DE12282C - Verfahren zur Herstellung von Druckerschwärze aus Steinkohlentheer - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druckerschwärze aus Steinkohlentheer

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DE12282C
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J. J. WILHELM in Homburg v. d. Höhe und F. ROHNSTADT in Frankfurt a. M
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Description

1879.
Klasse 22.
JOHANN JACOB WILHELM in HOMBURG vor der Höhe und FRIEDRICH ROHNSTADT in FRANKFURT a. M.
Verfahren zur Herstellung von Druckerschwärze aus Steinkohlentheer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1879 ab. Längste Dauer: 8. December 1891.
Man erhitzt 100 pCt. Steinkohlentheer in einem Kessel auf leichtem Feuer, setzt je nach der Zähigkeit, welche der Theer erhalten soll, 6 bis 15 pCt. Kolophonium hinzu und steigert die Hitze bis zur vollständigen Auflösung des letzteren.
Nach vollständiger Lösung des Harzes werden unter stetem Umrühren der Masse 10 pCt. Paraffinöl zugegossen, und dann wird die ganze Mischung durch ein feines Sieb oder Tuch filtrit und abkühlen gelassen.
Zur Deckung des durch den Theer und das Paraffinöl hervorgerufenen, intensiven Geruchs verfährt man dann in folgender Weise:
In einem Holzbehälter wird der abgekühlte Theerfirnifs unter öfterem Umrühren mit einem Zusatz von Chlorkali und Salzsäure so lange behandelt, bis das sich entwickelnde Chlor den Theergeruch vollständig gedeckt hat. Das Verhältnifs vom Chlorkali zur Säure kann im allgemeinen mit 50 g Chlorkali auf 300 g roher Salzsäure angenommen werden.
Der Versuch, dem Firnifs über dem Feuer schon ein Quantum Chlorkalk unter stetem Umrühren zuzufügen und beim Filtriren die Chlorkalkreste sorgfältig abzuscheiden, hat sich auch bewährt.
Der auf diese Weise desinficirte Firnifs wird in einem Kessel im Wasser- oder Sandbade erwärmt und mit einem Zusatz von 20 bis 25 pCt. rohen Glycerins und ferner mit 12 bis 18 pCt. Rufs unter stetem, langsamem Zusetzen und Umrühren vermischt, und die erhaltene, teigartige Masse wird dann auf einer Walzmaschine so lange gerieben, bis die Farbe vollständig fein gerieben ist.
Zur besseren Verbindung des Glycerins und zur Nüancirung der Farbe in tiefschwarze, bläulich- oder violettschwarze wird in dem Glycerin ein Quantum Anilinfarbe, Nigrosin, Anilinblau oder Anilinviolett auf dem Wasserbad gelöst, bevor dasselbe der Masse zugesetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Druckerschwärze, welche aus Steinkohlentheer, Kolophonium, Paraffinöl, Glycerin und Rufs besteht, und welcher der von dem Theer und dem OeI herrührende, penetrante Geruch durch Zusatz von Chlorkali und Salzsäure genommen worden ist.
DENDAT12282D Verfahren zur Herstellung von Druckerschwärze aus Steinkohlentheer Expired DE12282C (de)

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