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#7er'abren zum Fahen von insbesondere lan(yen W5schüstücken u. dgl.
verschiedener Länge auf ein gleichbleibendes Faltmaß und Vorrichtung zur Da£clitülirung
des Verfahrens
| Die ErlipCIung bezieht sich auf ein aufeirlander- |
| fol-endes Querfalt2n von insbesondere lanoen |
| C Z |
| Wäschestücken od. d-l. verschiedener Län-e auf ein |
| C C |
| gleichbleibep--les Faltmaß, wobei das Fahgin n |
| einer Fördereinrichtung vorlätift und auf eillen |
| NVi(-'t,-eldom icz;vjI'clelt wird, danach von dieser ar,- |
| (TC7#oc-oii und oe-ebenen'.'alls Plach -cdrücki wird. |
| Das Aufw;cleln von Pandinaterial hil ab- |
| Längen ist ebenso -,vie das Aullhaspeln |
| Gut Man hat auch- |
| sc!te,!l imd Szhri-*d-i- f iemen dur ic li Au'
i- |
| -er,-"ncli't. I-:licIlic11 sind 'Vor- |
| ich'tungen bAannt, durch die laulende, bei- |
| Zn |
| spiell#xv##ise Dachpappenbahnen, aufgewickelt werden |
| Atich sind Wich#-Aipaschilnen zum |
| Bündeln abg#jr#ic-ss,--iier Längen Bandmaterial |
| für diz aus |
| einer Einrichtun zum von Whidungein |
| ciner |
| Ferr.er ist es bandainiges '7#falz'-7it ain- |
| I |
| das G72t du--ch einen -am Unifang |
| der Wichültrompiel vorgges##henen Schlitz in- das |
| v#Aic]#ehror.--ii-neln sind |
| t,c #cc.#i-"#nder vor- |
| die 'oeiä,LilG1 werden, |
| Se-flierIte |
| finden. |
| iuch be, S ch t! h jp as c'-- i'-. h,-;'ü man
schon eine |
| 'Ung der v--,- |
| is, mehrere |
| Nil --nIan zu chiem |
| von Nand n#!' und dabei Chns |
| &IM, den Schlitz einer Wickelwalze hin- |
| Auch die Führup-- der aufziiwickeLndc--ii Mänder |
| C |
| übc!- 1-Uhruingsrollen ist bei AufvAckel niaschinen be- |
| 11-##,#-#i#t. |
| Dm Quer- und von lanaen Wische- |
| stücken erfolg t c bisher durch Einklernmen der |
| Anfan-skante des raft-Crutes und darauffolcendes |
| Weit,-r't)ü-#örde#.-n des nachfol,-enden Stückes im
Ab- |
| .-,1 faltverfahren. |
| Die Erfinchine, niacht es sich zur Aufgabe, das |
| FalIcii von insbesondere lan-en Wäschestücken ohne |
| Anwendun- von mehreren Faltbrücken konimmer- |
| lich zu ermöglichen. Dabei soll die Faltvorrichtung |
| möglichst einfach in ihrer Bauart sein, und das Gut |
| soll unmittelbar mehrfach gefaltet werden. |
DAei macht es sich die Erfindung weiter zur Aufgabe, zu erreichen, daß das Faltgut
nach der
C C
Fahung, die durch Wickeln bewirkt wird, keine lose herabhängenden
Gutteile aufweist so d0 niso
eins
F#pItguteilde jeweils über einer FallEkante
zu lic!!e:3 1, Die bekannten Abwälz- und Einsch-ebc-Fadtvorrichtungen falten
ausschließlich auf die Hälfte oder ein Viertel oder ein Achtel der Gutlänge,
d. h. mii Außenendmaßen bzw. Faltmaßen-, die sich bei Andeilin-eil- der Stückaröße
ebenfalls ändern. Mit Rücksicht auf die Verpackung, Logening usw. sind
C C C derartige Vorrichtungen in Fabrilzaiioiisbeti7iebeii
C
nicht
brauchbar. Hinzu kommt ein verbA
- Itn#smäß"1-großer Platzbedarf, der sich
bei Anordnung von 1-omb-i iertep Querfalt- und ce-ebenea--falls Länasm falteinrichtunaen
-noch erheblich ver-rößert. Demaegenüber ist es Aufgabe der Erfindung
C - c# Croßflächiae bzw. lange Textilstücke, wie Bett-C e
C
wäsche,
Tischwäsche, Kopfkissen usw., mit beliebi-en und untereinander verschiedenen Ab-C
messungen auf die gleichen, vorher bestimmten -Außenendmaße zu falten, eventuell
noch mit der Möglichkeit, die Außenendmaße mit einfachen Mitteln veränderlich einzustellen.
