DE1208112B - Hopfenpflueckmaschine - Google Patents

Hopfenpflueckmaschine

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Publication number
DE1208112B
DE1208112B DEA39916A DEA0039916A DE1208112B DE 1208112 B DE1208112 B DE 1208112B DE A39916 A DEA39916 A DE A39916A DE A0039916 A DEA0039916 A DE A0039916A DE 1208112 B DE1208112 B DE 1208112B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
picking
vine
main conveyor
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA39916A
Other languages
English (en)
Inventor
Zdenek Balcar
Vaclav Husak
Jaroslav Fritz
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1208112B publication Critical patent/DE1208112B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/02Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of hops

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^WW PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-19/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1208 112
A 39916 m/45 f
10. April 1962
30. Dezember 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hopfenpflückmaschine mit einem zumindest im Bereich der Pflückwerkzeuge etwa horizontal verlaufenden Hauptförderer und einer über dem Pflückwerkzeug angeordneten Umlenkvorrichtung.
Bei einer bekannten Konstruktion werden die senkrecht hängenden Hopfenranken in waagerechter Richtung durch die Pflückwerkzeuge geführt. Dies hat zur Folge, daß die Pflückwerkzeuge eine Höhe haben müssen, die der maximalen Länge einer Ranke entspricht. Außerdem ist nicht sichergestellt, daß die waagerechte Förderbewegung am oberen Aufhängeende der Ranke ausreicht, um die Ranke gleichmäßig durch die Werkzeuge zu führen. Es kann daher leicht zu Zusammenballungen von aufeinanderfolgenden Ranken und damit zu einem entsprechend schlechten Pflückergebnis kommen.
Es ist des weiteren eine Konstruktion bekannt, bei der der Förderer im gesamten Pflückwerkzeugbereich schräg nach oben verläuft. Das bedeutet, daß die Reben nicht nur in horizontaler Richtung verlagert, sondern gleichzeitig auch nach oben gezogen werden. Hierbei muß die gesamte Hopfenpflückmaschine die Höhe von etwa zwei Rankenlängen haben.
Des weiteren ist eine Konstruktion bekannt, bei der zwar die Pflückorgane eine geringe Höhe einnehmen, bei der aber ein Förderer von einer Stelle, die etwa eine Rankenlänge über den Werkzeugen liegt, bis in die unmittelbare Nähe der Werkzeuge führt. Auch diese Hopfenpflückmaschine muß eine Gesamthöhe von mindestens einer Rebenlänge besitzen. Zusätzlich benötigt man noch einen Einziehförderer. Auch sind wiederum Zusammenballungen im Pflückwerkzeug zu befürchten.
Sodann ist eine Hopfenpflückmaschine der eingangs genannten Art bekannt, bei der der Hauptförderer im Bereich der Pflückwerkzeuge etwa horizontal verläuft und über den Pflückwerkzeugen eine Schnecke als Umlenkvorrichtung vorgesehen ist', die eine Förderbewegung in horizontaler Richtung hervorruft. Dei Achse der Schnecke verläuft parallel zu den Achsen der Pflückwerkzeuge. Der zugehörige Abschnitt des Hauptförderers steht quer dazu. Nachteilig ist hierbei, daß die Ranken an den Schraubenwindungen der Schnecke sehr leicht abgeschert werden können. Eine abgerissene Ranke kann den Betrieb der Hopfenpflückmaschine aber empfindlich stören. Des weiteren geht der Hauptförderer um ein erhebliches Stück über die Schnecke hinaus. Ein unmittelbares Umlenken in die horizontale Richtung ist so gut wie ausgeschlossen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Hopfenpflückmaschine
Anmelder:
Agrostroj Prostejov närodni podnik,
Prostejov (Tschechoslowakei)
Vertreter:
Dr.-Ing. U. Knoblauch, Patentanwalt,
Frankfurt/M. 1, Kühhornshofweg 10
Als Erfinder benannt:
Zdenek Balcar,
Vaclav Husäk, Prag;
Jaroslav Fritz, Prostejov (Tschechoslowakei)
bei einer solchen Hopfenpflückmaschine mit Hauptförderer und Umlenkvorrichtung die Gesamthöhe noch weiter zu vermindern, die Beschädigungen von Hopfenranken weitgehend auszuschalten und eine möglichst gleichmäßige Pflückleistung zu erzielen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Umlenkvorrichtung durch einen etwa horizontal verlaufenden Hilfsförderer mit in dessen Ebene nach außen ragenden Anschlägen gebildet wird und daß ein Trum des Hilfsförderers etwa parallel und unterhalb des horizontalen Trums des Hauptförderers angeordnet ist und in derselben Richtung wie dieser, jedoch mit einer kleineren Geschwindigkeit bewegt wird.
Beim Gegenstand nach der Erfindung können die Ranken unmittelbar nach dem Austreten aus den Pflückwerkzeugen über die Anschläge in die horizontale Richtung umgelenkt werden. Der Hauptförderer kann sich daher unmittelbar über dem Hilfsförderer und dieser unmittelbar über den Werkzeugen befinden. Die Höhe der Pflückwerkzeuge ist ohne Belang. Durch die Wahl der Länge der Pflückwerkzeuge und der Geschwindigkeit des Hauptförderers und des Hilfsförderers lassen sich beliebig lange Hopfenranken mit Hilfe einer relativ niedrigen Hopfen- pflückmaschine sauber bearbeiten.
Ferner sollen sich die beiden Förderer im Pflückwerkzeugbereich gleichsinnig bewegen, aber eine
509 760/97

