DE1206970B - Schaltungsanordnung zum zeitlichen Versetzen von Nachrichtenkanaelen in Zeitmultiplex-nachrichtensystemen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum zeitlichen Versetzen von Nachrichtenkanaelen in Zeitmultiplex-nachrichtensystemen

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DE1206970B
DE1206970B DEF33858A DEF0033858A DE1206970B DE 1206970 B DE1206970 B DE 1206970B DE F33858 A DEF33858 A DE F33858A DE F0033858 A DEF0033858 A DE F0033858A DE 1206970 B DE1206970 B DE 1206970B
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DEF33858A
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Inventor
Dipl-Ing Takuma Yamamoto
Dipl-Ing Ryosaku Shimada
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Fujitsu Ltd
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    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
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  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H04m
Deutsche KL: 21 a3-46/10
Nummer: 1206 970
Aktenzeichen: F 33858 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 5. Mai 1961
Auslegetag: 16. Dezember 1965
Die Erfindung bezieht sich auf die Versetzung von Nachrichtenkanälen verschiedener Zeitlage bei Zeitmultiplexnachrichtensystemen, wie sie insbesondere für Fernsprechzwecke in der Vermittlungstechnik verwendet werden. Durch die Erfindung wird gezeigt, wie eine derartige Versetzung von Nachrichtenkanälen mit besonders geringem Aufwand durchgeführt werden kann.
Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, wird zunächst an Hand von F i g. 1 und 2 das der Erfindung zugrunde liegende Problem erläutert.
F i g. 1 zeigt ein Beispiel für einen Verbindungsweg zwischen zwei Fernsprechteilnehmern, der über drei Zeitmultiplexvermittlungsämter führt;
F i g. 2 zeigt ein Beispiel für eine Einrichtung xs zum Versetzen der Zeitlage von Nachrichtenkanälen innerhalb eines derartigen Zeitmultiplexvermittlungsamtes.
In der Anordnung nach F i g. 1 ist ein rufender Teilnehmer mit OS und ein angerufener Teilnehmer mit TS bezeichnet. Durch die mit A, B und C bezeichneten Symbole werden Vermittlungsämter dargestellt, welche miteinander über Zeitmultiplexnachrichtenkanäle verbunden sind. Wenn der Teilnehmer OS abhebt und eine Verbindung mit dem Teilnehmer TS verlangt, wird zunächst eine Verbindung über das Vermittlungsamt Λ hergestellt, die als Nachrichtenkanal einen Sprechkanal benutzt, welcher sowohl in derjenigen Gruppe von Sprechkanälen frei ist, über
Schaltungsanordnung zum zeitlichen Versetzen
von Nachrichtenkanälen in Zeitmultiplexnachrichtensystemen
Anmelder:
Fuji Tsushinki Seizo Kabushiki Kaisha, Tokio
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Barckhaus
und Dipl.-Ing. H. Bardehle, Patentanwälte,
Gräfelfing bei München, Maria-Eich-Str. 53
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Takuma Yamamoto, Tokio;
Dipl.-Ing. Ryosaku Shimada,
Kawasaki-shi (Japan)
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 9. Mai 1960 (23 852)
besteht, ist die Wahrscheinlichkeit, daß eine Verbindung über den Sprechkanal/? auch beim Vermittlungsamt C verfügbar ist, von der Größe l—W. Wenn
vorliegen, liegen auch beim Vermittlungsamt C vor. Diese Bedingungen beschränken somit die Verbindungsmöglichkeiten.
Es möge W die Wahrscheinlichkeit sein, mit der
die der Teilnehmer OS vom Vermittlungsamt A er- 30 ein Sprechkanal belegt wird. Wenn nun z. B. nur reichbar ist, als auch in der Gruppe, über die das eine Übergangsstelle zwischen Teilen der Verbindung Vermittlungssystem B vom Vermittlungsamt A erreichbar ist. Dieser Sprechkanal wird im folgenden
als Sprechkanal/? bezeichnet. Die Verbindung vom
Teilnehmer OS zum Vermittlungsamt B über das 35 das für die Verbindung verwendete Zeitmultiplex-Vermittlungsamt A kommt also über den Sprechkanalp system sehr stark ausgenutzt ist, ist die Wahrscheinzustande. lichkeit W gleich 0,5 oder gerade gleich 0,8. Es ergibt
Der an den bereits hergestellten Teil der Ver- sich daher, daß die vorstehend angegebene Verbindung angeschlossene Eingang des Vermittlungs- bindungsmethode nicht zweckmäßig ist. Unter anderen systems B ist nun, wie es zuvor beim Vermittlungs- 40 Gesichtspunkten wäre es allerdings zweckmäßig, amt A geschehen war, mit einem in Frage kommen- einen einzigen Sprechkanal für den gesamten Verden Ausgang dieses Vermittlungssystems über einen bindungsweg zu verwenden, da man in diesem Fall Sprechkanal zu verbinden. Zum Unterschied zu dort eine gewisse Freiheit bei der Wahl eines Sprechkanals ist hier jedoch zu beachten, daß beim Vermittlungs- erhält. Wenn diese Methode angewendet wird, wächst amt B ein bestimmter Sprechkanal zu verwenden ist, 45 jedoch die Wahrscheinlichkeit, daß kein freier genämlich der Sprechkanal p, da dieser bereits beim eigneter Sprechkanal zur Verfügung steht, mit der Vermittlungsamt^ festgelegt worden war. Beim Anzahl der Vermittlungssysteme, über die die VerVermittlungsamt B ist deshalb unter den Gruppen bindung geführt wird. Es ist daher in diesem Fall von Sprechkanälen, welche zum Vermittlungsamt C unvermeidlich, daß die Ausnutzbarkeit der Sprechführen, diejenige Gruppe zu wählen, in der der 50 kanäle abnimmt.
