DE1214533B - Photographischer Verschluss mit Durchschwingsektoren, insbesondere Selbstspannverschluss - Google Patents

Photographischer Verschluss mit Durchschwingsektoren, insbesondere Selbstspannverschluss

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DE1214533B
DE1214533B DEG42283A DEG0042283A DE1214533B DE 1214533 B DE1214533 B DE 1214533B DE G42283 A DEG42283 A DE G42283A DE G0042283 A DEG0042283 A DE G0042283A DE 1214533 B DE1214533 B DE 1214533B
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DE
Germany
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tensioning
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lever
pin
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DEG42283A
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English (en)
Inventor
Franz Starp
Carl Richter
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Hittech Prontor GmbH
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Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/20More than two members each moving in a single direction first to open and then to reclose

Description

  • Photographischer Verschluß mit Durchschwingsektoren, insbesondere Selbstspannverschluß Die Erfindung bezieht sich auf einen photographischen Verschluß mit Durchschwingsektoren, insbesondere Selbstspannverschluß, der mit einer Antriebsvorrichtung ausgestattet ist, welche den Sektorenring einmal in der einen und das nächste Mal in der anderen Drehrichtung bewegt.
  • Es ist bereits ein Verschluß vorstehender Gattung bekannt, der mit einer auf Zugwirkung eingerichteten Doppelklinke versehen ist, welche mit einem ortsfest ge , lagerten Umlenk- und Übersetzungshebel zusammenarbeitet, derart, daß dieser Hebel einmal nach links, das nächste Mal hingegen nach rechts bewegt wird. Der Umlenk- und übersetzungshebel wiederum ist mit dem auf die Durchschwingsektoren einwirkenden Sektorenring formschlüssig verbunden. Diese bekannte Verschlußanordnung ist insofern noch verbesserungsbedürftig, als der die hin- und hergehende Bewegung des Sektorenringes bewirkende Mechanismus einen relativ großen Bauaufwand erfordert, der, insgesamt gesehen, diesen Mechanismus kompliziert und störanfällig macht; dies nicht zuletzt auch deshalb, da der Sektorenring während der Spannbewegung in öffnungsrichtung belastet wird, so daß zur Vermeidung einer vorzeitigen Öffnung des Verschlusses eine besondere Sperre vorgesehen sein muß.
  • Das mit der Erfindung zu lösende Problem besteht darin, die Nachteile der bekannten Verschlußanordnung mit wechselweise beaufschlagbarem Sektorenring zu vermeiden, d. h. mit wenigen Bauteilen einen funktionssicher arbeitenden Antriebsmechanismus für die Durchschwingsektoren zu schaffen, der nur einen verhältnismäßig kleinen Teil des Verschlußgehäuseinnenraums als Einbauraum beansprucht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Verschluß mit Durchschwingsektoren durch die Anordnung eines Schubkurbeltriebs gelöst, der eine entgegen der Wirkung einer Feder in Spannlage überführbare Schubstange aufweist, deren freies Ende unter dem Einfluß einer beim Spannvorgang auf die Schubstange einwirkenden Zwangsführung mit einem ortsfest gelagerten sowie mit dem Sektorenring formschlüssig verbundenen Umkehrorgan wechselweise kuppelbar ist. Auf diese Weise sind die Voraussetzungen für eine übersichtlich aufgebaute sowie einfache Einrichtung zur Erzielung einer abwechselnd hin- und hergehenden Bewegung des Sektorenringes geschaffen worden, die aus verhältnismäßig wenig Bauteilen besteht und daher ini Verschlußgehäuse auf einer Seite der Objektivöffnung untergebracht werden kann. Darüber hinaus wird durch die erlmdungsgemäße Anordnung eines Schubkurbeltriebs ein hohes Maß an Funktionssicherheit gewährleistet.
  • Eine in baulicher sowie funktioneller Hinsicht besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung läßt sich dadurch erzielen, daß die Schubstange an ihrem freien Ende zwei einander gegenüberliegende Aussparungen aufweist, die unter dem Einfluß der Zwangsführung wechselweise mit je einem außerhalb der Drehachse des Umkehrorgans liegenden Kupplungsstift in Eingriff bringbar sind. Durch diese Maßnahme wird eine formschlüssige Verbindung der Schubstange mit dem Umkehrorgan erreicht, so daß eine Belastung des Sektorenringes in der Öffnungsrichtung während des Spannvorgangs vermieden wird.
