DE69901554T2 - Verfahren zum wenden von textilen schlauchwaren - Google Patents
Verfahren zum wenden von textilen schlauchwarenInfo
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Description
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zur Umstülpung bzw. zum Wenden der Innenseite von schlauchförmigen Textilprodukten nach außen.
- Gemäß dieser Offenbarung kann die Einrichtung auf Strumpfwarenfertigungsstraßen dazu benutzt werden, das zwischenliegende Stadium des Umwendens der Innenseite des offenen schlauchförmigen Produkts nach außen einzuführen, bevor man fortfährt, ein Ende des Schlauchs zu schließen.
- Wie es gut bekannt ist, beinhaltet das Herstellen von Strumpfwaren die Verwendung von kreisförmigen Maschinen, welche zur Herstellung von schlauchförmigen Textilprodukten ausgebildet sind, die sowohl in dem Bereich des oberen Rands als auch am Zehenende offen sind.
- An dieser Stelle muss, um den Herstellungszyklus zu vollenden, das Zehenende des Produkts geschlossen werden, um es von dem Verbraucher benutzbar zu machen.
- Das Schließen des Endes besteht darin, eine Naht an einem Ende des Schlauchs auszubilden.
- Um dem fertiggestellten Produkt ein besseres Aussehen zu geben, wird diese Naht generell bei dem mit der Innenseite nach außen umgewendeten Schlauch hergestellt, so dass irgendwelche damit verbundenen Anomalien im Inneren und daher nicht sichtbar sein werden.
- Da die kreisförmigen Maschinen das schlauchförmige Produkt mit einer glatten bzw. einfachen Masche wirken bzw. stricken, muss es erst einmal mit der Innenseite nach außen gewendet werden, bevor man zu dem Endfertigungsstadium übergeht. Dann, wenn das Zehenende einmal geschlossen worden ist, muss der Schlauch natürlich vor dem Verpacken wieder umgestülpt werden.
- Diese Umwendungsvorgänge wurden gewöhnlich manuell von Arbeitern bzw. Arbeiterinnen an der Fertigungsstraße ausgeführt, und zwar einmal bevor der Schlauch zu der Endfertigungsmaschine geschickt wird, und wieder danach.
- Gegenwärtig umfasst die Endfertigungsmaschine eine spezielle Ausrüstung, welche den Schlauch automatisch und effizient ein zweites Mal umwendet, und es treten keine speziellen Schwierigkeiten auf.
- Um die Effizienz und die Arbeitszeiten beim Umwenden der Innenseite des Schlauchs nach außen beim ersten Mal zu verbessern, beinhaltet eine bekannte Technik die Verwendung von semi-automatischen Maschinen, in denen eine Bedienungsperson das umzuwendende Textilprodukt auf einen Schlauch bzw. ein Rohr steckt, es an dem Rand hält und es längs verschiebt, bis das Zehenende die anfängliche Öffnung des Schlauchs bzw. Rohrs erreicht.
- An dieser Stelle tritt ein Saugmechanismus mit einem Strom an Luft in Aktion, der die Zehe des Schlauchs in das Innere des Rohrs drückt, so dass er ihn umstülpt, während die Bedienungsperson den Schlauch auf das Rohr schiebt. Wenn der vollständig umgewendete Schlauch in das Rohr eintritt, wird die Gesamtheit desselben in das Innere gezogen und pneumatisch zu einer Sammelstation gebracht.
- Um diese Art von manueller Betätigung ebenfalls auszuschalten, da sie gewöhnlich die Produktion verlangsamt und die Kosten erhöht, haben die Hersteller von kreisförmigen Maschinen spezielle automatisierte Systeme ausgebildet, damit sie bei den kreisförmigen Maschinen benutzt werden.
- Zum Beispiel sind die kreisförmigen Maschinen mit Doppelrolle bzw. -walze mit einer Saugrolle bzw. -walze am oberen Ende ausgerüstet worden, so dass die Strumpfwaren durch Starten des Sogs bereits mit der Innenseite nach außen gewendet erzeugt werden.
- In dem Fall der kreisförmigen Maschinen mit einer einzigen Rolle bzw. Walze sind diese mit einer Einrichtung ausgerüstet worden, welche den Schlauch während seiner Bildung umstülpt. Obwohl hierdurch das Problem eines vollständig automatisierten Verfahrens gelöst wird, bleiben trotzdem einige ernsthafte Probleme übrig.
- Die besten Ergebnisse sind tatsächlich nur mit Doppelrollen bzw. -walzenmaschinen der neuesten Produktion realisierbar. Soweit die früheren Modelle von Maschinen betroffen sind, die noch in weitem Umfang benutzt werden, ist es oft schwierig, diese Einrichtungen zu übernehmen bzw. anzupassen, und es ist sogar in einigen Fällen nicht ratsam und unwirtschaftlich.
- Hinsichtlich der kreisförmigen Einzelrollen bzw. -walzenmaschinen hat sich andererseits die eingebaute Einrichtung zum Umstülpen des Schlauchs als unwirtschaftlich erwiesen, wenn sie sowohl auf Maschinen des neuen als auch des alten Typs verwendet wird.