Sprechkanal ρ frei ist. Dieselben Bedingungen für die Wenn nun dagegen in jedem Vermittlungssystem
Verbindungsherstellung, die beim Vermittlungsamt B ein freier Sprechkanal selbständig gewählt wird, also
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die Wahl eines Sprechkanals in einem anderen Ver- zustand der Anordnung durch eine Vorspannung gemittlungssystem nicht übernommen wird, kann eine sperrt sind. Wenn die Anordnung in Betrieb ist, werden Verbindung über mehrere Vermittlungsämter zustande alle Gleichrichter gleichzeitig mit Hilfe einer angelegten gebracht werden, ohne daß dabei die Wirksamkeit Spannung durchlässig gemacht. Es gelangen dann bzw. die Ausnutzbarkeit von Sprechkanälen verringert 5 über mehrere Gleichrichter zugleich Impulse von der wird. In diesem Fall kann z. B. im Vermittlungs- einen Verzögerungsleitung zu der anderen Verzögesystem A der Sprechkanal p, im Vermittlungssystem B rungsleitung, was zur Folge hat, daß am Ausgang der der Sprechkanal q und im Vermittlungssystem C der Anordnung nicht nur ein Impuls, sondern mehrere Sprechkanal r verwendet werden, wobei alle diese Impulse abgegeben werden. Überdies ist die Zeitlage Sprechkanäle miteinander zu verbinden sind. In io dieser Impulse gegenüber den ursprünglichen Imdiesem Fall ist die Einrichtung zum zeitlichen Ver- pulsen nicht veränderbar. Eine derartige Anordnung setzen von Sprechkanälen verschiedener Zeitlage zu ist offensichtlich für den Zweck, dem die Erfindung verwenden. Nach den vorhergehenden Erläuterungen zu dienen hat, nämlich der Versetzung von Sprechhat diese Einrichtung also dazu zu dienen, die Sprech- kanälen mit verschiedenen Zeitlagen, unbrauchbar, kanäle, welche am Eingang eines Vermittlungssystems 15 Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Schaleiner nach dem anderen in einer bestimmten zeit- tungsanordnung zum Versetzen von Nachrichtenlichen Reihenfolge auftreten, auf den betreffenden kanälen von einer ersten Zeitlage in eine zweite Zeit-Ausgang zu führen, und zwar als Sprechkanäle, welche lage durch Verzögerung mittels zweier Verzögerungsin der vorbeschriebenenen Art zeitlich dagegen ver- einrichtungen, die mit mindestens zwei dem ganzsetzt sind. ao zahligen Vielfachen des Abstandes zweier aufeinander-
In F i g. 2 ist ein Beispiel für eine Einrichtung zur folgender Zeitlagen entsprechenden Anzapfungen
Versetzung der Zeitlage von Sprechkanälen und versehen sind, in Zeitmultiplex-Nachrichtensystemen,
damit der in ihnen auftretenden Signale gezeigt. Bei insbesondere Fernsprechvermittlungssystemen. Diese
dieser Einrichtung ist die Leitung i der Eingang für Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß
Signale und die Leitung t der Ausgang von diesen 25 die dem Eingang der ersten Verzögerungseinrichtung
Signalen gegenüber zeitlich verschobenen Signalen. zugeführten und nacheinander an deren Anzapfungen
Ferner ist dort die Verzögerungseinrichtung D mit auftretenden Nachrichtenkanäle über wahlweise be-
n-1 Anzapfungen gezeigt, diese kann durch ein tätigbare Schalter an die Anzapfungen der zweiten
Schieberegister, durch eine Verzögerungsleitung, durch Verzögerungseinrichtung übertragbar sind und an
eine Ultraschalleitung o. ä. realisiert sein. Der Ver- 30 deren Ausgang mit einer aus der Verzögerung der
zögerungseinrichtung D können Signale über die ersten Verzögerungseinrichtung und der zweiten
Schalter GO, Gl, ...,Gn-I zugeführt werden. Die Verzögerungseinrichtung zusammengesetzten Gesamt-
Abstände zwischen den Anzapfungen der Verzöge- verzögerung auftreten. Hierdurch werden die Nach-
rungseinrichtung sind so gewählt, daß sie der zeit- teile der bekannten Anordnungen vermieden,
liehen Versetzung von Sprechkanälen im Ver- 35 Die wahlweise betätigbaren Schalter sind zweck-
mittlungsamt entsprechen. Dadurch wird auch die mäßigerweise durch Impulse steuerbar, die von einem
zeitliche Versetzung von Sprechkanälen ermöglicht, einstellbaren Pulserzeuger in zyklisch wiederkehrender
so daß η verschiedene Sprechkanäle auftreten können. Folge abgegeben werden. Hierdurch können mehrere
Wenn z. B. der Sprechkanal ρ dem Eingang i anliegt Nachrichtenkanäle in unterschiedlicher Weise zeitlich
und am Ausgang t mit einer zeitlichen Versetzung 40 versetzt werden. Der Pulserzeuger kann als Pulsum-
auftreten soll, welche der Zeitspanne entspricht, laufspeicher ausgebildet sein, der insbesondere aus
um die zwei zeitlich benachbarte Kanäle versetzt mehreren Pulsumlauf-Teilspeichern besteht, so daß
sind, ist der Schalter Gl zu schließen, und zwar zu sich eine leichte Einstellbarkeit des Pulserzeugers
den Zeitpunkten, welche den Impulsen des ersten bezüglich der abzugebenden Impulse durch Informa-
Sprechkanals entsprechen. Die Signale erscheinen 45 tionen ergibt, die beispielsweise in Form von Kode-
dann am Ausgang t mit einer Verzögerungszeit, zeichen zugeführt werden.
welche der erwähnten Zeitspanne entspricht. In ent- Die Erfindung wird nun im folgenden an Hand
sprechender Weise kann durch Schließen eines anderen von F i g. 3 bis 6 im einzelnen erläutert.