Claims (1)

  1. 3 4
    unterschiedliche Fördergeschwindigkeit haben. Auf Vorsprung ist in einem Block 13 befestigt, der von diese Weise ist trotz einer relativ großen Förder- zwei Ketten 14,15 getragen wird, die das Tragorgan geschwindigkeit des Hauptförderers eine ausreichende des Hilfsförderers 7 bilden. Der Vorsprung weist die Verweildauer der einzelnen Ranken innerhalb der in der Zeichnung dargestellte Gestalt auf, kann je-Pflückorgane gewährleistet. Außerdem sorgen die 5 doch auch andersartig gestaltet sein, z.B. ein kon-Anschläge dafür, daß die Ranken mit gleichmäßigem kaves, Konvexes oder anders geformtes Profil auf-Abstand durch die Pflückvorrichtung geführt werden, weisen. Die Erfindung ist keineswegs auf die beso daß ein gutes Pflückergebnis erzielt wird. Ferner schriebene Gestaltung des Vorsprunges beschränkt, ist beachtenswert, daß ein so einfaches Organ wie sondern es können Anschläge jeder beliebigen Art ein Anschlag, der Stabform haben kann, die Doppel- io verwendet werden. Um eine richtige Wirkungsweise funktion des Umlenkens und des Führens der Ran- zu erzielen, werden die Anschläge 9 am äußeren Ende ken innerhalb der Pflückwerkzeuge auf so voll- in einer Leitbahn 16 geführt, die lediglich im gekommene Weise lösen kann. raden Teil der Bewegungsbann der Anschläge vor-Des weiteren ist es vorteilhaft, wenn sich die Ab- gesehen ist. In der Nähe der beiden Wendepunkte stände der Anschläge am Hilfsförderer zu den Ab- 15 sind die Anschläge 9 frei, um einen freien Zutritt ständen der Haken am Hauptförderer wie die Ge- der Rebe zum Hilfsförderer 7 und freien Austritt aus schwindigkeit des Hilfsförderers zu der Geschwindig- demselben zu gewährleisten.
    keit des Hauptförderers verhalten. Wie bereits erwähnt, bewegen sich die beiden För-
    Außerdem kann der Hauptförderer in der horizon- derer 3 und 7 mit verschiedenen Geschwindigkeiten,
    talen Ebene umgelenkt werden, und an dem Umlenk- 20 wobei die Geschwindigkeit des Hauptförderers 3
    punkt kann eine nach unten gerichtete Rebenführung zweckmäßig ein Vielfaches der Geschwindigkeit des
    angeordnet sein. Auf diese Weise läßt sich die Hilfsförderers 7 beträgt. Die Abstände der Haken 4
    Hopfenpflückmaschine auch in horizontaler Richtung am Hauptförderer stehen in gleichem Verhältnis zu
    noch verkürzen. den Abständen der Anschläge 9 am Hilfsförderer.
    Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausfüh- 25 Die erfindungsgemäße Hopfenpflückmaschine rungsbeispiel der Pflückmaschine gemäß der Er- arbeitet folgendermaßen: Die Rebe wird auf die findung. Haken 4 des Hauptförderers 3 aufgehängt, der sie F i g. 1 ist eine schematische Vorderansicht, durch die Pflückvorrichtung 11,12 aufwärts beför-F i g. 2 die entsprechende Seitenansicht, dert, wobei die Rebe durch die Pflückvorrichtung in F i g. 3 ein Grundriß der Maschine, und 3° vertikaler Lage hindurchtritt. Sobald das obere Ende F i g. 4 zeigt eine Einzelheit des unteren Förderers. der Rebe gegen einen Anschlag 9 des Hilfsförderers 7 Im Maschinenrahmen 1 ist ein Sammelförderer 2 stößt, beginnt sich der bereits gepflückte Teil der angeordnet. Über diesem befindet sich ein sogenann- Rebe um diesen Anschlag herumzubiegen (da der ter Hauptförderer 3 jedwelcher bekannter Ausfüh- Hauptförderer mit einer größeren Geschwindigkeit rung mit Haken 4, auf welche die Rebe 5 aufgehängt 35 als der Hilfsförderer läuft), so daß das bereits gewird. Der Hauptförderer 3 läuft durch die Maschine pflückte Ende der Rebe in eine horizontale Lage gein einer beliebigen geschlossenen Bahn, z. B. in einer bogen wird. Auf diese Weise wird die Rebe durch rechteckigen Bahn um Führungsrollen 6 herum die Maschine hindurchgezogen, d.h., ihr nicht ge-(F i g. 3). Der Hauptförderer bewegt sich in der Rieh- pflückter Teil bleibt vertikal, wogegen der bereits tung des Pfeiles A. 40 gepflückte Teil horizontal gebogen ist