- Es muss tatsächlich bemerkt werden, dass die Hinzufügung einer Umwendeeinrichtung eine perfekte Synchronisation und sehr hohe Kupplungstoleranzen zwischen den beiden Einrichtungen erfordert, um die beste Leistungsfähigkeit zu erhalten.
- Es ist keine leichte Sache, diese Änderungen zu realisieren, und es ist außerdem klar, dass ein Fehler in der Synchronisation der Teile während des Betriebs bewirken würde, dass der Schlauch so produziert wird, dass er sich aufkräuselt bzw. zerknittert bzw. zerzaust und verdorben wird bzw. kaputt geht, wie auch ein Verlust an Zeit während des Einstellens der Maschine; sogar noch schlechter wäre jedoch die Beschädigung, die an verschiedenen Bauteilen der Einrichtung und speziell an den Nadeln geschehen würde.
- Es ist auch wichtig zu bemerken, dass jede kreisförmige Maschine mit ihrem eigenen Personalsystem für das Umwenden der Innenseite des Produkts nach außen ausgerüstet werden muss, was bedeutet, dass für jede Maschine eine solche Umwendeeinrichtung ausgebildet und zusammen- bzw. angebaut werden muss. Das frühere Patent EP 0 679 746 beschreibt eine Einrichtung zum Übertragen von Strumpfwaren von den Nadeln einer Bearbeitungsmaschine zu einer Nähmaschine durch Aufnahmemittel, die in zwei diametral entgegengesetzten Bereichen des Produkts operieren.
- Diese Aufnahmemittel bestehen aus zwei oder mehr Nadeln, die, indem sie Drehbewegungen ausführen, bewirken, dass sich das Produkt für eine Weite öffnet, die im Wesentlichen äquivalent dem äußeren Durchmesser eines rohrförmigen Körpers zum Umstülpen der Strumpfwaren ist.
- Die Bewegung der Nadeln mittels einer sich drehenden Einrichtung, die beschränkte Weite des Öffnens des in zwei diametral entgegengesetzten Bereichen ergriffenen Produkts, das alles erzeugt eine komplizierte Maschine, bedingt durch die Feinheit bzw. Empfindlichkeit der Aufnahmenadelstruktur und dazu neigend, auf beträchtliche Probleme zu treffen, wenn sie mit anderen Arten von Produkten umgeht.
- Das frühere Patent EP 0 430 900 offenbart eine Einrichtung zum Umwenden der Innenseite des Produkts nach außen, entfernt von der Verarbeitungsmaschine, die Aufnahmemittel umfasst, um das Produkt an seinen Rändern zu ergreifen, welche aus Zangen bestehen, die durch einen pneumatischen Zylinder betätigt werden.
- Das Produkt wird pneumatisch durch einen rohrförmigen Kanal zu der Einrichtung gebracht.
- Die Tatsache, dass Zangen dazu benutzt werden, die Ränder des Produkts zu ergreifen, und dass mechanische Mittel übernommen bzw. angepasst werden, sie mit der Innenseite nach außen umzuwenden, kann, speziell beim Überwechseln von einer Art von Produkt zu einer anderen, zu Problemen führen, welche die Kontinuität der Arbeit beeinträchtigen, und zu übermäßigem Abfall.
- Der Zweck dieser vorliegenden Erfindung besteht daher darin, die obigen Nachteile bis zu einem wesentlichen Grad zu beseitigen.
- Ein erstes Ziel ist es, eine Einrichtung zu realisieren, die separat von den kreisförmigen Maschinen funktioniert, so dass irgendein Problem der Synchronisierung oder der Störung bei ihnen während des Produktionsprozesses vermieden wird.
- Ein weiteres Ziel besteht darin, eine Einrichtung zu realisieren, die den ersten Umwendevorgang an dem schlauchförmigen Produkt ausführen kann, das von einer vorher festgelegten Anzahl von kreisförmigen Maschinen erzeugt worden ist, und zwar allgemein mehr als eine, und die sich voneinander unterscheiden.
- Ein weiteres Ziel ist es noch, eine Einrichtung zu realisieren, die fähig ist, den ersten Umwendevorgang bei Textilprodukten von unterschiedlichen Größen und Arten auszuführen.
- Diese und andere Ziele, die während dieser Beschreibung erläutert werden sollen, werden im Wesentlichen durch eine Einrichtung zum Umwenden der Innenseite von schlauchförmigen Textilprodukten nach außen bzw. zum Umstülpen von schlauchförmigen Textilprodukten erreicht, wie sie in den Ansprüchen, die folgen, beschrieben werden wird.
- Weitere Charakteristika und Vorteile werden aus der detaillierten Beschreibung einer bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichen, Ausführungsform einer Einrichtung zum Umstülpen von Textilprodukten gemäß dieser vorliegenden Erfindung klar werden.
- Es wird nun die Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gegeben, welche nur zu Zwecken des Hinweises gegeben wird und daher keine Begrenzungen setzt, in denen:
- - Fig. 1 eine Einrichtung zum Umwenden der Innenseite von schlauchförmigen Textilprodukten nach außen gemäß der vorliegenden Offenbarung zeigt;
- - Fig. 2 und 3 in schematischer Form die Vorgänge des Ineingrifftretens mit einem schlauchförmigen Produkt und des Öffnens eines schlauchförmigen Produkts beim Erreichen einer Haltestation auf der Einrichtung in Fig. 1 zeigen;
- - Fig. 4 im Querschnitt Haltemittel zeigt, die mit der Einrichtung in Fig. 1 verbunden sind.