Die
Erfindung ist nicht nur für Wäschefabriken, sondern vornehmlich auch für Großwäschereien
geeignet.
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Die Erfindung besteht bei einem Verfahren zum Falten von Wäschestücken
od. dgl. darin, daß das Faltgut jeweils vor dem eigentlichen Faltvorgang auf eine
vorbestiminte konstante Faltlänge vorgefaltet und danach auf das endgültige Faltmaß
weitergefaltet wird.
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Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient eine Vorrichtung
zum Falten, die sich durch die Kombination folgender für sich bekannter Merkmale
kennzeichnet, nämlich, daß einer Abwälz-, Einschiebe- oder dergleichen Faltverrichtung
eine auf ein konstantes Vorfaltmaß eingestellte Meßstrecke für die Faltgutlänge
zugeordnet ist und daß sich an die AbgabesteHe der Vorfaltvorrichtung ein mit einer
Klemmeinrichtung versehener Wickeldom anschließt, wobei die Länge des Vorfaltmaßes
einem ganzzahligen Vielfachen des halben Wickeldornumfanges entspricht.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine in Abstand des Vorfaltmaßes
nachgeschaltete zweite Steuereinrichtung für die Abwälzfaltkante vorgesehen.
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Weitere Verbesserungen bestehen in der besonderen Art der Anordnung
der Steuereinrichtungen und in der besonderen Ausbildung der Falteinrichtung selbst.
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Die Erfindung ist sowohl in den gekennzeichneten Einzelmerkmalen als
auch insbesondere in den verschiedenen Kombinationen der Merkmale zu erblicken.
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Nachfolgend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand
von Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 die Faltvorrichtung
mit in die Vorfaltvorrichtung einlaufendem Faltgut, F i g. 2 die Faltvorrichtung
mit von der Vorfaltvorrichtung erfaßtem Faltgut, F i g. 3 die Faltvorrichtung
nach Erreichung der Vorfaltlänge, F i g. 4 die Faltvorrichtung, wobei die
Klemmplatte der Vorfaltvorrichtung abgefallen ist, F i g. 5 eine weitere
Phase des Faltvorganges, wobei die vordere Faltkante in das Klemmaul des Wickeldornes
einläuft, F i g. 6 die nächste Phase, wobei das Klemmaul des Wickeldornes
die Vorfaltkante erfaßt, F i g. 7 ein weiteres Stadium, in welchem sich der
Wickeldom zu drehen beginnt, F i g. 7 a den Wickeldorn und das Wickelgut
im Anfangsstadium des Aufwickelns, F i g. 8 den Wickeldom nach Vollendung
mehrerer voller Umdrehungen, wobei sich das Klemmaul geöffnet hat" F i
g. 9 die Vorfaltvorrichtung bei Ausbildung als Einschiebe-Faltvorrichtung,
F i g. 9 a die Stellung des gefalteten Gutes bei Weiterförderung zum Wickeldorn,
F i g. 10 einen Schnitt durch einen mit der Fördervorrichtung kuppelbaren
Meßwagen, F i g. 11 die Stellung der Wickelvorrichtung, in der eine Vorschubeinrichtung
den fertigen Wickel seitlich abstreift, beispielsweise in eine geöffnete Flachdrückeinrichtung
einführt, F i g. 12 die Flachdrückeinrichtung nach Schließen der oberen Preßplatte,
Fig. 13 eine Stimansicht eines gefalteten Stückes, F i g. 14 einen
Schnitt durch den Wickeldom mit Betätigungseinrichtung für das Klemmaul, F i
g. 15 eine vor dem Wickeldom angeordnete Spreizwalze, F i g. 16 einen
Wickeldom mit Spreizschienen, F i g. 17 und 18 jeweils eine Ausführungsfonn
der Abziehvorrichtung des fertigen Wickels in Seitenansicht und Aufsicht, F i
g. 19 eine einseitige Lagerung des Wickeldornes und F i g. 20 einen
Gegenhalter für das freie Wickeldomende.
