DE12286C - Druckerschwärze (Zusatz zu P. R. 12282) - Google Patents

Druckerschwärze (Zusatz zu P. R. 12282)

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DE12286C
DE12286C DENDAT12286D DE12286DA DE12286C DE 12286 C DE12286 C DE 12286C DE NDAT12286 D DENDAT12286 D DE NDAT12286D DE 12286D A DE12286D A DE 12286DA DE 12286 C DE12286 C DE 12286C
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J. J. WILHELM in Homburg v. d. Höhe und F. ROHNSTADT in Frankfurt a. M
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
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    • C09D11/12Printing inks based on waxes or bitumen

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Description

1880.
Klasse 22.
JOHANN JACOB WILHELM in HOMBURG vor der Höhe und FRIEDRICH ROHNSTADT in FRANKFURT a. M.
Druckerschwärze.
Zusatz-Patent zu No. 12282 vom 25. December
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar Längste Dauer: 8. December 1891.
Statt des im Haupt-Patent beschriebenen Verfahrens zur Herstellung von Buchdruckerschwärze wendet man mit Vortheil das folgende an:
Es werden 100 kg Steinkohlentheer unter stetem Aiifrühren mit 2 Y2 bis 3 kg Schwefelsäure nach und nach versetzt. Die Masse . wird alsdann tüchtig umgeschüttelt und, auf leichtes Feuer genommen, nach und nach bis zum Aufsteigen erhitzt. Nachdem sie vom Feuer abgenommen ist, wird unter stetem Umrühren ι kg calcinirte Soda zugerührt, bis sich der Theer ziemlich abgekühlt hat.
Es werden nun weitere 2Y2 bis 3 kg calcinirte Soda dem Theer zugemischt, und dann wird die Masse nochmals auf das Feuer genommen und aufgekocht, bis der Theer stark schäumt und aufsteigt, dann wird sie rasch vom Feuer genommen und vollständig abkühlen gelassen.
Es ist gut, den so erhaltenen schwarzen Theerfirnifs einige Tage ruhig stehen zu lassen und in der Zwischenzeit einige Male mit einem Gemisch, das im Verhältnifs von 600 g Salzsäure zu 100 g Chlorkali hergestellt ist, zu behandeln oder mit einer Glasröhre Chlor auf den Boden des Gefäfses zu leiten, in welchem der schwarze Theerfirnifs sich befindet, damit das Chlor die ganze Masse vollständig durchzieht.
Alsdann wird der schwarze Firnifs mit 2 Y3 bis 3 kg Schweineschmalz und 4 bis 5 kg Glycerin, oder statt dessen mit 8 bis 10 kg Seife aufgekocht und, nachdem derselbe ganz dünn: flüssig geworden ist, durch ein Tuch filtrirt. Für feinere Farben können bei dieser Behandlung 2 bis 5 kg Blauholzextract, um dem Firnifs eine noch schönere Schwärze zu geben, gelöst werden, und hat man es in der Hand, mit Zusatz von Chromkali, Alaun, Weinstein oder Kupferwasser die Farbe in jede beliebige Nuance des Kohl-, Blau- oder Violettschwarz zu ziehen.
Der filtrirte, schwarze Firnifs wird alsdann unter Zusatz von Y10 bis 2/10 Theilen Rufs gut gerieben und zum Versand als fertige Buchdruckerschwärze in Fässer abgefüllt.
Will man die Nuancen der feineren Farben noch erhöhen, so löst man in dem Glycerin vor dem Zusetzen des Theers einige Gramm Anilinschwarz, -blau, -violett etc. auf und setzt das Glycerin in dieser Lösung dem Theerfirnifs zu.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Herstellung von Druckerschwärze aus Theer durch Einwirkung von Schwefelsäure auf Theer, Neutralisiren der Masse mit Soda, Behandeln derselben mit Salzsäure und Chlorkali, darauf folgendes Zusammenschmelzen mit Schweinefett und Glycerin oder Seife und, wenn es sich um bessere Schwärze handelt, durch schliefslichen Zusatz von Blauholzextract mit Chromkali, Alaun, . Weinstein oder Kupferwasser.
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