- Es sei auf die obigen Figuren Bezug genommen, wo eine Einrichtung 1 zum Umstülpen eines schlauchförmigen Textilprodukts gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt ist. Die Einrichtung enthält einen Saugkanal 2 (in Fig. 1 schematisch gezeichnet), der das schlauchförmige Produkt 3, das im Allgemeinen aus einem Strumpf besteht, dessen Zehe genäht werden soll, von einer Zuführungsstation her aufnimmt, woher derartige Gegenstände gebracht werden, entweder manuell oder automatisch, nachdem sie auf den kreisförmigen Maschinen hergestellt worden sind.
- Pneumatische Einrichtungen (nicht gezeigt) bauen einen Luftstrom innerhalb des Saugkanals 2 auf, um die Produkte 3, eines nach dem anderen, zu einer Eingabestation 5 zu fördern. Unmittelbar stromabwärts von der Eingabestation 5 in der Richtung der Produktzuführung (die durch den Pfeil 6 gezeigt ist), sind Druck- bzw. Pressmittel 7, z. B. wenigstens zwei Klappen bzw. Nasen, die mit dem Halterahmen 8 der Einrichtung, zum Umwenden der Innenseite des Produkts nach außen verbunden sind. Die genannten Klappen bzw. Nasen 7 halten das Textilprodukt 3, indem sie es in Längsrichtung während seines Durchgangs zusammendrücken.
- Die Klappen bzw. Nasen 7 bestehen in der Praxis aus plattenförmigen Körpern, wobei der Schnitt von jeder ein Ende 7a an den Rahmen 8 angelenkt und das andere Ende 7b frei zeigt. Bewegungsmittel 9, die vorzugsweise aus einem Paar von pneumatisch angetriebenen Kolben bestehen, welche auf der Einrichtung 1 angebracht sind, drücken mittig auf die genannten Klappen bzw. Nasen 7, um ihre Bewegung zu steuern.
- Im Einzelnen können diese Klappen bzw. Nasen so ausgebildet sein, dass sie sich um ihre ersten Enden 7a drehen, so dass sie sich aus einer Position, in der sie parallel zueinander sind, zu verschiedenen Arbeitspositionen bewegen, in denen die zweiten Enden 7b näher aneinander liegen, so dass die Klappen bzw. Nasen 7 mit Bezug auf die Richtung des Vorschubs 6 des Produkts 3 konvergieren.
- Vorteilhafterweise können die Enden 7b Positionen in variierendem Abstand voneinander (unterschiedliche Arbeitszustände) annehmen und in variierenden Abständen voneinander arbeiten, so dass sie auf diese Weise befähigt werden, Produkte von unterschiedlichen Arten von Tuch und/oder von unterschiedlichen Dimensionen und/oder von unterschiedlicher Form zusammenzudrücken.
- In dieser Konfiguration besteht der Zweck der Klappen bzw. Nasen 7 darin, das schlauchförmige Produkt 3, im Besonderen Strumpfwaren, zwangsweise dazu zu bringen, dass es in seinem radialen Raumbedarf reduziert wird und einen abgeflachten transversalen Querschnitt darbietet.
- Noch aufgrund der Wirkung des Sogs fährt das Produkt 3 fort, sich entlang einer Vorschubrichtung 6 zu bewegen, bis seine Gegenwart durch einen ersten Sensor 10, der generell aus einer photoelektrischen Zelle besteht, welcher augenblicklich die Strömung der Luft in den Saugkanal 2 stoppt, detektiert wird.
- Die Einrichtung 1 zum Umwenden der Innenseite des Produkts nach außen umfasst wenigstens zwei Förderbänder 11, die auf dem Halterahmen 8 mittels Führungen montiert sind, welche es ihnen ermöglichen, sich mit Bezug auf den Rahmen wenigstens senkrecht zu der Richtung des Vorschubs 6 der Strumpfwarenteile zu bewegen.
- Beide Förderbänder 11 weisen eine aktive Oberfläche 12 auf, die im Wesentlichen parallel zu der Vorschubrichtung 6 des Produkts 3 verläuft, welche generell einander gleich und symmetrisch mit Bezug auf die genannte Vorschubrichtung 6 platziert sind.
- Jedes der beiden Förderbänder 11 wird durch ein motorgetriebenes Mittel 13 bewegt, das z. B. aus einem Paar von pneumatischen Kolben besteht, die nahe an den Enden des Bands 11 platziert sind, d. h., an der Position der Walzen 14, welche das Förderband 11 führen.
- Die pneumatischen Stellantriebe bewegen die Enden der Förderbänder 11 gleichzeitig so, dass ihre aktiven Oberflächen 12 in einer parallelen und symmetrischen Art und Weise mit Bezug auf die Vorschubrichtung 6 des Produkts 3 näher aneinander gebracht werden.
