DE1230985B - Zwischengeschirr fuer den Foerderkorb oder das Foerdergefaess einer Mehrseil-Schachtfoerderanlage - Google Patents

Zwischengeschirr fuer den Foerderkorb oder das Foerdergefaess einer Mehrseil-Schachtfoerderanlage

Info

Publication number
DE1230985B
DE1230985B DEA37815A DEA0037815A DE1230985B DE 1230985 B DE1230985 B DE 1230985B DE A37815 A DEA37815 A DE A37815A DE A0037815 A DEA0037815 A DE A0037815A DE 1230985 B DE1230985 B DE 1230985B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
angle
conveyor
lever
rope
ropes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA37815A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hartmut Arnold
Dr Rer Nat Werner Florin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISENHUETTE PRINZ RUDOLPH AG
Original Assignee
EISENHUETTE PRINZ RUDOLPH AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EISENHUETTE PRINZ RUDOLPH AG filed Critical EISENHUETTE PRINZ RUDOLPH AG
Priority to DEA37815A priority Critical patent/DE1230985B/de
Publication of DE1230985B publication Critical patent/DE1230985B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/06Arrangements of ropes or cables
    • B66B7/10Arrangements of ropes or cables for equalising rope or cable tension

Landscapes

  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Zwischengeschirr für den Förderkorb oder das Fördergefäß einer Mehrseil-Schachtförderanlage Gegenstand der Erfindung ist ein Zwischengeschirr für den Förderkorb oder das Fördergefäß einer Mehrseil-Schachtförderanlage mit einem Seilkraftausgleich ausschließlich durch einen oder mehrere gleichschenklige Winkelhebel mit stumpfem Hebelwinkel.
  • Zum Ausgleich der Seillängungen bei Mehrseilförderungen hat man bereits jedes Seilpaar über einen Doppelhebel mit dem Förderkorb verbunden, wobei die Seile jedes Paares an den Hebelenden angeschlagen sind und der Hebeldrehpunkt mit dem Fördergefäß verbunden ist. Dadurch konnten sich verschiedene Seillängen durch eine entsprechende Schrägstellung der Traverse ausgleichen. Da aber vielfach das angetriebene Seil unter der zu fördernden Last die Traverse von vornherein in eine während des Betriebes nicht selbsttätig ausgleichbare Schräglage zog, hat man bereits den Doppelhebel als Winkelhebel ausgestaltet. So ist für diesen Zweck ein zweiarmiger Winkelhebel bekannt, dessen Hebelwinkel im Bereich zwischen 130 und 170° liegt. Dabei sollte aber der Hebel nicht allein den Längenausgleich bewerkstelligen, sondern zusammen mit einem weiteren Hebel bei einer Vierseilanlage ausgleichend wirken. Der Hebel mit stumpfem Hebelwinkel war nur deshalb so breit ausgelegt, um die Unterbringung des weiteren, spitzen Winkelhebels innerhalb seiner Arme auf der gleichen Drehachse zu ermöglichen.
  • Bekannt ist ferner ein Zwischengeschirr mit Seilkraftausgleich durch dreifache Winkelhebel, bei welchem der Hebelwinkel eines am Förderkorb angelenkten Winkelhebels von den unter sich gleichen Winkeln des zweiten und dritten Winkelhebels verschieden ist. Es war in diesem Zusammenhang auch schon bekanpt, daß sich der Seilkraftausgleich mit wachsendem Verhältnis der Höhe zur Breite der Winkelhebel verschlechterte, daß also der Seilkraftausgleich umso besser wurde, je stumpfer der Hebelwinkel gewählt wurde. Dabei ging von von der Aufgabe aus, unterschiedliche Seilkräfte in den einzelnen Seilen einer Mehrseilförderung infolge der unvermeidlichen kleinen Unterschiede zwischen den Seillauf-Durchmessern und im Elastizitätsmodul des Seilwerkstoffs auszugleichen. Zur Lösung dieser Aufgabe wurde aber kein bestimmter Winkelbereich als besonders vorteilhaft beschrieben. Vielmehr wurde ausgeführt, daß bei einem theoretisch vollkommenen Seilkraftausgleich durch die Seilaufhängung an drei zentrisch aufgehängten Stangenhebeln, die als Winkelhebel mit einem Hebelwinkel von 180° aufgefaßt werden können, die Stangenhebel .wegen ihres indifferenten Gleichgewichts nach und nach durch Seilverschiebung in eine unwirksame, nicht selbsttätig zu korrigierende Endlage geraten.
  • Eine genauere Betrachtung zeigt nun, daß bei den bekannten Vorrichtungen, die von der Behandlung der Treibscheibe als starrem Körper ausgehen, eine wesentliche Ursache immer noch auftretender Seilüberlastungen und Kräfteungleichheiten unberücksichtigt geblieben ist, nämlich eine als Dehnungsschlupf zu bezeichnende Erscheinung. Das Seil übt unter der Nutz- und Totlast auf den Umfang der Koepescheibe einen ungleichmäßigen Druck aus.