  • Zur Erzielung dieses Effektes ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ferner vorgesehen, daß als Zwangsführung ein in der Symmetrieachse des Umkehrorgans angeordneter Anschlaglappen dient, der mit zwei zur Längsachse der Schubstange geneigten, symmetrisch angeordneten Steuerkanten wechselweise zusammenarbeitet, derart, daß bei Beginn der Spannbewegung das freie Ende der Schubstange in eine bestimmte Richtung abgewiesen wird, und daß ferner an der Schubstange ein Druckstift vorgesehen und diesem ein bewegbarer Steuerkeil zugeordnet ist, der am Ende der Spannbewegung die eingeleitete Abweisbewegung fortsetzt, so daß die dem Kupplungsstift gegenüberliegende Aussparung des Stangenendes mit diesem in.Eingriff kommt. Mit dieser Maßnahme wird außerdem erreicht, daß die Spannbewegung an jeder Stelle des Spannvorgangs unterbrochen und rückgängig gemacht werden kann, ohne daß hierbei ein unerwünschter Belichtungsablauf zustande kommt.
  • Bei einem Selbstspannverschluß kann der Steuerkeil an einem ortsfest gelagerten, durch eine -Rückholfeder beaufschlagte Hebel angeordnet sein, der im Bewegungsbereich eines der überführung der Schubstange in die Spannlage dienenden, auf diesen in der Endphase der Spannbewegung auftreffenden Spann- und Auslösehebels liegt.
  • Was die Sicherung des Eingriffs der Schubstange mit dem Umkehrorgan während des Verschlußablaufs anbetrifft, so wird ferner vorgeschlagen, daß am freien Ende der Schubstange ein in der Längsachse angeordneter Sperrstift befestigt ist und diesem zwei während der Stoßbewegung des Kurbeltriebs als Sperre wirksam werdende Anschläge zugeordnet sind. Dadurch wird eine einwandfreie, zweckmäßigerweise formschlüssige Sicherung der Antriebsverbindung zwischen Schubstange und Umkehrorgan während des Belichtungsablaufs erreicht, so daß die. Stoßbewegung der Schubstange in der Offenstellung der Sektoren, ohne die Antriebsverbindung zu lösen, durch ein Hemmwerk verzögert werden kann.
  • Eine hinsichtlich des Einbauraums besonders günstige Anordnung dieser Anschläge läßt sich dadurch erzielen, daß diese aus zwei symmetrisch am Umkehrorgan abgebogenen Lappen gebildet sind. Nach einem weiteren Vorschlag können zweckmäßigerweise als Anschläge auch zwei ortsfest angeordnete Zungen vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Selbstspannverschlusses veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 den Selbstspannverschluß bei abgenommener Deckplatte in Ruhestellung, wobei sich der Sektorenring in einer Endlage befindet, F i g. 2 den teilweise gespannten Verschluß kurz vor dem Eingriff der Schubstange mit dem Umkehrorgan, F i g. 3 den Verschluß am Ende der Spannbewegung unmittelbar vor Freigabe des Schubkurbeltriebs durch den Spann- und Auslösehebel, F i g. 4 den Verschluß beim Belichtungsablauf, wobei die Durchschwingsektoren die Offenstellung erreicht haben, F i g. 5 den Verschluß wiederum in Ruhelage, wobei der Sektorenring die andere Endlage einnimmt, F i g. 6 den aus der Endlage gemäß der vorigen Darstellung in die Spannlage übergeführten Verschluß, wobei der Schubkurbeltrieb die in F i g. 3 veranschaulichte Spann tellung wieder erreicht hat, F i g. 7 eine teilweise Seitenansicht des Schubstangenendes und des Umkehrorgans in Blickrichtung der in F i g. 1 eingezeichneten Pfeilrichtung in .größerem Maßstab, F i g. 8 bis 13 eine Variante der zur Sicherung der Antriebsverbindung zwischen Schubstange und Umkehrorgan vorgesehenen Anschläge, wobei in den einzelnen Darstellungen das Umkehrorgan und die Schubstange in den gleichen Zwisclienstellungen, wie in F i g. 1 bis 6 gezeigt, veranschaulicht sind, F i g. 14 eine teilweise Seitenansicht der Antriebsvorrichtung gemäß der in Fig. 10 angedeuteten Pfeilrichtung, ebenfalls in größerem Maßstab.