- Um die Förderbänder 11 zu aktivieren, ist ein Kettenübertragungssystem zu Bewegen der Walzen 14, nachdem sie in geeigneter Weise in Eingriff mit Zahnrändern 16 gebracht sind, vorgesehen.
- In näheren Einzelheiten ist es so, dass die Walzen für die beiden Förderbänder 11, die nahe an einer auf dem Rahmen 8 montierten Motoreinheit 17 platziert sind, mit identischen Zahnrändern 16 versehen sind, die fest und koaxial an den genannten Walzen befestigt sind.
- Diese letzteren Zahnräder 16 können zusammen mit den Förderbändern 11 bewegt werden und nehmen ihre Arbeitsposition, nämlich die Position, in der sie mit entsprechenden Zahnrädern kämmen und durch die Motoreinheit 17 bewegt werden, nur dann ein, wenn die jeweiligen aktiven Oberflächen 12 näher aneinander gebracht worden sind.
- Die Motoreinheit 17, die fähig ist, die Zahnräder 16, 18 zu betätigen, ist vom Typ variabler Geschwindigkeit, um eine Regulierung ihrer Geschwindigkeit und daher von jener der Förderbänder zu ermöglichen. Obwohl diese Geschwindigkeit variiert werden kann, ist sie in jedem Fall immer die gleiche für beide Förderbänder.
- Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist außerdem mit seitlichen Führungen 19 versehen, die sich parallel zu der Zuführungsrichtung 6 des Strumpfwarengegenstands erstrecken, und sie sind in dem Bereich definiert, wo die Förderbänder 11 arbeiten.
- Diese seitlichen Führungen 19 bestehen in der aktuellen Wirklichkeit aus lang gestreckten Hohlräumen, die z. B. in lateralen Stäben ausgebildet sind, und sie sind dort platziert, um die gefalteten Enden 3a der Produkte 3 aufzunehmen, um dieselben zum Umwenden der Innenseite derselben nach außen entlang der Einrichtung zu führen.
- An einem Ende der Einrichtung, das entgegengesetzt von jenem der Eingangsstation 5 ist, ist eine Station 20, die Aufnahmemittel 21 zum Ineingrifftreten mit dem Produkt 3 umfasst.
- Diese Aufnahmemittel 21 (siehe Fig. 4) sind dort platziert, um mit dem Produkt 3 in Eingriff zu treten und es auf die Außenseite des rohrförmigen Umwendekörpers 22 zu stecken.
- Die Einrichtung zum Umwenden der Innenseite des Produkts nach außen ist in Wirklichkeit mit einem rohr- bzw. schlauchförmigen Umwendekörper 22 versehen, der zwischen einer Ruheposition und wenigstens einer Arbeitsposition, in welcher er das Produkt 3, wie oben angegeben, umwendet, beweglich ist.
- Es sollte bemerkt werden, dass dann, wenn die Aufnahmemittel 21 das Produkt auf dem rohrförmigen Umwendekörper 22 stecken, dieser letztere so platziert wird, dass er ein Ende 22a (dessen unteres Ende in den vereinigten Figuren) im Wesentlichen abgefluchtet mit den genannten Aufnahmemitteln 21 darbietet.
- Sobald das Produkt darauf gesteckt ist, bewegt sich der röhrenartige Umwendekörper 22 zu seiner Arbeitsposition, indem er eine parallele Bewegung entgegengesetzt zu der Vorschubrichtung 6 des Produkts ausführt.
- Der röhrenartige Umwendekörper ist dann in seiner Arbeitsposition, wobei ein Ende 22a innerhalb des Halterahmens 8 zwischen den beiden Förderbändern 11 ist.
- Um die Innenseite des Produkts nach außen umzuwenden, werden Saugmittel (nicht gezeigt) auf dem röhrenärtigen Umwendekörper 22 aktiv, und sie können einen Sog innerhalb desselben erzeugen, wenn er seine Arbeitsposition erreicht hat.
- In der Praxis bewirkt der Sog. der erzeugt wird, sobald das Produkt 3 auf dem röhrenartigen Umwendekörper 22 angebracht worden ist, dass jener Teil des Produkts, der außen liegt, in das Innere des röhrenartigen Umwendekörpers 22 gesaugt wird, der mittlerweile nach seiner Ruheposition zu bewegt worden ist, so dass der übrige Teil des Produkts, der nach und nach in das Rohr bzw. den Schlauch eintritt, mit seiner Innenseite nach außen gewendet wird, während das so geschieht.
- Wenn dieser Vorgang vollendet worden ist, gibt das Aufnahmemittel 21 das Produkt frei, welches dann durch gewissen Rohre bzw. Schläuche, die für jenen Zweck vorgesehen sind, zu einer Entladestation hindurchgeht.
- Das Aufnahmemittel 21, welches das Produkt an seinem oberen Rand hält, besteht aus einem Teil 23 eines Rohrs bzw. Schlauchs, in das bzw. den der obere Rand durch geeignete Mittel für zusätzlichen Sog in der durch den Pfeil 24 gezeigten Richtung gezogen wird.