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Die Faltvorrichtung besteht bei dem ersten Ausführungsbeispiel in
den wesentlichen Teilen aus einem endlosen, mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen
Förderband 2, welches über die Umlenkrollen2a und 2b geführt ist. Auf das
Band 2 wird das Faltgut aufgelegt. über dem Förderband 2 ist als Vorfalteinrichtung
eine übliche Abwälzfaltvorrichtung mit der Lichtstrahlsteuerung 6,
6 a und mit der z. B, durch einen Magneten 7c betätigten Klemmplatte7b
angeordnet, welche gegen die feste Klemmbacke7a preßbar ist. Es ist selbstverständlich,
daß jede übliche Art von Steuerung und jede übEche Art der Betätigung der Abwälzfalteinrichtung
verwendet werden kann. Ebenso kann überhaupt jede übliche Art von Querfalteinrichtung
vorgesehen sein, z. B. eine Einschiebe-, Einsteck-, Einklemm-oder Schwingenfalteinrichtung.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Faltvorrichtung unter Verwendung einer Abwälzfalteinrichtung
beschrieben.
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Zum Unterschied von den üblichen Abwälzfalteinrichtungen, deren Steuerung
als Proportionalsteuerung ausgebildet ist, welche unabhängig von der jeweiligen
Länge des Faltgutes dieses immer z. B. in der Mitte faltet, wird die hier verwendete
Falteinrichtung mittels einer hinter der Faltbrücke angeordneten zweiten, beispielsweise
Lichtstrahl-Steuerungseinrichtung 8, 8a derart betätigt, daß nach Abdecken
des Lichtstrahles durch die mit halber Förderbandgeschwindigkeit vorlaufende Abwälzkante
des Faltgutes die zweite Steuerungseinrichtung 8, 8a
die Klemmplatte7b
auf Abfallen schaltet, so daß die frühere Anfangskante des Faltgutes 1 auf
das Förderband 2 abfällt und nun die Endkante des Faltgutes geworden ist. Dabei
ist die Entfernung der zweiten Steuerungseinrichtung 8, 8 a von der Klemmplatte
7b der Vorfalteinrichtung einschließlich deren Klemmlänge so bemessen, daß
die Länge des Faltgutes 1 von seiner Vorfaltkante 1, bis zur nunmehrigen
Endkante 1 dem ganzzahligen Vielfachen C 2 des Wickeldornumfanges zuzüglich
der Klenunaultiefe des Wickeldornes 3, 4, 5 oder aber dem ganzzahligen
Vielfachen des halben Wickeldornuinfanges zuzüglich der Klemmaultiefe entspricht.
Dadurch wird erreicht, daß die Endkante des Faltgutes auf dem Wickeldorn nach dessen
Stillstand immer an einer seiner spitzen Endkanten liegt, Hierbei ist angenommen,
daß eine später noch beschriebene Flachdrückeinrichtung (soweit sie Verwendung findet)
in der Ebene der Wickeldornkanten liegt. Es kann aber auch eine andere Haltestellung
gewählt werden, derart, daß die Ebene der Flachdrückeinrichtung in der Ebene der
jeweiligen Endkante zu liegen kommt. Falls diese Lage der Endkante, also sichtbar
auf einer der Faltkanten liegend, nicht benötigt ist, kann der Wickeldorn
3 auch in jeder anderen Ebene stehenbleiben. Der Abstand der
zweiten
Steuerungseinrichtung 8, 8 a von dem Klemmaul des Wickeldornes
3 ist ebenfalls auf einen konstanten Wert eingestellt. Dabei schaltet die
zweite Steuerungseinrichtung, wie bereits erwähnt, den Klemmplattenabfall der Vorfalteinrichtung
und gleichzeitig über eine die Förderbandgeschwindigkeit berücksichtigende übliche
mechanische, hy-
draulische, pneumatische oder elektrische Verzögerungseinrichtung
den Klemmaulantrieb und nach dessen Ansprechen den Wickeldornantrieb.