  • Der dabei entstehende Dehnungsschlupf der Scheibe soll möglichst konstant sein. Das kann überraschenderweise, aber auch rechnerisch nachprüfbar, nur durch einen sehr großen wirksamen Hebelwinkel erreicht werden, der andererseits deutlich unter der theoretisch bisher als vollkommen angenommenen Größe von 180° liegt. Als wirksamer Hebelwinkel ist dabei in der Ausführung mit einem Hebelwinkel, dessen Drehpunkt mit dem Förderkorb verbunden ist und an dessen Armen die Seile der Zwei- oder Mehrseil-Förderanlage befestigt sind, der Winkel zwischen den beiden Armen zu verstehen. Ist bei einer Vier-, Sechs-, Acht- oder Mehrseil-Förderanlage in bekannter Weise an einem Arm des mit dem Fördergefäß od. dgl. verbundenen ersten Winkelhebels ein zweiter und am anderen Arm ein dritter Winkelhebel vorgesehen, so wird nach der Erkenntnis, die der Erfindung zugrunde liegt, ein gewisser Dehnungsschlupfausgleich erreicht, wenn nur der Winkel des ersten Hebels in dem als vorteilhaft erkannten Winkelbereich liegt. Besser ist es aber, wenn alle drei Winkel zu dem Bereich gehören, weil dann mit Sicherheit die übersetzung des Hebelsystems zwischen dem Anlenkpunkt am Förderkorb oder -gefäß zu den Anschlagpunkten der Seile dem Dehnungsschlupf entgegenwirkt. Erfindungsgemäß kennzeichnet sich ein Zwischengeschirr der eingangs gekennzeichneten Art dadurch, daß der Hebelwinkel größer als anderhalb rechte Winkel ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Hebelwinkel im Bereich zwischen 140 und 160° liegt.
  • Bei einer solchen Förderanlage mit mehr als vier Seilen, bei der an dem einen Arm des mit dem Förderkorb verbundenen ersten Winkelhebels ein zweiter und an dem anderen Arm des ersteren ein dritter Winkelhebel angelenkt ist, sind erfindungsgemäß die Seile des dritten und jedes weiteren Seilpaares symmetrisch am zweiten und dritten Winkelhebel angeschlagen.
  • Ist die Seilzahl ungerade, so wird der Dehnungsschlupf wie auch der Längenausgleich naturgemäß am besten dadurch erzielt, daß das unpaarige Seil über dem Drehpunkt des Hebelsystems am ersten Winkelhebel befestigt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Beispielen von Zwischengeschirren mit je drei Winkelhebeln für Förderanlagen nach F i g. 1 mit vier Seilen, nach F i g. 2 mit sechs Seilen und nach F i g. 3 mit acht Seilen erläutert.
  • An dem Förderkorb 1 ist in dem Hebelbock 2 ein erster Winkelhebel 3 mit einem Winkel a von 160° (F i g. 1) gelagert, an dessen Armen ein zweiter Winkelhebel 4 mit einem Winkel ä von 145° (F i g. 1) und ein dritter Winkelhebel 5 mit einem Winkel ä' gleicher Größe angelenkt sind. An den Armen der Hebel 4, 5 sind die Seile G angeschlagen. Die Winkel der Hebel 3, 4, 5 liegen bei den Ausführungen nach F i g. 2, 3 innerhalb des gleichen Bereichs über 135°.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Zwischengeschirr für den Förderkorb oder das Fördergefäß einer Mehrseil-Schachtförderanlage mit einem Seilkraftausgleich ausschließlich durch einen oder mehrere gleichschenklige Winkelhebel mit stumpfem Hebelwinkel, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Hebelwinkel größer als anderthalb rechte Winkel ist.
  2. 2. Zwischengeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelwinkel im Bereich zwischen 140 und 160° liegt.
  3. 3. Zwischengeschirr nach Anspruch 1 für eine Förderanlage mit mehr als vier Seilen, bei der an dem einen Arm des mit dem Förderkorb verbundenen ersten Winkelhebels ein zweiter und an dem anderen Arm des ersteren ein dritter Winkelhebel angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile des dritten und jedes weiteren Seilpaares symmetrisch am zweiten und dritten Winkelhebel angeschlagen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 959 409; »Glückauf«, 1959, H. 24, S. 1501, 1502.
DEA37815A 1961-07-06 1961-07-06 Zwischengeschirr fuer den Foerderkorb oder das Foerdergefaess einer Mehrseil-Schachtfoerderanlage Pending DE1230985B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA37815A DE1230985B (de) 1961-07-06 1961-07-06 Zwischengeschirr fuer den Foerderkorb oder das Foerdergefaess einer Mehrseil-Schachtfoerderanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA37815A DE1230985B (de) 1961-07-06 1961-07-06 Zwischengeschirr fuer den Foerderkorb oder das Foerdergefaess einer Mehrseil-Schachtfoerderanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1230985B true DE1230985B (de) 1966-12-22