und in dieser Unter dem Hauptförderer 3 ist ein zweiter, so- Stellung weiter bis zur Führung 10 fortschreitet. Die genannter Hilf sförderer 7 angeordnet, der sich auf Rebe stößt beim Umlauf des Hauptförderers 3 um einer kürzeren Bahn, z.B. um Führungsrollen8, die Rolle6 herum gegen die Führung 10 und wird herumbewegt (F i g. 3). Dieser Hilfsförderer 7 ist mit dementsprechend gebogen. Durch die Führung 10 ausragenden Anschlägen9 versehen (Fig.4). Diese 45 wird erreicht, daß der bereits gepflückte Teil der Anschläge 9 liegen in der Ebene des Hilfsförderers Rebe stets parallel zum Hauptförderer 3 entlang und verlaufen von diesem nach außen (Fig. 3). Der seiner ganzen Bewegungslänge steht. Die gepflückte unter einem Trum des Hauptförderers 3 liegende Rebe wird an der Stelle 17 vom Hauptförderer 3 abTrum des Hilfsförderers 7 bewegt sich in derselben genommen.
    Richtung wie der obenerwähnte Trum des Haupt- 50 PatentansDrüche·
    förderers3, doch ist die Geschwindigkeit des Hilfs-
    förderers kleiner als die Geschwindigkeit des Haupt- 1. Hopfenpflückmaschine mit einem zumindest
    förderers 3. In der Nähe des Wendepunktes bei der im Bereich der Pflückwerkzeuge etwa horizontal
    Rolle 6 ist eine Führung (z. B. ein Führungsstift) 10 verlaufenden Hauptförderer und einer über den
    für die Rebe angeordnet, deren Zweck später er- 55 Pflückwerkzeugen angeordneten Umlenkvorrich-
    läutert wird. tung, dadurch gekennzeichnet, daß die
    Unter den beiden Förderern ist die Pflück- Umlenkvorrichtung durch einen etwa horizontal
    Vorrichtung angeordnet. Erfindungsgemäß sind verlaufenden Hilfsförderer (7) mit in dessen
    die einzelnen Arbeitsorgane der Pflückvorrichtung Ebene nach außen ragenden Anschlägen (9) ge-
    derart verteilt, daß das untere Pflückorgan 11 gegen- 60 bildet wird und daß ein Trum des Hilfsförderers
    über dem oberhalb desselben liegenden Pflückorgan etwa parallel und unterhalb des horizontalen
    12 entgegen der Bewegungsrichtung der Rebe ver- Trums des Hauptförderers (3) angeordnet ist und
    setzt ist (F i g. 2). In den Zeichnungen sind zwei in derselben Richtung wie dieser, jedoch mit einer
    Pflückorgane dargestellt, es kann jedoch eine belie- kleineren Geschwindigkeit bewegt wird,
    bige Anzahl solcher Pflückorgane vorgesehen werden. 55 2. Hopfenpflückmaschine nach Anspruch 1,
    F i g. 4 veranschaulicht eine Ausführungsform des dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abstände
    Anschlags 9, der als ein von dem Hilfsförderer 7 nach der Anschläge (9) am Hiflsförderer (7) zu den
    außen ragender Vorsprung 9 angeordnet ist. Dieser Abständen der Haken (4) am Hauptförderer (3)
    wie die Geschwindigkeit des Hilfsförderers (7) zu der Geschwindigkeit des Hauptförderers (3) verhalten.
    3. Hopfenpflückmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptförderer (3) in der horizontalen Ebene umgelenkt wird und an dem Umlenkpunkt eine nach unten gerichtete Rebenführung (10) angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 570 840, 2 757 785; britische Patentschriften Nr. 769 559, 787 801.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    509 760/97 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEA39916A 1962-04-10 1962-04-10 Hopfenpflueckmaschine Pending DE1208112B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2570840A (en) * 1946-11-23 1951-10-09 Gen Railway Signal Co Radio-frequency oscillator organization
US2757785A (en) * 1952-01-29 1956-08-07 Florian F Dauenhauer Vertical hop picker having endless carrier chain for hop vines, moving in a vertical plane
GB769559A (en) * 1953-11-27 1957-03-13 George Arthur Hinds Improvements in or relating to hop picking machines
GB787801A (en) * 1954-02-04 1957-12-18 Walter Edward Shotton Improvements relating to machines for picking hops and the like

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