der durchzuschaltenden Adern kann der Aufwand in diesen Verbindern wesentlich herabgesetzt werden.
  • In Fernsprechnebenstellenanlagen ist es nun häufig notwendig, daß sich der Bedienungsplatz einmal an die Amtsseite und ein anderes Mal an die Neben Stellenseite einer Amtsübertragung anschaltet, um entweder mit dem fernen Amtsteilnehmer oder mit dem gerufenen oder rufenden Nebenstellenteilnehmer in Verbindung zu treten. Diese Umschaltung von der Amtsseite auf die Nebenstellenseite ist nicht nur dann erforderlich, wenn zur Einleitung einer Amtsverbindung der Bedienungsplatz in eine anrufende Amtsleitung eintritt, um anschließend dann entsprechend dem Wunsch des Amtsteilnehmers die Verbindung zum Nebenstellenteilnehmer aufzubauen, sondern auch bei sonstigen Belegungs- und Anrufzuständen der Amtsübertragung.
  • Hierzu stehen in den einzelnen Nebenstellenanlagen bestimmte Schaltorgane in Form von Anschaltetasten zur Verfügung, mit denen sich die Vermittlungsperson zunächst von der jeweils belegten Richtung abschalten und an die gewünschte Richtung anschalten muß. Die einzelnen Anrufzustände der Amtsübertragung werden dabei durch entsprechende Signalorgane am Vermittlungsplatz kenntlich gemacht, und in Abhängigkeit des beereffenden Anrufsignals schaltet sich dann die Vermittlungsperson durch Betätigen der entsprechenden Anschaltetaste entweder an die Amts- oder an die Nebenstellenseite einer Amtsübertragung an.
  • Es ist bei diesen Anlagen also immer erforderlich, daß die Vermittlungsperson den jeweiligen Anrufzustand der Amtsleitung genau beobachtet und in Abhängigkeit von diesem Anrufzustand die entsprechende Anschaltetaste betätigt. Beispielsweise muß sie sich bei einem Wiederanruf an die Amts-Seite der Amtsübertragung anschalten, während bei Vorliegen eines sogenannten Flackeranrufes, also eines Eintretezeichens, eine Anschaltung der Vermittlung an die betreffende Nebenstellenseite der Amtsübertragung notwendig ist, weil in diesem Fall der mit der Amtsverbindung zusammengeschaltete Nebenstellenteilnehmer der Vermittlung eine bestimmte Durchsage machen will. Die Anschaltung von der Amts- auf die Nebenstellenseite oder umgekehrt kann. sich auch ändern, und zwar etwa in den Fällen, wenn nach der Abgabe eines Eintretezeichens durch die Nebenstelle diese die Verbindung durch Auflegen des Hörers beendet, so daß das Eintretezeichen zu einem Wiederanrufzeichen wird. In diesem Fall kann es sehr leicht vorkommen, daß die Vermittlung, nachdem. sie zunächst das Eintretezeichen wahrgenommen hat, sich an die Nebenstellenseite der Amtsübertragung anschaltet, die aber durch den betreffenden Nebenstellenteilnehmer nicht mehr belegt ist, während, die Amtsverbindung gehalten bleibt, von der Vermittlung diese aber erst mit Verspätung oder überhaupt nicht erneut abgefragt wird.
  • Es ist bereits eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit zweiadriger Anschaltung der Sprechgarnitur eines Vermittlungsplatzes an eine Amtsleitung vorgeschlagen worden, bei der durch von der Bedienungsperson zu betätigende Schaltmittel Relais so beeinflußt werden, daß die Abfragegarnitur entweder mit dem Nebenstellenausgang oder dem Amtseingang der Amtsübertragung verbunden wird.
  • Die Erfindung, die von derartigen Nebenstellen anlagen ausgeht, beseitigt die obenerwähnten Schwierigkeiten derartiger Anlagen dadurch, daß die Steuerung des die An- oder Abschaltung der Anschlußleitung an den Amtseingang einer Amtsübertragung vornehmenden Relais sowie die Bildung einer im Fall der nebenstellenseitigen Anschaltung der Anschlußleitung die Haltung der Amtsverbindung bewirkenden Brücke zwischen die Sprechadern der Amtsleitung durch zwei nacheinander ansprechende und in derselben Reihenfolge auch abfallende Relais erfolgt, die sowohl durch die Bedienung bei Betätigung der die An-, Ab- oder Umschaltung der Anschlußleitung auslösenden Schalter oder Tasten als auch durch die verschieden möglichen Schaltzustände der Amtsübertragung kennzeichnende Schaltmittel der Amtsübertragung beeinflußbar sind und die über einander parallelgeschaltete Kontakte sicherstellen, daß die Anschaltung der Anschlußleitung an den Amtseingang vor Öffnen der Haltebrücke und die Abschaltung der Anschlußleitung von dem Amtseingang nach Schließen der Haltebrücke in der Amtsleitung erfolgt. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird bei Aufhebung der Anschaltung der Bedienungseinrichtung von dem Amtseingang oder dem Nebenstellenausgang der Amtsübertragung der vor der Anschaltung bestehende Belegungszustand der Amtsübertragung durch die den vorangegangenen Anrufzustand kennzeichnenden Schaltmittel selbsttätig wiederhergestellt.