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Nachdem es sich hierbei um übliche Schaltmaßnahmen handelt, ist ein
weiteres Eingehen auf die Ausbildung der Schaltung nicht erforderlich. Die Verzögerung
der Betätigung des Klemmaules 4 des Wickeldornes 3 ist so eingestellt, daß
das Klemmmaul 4 schließt, wenn die Vorf altkante 11 des Faltgutes
1 in ersteres eingelaufen ist. Danach wird der Wickeldornantrieb z. B. über
Magnetkupplungen, Schaltschütze, hydraulische oder pneumatische Schaltaggregate
od. dgl. eingeschaltet, so daß der Wickeldorn sich in der einen oder anderen Drehrichtung
zu drehen beginnt. Dabei kann noch eine Meßeinrichtung vorgesehen sein, welche abhängig
von der eingestellten Vorfaltlänge den einen oder anderen Drehsinn auswählt, um
eine Anhäufung mehrerer Stofflagen in der Nähe einer Faltkante zu vermeiden. Die
Schaltung ist nun so ausgebildet, daß entsprechend dem unabhängig von der gestreckten
Faltgutlänge eingestellten Vorfaltmaß a der Wickeldorn 3 eine vorbestimmte
Zahl von Umdrehungen um seine quer zum Faltgut angeordnete Achse 5 ausführt
und dann stillsteht, derart, daß das nach dem Vorfalten rückwärtige Ende des Faltgutes
z. B. auf der dem Förderband zugekehrten Seite des Wickeldornes
3 zu liegen kommt. Daher können zur Verkürzung der Meßstrecken auch mehrere
in vorbestimmter Reihenfolge die einzelnen Schaltvorgänge auslösende Lichtstrahlschalter,
Preßluftschalter, Tastfinger od. dgl. vorgesehen sein. Ferner kann die Umfangsgeschwindigkeit
des Wickeldornes3 auch höher als die Fördergeschwindigkeit des Förderbandes sein,
um eine dichtere Aufeinanderfolge der Faltgutstücke zu ermöglichen bzw. um Zeit
für den Abzieh- und gegebenenfalls Flachdrückvorgang zu gewinnen.
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Der Wickeldorn 3 ist wie üblich z. B. einendig C
gelao,ert
(F i g. 12 und 19), wobei die Betätigung des C
Klemmaules 4
oder der noch später zu erläuternden Dornhälften durch übliche elektrische, pneumatische,
hydraulische oder mechanische Mittel, z. B. mittels eines in einem Zylinder 4g geführten
Kolbens 4h, über die Kolbenstange 4 e erfolgen kann (s. F i g. 14).
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Bei zu großen Faltgutbreiten oder auch bei zu großen Faltgutlängen,
wenn also viele Lagen aufaewickelt werden müssen, ist es vorteilhaft das freie
C 9
Dornende des einseiti g bei 75 gelagerten Wickeldornes
3 durch eine abziehbare, z. B. schwenkbare bzw. wegfahrbare zweite La erung
75 a abzustützen. 9 t,
Diese zweite Lagerung ist dann derart
mit dem Wickeldornantrieb zusammengeschaltet, daß nach Abschalten des Wickeldornantriebs
am Ende des Aufwickelns die zweite Lagerung selbsttätig z. B. durch elektrische,
hydraulische oder pneumatische Mittel ausgefahren und nach dem Abziehen des Wickels
wieder ein-efahren wird.
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Am inneren Lagerende des Wickeldornes 3 ist ein Abstreifer
9 angebracht, der z. B. durch übli-iche Mittel spreizbar bzw. zusammenfahrbar
ist (s. F i g. 11 und 12), Dabei kann der Abstreifer noch zusätzlich in entsprechenden
Längsmiten des Wickeldornes 3 geführt sein, um auch die unteren Lagen störungsfrei
abzustreifen.
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In F i g. 17 und 18 ist eine andere Abzugsvorrichtung
veranschaulicht. Ein Greifer 98 fährt nach Beendigung des Wickelvorganges
an das freie Ende des Wickeldornes, erfaßt das Ende des aufgewickelten Faltgutes,
fährt in Pfeilrichtung vom Wickeldorn weg und zieht dabei das Faltgut ab (F i
g. 17 und 18).
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Ferner kann der Wickeldom 3 zur Erleichterung des Abstreifens
des Wickels einen vor Beginn des Abstreifens in den Wickeldorn. 3 einfahrbaren
Spreizschieneneinsatz 76 (F i g. 15) aufweisen.
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Der Abstreifer 9 faßt mit seinen Fingern an der Stirnseite
des Wickels an und streift diesen bei geöffnetem Klemmaul bzw. bei gespreiztem Wickeldorn
und gegebenenfalls bei verkleinertem Wickeldornumfang von dem Wickeldorn ab und
gegebenenfalls auf einen neben dem freien Ende des Wickeldomes angebrachten oder
anfahrbaren Tisch 11, auf welchen sich der ab-estreifte Wickel
1 a auflegt (F i g. 12), Nach dem völligen Abstreifen und Auflegen
des Wickels 1 auf den Tisch 11 kann dieser mittels einer Flachdrückpreßplatte
11 a völlig flachgepreßt werden, wie das aus F i g. 12 zu ersehen
ist. Wie bereits erwähnt, muß dabei die äußere Endkante des Faltgutes in der Flachdrückebene
liegen, um so zu erreichen, daß diese Kante vorn am mehrfach gelegten Faltgut liegt.