Family

ID=6930431

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA37815A Pending DE1230985B (de) 1961-07-06 1961-07-06 Zwischengeschirr fuer den Foerderkorb oder das Foerdergefaess einer Mehrseil-Schachtfoerderanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1230985B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959409C (de) * 1955-06-26 1957-03-07 Continental Gummi Werke Ag Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus einer thermoplastischen polyurethanhaltigen Kunststoffmasse

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959409C (de) * 1955-06-26 1957-03-07 Continental Gummi Werke Ag Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus einer thermoplastischen polyurethanhaltigen Kunststoffmasse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2445788B1 (de) Hubschrauber mit einer Lasthebevorrichtung
DE2162829A1 (de) Automatische Lastfreigabevorrichtung
DE2021040A1 (de) Laststabilisierungsvorrichtung
DE597417C (de) Anordnung zum Aufhaengen eines aus mehreren parallel geschalteten Teilleitern gebildeten Buendelleiters
DE2729042A1 (de) Uebernahmevorrichtung fuer z.b. lotsen
DE1230985B (de) Zwischengeschirr fuer den Foerderkorb oder das Foerdergefaess einer Mehrseil-Schachtfoerderanlage
DD281579A5 (de) Aufhaengevorrichtung fuer den umschlag von containern
EP0016325A1 (de) Vorrichtung zum Festlegen von Aussenlasten an Flugzeugen
DE3305787C2 (de)
DE1260334B (de) Schiffsladevorrichtung
DE3447168C2 (de)
DE1132207B (de) Gewichtsbelastete Aufhaengevorrichtung fuer Hochspannungsleitungen mit Einfachhaengeketten, insbesondere solchen mit zwei oder mehr Gliedern
DE2807003C2 (de) Mehrfachisolatorkette
DE2424214A1 (de) Systemaufhaengung fuer leiterseile an einzel- und portalmasten
DE730240C (de) Aufhaengung mehrpoliger Fahrleitungen
DE530357C (de) Kippgeschirr fuer Kuebel
DE2844881C2 (de)
DE4000318A1 (de) Einrichtung zum daempfen von pendelbewegungen zwischen einem fallschirm und einer nutzlast
DE559644C (de) Haenge- oder Abspann-Isolatorenkette
DE162400C (de)
DE601738C (de) Einfachaufhaengung von Fahrleitungen elektrischer Bahnen in Kurven
DE837307C (de) Seilkauscheneinband fuer die Foerderseile von Foerderkoerben im Bergbau
DE358365C (de) Vorrichtung zum Verstauen und Loslassen von an Flugzeugen vorgesehenen Fallschirmen
DE1156211B (de) Vorrichtung zum Messen und UEberwachen des Lastmomentes an Krananlagen od. dgl.
CH225587A (de) Nachgiebiges Lager für Tragschneiden von Messgeräten, insbesondere von Waagen.