Schalters eine andere zeitliche Versetzung erzielt F i g. 3 zeigt ein Beispiel für eine Anordnung zum
werden. Die Verzögerungseinrichtung D benötigt An- 50 Versetzen von Nachrichtenkanälen, insbesondere
zapf ungen in einer Anzahl, die derjenigen der Sprech- Sprechkanälen, von einer ersten Zeitlage in eine zweite
kanäle entspricht. Anordnungen mit einer derartigen Zeitlage für Verbindungen zwischen einem rufenden
Verzögerungseinrichtung sind bereits bekannt (s. und einem gerufenen Teilnehmer;
deutsche Patentschriften 945 036 und 1 054 511). F i g. 4 zeigt ein Beispiel für einen Speicher zum
Die zugehörigen Verzögerungseinrichtungen müssen 55 Steuern der Anordnungen, die in F i g. 3 und 6
aber dann eine große Anzahl von Anzapfungen haben, gezeigt sind;
wenn viele Sprechkanäle vorgesehen sind. Die Anzahl F i g. 5 dient zur Erklärung der in F i g. 4 ver-
der Anzapfungen und damit der schaltungstechnische wendeten Symbole;
Aufwand können vermindert werden, wenn jeweils Fig. 6 zeigt ein Beispiel für eine Anordnung,
zwei Verzögerungseinrichtungen statt einer einzigen 60 die zusammen mit der Anordnung gemäß F i g. 3 zu
benutzt werden. Dies ist bei der Erfindung vorgesehen. verwenden ist; sie stellt also auch eine Anordnung zum
Es ist nun zwar auch eine vergleichbare Anordnung Versetzen von Sprechkanälen dar, die für Verbinbekannt (s. USA.-Patentschrift 2 543 907), bei der zwei düngen vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Verzögerungsleitungen vorgesehen sind, die jeweils An- Teilnehmer, d. h. in der Gegenrichtung, dient,
zapfungen haben. Von diesen Anzapfungen ist jeweils 65 Bei der Anordnung nach F i g. 3 werden zwei eine Anzapfung der einen Verzögerungsleitung fest Verzögerungseinrichtungen mit Anzapfungen dazu mit einer Anzapfung der anderen Verzögerungsleitung benutzt, die Signale, die im Sprechkanal ρ auftreten, verbunden, und zwar über Gleichrichter, die im Ruhe- in die Zeitlage zu verzögern, die dem Sprechkanal q
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entspricht. Mit Hilfe der ersten Verzögerungsein- entspricht. Es handelt sich bei den vorstehenden richtung kann eine Verzögerung entsprechend dem Schaltern um die Schalter, die in der #z-ten Zeile ange-Zeitabstand von 0, 1, 2 oder 3 Sprechkanälen und mit ordnet sind. Die Schalter, die in der «-ten Spalte anHilfe der zweiten Verzögerungseinrichtung kann eine geordnet sind, xlso SchalterS(O,ri), S(I,ή), ..., Verzögerung entsprechend dem Zeitabstand von 0, 4, 5 S(m,ri) müssen so gesteuert werden, daß sie nur die 8, 12, 16 oder 20 Sprechkanälen zustande gebracht Signale durchlassen, denen eine Verzögerung entwerden. Dabei ist die Anzahl der vorgesehenen sprechend dem Zeitabstand von « Sprechkanälen bei Sprechkanäle insgesamt 24. Entsprechend welchem der zweiten Verzögerungseinrichtung zu erteilen ist. Zeitabstand dabei jeweils durch die erste Verzöge- Diese Steuerung wird mit Hilfe eines Pulserzeugers rungseinrichtung und durch die zweite Verzögerungs- io durchgeführt, der hier als Pulsumlaufspeicher auseinrichtung eine Verzögerung zustande gebracht wird gebildet ist. Derartige Speicher aus Verzögerungsund wie viele Anzapfungen zwischen dem Eingang und gliedern sind bereits bekannt. Die Verzögerungszeit dem Ausgang dieser Verzögerungseinrichtungen sich bei den Verzögerungsgliedern dieses Speichers entjeweils befinden, kann nach Gesichtspunkten der spricht den Unterschieden zwischen den Zeitlagen der Zweckmäßigkeit festgelegt werden. 15 Sprechkanäle. Der Umfang dieses Speichers entspricht F i g. 3 zeigt ein konkretes Beispiel hierfür. Bei der Gesamtzahl der Sprechkanäle. Ein derartiger dieser Anordnung dient die Leitung i als Eingang für Speicher aus Verzögerungsgliedern besteht z. B. aus das Eingangssignal und die Leitung t als Ausgang für zwei Teilen, wobei der erste Teil Informationen über das verzögerte Signal, wobei die Verzögerung dem die Zeile, in der der zu steuernde Schalter liegt, und der Zeitabstand einer geeigneten freigewählten Anzahl 20 zweite Teil Informationen über die Spalte, in der der von Sprechkanälen entspricht. Dementsprechend wird zu steuernde Schalter liegt, aufnimmt. Dadurch wird das zugeführte Eingangssignal durch die Verzögerungs- ermöglicht, daß dem Signal in dem Sprechkanal/? an einrichtung D1 um eine Zeitspanne entsprechend 0, der Eingangsleitung der Anordnung gemäß F i g. 3 1, 2 oder 3 Sprechkanälen verzögert. Über den ge- in der Verzögerungseinrichtung Dl eine Verzögerung eigneten Schalter unter den Schaltern S (0,0), S (0,4), 25 entsprechend m Sprechkanälen gegeben wird. Es ..., S (3,20) wird es zur Ausgangsleitung t weiter- trifft dann bei der «-ten Anzapfung bei der Verzögegeleitet, nachdem es über die Verzögerungseinrichtung rungseinrichtung D2 über den Schalter S(m,ri) ein Dl um eine Zeitspanne entsprechend 0, 4, 8, 12, 16 (s. F i g. 3). Der Schalter S(m,n) ist so gesteuert, daß oder 20 Sprechkanälen verzögert wurde. das Signal eine Gesamtverzögerung entsprechend Bei der in F i g. 3 gezeigten Anordnung wird eine 30 n+m Sprechkanälen erleidet, einschließlich der VerVerzögerung entsprechend dem Zeitabstand von 9 zögerung entsprechend « Sprechkanälen, die ihm Sprechkanälen in eine Verzögerung entsprechend dem durch die Verzögerungseinrichtung DI gegeben wird. Zeitabstand von einem Sprechkanal und eine Ver- Es wird an die Ausgangsleitung für den Kanal q gezögerung entsprechend dem Zeitabstand von 8 Sprech- liefert.
