DE1237429B - Elektronisch arbeitende Belichtungsautomatik fuer photographische Kameras - Google Patents
Elektronisch arbeitende Belichtungsautomatik fuer photographische KamerasInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
DEUTSCHES WTWWp PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 57 a-32/05
Nummer: 1237429
Aktenzeichen: G 40670IX a/57 a
J 237 429 Anmeldetag: 23.Mai 1964
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft eine auf elektronischer Basis arbeitende, mit Batteriestrom beaufschlagte Belichtungsautomatik
für photographische Kameras.
Ausschlaggebend für die Genauigkeit der erzielten Belichtungssteuer- oder Regelwerte ist bei Kameras
vorstehender Gattung der Spannungszustand der der Beaufschlagung der elektronischen Schaltung dienenden
Energiequelle. Innerhalb bestimmter Grenzen sind diese Werte von den Schwankungen der Batteriespannung
unbeeinflußt. Die untere Grenze der zulässigen Schwankungen liegt bei etwa 50 bis 60 % der
Batteriespannung im Neuzustand. Dies bedeutet, daß die Automatik hinreichend befriedigende Ergebnisse
liefert, solange der Spannungswert der Batterie innerhalb des vorgenannten Bereichs liegt. Sinkt die
Batteriespannung unter den Grenzwert von etwa 50 bis 60 % ab, so ist die Batterie durch eine neue zu
ersetzen, da die mit einer dermaßen geschwächten Batterie erzielten Belichtungsergebnisse erfahrungsgemäß
unzureichend sind.
Es ist daher für den Photographierenden, der beabsichtigt, Aufnahmen mit einer mit elektronisch
arbeitender Belichtungsautomatik ausgerüsteten Kamera vorzunehmen, wichtig zu wissen, ob sich die
Batterie der Automatikeinrichtung in betriebsbereitem Zustand befindet, d. h. ob ein für ein ordnungsgemäßes
Arbeiten der elektronischen Belichtungsautomatik noch hinreichender Spannungszustand
gegeben ist. Bei einer bekannten Kamera der obigen Gattung kann diese Feststellung erst nach
Durchführung der Belichtung an Hand des angefertigten Bildes getroffen werden. Ist dieses Bild trotz
sachgemäßer Handhabung der Kamera nicht richtig belichtet, so kann hieraus der Schluß gezogen werden,
daß die Spannung der Batterie auf einen Wert abgesunken ist, der zufriedenstellende Belichtungsergebnisse
nicht mehr erwarten läßt. Die Feststellung der Spannung der Batterie auf dem Umweg über das
angefertigte Bild ist unbefriedigend und kostspielig, denn der Photographierende kann erst nach erfolgter
Aufnahme sehen, ob diese geglückt ist oder nicht. Es ist jedoch immer fraglich, ob die Aufnahmesituation,
die er mit der durchgeführten Belichtung festhalten wollte, für den Fall, daß die Belichtungsautomatik
infolge eines zu geringen Spannungszustandes eine falsche Einstellung der Belichtungsfaktoren ergab,
wiederholbar ist. Darüber hinaus bedeutet der Verlust eines Bildes, der durch die unrichtige Belichtung
mit der Belichtungsautomatik verursacht wird, je nach Art des verwendeten Films vielfach eine relativ
kostspielige und zudem unnötige Ausgabe.
Es ist auch schon eine Kamera mit elektronischer Elektronisch arbeitende Belichtungsautomatik
für photographische Kameras
für photographische Kameras
Anmelder:
PRONTOR-WERK Alfred Gauthier
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Calmbach/Enz, Gauthierstr. 56
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Calmbach/Enz, Gauthierstr. 56
Als Erfinder benannt:
Waldemar Rentschier, Calmbach/Enz
Belichtungsautomatik bekanntgeworden, die zusätzlich zur elektronischen Zeitbildungseinrichtung ein
Drehspulmeßwerk aufweist. Dieses Meßwerk dient einmal der Anzeige der bei der Belichtung zu erwartenden
Belichtungszeit. Außerdem ist das Meßwerk dazu vorgesehen, die Prüfung der Batterie auf
ihren Spannungswert zu ermöglichen. Die Verwendung eines Drehspulmeßwerks stellt indessen eine
zusätzliche Verteuerung der Kamera dar. Darüber hinaus muß für die Montage des Drehspulmeßwerks
ein besonderer, relativ großer Einbauraum vorgesehen werden. Hierdurch wiederum werden jedoch
die Vorteile, die sich gerade aus der Anwendung einer elektronischen Belichtungsautomatik gegenüber
einer Automatik mit Drehspulmeßwerk ergeben, wieder weitgehend aufgehoben.
Während es lange schon generell bekannt ist, zum Zweck der Überprüfung des Kapazitäts- bzw.