  • Die Zeichnung des nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispieles der Erfindung zeigt nur diejenigen Schaltmittel einer Bedienungseinrichtung und einer Amtsübertragung einer Nebenstellenanlage, die für das Verständnis der Erfindung unbedingt notwendig sind. Die sonstigen Schaltmittel und Schaltanordnungen einer Nebenstellenanlage sind, da sie allgemein bekannt sind und für das Verständnis der Erfindung nicht gebraucht werden, weggelassen.
  • In der Bedienungseinrichtung BE-R, die über einen Koppler V-BE/AUe mit einer Amtsübertragung AUe zusammengeschaltet werden kann, befinden sich unter anderem neben dem AbfrageapparatAbf eine Zuteilungs- oder ZahlengebertastaturZT, eine Nebenstellentrenntaste NT, eine Amtsanschaltetaste AE und eine Nebenstellenanschaltetaste NE. Außerdem ist den einzelnen Amtsübertragungen AUe, die durch eine Bedienungseinrichtung BE-R abgefragt werden können, in jeder dieser Bedienungseinrichtungen eine Anschaltetaste TA zugeordnet, bei deren Betätigung einmal die Auswahl entsprechender Koppelrelais VA im Verbinder V-BE/ AUe erfolgt und zum andern das entsprechende Amtsanschalterelais TAR in der betreffenden Amtsübertragung eingeschaltet werden. Weiterhin sind den einzelnen Bedienungseinrichtungen BE-R Relais M zur Kennzeichnung der Meldung eines gerufenen Nebenstellenteilnehmers, TF zur Einleitung einer Verbindungszuteilung und N zugeordnet. Ein Relais ST spricht bei jeder Betätigung einer der Zuteilungstasten ZT an. Die entsprechende Kennzeichnung des durch Betätigen einer Zuteilungstaste ZT ausgewählten Nebenstellenteilnehmers erfolgt in einem bestimmten Code mit Hilfe von fünf Coderelais 0. 1, 2, 4, 7. Beispielsweise kann hierfür der Code 2-aus-5 verwendet werden, so daß an die Arbeitsseite der einzelnen Zuteilungstasten ZT jeweils fünf solcher Coderelais angeschaltet sind. Je nach der betätigten Taste kommen immer zwei dieser fünf Relais zum Ansprechen und kennzeichnen den entsprechenden Teilnehmer bzw.' die Dekade der betreffenden Teilnehmernummer.
  • In der Amtsübertragung A Ue sind die Sprechadern a und b der Abfrageleitung an die Nebenstellenseite des Abriegelungsübertragers Ue angeschlossen. Die Amtsseite des Übertragers Ue ist über einen Kontakt ih sowie die Durchschaltekontakte sh 1 und sh 2 mit der Amtsleitung A1 gekoppelt. Zur amtsseitigen Anschaltung der Abfragegarnitur ist es somit notwendig, die Relais JH und SH zu betätigen, während für die nebenstellenseitige Anschaltung der Bedienungseinrichtung BE-R das Relais SH abzuerregen und dafür nach Melden des betreffenden Nebenstellenteilnehmers das Relais VH einzuschalten ist, das die Sprechverbindung zum Nebenstellenteilnehmer durchschaltet. Die Auftrennung der Amtsverbindung durch Öffnen der Kontakte sh 1 und sh 2 darf aber erst dann erfolgen, wenn durch Bildung einer Brücke zwischen den Sprechadern dafür gesorgt ist, daß die Amtsverbindung weiterhin gehalten bleibt. Dies erfolgt durch Kontakte ua4 und ub 2 der Relais UA und UB, deren Erregungszustand für die Richtung der Anschaltung der Bedienung maßgebend ist.
  • Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß immer zuerst das Relais UA und dann erst das Relais UB anspricht und daß bei der Aberregung beider Relais zunächst ein Abfall des Relais UA und dann erst ein Abfall des Relais UB stattfindet. Dies stellt sicher, daß bei einer Umschaltung von der Amtsseite auf die Nebenstellenseite von der Anschaltung der Bedienungseinrichtung an die Nebenstellenseite das Halten der Amtsverbindung erfolgt und daß dieses Halten der Amtsverbindung erst dann wieder aufgelöst wird, wenn die Abfrageeinrichtung über Kontakte des Relais SH bereits wieder zur Amtsseite zurückgeschaltet ist.
  • Will sich die Bedienungseinrichtung BE-R an eine anrufende Amtsleitung anschalten, so betätigt sie die der betreffenden Amtsübertragung AUe zugeordnete Taste TA. Über eine im einzelnen nicht näher dargestellte Kettenschaltung wird im Verbinder V-BEI AUe das entsprechende nicht dargestellte Verbinderrelais VA eingeschaltet und gleichzeitig in der Amtsübertragung AUe das Anschalterelais TAR über eine Wicklung I erregt. Dieses hält sich über seine Wicklung 1I in einem Stromkreis, der über den Kontakt tar l in der Amtsübertragung A Ue an Spannung geschaltet wird und über den Verbinderkontakt va4 Erdpotential aus der Bedienungseinrichtung in einer nicht dargestellten, an sich bekannten Weise erhält. Durch Schließen des Kontaktes tar3 werden in der Amtsübertragung AUe die Relais SH und JH erregt. Über die Kontakte sh 1 und sh2 sowie den Kontakt ih erfolgt die Durchschaltung der Amtsleitung zur Amtsseite des Übertragers Ue, so daß die Abfragegarnitur Abf der Bedienungseinrichtung BE-R auf diesem Wege mit der anrufenden Amtsleitung gekoppelt ist.
  • Wird nun in der Bedienungseinrichtung BE-R die Zuteiltaste ZT, die dem gewünschten Teilnehmer zugeordnet ist, betätigt, so spricht außer den Coderelais 0, 1, 2, 4, 7 das Relais ST in der Bedienungseinrichtung an. Dieses schaltet mit seinem Korntakt st Erdpotential an das Relais TF, so daß dieses anspricht und über die Kontakte st und tf in der Bedienungseinrichtung sowie den Verbinderkontakt vag das Relais UC in der Amtsübertragung AUe zum Ansprechen kommen kann.- Durch das Ansprechen des Relais CU _ erfolgt über die Kontakte tar2 und uc2 eine Erregung des Relais-TC, während durch den Kontakt ücl die Einschaltung des Relais UC in die Bedienungseinrichtung zurückgemeldet wird, und zwar durch Erregung des Relais N. Bei der Belegung der Amtsübertragung spricht außerdem in nicht dargestellter Weise ein Relais BR an, so daß dessen Kontakt br geschlossen wird.
  • Nach der Erregung des Relais TC kommt nunmehr folgender Einschaltestromkreis für das Relais UA der Amtsübertragung zustande: Erde (BE-R), st, ri 1, va 6, uc 3, tc 2,1, üb 1, UA (1I), ub 2, Widerstand minus. Das Relais UA öffnet mit seinem Kontakt ua 1 den obenerwähnten Einschaltestromkreis und schaltet sich mit dem Kontakt ua2 zusammen mit der Wicklung 1 des Relais UB, das nun ebenfalls anspricht, in einen Haltestromkreis, der über seine Wicklung I verläuft. Bereits mit der Erregung des Relais UA wird über den Kontakt ua4 das Halten der Amtsleitung Al bewirkt, während nach der Umlegung des Kontaktes ub 3 als Folge des Ansprechens des Relais UB eine Aberregung des Relais SH erfolgt. Die Kontakte sh 1 und sh 2 werden somit mit Sicherheit erst nach der Bildung der Schleife über den Kontakt ua4 geöffnet. Das Relais JH bleibt über den Kontakt tar3 sowie den Ruhekontakt i2 weiterhin gehalten.
  • Erst wenn die betreffende Nebenstelle in Beantwortung des Anrufes ihren Hörer abnimmt, spricht das Relais J an, das nun mit seinem Kontakt i 1 das Relais VJ einschaltet. Dieses schaltet sich mit seinem Kontakt vi 1 in einen Haltestromkreis, und über den Kontakt vi 6 erfolgt nunmehr die Einschaltung des Relais VH, das mit seinen Kontakten vhl und vh2 die Durchschaltung der Sprechleitung von der Abfrageeinrichtung Abf zur gerufenen Nebenstelle vornimmt.