kanälen aufgeteilt. Die Verzögerungseinrichtung Dl 35 Fig. 4 zeigt ein konkretes Beispiel für einen derverursacht die erstgenannte Verzögerung- und die artigen Speicher. Die dort verwendeten Symbole sind Verzögerungseinrichtung Dl, welche über den an Hand von F i g. 5 erklärt. Der Speicher besteht aus Schalter S (1,8) erreicht wird, verursacht die andere den zwei Teilen Gl und Gl, die ihrerseits jeweils aus Verzögerung. In diesem Fall wird das Signal nur über mehreren Speicherteilen bestehen, die durch Verden Schalter S (1,8) übertragen. Das Signal hat keine 40 zögerungsglieder verwirklicht sind. Die beiden VerMöglichkeit, einen anderen Schalter zur gleichen Zeit zögerungsglieder GIl und G12 des Teils Gl speichern zu passieren. Einzelheiten über die Steuerung dieser Informationen über die Zeilen von Schaltern der An-Schalter werden später angegeben. Ordnung gemäß F i g. 3 nach einem Binärkode, wäh-Es wird angenommen, daß das Signal an der Ein- rend die vier Verzögerungsglieder GlO, GIl, GIl und gangsleitung i eine Verzögerung entsprechend dem 45 G26 des Teils G2 Informationen über die Spalten Zeitabstand von (m+ri) Sprechkanälen benötigt, da- von Schaltern der Anordnung gemäß F i g. 3 nach mit der Sprechkanal ρ bei der Eingangsleitung/ mit einem 2-von-4-Kode speichern. Selbstverständlich dem Sprechkanal q bei der Ausgangsleitung t ver- könnten auch andere Kodes verwendet werden. Es ist bunden ist. Bei der in F i g. 3 gezeigten Anordnung auch nicht unbedingt notwendig, die Zeilen und die entspricht m entweder 0, 1, 2 oder 3 Sprechkanälen 50 Spalten in Verzögerungsgliedern verschiedener Teile und « entweder 0, 4, 8, 12, 16 oder 20 Sprechkanälen. des Speichers zu speichern. Es ist daher auch möglich, Wenn eine Verzögerung entsprechend dem Zeit- die die Zeilen bestimmenden Informationen und die abstand von (m+ri) Sprechkanälen zu erzielen ist, die Spalten bestimmenden Informationen zugleich in trifft das Signal bei der Verzögerungseinrichtung D1 gleichen Speichereinrichtungen zu speichern. Es ist über den Schalter S(m+n) ein, wobei es vorher schon 55 jedoch in dem Anwendungsbeispiel, wie es F i g. 3 eine Verzögerung entsprechend dem Zeitabstand von entspricht, besonders einfach und zweckmäßig, die m Sprechkanälen in der Verzögerungseinrichtung Dl Zeilen unter Benutzung eines Binärkodes und die erlitten hat; es wird dann um den Zeitabstand von Spalten unter Benutzung eines 2-von-4-Kodes zu η Sprechkanälen in der Verzögerungseinrichtung D 2 speichern.
verzögert und trifft dann bei der Ausgangsleitung t 60 Bei dem in F i g. 4 gezeigten Beispiel, wo der
als Ausgangssignal ein. Signale, welche um den Zeit- Sprechkanal ρ an der Eingangsleitung i mit dem
abstand von m Sprechkanälen bei der ersten Ver- Sprechkanal q an der Ausgangsleitung t mit HiKe
zögerungseinrichtung zu verzögern sind, müssen einen einer Verzögerung entsprechend dem Zeitabstand von
der Schalter S(Hi5O), s(m,l), ..., S(m,n) passieren. m+n Sprechkanälen verbunden ist, ist die Anzahl m
Dabei muß jeder dieser Schalter so gesteuert werden, 65 in dem Teil Gl für Zeilen und die Anzahl« in dem
daß er nur solche Signale durchläßt, die um die Zeit- Teil G2 für Spalten gespeichert. Der Teil Gl für die
spanne zu verzögern sind, die der Zeitdifferenz Aufnahme der Zeileninformation (entsprechend m)
zwischen der zeitlichen Lage von m Sprechkanälen liefert Ausgangssignale, welche jeweils eine Gruppe
von Leitungen bestimmen, z. B. die Leitungen mit den Signal ist, ist als Schalter ein sogenannter ÜberAusgängen 10, 11, 12 und 14. Der Teil Gl für die tragungsschalter zu verwenden. Grundsätzlich besteht Aufnahme der Spalteninformation (entsprechend«) zwischen derartigen Schaltern und Koinzidenzschalliefert Ausgangssignale, welche in den Gruppen von tungen in dem hier in Betracht kommenden Anwen-Leitungen auf Leitungspaaren auftreten, z. B. auf den 5 dungsfall kein Unterschied.