- Während des Vorgangs des Ineingrifftretens werden die genannten Aufnahmemittel 21, von denen vorzugsweise vier winklig und äquidistant platziert sind, um das Produkt an vier unterschiedliche Stellen auf dessen äußerem Rand (wie in den Fig. 2 und 3 zu sehen ist) zu ergreifen, nahe an das Produkt gebracht, und in dem Teil des Rohrs bzw. Schlauchs 23 wird eine Saugkraft erzeugt, die partiell einen Rand des Produkts in das Innere des genannten Teils des Rohrs bzw. Schlauchs 23 zieht.
- Vorteilhafterweise umfassen die Aufnahmemittel 21 außerdem wenigstens ein Halteelement 25 innerhalb des Teils des Rohrs bzw. Schlauchs 23 und vorzugsweise quer über dem Rand des Produkts liegend (vertikal in der Figur), um zu verhindern, dass eine Beschädigungsmenge an Material hineingezogen wird. Es gibt außerdem wenigstens ein Teil 26, welches das Produkt aktiv arretiert, wobei das genannte Teil von einer Ruheposition in eine operative Position, wo es den Rand des Produkts befähigt, durch die Aufnahmemittel 21 gehalten zu werden, bewegbar ist.
- Das arretierende Teil 26 besteht aus wenigstens einer bewegbaren Nadel, die durch ein pneumatisches Schubmittel aus einer Ruheposition, wo sie außerhalb des Teils des Rohrs bzw. Schlauchs 23 liegt, in eine operative Position, wo sie sowohl den Teil des Rohrs bzw. Schlauchs 23 als auch den Rand des Produkts 3 kreuzt, gedrückt wird.
- In der Praxis ist die Nadel fest mit einem beweglichen Block 27 verbunden, der sich in einer Führung senkrecht zu der Achse des Teils des Rohrs bzw. Schlauchs 23 bewegt.
- Der Block 27 und daher ebenso die Nadel werden in einer Ruheposition gehalten, wobei die Nadel vollständig außerhalb des Teils des Rohrs bzw. Schlauchs 23 dort durch ein elastisches Teil 28 gehalten wird, welches in dieser speziellen Ausführung aus einer Feder besteht.
- Wenn ein Teil des Produkts teilweise in das Innere des Teils des Rohrs 23 gezogen worden ist und durch das interne Halteelement 25 dort gehalten wird, geht ein Luftstrom (in der Richtung 30) durch einen weiteren Teil des Rohrs bzw. Schlauchs 29 und übt eine Kraft auf den Block 27 derart aus, dass diese den Widerstand von dem elastischen Teil 28 her überwinden kann.
- Der Block 27 bewegt sich dann entlang der Führung, befestigt an der Nadel, welche durch ein Loch hindurchgeht, das in der seitlichen Wand der Öffnung des Teils des Rohrs bzw. Schlauchs 23 gemacht ist, durchsetzt es durch die Maschen des Produkts und trifft auf die entgegengesetzte Wand, so dass das Produkt fest gehalten wird. Selbstverständlich kehrt, wenn Ventile dazu benutzt werden, den Druck in dem weiteren Teil des Rohrs bzw. Schlauchs 29 wegzunehmen, das elastische Element den Block 27 zu seiner Ruheposition um, und die Nadel gibt das schlauchartige Produkt frei.
- Betrachtet man wieder die Fig. 4, so kann das Vorhandensein eines Kolbens 31 bemerkt werden, der fähig ist, die Aufnahmemittel 21 in einer Radialrichtung zu bewegen (die Radialbewegung der Aufnahmemittel 21 ist in den Fig. 2 und 3, markiert mit dem Bezugszeichen 32, zu sehen).
- Es kann weiter bemerkt werden, dass die vorliegende Einrichtung außerdem mit dem Rahmen 8 verbundene Zählmittel umfasst, die fähig sind, automatisch die Anzahl von Produkten, an denen die Maschine gearbeitet hat, zu zählen.
- Eine Einrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung arbeitet wie folgt.
- Durch den Kanal 2 wird Sog aktiviert, so dass ein Produkt 3 aus der Zuführungsstation genommen und durch den Strom zu der Eingabestation 5 getragen wird.
- Von dort wird bewirkt, dass das Produkt 3, das noch durch den Luftstrom getragen wird, durch zwei Klappen bzw. Nasen 7 hindurchgeht, die so angeordnet sind, dass sie es deformieren und teilweise zusammendrücken.
- Beim Erreichen einer ersten photoelektrischen Zelle 10 unterbricht die genannte Zelle die Luftströmung und setzt gleichzeitig das motorgetriebene Mittel 13 in Gang, welches es den Förderbändern 11 ermöglicht, sich dem Produkt anzunähern.
- Beim Erreichen einer Position, in der die genannten Förderbänder ihre jeweiligen aktiven Oberflächen 12 in Kontakt mit der äußeren Oberfläche des Produkts 3 bringen können, und wenn die Zahnräder 16, 18 miteinander eingerückt worden sind, wird die motorgetriebene Einheit 17 aktiviert, um die Bewegung der Förderbänder 11 zu starten.