  • In der Zeichnung bedeutet 1 das Gehäuse eines photographischen Selbstspannverschlusses, in dem in an sich bekannter Weise eine Grundplatte 2 befestigt ist. An dieser Grundplatte ist ein der Halterung von Linsen des Aufnahmeobjektivs dienender konzentrischer Rohrstutzen 2a vorgesehen. Zwischen der Grundplatte 2 und dem Boden des Verschlußgehäuses 1 können auf ortsfesten Zapfen 3 mehrere, beispielsweise insgesamt fünf zweiflüglige Durchschwingsektoren 4 gelagert sein, von denen aus Gründen der übersichtlichkeit jedoch nur ein Sektor veranschaulicht ist. Zur gemeinsamen Bewegung der Durchschwingsektoren 4 dient ein auf dem Rohrstutzen 2 a der Grundplatte 2 drehbar geführter Sektorenring 5, dessen Stifte 6 mit entsprechenden, an den Durchschwingsektoren ausgebildeten Schlitzen 4 a im Eingriff stehen. Der Sektorenring 5 bewirkt bei seiner Drehung die Verlagerung der Durchschwingsektoren 4, und zwar im Zuge eines Belichtungsablaufs von der in F i g. 1 gezeigten Stellung in die in F i g. 5 veranschaulichte Endlage, oder umgekehrt. Als Antrieb für den Sektorenring 5 dient ein Schubkurbeltrieb, der im Ausführungsbeispiel aus einem Antriebshebel 8 und einer Schubstange 9 gebildet ist. In der in F i g. 1 und 5 gezeigten Ausgangslage des Verschlusses kommt der auf einem ortsfesten Zapfen 10 gelagerte Antriebshebel 8 unter der Wirkung einer Antriebsfeder 11 an einem Anschlagstift 12 zur Anlage, während die Schubstange 9 durch eine an der Grundplatte 2 befestigte Feder 13 in der Ausgangslage gehalten wird. Zum Zwecke der überführung des Schubkurbeltriebs 8, 9 in die Spannstellung ist auf einem ortsfesten Zapfen 14 ein Spann- und Auslösehebel 15 drehbar gelagert, der unter dem Einfluß einer Rückstellfeder 16 an einem ortsfesten Anschlag 17 in Anlage gehalten wird. Der Hebel 15 kann zur Betätigung von Hand durch einen in das Gehäuse 1 eingearbeiteten Bewegungsschlitz la herausgeführt sein und einen abgewinkelten Arm 15a aufweisen, der mit einem am Antriebshebel 8 abgebogenen Lappen 8a während des Spannvorgangs zusammenarbeitet.
  • Wie aus der Zeichnung ferner ersichtlich, weist das freie Ende der Schubstange 9 zwei symmetrisch angeordnete Aussparungen 9 a und 9 b auf. Jeder dieser Aussparungen ist ein an einem Umkehrorgan 18 befestigter Kupplungsstift 19 bzw. 20 zugeordnet. Mittels einer nachfolgend beschriebenen Zwangsführung kommt während des Spannvorgangs abwechselnd eine der beiden Aussparungen 9a und 9b mit dem Kupplungsstift 19 bzw. 20 in Eingriff. Zweckmäßig wird das Umkehrorgan 18 aus einem zweiarmigen Hebel gebildet, der auf einem ortsfesten Stift 21 drehbar lagert und mittels einer Stift-Schlitz-Verbindung 22, 5a mit dem Sektorenring 5 formschlüssig verbunden ist.
  • Was die der Beeinflussung der Schubstange dienende Zwangsführung anbetrifft, so kann hierzu ein an dem zweiarmigen Umkehrhebel 18 abgebogener Anschlaglappen 18a vorgesehen sein, der wechselweise mit zwei am Stangenkopf der Schubstange 9 symmetrisch angeordneten sowie zu deren Längsachse geneigten Steuerkanten 9 c und 9 d zusammenarbeitet. Die Zwangsführung umfaßt ferner einen an der Schubstange 9 befestigten Druckstift 23 sowie einen ortsfest gelagerten Hebel 24, der ein keilförmig ausgebildetes Ende 24a aufweist. Der Hebel 24 kommt unter dem Einfluß einer Rückholfeder 25 an einem Anschlagstift 26 zur Anlage und trägt einen Stift 27, während das keilförmige Ende 24 a mit zwei Steuerkanten 24 b und 24 c versehen ist. Der Stift 27 liegt in der Bewegungsbahn einer am Spann- und Auslösehebel 15 vorgesehenen Anschlagkante 15 b, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß diese Kante in der Endphase der Spannbewegung auf den Stift 27 auftrifft, so daß im weiteren Verlauf der Spannbewegung der Hebel 24 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
  • Dem Umkehrhebel 18 sind zwei ortsfeste Stifte 28 und 29 zugeordnet, von denen jeweils einer als Endanschlag in der der Schließstellung der Durchschwingsektoren 4 zugeordneten Lage dieses Hebels dient. Am Umkehrhebel 18 greift ferner eine gewundene Blattfeder 3 0 an, welche an einem ortsfesten Stift 31 angebracht ist und das Bestreben hat, den Umkehrhebel in der Ruhelage des Verschlusses sowie während des Spannvorgangs an einem der beiden Anschlagstifte 28 und 29 in Anlage zu halten.