Leitungspaaren mit den Ausgängen 00 und 01, 01 und Zum Steuern des Schalters S(1,8) werden den ein-
02 usw., 10 und 11,11 und 12 usw., 20 und 21 sowie 30 zelnen Speicherteilen des Speichers die nachfolgend und 31 usw. Durch Verknüpfung dieser verschiedenen angegebenen Teile einer Information gleichzeitig zu-Ausgangssignale wird ein einziges Paar von Ausgängen geführt:
bestimmt, z. B. die Ausgänge 11 und 12. Über das io \ (-am Eingang /11)
sich ergebende Ausgangspaar wird dann mit Hilfe ο (am Eingang /12)
dort gelieferter Ausgangssignale der Schalter im ο (am Eingang /20)
Schnittpunkt der m-ten Zeile und der η-ten Spalte bei \ (am Eingang /21)
der Anordnung gemäß F i g. 3 gesteuert, so daß über \ (am Eingang /22)
diesen Schalter das Signal für die Übertragung 15 0 (am Eingang /24)
passieren kann. In diesem Beispiel, wo die Zeileninformation in dem ersten Teil mit Hilfe eines Binär- Bei dem Teil Gl wird also ein Impuls in den Speicherkodes und die Spalteninformation mit einem 2-von-4- teil GIl über den Eingang/11 und bei dem Teil G2 Kode in dem zweiten Teil gespeichert ist, haben die wird je ein Impuls in die Speicherteile G21 und G22 Steuersignale bei jeder Gruppe von Leitungen nur den 20 über die Eingänge /21 und /22 eingeschrieben. Vom 2-von-4-Kode. Speicherteil GIl wird beim Punkt 0 unverzögert ein Jeder der 24 Schalter, die in F i g. 3 gezeigt sind, Ausgangssignal erhalten und durchläuft die Mischist so eingerichtet, daß er über zwei Leitungen ge- schaltung OrI. Dieses Signal wird jedoch durch die steuert werden kann und nur Übertragungssignale InverterschaltungIvI invertiert, so daß zu dieser Zeit passieren läßt, wenn Steuersignale auf beide Leitungen 25 oder zu den dem am Eingang der Schaltungsordnung gegeben werden. Die Ausgänge der Leitungsgruppe 00, liegenden Sprechkanal entsprechenden Zeitpunkten 01, 02 und 04 in F i g. 4 steuern paarweise die Schalter kein Signal zu der Leitungsgruppe 00, 01, 02 und 04 5(0,0), 5(0,4), ..., 5(0,20) in der Zeile Nr. 0 in geliefert wird. Infolgedessen lassen die Schalter in der Fig. 3. Die Ausgänge der Leitungsgruppe mit den Zeile mit der Nr. 0 keine Übertragungssignale hin-Ausgängen 10, 11, 12 und 14 steuern paarweise die 30 durch. Die der am Eingang /11 zugeführten Informa-Schalter 5(1,0), 5(1,4), ..., 5(1,20) in der Zeile tion entsprechenden Signale, die außerdem nach ent-Nr. 1 in F i g. 3. Die Ausgänge der Leitungsgruppe sprechender Verzögerung an den Punkten 2 und 3 des mit den Ausgängen 20, 21, 22 und 24 steuern paar- Speicherteiles GIl in derselben Weise auftreten, erweise die Schalter5(2,0), 5(2,4), ..., 5(2,20) in der lauben bei keinem Schalter das Passieren von ÜberZeile Nr. 2 in F i g. 3. Die Ausgänge der Leitungs- 35 tragungssignalen. Das Ausgangssignal vom Punkt 1 gruppe mit den Ausgängen 30, 31, 32 und 34 steuern des Speicherteils 1 des Teils GIl geht jedoch durch paarweise die Schalter5(3,0), 5(3,4), ..., 5(3,20) in die wegen der Wirkung des Inverters/v2 (da kein der Zeile Nr. 3 in F i g. 3. Dabei wird ein Schalter in Signal am Punkt 1 des Speicherteils 2 des Teilspeichers der Spalte Nr. 0 in der Anordnung gemäß F i g. 3 Gl vorliegt) übertragungsfähige Zweierkoinzidenzgesteuert, wenn ein Signal auf die Ausgänge 0 und 1 4° schaltung AdI und liefert eine der Bedingungen, die in der betreffenden Leitungsgruppe gegeben wird, ein benötigt werden, damit die Leitungsgruppe mit den Schalter in der Spalte Nr. 4 in der Anordnung gemäß Ausgängen 10, 11, 12 und 14 Signale liefern kann. F i g. 3 wird gesteuert, wenn ein Signal auf die Aus- Zur gleichen Zeit werden Signale von den Punkten 1 gänge 0 und 2 gegeben wird, ein Schalter in der des Speicherteils G 21 und G 22 geliefert. Infolgedessen Spalte Nr. 8 in der Anordnung gemäß F i g. 3 wird 45 treten Ausgangssignale nur an den Ausgängen 11 und gesteuert, wenn ein Signal auf die Ausgänge 1 und 2 12 auf. Der an diese angeschlossene Schalter 5(1,8) gegeben wird, ein Schalter in der Spalte Nr. 12 in der in der Zeile Nr. 1 und in der Spalte Nr. 8 in F i g. 3 Anordnung gemäß F i g. 3 wird gesteuert, wenn ein wird gesteuert und läßt das zu übertragende Signal Signal auf die Ausgänge 4 und 0 gegeben wird, ein durch, und zwar mit der Verzögerung, die ein Sprech-Schalter in der Spalte Nr. 16 wird gesteuert, wenn ein so kanal hat, der entsprechend dem Zeitabstand von Signal auf die Ausgänge 4 und 1 gegeben wird, und neun Sprechkanälen gegen den am Eingang i in ein Schalter in der Spalte Nr. 20 in der Anordnung F i g. 3 liegenden Sprechkanal versetzt ist. Infolgegemäß F i g. 3 wird gesteuert, wenn ein Signal auf die dessen ist der Sprechkanal p, der am Eingang i liegt, Ausgänge 4 und 2 gegeben wird. Bei zweifacher mit dem Sprechkanal q, der am Ausgang t liegt, ver-Steuerung eines Schalters, also bei Steuerung ent- 55 bunden. Jeder beliebige der eingangsseitig liegenden sprechend seiner Zeile und Spalte, wird das Über- Sprechkanäle kann mit einem der ausgangsseitig tragungssignal übertragen. Von den die Ausgänge liegenden Sprechkanäle in dieser Weise verbunden der Leitungen in F i g. 4 eigentlich bezeichnenden werden.