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Dabei kann die Flachdrückvorrichtung noch mit einer Faltklappe derart
verbunden sein, daß nach dem Flachdrücken ein oder beide Seitenteile des Wickels
seitlich hochgeklappt werden, so daß dabei eine nochmalige ein- oder zweiteilige
Faltung erzielt wird. Das Abziehen kann dabei zur Einleitung des Faltvorganges benutzt
werden, indem die Stirnseite des Wickels auf eine Faltklappe aufläuft, welche während
oder nach dem Abziehen des Wickels eine Faltung und vor dessen Ende eine Pressung
der Faltung sowie das Flachdrücken durchführt.
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Es ist hierbei wie in allen vorbeschriebenen Fällen von besonderem
Vorteil, daß der Wickeldorn mit wesentlich höherer Umfangsgeschwindigkeit als t2
ZD C
die Förderbandgeschwindigkeit laufen kann, so daß noch vor dem nächsten
Einlauf eines Faltstückes Zeit für das Abziehen bleibt. Es können auch wie in allen
vorbeschriebenen Fällen wechselweise ein oder mehrere in Aufwickelstellung einfahrbare
Wickeldorne verwendet werden, um so Zeit für das Abziehen und Flachdrücken zu gewinnen,
auch wenn auf dem Förderband das Faltgut in dichter Folge angeliefert wird.
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An die vorgenannte g universal verwendbare Wickeleinrichtung können
ebenfalls die beschriebenen Abzieh-, Flachdrück- bzw. Falteinrichtungen
Im
an-eschlossen sein.
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Die vorbeschriebenen Falteinrichtun-en können für alle Arten von Faltgut
Verwendung finden, insbesondere dann, wenn die zuletzt außenliegende Kante unabhängig
von der jeweiligen Länge des Faltgutes an einer Faltkante oben oder unten liegen
CP muß.
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Durch entsprechende übliche, z. B. elektronische oder auch pneumatische
Rechenmittel kann bei sehr stark wechselnder Faltautlänge eine Rechenoperation derart
ausgeführt werden, daß durch Längenmessung
das einlaufende Faltgut
in Kategorien aufgeteilt wird, wobei der Wickeldorn bedarfsweise z. B. eine, eineinhalb,
zwei, zweieinhalb usw. Umdrehungen ausfährt, ohne daß ein zu großes Stück vorgefaltet
wird oder durch den geteilten Wickeldom durchlaufen muß.
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In allen vorbeschriebenen Fällen ist der Wickeldomantrieb mit üblichen
Schaltmitteln derart -,eschaltet, daß das Klemmaul bzw. die Spreizspalte des Wickeldornes
vor Beginn des Einlaufens, also gehenden Wickels nach dem Abziehen des vorherg in
Einlaufrichtung der Vorfaltkante bzw. der Anfangskante des Faltgutes steht.
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In F i g. 9 und 9 a ist gezeigt, daß die Vorrichtung
auch bei einer Einschiebe- und Einsteck-Faltvorrichtung Anwendung finden kann. Hierbei
sind einer oder mehreren Faltstationen 85 der Faltvorrichtung Meß- und Steuereinrichtungen
6, 6a zur Vorbestimmung konstanter Längen zugeordnet. Das Gut wird hier durch
das Steckmesser 86 gefaltet (s. F i g. 9 a) und einer zweiten Fördervorrichtung
87
zugeführt, um dann in den Wickeldorn 3 eingeführt zu werden.
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Zusammengefaßt sei in bezug auf die Wirkungsweise nochmals folgendes
bemerkt: Nach dem Festklemmen der Anfangskante des Gutes dreht sich der Wickeldorn
um seine Längsachse und wickelt das Gut in mehrfachen Lagen auf. Die Endkante des
Gutes steuert über bekannte Einrichtungen, wie Fotozellen, Mikroschalter od.
ä.,
das Ende der Drehbewegungen.