  • Um dem Umkehrhebel 18 ein ungehindertes überwechseln von der in F i g. 1 gezeigten Extremlage in die in F i g. 5 veranschaulichte Endstellung während des Verschlußablaufs zu ermöglichen, ist das freie Ende der Schubstange 9 gemäß der Darstellung in F i g. 7 abgekröpft. Diese Abkröpfung ist derart ausgebildet, daß sich die Schubstange 9 zwar während des Spannens der Antriebsfeder 11 mit ihrem freien Ende am Lappen 18, wie F i g. 2 zeigt, abstützen kann. Dagegen kann dieser Lappen während des Ab- laufs des Verschlusses, und zwar beim Durchfahren der zwischen den in F i g. 4 und 5 gezeigten Stellungen liegenden Bewegungsphase unter der Schubstange ungehindert durchschwingen. Zur Sicherung des Eingriffs der Aussparung 9 a bzw. 9 b mit dem Kupplungsstift 19 bzw. 20 während des Stoßvorgangs der Schubstange kann an deren freiem Ende ein Stift 32 vorgesehen und diesem zwei am Umkehrhebel 18 abgebogene Lappen 18 b und 18 c zugeordnet sein. Der Stift 32 legt sich mit Beginn des Bewegungsablaufs des Schubkurbeltriebs vor einen der abgebot' Clenen Lappen und bildet zusammen mit diesem eine formschlüssige Sicherung für die Antriebsverbindung von Schubstange und Umkehrhebel.
  • Die Arbeitsweise der vorbesehriebenen sowie in F i g. 1 bis 7 gezeigten Anordnung ist folgendermaßen: Ausgehend von der in F i g. 1 gezeigten Ruhestellung des Verschlusses, in welcher sich der Umkehrhebel 18 in der einen Extremlage unter Wirkung der Blattfeder 30 am ortsfesten Anschlag 29 abstützt und die Schubstange 9 links neben dem Lappen 18 a liegt, braucht von der Bedienungsperson nach vorgenommener Belichtungseinstellung zur Durchführung einer Aufnahme lediglich der Spann- und Auslösehebel 15 niedergedrückt, d. h. im Gegenuhrzeigersinn bewegt zu werden. Dieser Bewegungsvorgang hat zur Folge, daß der Antriebshebel 8 des Schubkurbeltriebs umden Lagerzapfen 10 gedreht und dabei die Antriebsfeder 11 unter erhöhte Spannung gesetzt wird. Gleichzeitig wird die Schubstange 9 mit Bezug auf F i g. 1 nach oben bewegt, wobei deren freies Ende durch Auflaufen der Steuerkante 9 d am Lappen 18 a des Umkehrhebels 18 nach links abgewiesen wird. Mit Erreichen der in F i g. 2 gezeigten Zwischenstellung des Spann- und Auslösehebels 15 ist der Antriebshebel 8 in Spannlage übergeführt worden, wobei die Aussparung 9 a dem Kupplungsstift 19 gegen-* überzustehen kommt. Während dieser Bewegungsphase hat sich außerdem der an der Schubstange 9 befestigte Stift 23 infolge der vorherigen Linksabweisung des Stangenendes links neben die Spitze des Keils 24a gelegt, und die Kante 15b des Spann- und Auslösehebels 15 hat, wie ebenfalls in F i g. 2 gezeigt, den Stift 27 des Hebels 24 erreicht.