Spannungszustandes einer Batterie eine Glühlampe zu benutzen, hat man Laufbildkameras mit elektromotorischem
Filmtransport auch schon mit einer aus einer Zenerdiode und nachgeschalteter Kleinglühlampe
bestehende Spannungsprüfvorrichtung ausgerüstet, um vor Durchführung einer Aufnahmeszene
feststellen zu können, ob die vorhandene Energie der Batterie noch so groß ist, daß der Motor einen Film
normaler Länge noch einwandfrei transportieren kann.
Die vorstehend erwähnten, den bekannten Kameras mit elektronischer Belichtungsautomatik anhaftenden
Nachteile lassen sich erfindungsgemäß vermeiden durch die Anordnung einer Batterie-Spannungsprüfvorrichtung,
bestehend aus einer mittels eines Schalters an den Stromkreis der Batterie anschließbaren
Prüflampe, sowie einer aus optischen Mitteln bestehenden Bezugsbasis für die Beleuchtungsstärke der
Prüflampe. Damit kann der Benutzer einer mit elektronischen Schaltkreisen ausgestatteten Kamera be-
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reits vor Durchführung der Belichtung, und zwar frei von subjektiver Beurteilung feststellen, ob die Batterie
der Belichtungsautomatik ausreichend ist, d. h. ob sie so viel Spannung hat, daß unter Gewährleistung einer
einwandfreien Funktion der elektronischen Schaltung den voreingestellten Belichtungswerten bzw. den Beleuchtungsverhältnissen
entsprechende Belichtungsergebnisse erzielt werden. Hierzu braucht der Photographierende
nach Herstellung der Verbindung der Batterie mit der Prüflampe dieselbe nur kurzzeitig
zu beobachten. An Hand der auf der Bezugsbasis erkennbaren Beleuchtungsstärke kann dann einfach und
hinreichend sicher beurteilt werden, ob die Batteriespannung noch in einem Bereich liegt, innerhalb
dessen die Belichtungsautomatik zufriedenstellende Belichtungsergebnisse liefert, was so lange der Fall
ist, als die Spannung der Batterie nicht tiefer als 50 bis 60% des Spannungswerts im Neuzustand abgesunken
ist.
Eine zweckmäßige Ausführungsform einer Bezugsbasis läßt sich gemäß der Erfindung dadurch erreichen,
daß als solche ein von der Prüflampe angestrahltes, in einem geschwärzten Beobachtungstrichter angeordnetes Graufilter dient, dessen Dichte
so gewählt ist, daß die Lichtstrahlen der Lampe bei Erreichen der zulässigen unteren Grenze der Batteriespannung
das Filter gerade noch durchdringen. Diese Maßnahme kann mit relativ einfachen Mitteln und
daher billig verwirklicht werden und stellt bezüglich der Handhabung der Kontrolleinrichtung an die Bedienungsperson
keine nennenswerten Anforderungen.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist darin zu erblicken, daß der Prüflampe außer dem mit dem
Graufilter versehenen, geschwärzten Beobachtungstrichter ein zweiter, innen ebenfalls geschwärzter und
von ihr angestrahlter Beobachtungstrichter zugeordnet ist, der die Strahlung der Lampe ungehindert
durchtreten läßt. Dadurch kann der Photographierende auf einfache Weise feststellen, ob die Prüflampe
selbst, auch wenn sie durch das Graufilter nicht mehr sichtbar ist, noch in Ordnung ist.
Schließlich können zwischen der Prüflampe und den Beobachtungstrichtern Lichtleitfasern an sich bekannter
Art angeordnet sein, wodurch mit einem einfachen Hilfsmittel die Voraussetzungen für eine
gewisse Freizügigkeit in der Anordnung der Kontrollorgane und deren Einbau in die Kamera geschaffen
worden sind.
In der Zeichnung ist ein nachstehend beschriebenes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Es zeigt
F i g. 1 das Schaltbild einer elektronisch arbeitenden Belichtungsautomatik in Verbindung mit dem
Stromkreis einer an die Batterie anschließbaren Prüflampe,
F i g. 2 in schematischer Darstellungsweise eine Prüflampe mit Beobachtungstrichter,
F i g. 3 eine Prüflampe, der außer dem Rückschlüsse auf die Beleuchtungsstärke der Prüflampe
zulassenden Beobachtungstrichter ein weiterer, speziell der Kontrolle der Prüflampe dienender Beobachtungstrichter
zugeordnet ist,
F i g. 4 eine durch Lichtleitfasern mit den beiden Beobachtungstrichtern gemäß Fig. 3 verbundene
Prüflampe,
Fig. 5 den oberen Teil einer photographischen Kamera, die mit eingebauter Batterie- und Prüf-IampenkontroIIeinrichtung
ausgestattet ist, in per-
spektivischer Darstellung sowie teilweise aufgebrochen.