  • Tritt die Vermittlung aus der Verbindung aus, was in an sich bekannter Weise zum Abfall des Relais TC durch Öffnen der Verbinderkontakto va l bis vag führt, so bleibt das Relais JH weiterhin über die Kontakte i 2 und vi 2 gehalten, während das Relais SH zum Ansprechen kommt, da nunmehr eine Aberregung der Relais UA und UB erfolgt. Durch das öffnen des Verbinders fällt nämlich das Relais TC als Folge des Abfalles des Relais TAR ab, und über die Kontakte vi4, f, tc3 und ua3 werden die Wicklungen I des Relais UA und UB kurzgeschlossen, so daß zunächst das Relais UA abfällt und durch Öffnen seines Kontaktes ua3 auch den Abfall des Relais UB einleitet, das sich bis zu diesem Zeitpunkt noch über die Arbeitseite des Kontaktes gehalten hatte.
  • Da aber das Relais UB erst nach dem Abfall des Relais UA abfällt und das Relais SH als schnellschaltendes Relais, beispielsweise als Schutzrohrrelais, ausgebildet ist, ist dieses Relais mit Sicherheit bereits erregt, wenn die über die Kontakte ua4 und ub2 ge- bildete Brücke aus der Amtsleitung herausgenommen wird.
  • Wird die Bedienungseinrichtung BE-R an die Amtsübertragung AUe während eines Gespräches angeschaltet, so kann durch Betätigen der Taste NE eine Verbindung zum Nebenstellenteilnehmer und durch ein Betätigen der Taste AE eine Verbindung zum- Amtsteilnehmer hergestellt werden, - wobei die andere Seite von dieser Verbindung abgetrennt ist.
  • Betätigt die Vermittlungsperson die Nebenstellenanschaltetaste NE, so spricht das Relais TF in der __ Bedienungsrichtung an, und über den Kontakt af sowie den noch betätigten Tastenkontakt NE wird die. . Einschaltung des Relais UC in der Amtsübertragung vorgenommen. Das Ansprechen des Relais UC führt nun wiederum über den Kontakt uc3 und den in diesem Fall ebenfalls betätigten Kontakt tc2 zur Einschaltung der Relais UA und UB, so daß der Abfragesatz Abf der Bedienungseinrichtung BE-R mit dem Nebenstellenausgang der Amtsübertragung zusammengeschaltet ist. Beim Ansprechen der Relais UA und UB kommt, wie bereits beschrieben, das Relais SH zum Abfall, so daß die Amtsseite abgetrennt und über die Kontakte ua4 und ub2 gehalten bleibt.
  • Will sich andererseits die Vermittlungsperson mit der ankommenden Amtsleitung zusammenschalten, so betätigt jene die Taste AE, was wiederum zu einem Ansprechen des Relais TF führt. Nunmehr wird aber der Einschaltestromkreis für das Relais UC unterbrochen, und das an der Mittelfeder des Kontaktes icc3 liegende Erdpotential gelangt über die Kontakte tc3 und ua3 an die Verbindungsstelle zwischen den Wicklungen 1 und II der Relais UB und UA, so daß die beiden Relais UA und UB abfallen und damit die Abfrageeinrichtung Abf mit der Amtsseite der 1Tbertragung AUe zusammenschalten. Da in diesem Fall die Kontakte tar4 und tc6 sich in der Arbeitslage, die Kontakte ua 5, ub 3 und isc 4 dagegen in ihrer Ausgangslage befinden, fällt das Relais VH ab und trennt mit seinen Kontakten vhl und vh2 die Nebenstelle von der Amtsübertragung ab.
  • Derselbe Vorgang stellt sich ein, wenn die Vermittlungsperson die Trenntaste TN betätigt, da über den entsprechenden Tastenkontakt sowie den Verbinderkontakt va l das Relais T zum Ansprechen kommt, .das mit seinem Kontakt t in gleicher Weise Erdpotential über die Kontakte tc3 und ua3 an den Verbindungspunkt zwischen den Wicklungen I und II des Relais UA anschaltet.