  • Im weiteren Verlauf der Spannbewegung behält der Antriebshebel 8 die nunmehr erreichte Spannlage bei, während der Arm 15a des Spann- und Auslösehebels 15 am Lappen 8 a des Antriebshebels entlanggleitet. Da der Spann- und Auslösehebel 15 hierbei eine nach unten gerichtete Drehbewegung ausführt, wird auf den mit dem keilförmigen Ende 24a versehenen Hebel 24 Druck ausgeübt und dieser entgegen der Wirkung der Feder 25 um seinen Lagerpunkt geschwenkt, wobei der Stift 23 an der Kante 24 b des Keils 24 a entlanggleitet, was zur Folge hat, daß die Aussparung 9 a mit dem Kupplungsstift 19 in Eingriff kommt, wie aus F i g. 3 ersichtlich. Bis zu dieser Spannstellung ist auf den Sektorenring 5 keinerlei Kraft ausgeübt worden, die eine öffnungsbewegung dieses Ringes hätte verursachen können, da sich der Umkehrhebel 18 während der Spannbewegung am ortsfesten Anschlag 29 abstützen konnte.
  • Am Ende der Spannbewegung gleitet der abgewinkelte Arm 15 a des Spann- und Auslösehebels 15, wie in F ig. 3 gezeigt, schließlich vom Lappen 8a des Antriebshebels 8 ab, worauf der Schubkurbeltrieb 8,9 unter Wirkung der Antriebsfeder 11 abläuft. Dabei wird der Umkehrhebel 18 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, was wiederum eine im Uhrzeigersinn gerichtete Drehbewegung des Sektorenringes 5 zur Folge hat und wobei die Sektoren 4 die Objektivöffnung freigebend (F i g. 4) in die in F i g. 5 gezeigte Schließstellung überwechseln. Während der Stoßbewegung der Schubstange 9 kann der Kupplungsstift 19 an der Aussparung 9 a nicht außer Eingriff gelangen, da sich unmittelbar nach Beginn der Ablaufbewegung der Sperrstift 32 vor den Anschlaglappen 18 b des Umkehrhebels 18 legt. Erst in der Endphase der Ablaufbewegung kommt der Sperrstift 32 wieder in eine solche Relativlage zum Anschlaglappen 18 b, daß die Sperrwirkung aufgehoben ist.
  • Nach dem vorbesehriebenen Bewegungsablauf befindet sich das freie Ende der Schubstange 9 gemäß F ig. 5 rechts vom Lappen 18a des Umkehrhebels 18, der sich nunmehr am Anschlagstift 28 abstützt. Bei der nun folgenden Betätigung des Spann- und Auslösehebels 15 wird das freie Ende der Schubstange 9 durch den Lappen 18 a, wie aus F i g. 6 ent--nehmbar, nach rechts abgewiesen und infolge Auflaufens des Druckstiftes 23 an der Steuerkante 24 c des am Hebel 24 angeordneten Steuerkeils 24 a mit dem Kupplungsstift 20 in Eingriff gebracht. Nach dem Abgleiten des Arms 15a vom Lappen 8a des Antriebshebels wird die Schubstange 9 wiederum nach unten gestoßen, wobei der Sektorenring 5 nunmehr im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird und die Durchschwingsektoren 4 nach Freigabe der Lichtdurchlaßöffnung des Verschlusses wieder in die in F i g. 1 gezeigte Lage überwechseln. Während dieses Bewegungsablaufs wird der Eingriff der Aussparung 9 b mit dem Kupplungsstift 20 durch Sperrstift 32 und Anschlaglappen 18 c gesichert.
  • Gemäß der in F i g. 8 bis 14 veranschaulichten Darstellung kann die Sicherung der Antriebsverbindung zwischen Schubstange 9 und Umkehrhebel 33 während des Ablaufs des Schubkurbeltriebs 8, 9 auch durch ortsfest angeordnete Zungen 34 -und 35 erfolgen. Diese Zungen sind, wie aus F i g. 14 ersichtlich, mit je einer Ausnehmung 34 4 bzw. 35 a versehen, um dem mit einem Sperrstift 36 versehenen freien Ende der Schubstange 9 jeweils in der Endphase eines Stoßvorgangs ein ungehindertes Durchschwingen unter der betreffenden Zunge in die Ausgangslage zu ermöglichen.