Zahlen 00, 01, ..., 34 wurde vorstehend bei der Er- Vorstehend wurde die Verbindung von Sprech-
örterung der spaltenweisen Steuerung jeweils lediglich 60 kanälen, welche unterschiedlich sind, beschrieben, eine Ziffer, und zwar die hintere angegeben. Diese Die Verbindung wurde mit Hilfe der Versetzung der Steuerungsart gilt nämlich für jede dieser Leitungs- zeitlichen Lage von Signalen in der einen Richtung gruppen. zustande gebracht. Für Fernsprechämter und Fern-
Wenn das zu übertragende Signal beispielsweise Sprechübertragungen ist jedoch für die Verbindung ein kodiertes digitales Signal ist, kann in der Anord- 65 die Versetzung in beiden Richtungen notwendig, nung gemäß F i g. 3 als Schalter jeweils eine Koinzi- Wenn der Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers denzschaltung mit drei Eingängen verwendet werden. mit dem Sprechkanal q des gerufenen Teilnehmers zu Wenn dagegen das zu übertragende Signal ein PAM- verbinden ist, ist es nicht nur notwendig, daß die vom
rufenden Teilnehmer gelieferten Informationen, im allgemeinen Signale, zu dem gerufenen Teilnehmer geschickt werden, sondern es ist auch notwendig, daß die Signale vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer geschickt werden. Setzt man voraus, daß im ganzen 24 Sprechkanäle vorgesehen sind und daß für die Verbindung des Sprechkanals ρ mit dem Sprechkanal q eine Anordnung zum Versetzen für (m+ri) Kanäle benötigt wird, so wird eine Verzögerung entsprechend 24 k (m+ri) für die Verbindung des Sprechkanals q mit dem Sprechkanal ρ benötigt, und zwar für die Übertragung vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer. Hierbei ist k — 0, 1, 2...
Diese Verzögerung könnte durch eine Anordnung geliefert werden, welche der vorbeschriebenen entspricht. Diese Methode ist jedoch mit großem Aufwand verbunden, da sie eine Verdopplung der Speicher erfordert. Gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird nun jeweils der Schalter der Anordnung zur Lieferung der für den gerufenen Teilnehmer benötigten Verzögerung gleichzeitig durch den vorbeschriebenen Speicher gesteuert, welcher den betreffenden Schalter bei derjenigen Anordnung steuert, welche die benötigte Verzögerung für die Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmer und dem gerufenen Teilnehmer liefert. Wenn k — 2 gewählt wird, entspricht die benötigte Verzögerung für die Verbindung vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer der Anzahl von (24—m)+(24—ri) Sprechkanälen. Wenn die erste Verzögerungseinrichtung für die Verbindung vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer so eingerichtet ist, daß sie eine Verzögerung entsprechend (24—ri) Sprechkanälen hervorruft, und wenn die zweite Verzögerungseinrichtung eine Verzögerung entsprechend (24—to) Sprechkanälen hervorruft, so ergibt sich, daß in der Anordnung gemäß F i g. 6 der Schalter S(—to, —ri) zwischen der ersten Verzögerungseinrichtung D1 und der zweiten Verzögerungseinrichtung Dl das Signal, das vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer zu liefern ist, mit einer Zeitverzögerung entsprechend to Sprechkanälen gegenüber dem Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers durchläßt. Dies ergibt sich, weil der Sprechkanal q des gerufenen Teilnehmers entsprechend (m+ri) Sprechkanälen zeitlich hinter dem Sprechkanal ρ liegt, der zu dem rufenden Teilnehmer gehört, mit dem der gerufene Teilnehmer verbunden ist. Durch die Wirkung der ersten Verzögerungseinrichtung der Anordnung zum Versetzen der zeitlichen Lage von Sprechkanälen, die für die Verbindung vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer dient, erreicht das vom gerufenen Teilnehmer gelieferte Signal zunächst den Schalter S(—m,—ri) mit einer Verzögerung entsprechend (24—ri) Sprechkanälen. Im Vergleich zu dem Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers handelt es sich um eine Verzögerung entsprechend(/M+«)+(24—ri) = (24+m) Sprechkanälen. Es ist dies die gleiche Verzögerung, gemäß der der Schalter S(m,ri) jeweils das Signal im Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers durchläßt. Dies geschieht nämlich mit einer Verzögerung entsprechend m Sprechkanälen. Bei diesem Beispiel, bei dem die Verbindung über ein Zeitmultiplexsystem mit insgesamt 24 Sprechkanälen verläuft, ergibt sich die vorbeschriebene Übereinstimmung der betreffenden Verzögerungen, bei der lediglich ein der Gesamtzahl der Sprechkanäle entsprechender Unterschied vorhanden ist.
Wenn überdies dem vom gerufenen Teilnehmer gelieferten Signal jeweils eine Verzögerung entsprechend (24—ri) Sprechkanälen gegeben wird, so kann, wenn die Anzahl (24—«) in zweckmäßiger Weise der Anzahl entspricht, die Verbindung vom rufenden Teilnehmer zum gerufenen Teilnehmer mit der Verbindung vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer in bezug auf die Schalteranordnung und die Steuerung der in Frage kommenden Schalter zeitlich derart
ίο übereinstimmen, daß diese Steuerung über die Ausgänge desselben Speichers durchgeführt werden kann. Zum besseren Verständnis für diese Sachlage dient Fig. 6, welche ein Beispiel für eine Anordnung zur Versetzung der Zeitlage von Sprechkanälen für die Verbindung vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer zeigt. Diese Anordnung entspricht der in F i g. 3 gezeigten Anordnung. Es ist dies eine Anordnung zur umgekehrten zeitlichen Versetzung von Sprechkanälen. Die Gesamtzahl der Sprechkanäle ist
ao auch hier gleich 24. Die Funktion dieser Anordnung ist mit der Funktion der Einrichtung, die in F i g. 3 gezeigt ist, verknüpft. Es sei wie in den schon beschriebenen Beispielen angenommen, daß der Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers mit dem Sprechkanal q des gerufenen Teilnehmers über die Anordnung, wie sie in F i g. 3 gezeigt ist, vermittels einer Verzögerung entsprechend (m+ri) Sprechkanälen verbunden ist. Dies ist eine Verbindung in der Richtung vom rufenden Teilnehmer zum gerufenen Teilnehmer, bei der der Schalter S(m,ri) benutzt ist, wie es in F i g. 3 gezeigt ist.