  • Ist eine Nebenstelle nach erfolgter Zuteilung eines Amtsgespräches längere Zeit besetzt oder meldet sie sich nicht, so wird in nicht dargestellter Weise ein nicht dargestelltes Thermorelais TH aufgeheizt, das über seinen Kontakt th das Relais WA einschaltet. Dieses bewirkt in nicht dargestellter Weise die Einschaltung eines entsprechenden Signals in der Bedienungseinrichtung BE-R, während über die Kontakte br und wag sowie die Diode Di und die noch betätigten Kontakte tc3 und ua3 die Wicklungen I der Relais UA und UB kurzgeschlossen werden, so daß diese Relais in der vorbeschriebenen Weise nacheinander abfallen und dadurch die Einschaltung des Relais SH und das öffnen der Brücke zwischen den Sprechadern der Amtsleitung Al bewirken. Damit ist die Abfrageeinrichtung Ab f der Bedienungseinrichtung BE-R wiederum mit der anrufenden Amtsleitung verbunden. Tritt die Vermittlung aus der Amtsleitung aus, so fällt das Relais TC durch Auftrennen der Verbinderkontakte ab und über die Kontakte br, wa2, tc2, wa3, ubl erfolgt eine erneute Einschaltung der Relais UA und UB, so daß die nebenstellenseitige Anschaltung wieder wirksam ist. Fordert die mit einer Amtsleitung zusammengeschaltete Nebenstelle die Vermittlung durch die Abgabe eines Eintretezeichens, beispielsweise durch Aufzug der Nummernscheibe oder durch Betätigen der Erdtaste oder eine sonstige Maßnahme, auf, so kommt in der Amtsübertragung A Ue ein nicht dargestelltes Relais F zum Ansprechen, das einmal die Signalisierung der Bedienungseinrichtung BE-R bewirkt und zum andern über den Kontakt v14, die Arbeitseite des Kontaktes f sowie die Kontaktewa2, tc2, ual und ubl die Einschaltung der Relais UA und UB bewirkt. Durch das Ansprechen dieser beiden Relais wird nun in der schon mehrfach beschriebenen Weise dafür gesorgt, daß die Abfrageeinrichtung Ab fmit der Nebenstellenseite der Amtsübertragung verbunden wird, während die Amtsseite über die Brücke tta 4 bzw. ub 2 gehalten bleibt.
  • Verwandelt sich dieses Eintretezeichen in einen Wiederanruf dadurch, daß in der Nebenstelle noch vor dem Eintreten der Vermittlung der Hörer aufgelegt wird, so kommt in an sich bekannter Weise ein nicht dargestelltes Relais WS zum Ansprechen, das nun mit seinem Kontakt ws über die Kontakte ,tc3 und ua3 die Erregung der Relais UA und UB als Folge des Eintretezeichens aufhebt und damit die amtsseitige Anschaltung der AbfrageeinrichtungAbf vorbereitet. Durch den Abfall der Relais UA und UB kommt nämlich in diesem Fall wiederum das Relais SH zum Ansprechen, das mit seinen Kontakten shl und sh2 bei gleichzeitiger bzw. nachfolgender Öffnung der Brückenkontakte ua4 und ub2 die Sprechleitung zum Amt durchschaltet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen die Sprechgarnitur der Vermittlung über die gleiche an die Nebenstellenseite eines Abriegelungsübertragers der Amtsübertragung angeschaltete zweiadrige Anschlußr leitung entweder an den Amtseingang oder unter Haltung der Amtsverbindung an den Nebenstellenausgang einer Amtsübertragung anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des die An- oder Abschaltung der Anschlußleitung an den Amtseingang einer Amtsübertragung (A Ue) vornehmenden Relais (SH) sowie die Bildung einer im Fall der nebenstellenseitigen Anschaltung der Anschlußleitung die Haltung der Amtsverbindung bewirkenden Brücke (ua4/ub2) zwischen den Sprechadern der Amtsleitung (AO durch zwei nacheinander ansprechende und in derselben Reihenfolge auch abfallende Relais (UA, UB) erfolgt, die sowohl durch die Bedienung bei Betätigung der die An-, Ab- oder Umschaltung der Anschlußleitung auslösenden Schalter oder Tasten (TA, ZT, AE, NE, NT) als auch die verschieden möglichen Schaltzustände der Amtsübertragung (A Ue) kennzeichnende Schaltmittel (br, t, f) der Amtsübertragung beeinflußbar sind und die über einander parallelgeschaltete Kontakte (ua 4 und ub 2 bzw. ua 5 und ub 5) sicherstellen, daß die Anschaltung der Anschlußleitung an den Amtseingang vor öffnen der Haltebrücke und die Abschaltung der Anschlußleitung von der Amtsübertragung nach Schließen der Haltebrücke in der Amtsleitung erfolgt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufhebung der Anschaltung der Bedienungseinrichtung von dem Amtseingang oder dem Nebenstellenausgang der Amtsübertragung der vor der Anschaltung bestehende Belegungszustand der Amtsübertragung durch die den vorangegangenen Anrufzustand kennzeichnenden Schaltmittel (br) wieder selbsttätig hergestellt wird.
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