Im Schaltbild gemäß F i g. 1 bedeutet 1 eine Batterie, die der Beaufschlagung einer in die Kamera
eingebauten elektronischen Zeitbildungseinrichtung mit Strom dient. Diese Einrichtung weist eine aus
Widerstand und Kondensator bestehende Verzögerungsschaltung an sich bekannter Art auf. Die Verzögerungsschaltung
kann durch einen Kontaktschalter 2, der durch einen nicht weiter gezeigten Kameraauslöser betätigbar sein kann, an die Batterie 1
angeschlossen werden. Mit dem Kontaktschalter 2 und der Batterie 1 liegen beispielsweise ein Elektromagnet
3, welcher einer Offenzeitsperre für den Antriebsmechanismus des Verschlusses zugeordnet ist,
sowie ein Transistor T1 in Reihe. In einem besonderen Stromkreis sind ein weiterer Kontaktschalter 4, ferner
ein mit einem zweiten Transistor T2 verbundener Kondensator C sowie ein regelbarer Widerstand R
vorgesehen. Der Widerstands und der Kondensator C bilden hierbei die Verzögerungseinrichtung.
Der Vervollständigung der Schaltung dienen noch weitere Widerstände und Kondensatoren, auf die im
einzelnen nicht näher eingegangen zu werden braucht.
Damit der Photographierende, der mit einer Kamera mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung
arbeitet, sich bereits vor Durchführung einer Aufnahme über den Spannungszustand der in die Kamera
eingebauten Batterie verschaffen kann, ist gemäß der Erfindung an die Batterie 1 eine Anzeigevorrichtung
anschließbar. Diese Anzeige kann zweckmäßigerweise als optische Kontrollvorrichtung ausgeführt und
im wesentlichen aus einer Prüflampe 5 gebildet sein, die mittels eines Schalters 6 an einem mit der
Batterie 1 verbundenen Stromkreislauf kurzzeitig anschließbar ist. Dieser Schalter kann z. B. als Druckknopfschalter
ausgebildet sein, wodurch ein nur kurzzeitiges Einschalten der Prüflampe 5 gewährleistet
wird. Nach Betätigen des Schalters 6 leuchtet die Prüflampe 5 auf, wobei sich an Hand ihrer Beleuchtungsstärke
einfach und mit hinreichender Sicherheit beurteilen läßt, ob die Batteriespannung
noch innerhalb des zulässigen Spannungsbereiches liegt. Als Prüflampe kann hierzu zweckmäßigerweise
eine Klein-Glüh-Lampe verwendet werden, da diese bei kurzzeitigem Einschalten keine nennenswerten
Leistungsverluste der Batterie 1 verursacht.
Gemäß den in F i g. 2 bis 5 der Zeichnung veranschaulichten Hilfsmitteln ist vorgesehen, daß der
Spannungszustand der Batterie 1 frei vom subjektiven Urteil der Bedienungsperson unter Zuhilfenahme
einer Bezugsbasis ermittelt werden kann. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, kann diese Bezugsbasis aus einem
der Form der Prüflampe 5 angepaßten sowie mit einer Öffnung 7 versehenen Schirm 8, ferner einem
in seinem Innern geschwärzten Beobachtungstrichter 9 mit einer bestimmten Mindesttiefe gebildet
sein, der an seinem der Prüflampe zugeordneten Ende ein GraufiIterlO trägt. Die Dichte dieses Filters ist
hierbei zweckmäßigerweise so gewählt, daß die Prüflampe 5 bei geschlossenem Schalter 6 so lange hindurchscheint,
als die Batteriespannung den zulässigen unteren Grenzwert noch nicht unterschritten hat. Am
einblickseitigen Ende kann der Beobachtungstrichter 9 durch ein Abdeckglas 11 abgeschlossen
sein, wodurch das Eindringen von Schmutzteilchen in den Trichter verhindert wird. Durch die Verwendung
eines in seinem Inneren geschwärzten Trich-
Claims (4)
1. Auf elektronischer Basis arbeitende, mit Batteriestrom beaufschlagte Belichtungsautomatik
für photographische Kameras, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Spannungsprüfvorrichtung,
bestehend aus einer mittels eines Schalters (6) an den Stromkreis der Batterie (1)
anschließbaren Prüflampe (5) sowie einer aus optischen Mitteln bestehenden Bezugsbasis, für
die Beleuchtungsstärke der Prüflampe.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bezugsbasis ein von der
Prüflampe (5) angestrahltes, in einem geschwärzten Beobachtungstrichter (9) angeordnetes Graufilter
(10) dient, dessen Dichte so gewählt ist, daß die Lichtstrahlen der Lampe bei Erreichen der
zulässigen unteren Grenze der Batterieladung das Filter gerade noch durchdringen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüflampe (5) außer dem
geschwärzten mit dem Graufilter (10) versehenen Beobachtungstrichter (9) ein weiterer, innen
ebenfalls geschwärzter und von ihr angestrahlter Beobachtungstrichter (12) zugeordnet ist, der die
Strahlung der Lampe ungehindert durchtreten läßt.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Prüflampe
(5) und den Beobachtungstrichtern (9 und 12) Lichtleitfasern (15 und 16) angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 160 299.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 160 299.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 520/225 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
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1965
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Patent Citations (1)
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Also Published As
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