Die Verbindung vom gerufenen Teilnehmer zum rufenden Teilnehmer, also in der Gegenrichtung, wird nun mit Hilfe der Anordnung, die in F i g. 6 gezeigt ist, hergestellt. Die erste Verzögerungseinrichtung D1 hat hier Anzapfungen, welche Verzögerungen liefern, die dem zeitlichen Abstand von 24—20, 24—16, 24-12, 24-8, 24-4 und 24-0 Sprechkanälen gegenüber den beim gerufenen Teilnehmer vorgesehenen Sprechkanal entsprechen. Die Signale, die an diesen Anzapfungen auftreten, werden den vier Anzapfungen, die bei der zweiten Verzögerungseinrichtung D 2 vorgesehen sind, über Schalter zugeführt, von denen ein beliebiger betätigt werden kann. Bei dem hier beschriebenen Beispiel kommt die Verbindung mit dem rufenden Teilnehmer mit Hilfe einer Verzögerung entsprechend (24—ri)+(24—m) = 48—(m+ri) Sprechkanälen zustande. Es ist nämlich zunächst eine Verzögerung entsprechend dem zeitlichen Abstand von 24—« Sprechkanälen durch die Verzögerungseinrichtung Dl gegeben, und durch die Verzögerungseinrichtung DI wird zunächst eine weitere Verzögerung entsprechend dem zeitlichen Abstand von 24—m Sprechkanälen hervorgerufen. Der Sprechkanal q des gerufenen Teilnehmers ist um (m+ri) Sprechkanäle gegenüber dem Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers versetzt. Das Signal in dem Sprechkanal q des rufenden Teilnehmers wird daher in den Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers mit der vorbeschriebenen Verzögerung entsprechend dem zeitlichen Abstand von 48—(m+ri) Sprechkanälen übertragen.
Wie bereits angegeben wurde, entspricht der Schalter
mit dem Index (m,ri) in F i g. 3 dem Schalter mit dem Index (—to, — ri) in der Schaltung gemäß F i g. 6.
Die Schalter S(m,ri) und S(—m,—ri) werden für die gegenseitige Verbindung zwischen dem rufenden und dem gerufenen Teilnehmer benutzt. Sie können für die Weiterleitung des Signals vom selben Punkt aus ge-
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steuert werden. Sie werden daher von einem bestimmten Ausgang des gleichen Speichers für die Steuerung dieser Schalter gesteuert. Daher werden die 24 Schalter der Anordnung zum Versetzen der zeitlichen Lage von Sprechkanälen für die Verbindung des gerufenen Teilnehmers mit dem rufenden Teilnehmer zugleich mit den 24 Schaltern der entsprechenden Anordnung für die Verbindung des rufenden mit dem gerufenen Teilnehmer gesteuert.
Um die Verbindung vom rufenden zum gerufenen Teilnehmer zustande zu bringen, ist die Anzahl m im Teil Gl des Speichers binärkodiert eingegeben. Die Anzahl η ist dagegen nach dem 2-von-4-Kode im Teil G 2 des Speichers eingegeben. Der Sprechkanal ρ sei dem rufenden Teilnehmer zugeteilt. Dadurch wird *5 zu Zeitpunkten, die dem Sprechkanal p+m zugeordnet sind, jeweils ein Ausgangssignal bei der betreffenden vom Teil Gl abgehenden Leitung erhalten. Außerdem werden Ausgangssignale, die der Anzahl« entsprechen, über die betreffenden vom Teil Gl abgehenden Leitungspaare erhalten. Diese Ausgangssignale koinzidieren bei den betreffenden Ausgängen einer der Leitungsgruppen (s. Fig. 4) derart, daß der SchalterS1 {m,n) (s. Fig. 3) und der Schalter S(—m, —n) (s. Fig. 6) gesteuert werden, so daß ^5 dort einander entsprechende Signale passieren können.
Bei einer zeitlichen Versetzung um den Zeitabstand von 9 Sprechkanälen, d. h. wenn m = 1 und η — 8 ist, werden zunächst bei dem Speicherteil GIl des Teils Gl über den Eingang /11 und zur gleichen Zeit bei den Speicherteilen GIl und G22 des Teils Gl über die Eingänge/21 und /22 Impulse eingegeben. Diese werden mit der Zeitlage des Sprechkanals/» eingegeben. Nur zu Zeitpunkten, die zu einem Sprechkanal gehören, der zeitlich gegen diesen Sprechkanal versetzt ist, z. B. zu den Zeitpunkten des Sprechkanals p+1, ist der in den Teil Gl eingegebene Impuls wirksam und gibt Ausgangssignale auf die Leitungen mit den Ausgängen 10, 11, 12 und 14. Zu den gleichen Zeitpunkten liefern auch die Impulse, 4<> welche in den Teil G2 eingegeben wurden, Ausgangssignale über die Anzapfungen 1 der Speicherteile G21 und G22. Im ganzen ergibt sich, daß nur Ausgangssignale, die von den Anzapfungen 1 der Speicherteile G21 und G22 geliefert wurden, wirksam werden, und zwar mit dem Resultat, daß ein Steuersignal nur von den Ausgängen der Leitungen 11 und 12 geliefert wird.