- Der Strumpfwarengegenstand, dessen Ränder durch die lateralen Führungen 19 geführt werden, wobei die entgegengesetzten äußeren Oberflächen durch die Förderbänder 11 transportiert werden, wird vorwärtsgebracht, bis seine Gegenwart durch einen zweiten Sensor detektiert wird, wobei dieser auch eine photoelektrische Zelle ist, die auf dem Halterahmen 8 platziert ist.
- Dieser zweite photoelektrische Sensor 33 ist in einer Entfernung platziert, die vorher mittels der ersten Zelle 10 eingestellt und der ersten Zelle 10 bekannt ist, und kann die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung 11 modifizieren, um das Textilprodukt zu der exakten Position der Aufnahmestation 20 zu bringen.
- Ein dritter Sensor 34, z. B. eine photoelektrische Zelle, die bzw. der mit Bezug auf die Vorschubrichtung 6 des Produkts 3 bewegungsabwärtig von dem zweiten Sensor 33 platziert ist, bestimmt das Vorhandensein und die korrekte Position des Strumpfwarengegenstands durch Anhalten der Bewegung der Fördereinrichtung 11.
- An dieser Stelle nehmen die beiden Aufnahmemittel 21 oder Zangen, die außerhalb der Oberfläche der Mittellinie des zusammengedrückten Rands liegen, eine erste operative Position ein und bewegen sich, um den Rand des Schlauchs aufzunehmen.
- Wenn die Nadeln der ersten beiden Aufnahmemittel mit dem Schlauch in Eingriff getreten sind, nähern sich die anderen beiden Aufnahmemittel seinem Rand und treten mit ihren jeweiligen Spitzen auf der äußeren Oberfläche des Produkts 3 in Eingriff.
- Die pneumatischen Kolben 31, die mit jedem der Aufnahmemittel 21 verbunden sind, bewegen dieselben radial weg nach einer zweiten operativen Position zu, wobei sie das schlauchartige Produkt von einer geschlossenen Position, die in Fig. 2 zu sehen ist, zu einer offenen Position, wie in Fig. 3 gezeigt ist, bringen.
- Gleichzeitig mit dem Niedergehen des röhrenartigen Umwendekörpers 22 werden die Förderbänder 11 angehalten, und ihre aktiven Oberflächen 12 werden getrennt, um den Eintritt des röhrenartigen Umwendekörper 22 zu gestatten und die Einrichtung für einen weiteren Arbeitszyklus herzurichten.
- Zu der gleichen Zeit wird der röhrenartige Umwendekörper 22 zum Umstülpen des Produkts aus seiner Ruheposition in die operative Position bewegt, in welcher er wenigstens teilweise in einer Position innerhalb des schlauchartigen Produkts 3 ist.
- Durch geeignete Ventilbetätigung beginnen die Saugmittel ihre Aktion, indem sie den freien Rand des Produkts in das Innere des Rohrs bzw. Schlauchs ziehen.
- Die Bewegung des röhrenartigen Umwendekörpers 22 wird, während der Sog aktiv aufrecht erhalten wird, dann von der Arbeitsposition nach der Ruheposition zu begonnen, wobei das Produkt mehr und mehr hereingezogen wird. Wenn dieses fast vollständig innerhalb des röhrenartigen Umwendekörpers ist, geben die Aufnahmemittel 21 den Rand des Produkts frei, das dann hereingezogen wird, vollständig mit der Innenseite nach außen umgewendet und zu einer Entladungsstation wegtransportiert wird.
- Es ist klar, dass es möglich ist, die Saugkraft, den Abstand zwischen den freien Enden der Klappen bzw. Nasen, wie auch den operativen Abstand zwischen den aktiven Oberflächen der Förderbänder so zu regulieren, dass die Einrichtung für unterschiedlichen Arte, Größen und Formen der Produkte, die mit ihrer Innenseite nach außen gewendet werden sollen, geeignet gemacht wird.
- Die Erfindung bietet wichtige Vorteile.
- Vor allem sollte bemerkt werden, dass die beschriebenen Einrichtungen den Vorgang des Umwendens von der Innenseite des Schlauchs nach außen mit großem Vorteil für den gesamten Herstellungszyklus vollständig automatisiert ausführen können, und dieses ist selbst bei Strumpfwarenmaschinen einer alten Ausbildung möglich.
- Die Tatsache, dass die Einrichtung von einem universellen Typ ist, ist außerdem wichtig insofern, als dieses bedeutet, dass sie mit Textilprodukten funktionieren kann, die auf unterschiedlichen Arten von kreisförmigen Maschinen hergestellt sind, und dass sie an Schlauch von unterschiedlichen Formen und Größen adaptierbar ist.
- Von großem Vorteil ist eine Umstülpeinrichtung der beschriebenen Art, die fähig ist, strom- bzw. bewegungsabwärtig von mehr als einer kreisförmigen Maschine zu arbeiten, so dass die Herstellungsgeschwindigkeiten und -zeiten erhöht bzw. verbessert werden können. Diese Erhöhung rührt nicht nur von der totalen Automatisierung des Prozesses her, sondern auch von der Tatsache, dass die Einrichtung mit einer großen Anzahl solcher Maschinen verbunden werden kann.