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Mit Rücksicht auf das Abziehen des aufgewickelten Stückes und die
Zuführung des nächsten Stückes endet die Drehbewegung zweck mäßig, wenn die Anfangsstellung
nach ein oder mehreren Umdrehungen erreicht ist. Die Zahl der Umdrehungen richtet
sich nach der Länge des Faltgutes.
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Bei waagerechter Endlagge am flachen Wickeldorn (s. F i
g. 1 bis 9 a) muß das Ende des Faltgutes auf der oberen Seite liegen,
bei senkrechter Anordnung muß das letzte Stück über die obenliegende Kante nach
unten hängen, aber dabei auf dem Wickeldorn aufliegen. Bei einem kreisförmigen Querschnitt
des Wickeldornes könnte das Ende des Faltgutes also nur bis zur Mitte aufliegen,
weil es sonst frei herunterhängen würde.
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Da die Länge des Stückes variieren kann, das Ende aber, wie oben gesagt,
eine ganz bestimmte Lage nach Beendigung des Wickelvorganges einnehmen muß, wird
das Stück vor dem Wickelvorgang auf eine bestimmte Wickellänge gebracht. Wenn z.
B. die Breite des flachen Wickeldornies 30 cm beträg , sind bei zwei
vollen Umdrehungen 't C
des Wickeldornes 120 cm aufgewickelt. Hinzu kommen
10 cm für das Festhalten bzw. Festklemmen des Stückes im Wickeldorn. Wenn
das Stück 150 cm lang ist, würden also 20 cm von der Außenkante des Wickeldornes
herunterhängen, was unter allen Umständen vermieden werden muß, da beim Abziehen
des aufgewickelten Stückes vom Wickeldom und den folgenden Arbeitsgängen mit Sicherheit
Störungen auftreten würden.
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Es ist daher erforderlich, bei dem oben angeführten Beispiel das Stück
vor dem Wickelvorgang auf etwa 110 bis 115 cm oder auch etwas darunter
in bezug auf seine Länge zu bemessen, um nach z. B. zwei Umdrehungen des Wickeldornes
das Ende des Stückes oben auf dem Wickeldorn liegen zu haben. Dieses Zahlenbeispiel
ist für einen verhältnismäßig flachen Wickeldomquerschnitt sowie auch für einen
rechteckigen, ovalen oder ähnlichen anzuwenden. Bei anderen Querschnitten ergäben
sich entsprechende Zahlen.
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In F ig. 10 ist gezeigt, daß das Messen auch durch einen Meßwagen
erfolgen kann. Ein Meßwagen 88 (s. Fig. 10) mit einer Meßstrecke der
Länge a hat am Anfang und am Ende dieser Meßstrecke eine Steubrungseinrichtung
(6, 6a; 8, 8a), wie Fotozellen, Mikroschalter oder ähnliche
bekannte Mittel. Bekanntlich wird beim Abwälzfalten die vordere Kante des Stückes
in einer Klemmvorrichtung festgehalten. Wenn das Ende 89 des Stückes den
Meßpunkt 90 des Meßwagens 88 passiert (Beainn der Meßstrecke a), wird
der Meßwagen 88, der z. B. auf Schienen neben oder unter den Transportbändern
der Abwälzfaltvorrichtung in Förderrichtuno, verschiebbar ist, mit dem Förderband
gekuppelt, z. B. durch eine einfache druckluftbetriebene Klemmvorrichtung, und läuft
nun mit gleicher Geschwindigkeit wie das Stück selbst mit. Der andere Meßpunkt
8, 8a des Meßwagens 88
nähert sich der Faltkante des Stückes, die sich
ja nur mit der halben Geschwindigkeit des Förderbandes weiterbewegt. Beim Erreichen
der Faltkante wird durch die Steuerungseinrichtung 8, 8 a in bekannter
Weise die Klemme 7 b der Faltvorrichtung 3
gelöst, so daß das vorgefaltete
Stück nunmehr mit der Länge der Meßstrecke des Meßwagens weiter zur Wickelvorrichtung
läuft. Der Meßwagen wird durch Federkraft oder sonstige mechanische Mittel in seine
Ausgangsstellung zurückgebracht.
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C im
Die in F i g. 15 dargestellte Spreiz- bzw.
Breithaltewalze 92 wird durch eine Welle gebildet, welche nach beiden Enden
hin eine zunehmende Stei-una C C
besitzende Gewindegänge 93 aufweist.
Diese können durch aufgesetzte Borsten gebildet werden.