Wie bereits angegeben wurde, sind die Leitungen 10, 11, 12 und 14 vorgesehen, um die Schalter in der Zeile Nr. 1 (s. F i g. 3 und 6) steuern zu können. Im vorliegenden Fall, bei dem Signale nur über die Ausgänge 11 und 12 geliefert werden, wird der Schalter in der Zeile Nr. 1 und in der Spalte Nr. 3 so gesteuert, daß er Signale passieren läßt. Es lassen daher die Schalter 5(1,8) und S(-l,-8) (s. F i g. 3 und 6) die Signale passieren. Das Signal vom rufenden Teilnehmer passiert den Schalter 5(1,8), und zwar mit einer Verzögerung entsprechend einem Sprechkanal, die durch die erste Verzögerungseinrichtung D1 (s. Fig. 3) hervorgerufen wird. Das Signal erreicht den gerufenen Teilnehmer mit einer weiteren Verzögerung entsprechend 8 Kanälen. Das Signal vom rufenden Teilnehmer erhält eine Verzögerung entsprechend (24—8) Sprechkanälen durch die erste Verzögerungseinrichtung Dl (s. F i g. 6) und passiert daher den Schalter S(—1, —8) mit einer Zeitlage entsprechend dem Sprechkanal 9+(24-8)=/>+9+(24-8)=;>+24+1. Das Signal kommt daher in die Zeitlage, die dem Sprechkanal p+1 zugeordnet ist. Das Signal erhält eine weitere Verzögerung entsprechend (24—1) Sprechkanälen und wird dann zu dem rufenden Teilnehmer geschickt, und zwar mit einer resultierenden Verzögerung entsprechend (24-8)+(24—1) = 48-9 Sprechkanälen.
Von einer Zeitlage entsprechend dem Sprechkanal (/7+9+48—9), also einer Zeitlage entsprechend dem Sprechkanal p, wird das Signal zum gerufenen Teilnehmer von dem Sprechkanal ρ des rufenden Teilnehmers in dem Sprechkanal q des gerufenen Teilnehmers übertragen, wobei die Teilnehmer in beiden Richtungen vermittels der Anordnungen, die in F i g. 3 und 6 gezeigt sind, miteinander verbunden sind. Zur Steuerung ist dabei ein einziger Speicher (F i g. 4) verwendet. In dieser Weise ermöglicht die Erfindung mit 'verhältnismäßig geringem Aufwand Zeitmultiplexverbindungen zwischen zwei frei gewählten Sprechkanälen zustande zu bringen, welche beliebig gegeneinander versetzt sind; eine Verbindung über beliebige Sprechkanäle ist somit verwirklicht. Dies ist mit geringem Aufwand verbunden, denn durch die Verwendung einer Anordnung mit zwei Verzögerungseinrichtungen wird die Größe der Verzögerungseinrichtungen, der Eingabe- und der Leseeinrichtungen verringert. Außerdem kann die Übertragung in beiden Richtungen über Ausgänge ein und desselben Speichers gesteuert werden. Wie bereits eingangs erwähnt, benötigt eine Anordnung mit nur einer Verzögerungseinrichtung ebenso viele Eingabe- und Leseeinrichtungen, wie Sprechkanäle vorgesehen sind, nämlich 24. Bei dem Beispiel gemäß der Erfindung reichen dafür jeweils zehn dieser Einrichtungen aus, da hier bei den Verzögerungseinrichtungen insgesamt nur zehn Anzapfungen vorhanden sind. Die beste Form für die Anordnung der Schalter ist eine quadratische Anordnung. Wenn eine quadratische Anordnung nicht gemacht werden kann, weil die Anzahl der Sprechkanäle nicht paßt, ist es am zweckmäßigsten, eine Anordnung zu verwenden, wie sie hier beschrieben wurde, d. h. die Anordnung der quadratischen Form zu nähern.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Versetzen von Nachrichtenkanälen von einer ersten Zeitlage in eine zweite Zeitlage durch Verzögerung mittels zweier Verzögerungseinrichtungen, die mit mindestens zwei den ganzzahligen Vielfachen des Abstandes zweier aufeinanderfolgender Zeitlagen entsprechenden Anzapfungen versehen sind, in Zeitmultiplex-Nachrichtensystemen, insbesondere Fernsprechvermittlungssystemen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Eingang (i) der ersten Verzögerungseinrichtung (Dl) zugeführten und nacheinander an deren Anzapfungen (0, 1, 2, 3) auftretenden Nachrichtenkanäle über wahlweise betätigbare Schalter [S (0,0) bis 5 (3,20)] an die Anzapfungen (20,16,12, 8, 4, 0) der zweiten Verzögerungseinrichtung (D 2) übertragbar sind und an deren Ausgang (r) mit einer aus der Verzögerung der ersten Verzögerungseinrichtung (Dl) und der zweiten Verzögerungseinrichtung (D 2) zusammengesetzten Gesamtverzögerung auftreten (Fig. 3).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wahlweise betätig-
baren Schalter [S (0,0) bis S (3,20)] durch Impulse steuerbar sind, die von einem einstellbaren Pulserzeuger (C?l, Gl) in zyklisch wiederkehrender Folge abgegeben werden (F i g. 4).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulserzeuger (Gl, Gl) durch eine Information über die erforderliche Versetzung des jeweiligen Nachrichtenkanals einstellbar ist (F i g. 4).
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulserzeuger (Gl, Gl) als Pulsumlaufspeicher ausgebildet ist (F i g. 4).
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulsumlauf speicher (Gl, Gl) aus mehreren Pulsumlauf-Teilspeichern besteht und daß die die wahlweise betätigbaren Schalter [S (0,0) bis S (3,20)] steuernden Impulse durch koinzidierende Ausgangssignale mindestens zweier Pulsumlauf-Teilspeicher bedingt sind. ao
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einstellen des Pulsumlauf Speichers (Gl, Gl) dienende Information kodiert ist, daß jedem Pulsumlauf-Teilspeicher mindestens ein Kodezeichenelement zugeordnet ist und daß die Pulsumlauf-Teilspeicher durch die ihnen zugeordneten Kodezeichenelemente der Information einstellbar sind.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Pulserzeuger (Gl, Gl) abgegebenen Impulse zum Steuern derjenigen Schalter [z. B. 5(1,8) bzw. .S(—l, —8)] dienen, über die die Nachrichtenkanäle für die betreffende Übertragungsrichtung versetzt werden (Fig. 3 bzw. 6).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 945 036, 1054 511; USA.-Patentschrift Nr. 2 543 907.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 758/105 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
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