- Weitere Vorteile leiten sich von ihren spezifischeren Aspekten ab. Das Vorhandensein des Halteelements bedeutet, dass die benutzten speziellen Aufnahmemittel keine unangemessenen Beanspruchungen auf die Fasern der Strumpfwaren anwenden.
- Da Nadeln für diesen Halteprozess verwendet werden, werden die Strumpfwaren während dieses Vorgangs nicht beschädigt.
- Die Einrichtung kann weiter effektiv an Fertigungsstraßen angepasst werden, die automatische Systeme des Sammelns der Strumpfwaren enthalten, welche durch die kreisförmigen Maschinen hergestellt worden sind, wobei die Bedienungsperson nicht an irgendeinem der Vorgänge des Sammelns oder des Umwendens der Innenseite des Produkts nach außen teilnimmt.
Claims (19)
1. Vorrichtung zur Umstülpung von schlauchförmigen
Textilprodukten bestehend aus:
- einem Saugkanal 2, der dazu geeignet ist, das
Textilprodukt 3 aus einer Zufuhrstation herauszunehmen und durch
einen Luftstrom zur Eintrittsstation 5 zu führen
- einem Tragegestell 8
einem schlauchförmigen Körper 22 für die Umstülpung in
Verbindung mit dem Gestell 8 und beweglich zwischen einem
Ruhestand und zumindest einer Arbeitsphase, in der er die
Umstülpung des Textilproduktes 3 durchführt
- Mittel um im Inneren des schlauchförmigen Körpers 22 zur
Umstülpung eine Ansaugung zu entwickeln, wenn sich dieser
letztere in der Arbeitsphase befindet
- Greifmittel 21 in Verbindung mit dem Gestell 8,
vorbereitet, um das Textilprodukt 3 in Übereinstimmung mit seinem
Rand zu ergreifen und es um den schlauchförmigen Körper
22 für die Umstülpung zu halten, kennzeichnend hierfür
ist, dass die Vorrichtung folgenden Elemente in der Linie
zwischen dem Saugkanal 2 und dem schlauchförmigen Körper
22 zur Umstülpung einschließt:
- Quetschmittel 7, die längsgerichtet bei seinem
Durchgang auf dem Textilprodukt 3 arbeiten, nach
der Eintrittsstation 5 eingebaut
- zwei Transportbänder 11 im Gestell 8 angebracht,
mit einer Ladefläche 12 im Wesentlichen parallel
zur Laufrichtung 6 des Textilproduktes 3, zwischen
den Quetschmitteln 7 und dem schlauchförmigen
Körper 22 zur Umstülpung, dessen Ende 22 sich in der
Arbeitsphase im Inneren des Tragegestells 8
zwischen den beiden Transportbändern 11 befindet.
1. einem ersten Paar von Greifmitteln 21, die am Ende der
Vorrichtung angebracht sind, gegenüber dem der
Eintrittsstation (5) und die in Übereinstimmung mit einer ersten
geometrischen Längsebene symmetrisch zum Textilprodukt 3
liegen, zerquetscht, auf beiden Seiten dieses
Textilproduktes 3 und einem zweiten Paar von Greifmitteln, die am
Ende der Vorrichtung angebracht sind, gegenüber dem der
Eintrittsstation (5) und die in Übereinstimmung mit einer
zweiten geometrischen Querebene rechtwinklig symmetrisch
zur genannten ersten geometrischen Ebene, jeweils auf der
einen und auf der anderen Seite dieses genannten
Textilproduktes 3 liegen, wobei erlaubt wird, dass die
Greifmittel 21 eines jeden Paares das Textilprodukt öffnen,
u.z. durch einen Zug in die entgegengesetzte Richtung auf
dem Außenrand des Textilproduktes 3 bei seinem Austritt
aus den Transportbändern 11, u.z. in einer im
Wesentlichen quadratischen Form, fast auf der Achse mit dem
schlauchförmigen Körper 22 zur Umstülpung, mit den
Seiten, die wesentlich größer sind als der Außendurchmesser
dieses schlauchförmigen Körpers 22 zur Umstülpung.
2. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Greifmittel (21) eine Schlauchportion (23) und
Hilfssaugmittel einschließen, wobei das Ende der Schlauchportion bei
Betriebsbedingungen in Übereinstimmung mit der Randzone des
Textilproduktes (3) liegt und die Hilfssaugmittel selektiv auf
der Schlauchportion (23) aktiv sind, um eine Ansaugung zu
erzeugen und die genannte Randzone am Ende der Schlauchportion
(23) in Anspruch zu nehmen.
3. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schlauchportion (23) der Greifmittel (21) mindestens ein
Innenhalteelement (25) aufweist, vorzugsweise quer zur
Randzone angeordnet, geeignet, um einen zu großen Sog zu vermeiden,
der das Produkt (3) beschädigen könnte.
4. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Greifmittel (21) außerdem mindestens ein Blockierelement
(26) einschließen, das auf das Textilprodukt (3) tätig ist und
das zwischen einer Ruhestand- und einer Betriebsposition
verschiebbar ist, wobei das Blockierelement im Ruhestand
außerhalb der Schlauchportion (23) liegt, während es in der
Betriebsphase die Randzone des Produktes (3) mit der
Schlauchportion (23) solidal hält.
5. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Blockierelement (26) pneumatische Stossmittel und
mindestens eine bewegliche Nadel einschließt, unter der Tätigkeit
der pneumatischen Stossmittel von der Ruhestandsposition, in
der sie sich außerhalb der Schlauchportion (23) befindet, in
die Betriebsposition, in der sie sowohl die Schlauchportion
(23) als auch die Randzone des Textilproduktes (3) durchläuft.
6. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 4,
iadurch gekennzeichnet, dass
las Blockierelement (26) ein elastisches Element (28)
einschließt, vorzugsweise eine Feder, die das genannte Blockier-
lement (26) in die Ruhestandsposition zurückzieht.
7. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
ladurch gekennzeichnet, dass
die Greifmittel (21) verschiebbar sind, u.z. zwischen einer
ersten Betriebsposition, in der sie eine Randzone des Textilproduktes
(3) in Anspruch nahmen, und einer zweiten
Betriebsposition, in der sie erlauben, dass der schlauchförmige Körper
für die Umstülpung (22) durch die Randzone in das
Textilprodukt (3) hineingefügt wird.
8. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Quetschmittel (7) mindestens zwei Quetschflügel
einschließen, die jeweils ein erstes Ende (7a) aufweisen, das am
Haltegestell (8) einscharniert ist, und ein zweites freies Ende
(7b), die in Bezug auf die Laufrichtung (6) des Produktes (3)
konvergent gestalten angeordnet sind.
9. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die außerdem Mittel zur Verschiebung (9) einschließt, die auf
die Quetschflügel (7) wirken, um den entsprechenden Abstand
gegenüber den jeweiligen zweiten Enden (7b) dieser
Quetschflügel (7) abzuändern.
10. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einen ersten Sensor (10) einschließt, der imstande ist,
den Durchlauf des Produktes (3) wahrzunehmen und die
Absperrung des Luftzuges im Saugkanal (2) auszulösen.
11. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die genannten Transportbänder (11) am Haltegestell (8) auf
Führungen arbeiten, die den entsprechenden Verschub zwischen
diesen Transportbändern (11) und dem genannten Haltegestell
(8) mindestens in eine Richtung erlauben, die gegenüber der
Laufrichtung (6) des Produktes (3) rechtwinklig ist, um zu
ermäglichen, dass die entsprechenden Ladeflächen (12) der Transportbänder
(11) sich parallel zueinander nähern oder
entfernen.
12. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentansprüchen 1 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Sensor (10), nachdem er ein Produkt (3) wahrgenommen
hat, die Annäherung der Transportbänder (11) auslöst, indem
die entsprechenden Ladeflächen (12) mit der entsprechenden
Außenfläche des Textilproduktes (3) in Berührung kommen.
13. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie außerdem Zahlvorrichtungen einschließt, die mit dem
Gestell (8) verbunden sind und dazu geeignet sind, automatisch
ha umgestülpten Produkte zu zählen.
14. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
iadurch gekennzeichnet, dass
sie außerdem Seitenführungen (19) einschließt, die sich paral-
lel zur Laufrichtung (6) hinziehen und in Übereinstimmung mit
den Transportbändern (11) definiert sind und dazu dienen, das
Produkt (3) während des Transports auf den genannten Bändern
(11) zu führen.
15. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentansprüchen 1 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie mindestens noch einen zweiten Sensor (33) einschließt, der
auf dem Gestell (8), u.z. in Laufrichtung (6) des Produktes
(3) nach dem ersten Sensor (10), angebracht ist und dazu
dient, eine Laufgeschwindigkeit der Transportbänder (11)
abzuändern, damit das bewegte Produkt (3) in einer gewünschten
Position zum Stillstand kommt.
16. orrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie mindestens noch einen dritten Sensor (34) einschließt, der
auf dem Gestell (8), u.z. in Laufrichtung (6) des Produktes
(3) nach dem zweiten Sensor (33), angebracht ist und dazu
dient, die Anwesenheit des genannten Produktes (3)
wahrzunehnen und die Bewegung der genannten Transportbänder (11) anzu-
halten.
17. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die außerdem Bewegungsmittel (13) einschließt, die jedes
Transportband (11) betätigen, um die Ladeflächen (12) der
Bänder synchron zu nähern oder zu entfernen, u.z. in einer
Richtung, die rechtwinklig zur Laufrichtung (6) des Produktes (3)
ist.
18. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegungsmittel (13) mindestens vier pneumatische Kolben
einschließen, die die jeweiligen Endportionen jedes
Transportbands (11) betätigen, um gleichzeitig die Ladeflächen (12)
dieser Bänder zu nähern oder zu entfernen, u.z. in einer
Richtung, die rechtwinklig zur Laufrichtung (6) des Produktes (3)
ist.
19. Vorrichtung zur Umstülpung wie nach Patentanspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweiten Enden (7b) der Quetschflügel (7) in einer Vielfalt
von verschiedenen Arbeitsbedingungen einstellbar sind, in
denen die Enden (7b) sich in einem unterschiedlichen Abstand
zueinander befinden, um mit Produkten verschiedener Art arbeiten
zu können.
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