  • Die Schubstange nimmt in der Ruhestellung des Verschlusses die in F i g. 8 gezeigte Lage ein. Während des Spannens des Verschlusses wird die Schubstange 9 nach oben gezogen und gleichzeitig deren freies Ende durch einen Lappen 33a des Umkehrhebels 33 nach link5 abgewiesen, wie in F i g. 9 ersichtlich. Im weiteren Verlauf der Spannbewegung wird die Schubstange 9 durch den Steuerkeil 24 a in die in F ig. 10 veranschaulichte Lage gebracht, in welcher der Eingriff der Aussparung 9 a des Stangenendes mit dem Kupplungsstift 37 des Umkehrhebels 33 vollzogen ist. Während der Stoßbewegung der Schubstange 9 wird der $ektorenring 5 im Uhrzeigersinn gedreht, wobei der Sperrstift 36 gemäß der in F ig. 11 gezeigten Darstellung an der Außenseite der Zunge 34 entlanggleitet. In der Endphase der Ab- laufbewegung des Verschlusses kommt der Stift36 an der Zunge 34 außer Eingriff, wodurch die Verbindung zwischen Schubstange 9 und Umkehrhebel 33 gelöst ist und das Ende der Schubstange 9 unter der Zunge hindurchschwingen und die in F i g. 12 dargestellte Lage einnehmen kann, in welcher die Schubstange sich rechts vom Lappen 33a des Umkehrhebels befindet. Bei der nachfolgenden Betätigung des Spann- und Auslösehebels 15 wird gemäß F i g. 13 die Aussparung 9b mit dem Kupplungsstift 38 des Umkehrhebels 33 in Eingriff gebracht. Während des Verschlußablaufs gleitet dann der Sperrstift 36 an der Zunge 35 entlang, um am Ende der- Ablaufbewegung wieder die in F i g. 8 gezeigte Stellung emzunehmen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Photographischer Verschluß mit Durchschwingsektoren, insbesondere Selbstspannverschluß, der mit einer Antriebsvorrichtung ausgestattet ist, welche den Sektorenring einmal in der einen und das nächste Mal in der anderen Drehrichtung bewegt, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Schubkurbeltriebs (8, 9), der eine entgegen der Wirkung einer Feder (11) in Spannlage überführbare stange (9) aufweist, deren freies Ende unter dem Einfluß einer beim Spannvorgang auf die Schubstange, einwirkenden Zwangsführung mit einem ortsfest gelagerten sowie mit dem Sektorenring (15) formschlüssig verbunden Umkehrorgan (18) wechselweise kuppelbar ist. 2, Photographischer Verschluß nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die S chubstange (9) an ihrem freien Ende zwei einander gegenüberliegende Aussparungen (9 a und 9 b) aufweist, die unter dem Einfluß der Zwangsfübrung wechselweise mit je einem außerhalb der Drehachse (21) des Umkehrorgans (18) liegenden Kupplungsstift (19 bzw. 20) in Eingriff bringbar sind. 3. Photographischer Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwangsführung ein in der Symmetrieachse des Umkehrorgaus (18) angeordneter Anschlaglappen (18 a) dient, der nüt zwei zur Längsachse der Schubstange (9) geneigten, symmetrisch angeordneten Steuerkanten(9c und 9d) wechselweise zusammenarbeitet, derart, daß bei Beginn der Spannbewegung d?#s freie Ende der Schubstange in eine bestimmte Richtung abgewiesen wird, und daß ferner an der Schubstange ein Druckstift (23) vorgesehen und diesem eih bewegbarer Steuerkeil(24a) zugeordnet ist, der am .E.nde der Spannbewegung die eingeleitete Abweisbewegung fortsetzt, so daß die dem Kupplungsstift(19 bzw. 20) gegenüberliegende Aussparung(9a bzw. 9b) des Stangenendes mit diesem in Eingriff kommt. 4. Photographischer Verschluß nach Ansprach 3, dadurch gekenn eichnet, daß der Steuerkeil (244) in einem ortsfest gelagerten, durch eine RüQkholfeder (25) beaufsvhlagten Hebel (24) angeordnet ist, der im Bewegungsbereich eines der überführung der Schubstange (9) in die Spannlage dienenden, auf diesen in der Endphase der Spannbewegung auftreffenden Spann-und Auslösehebels (15) liegt. 5. Vers#hluß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Schubstange (9) ein in deren Längsachse angeordneter Sperrstift (32) befestigt ist und diesem zwei während der Stoßbewegung des Kurbeltriebs (8, 9) als Sperre wirksam werdende Anschläge zugeordnet sind. 6. Photographischer Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge aus zwei symmetrischen, am Umkehrorgan (18) abgebogenen Lappen (18 b und 18 c) gebildet sind. 7. Photographischer Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschläge zwei ortsfest angeordnete Zungen (34 und 35) vorgesehen sind.
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