DE2315751C2 - PCM-Zeitmultiplexfernmeldenetz - Google Patents
PCM-ZeitmultiplexfernmeldenetzInfo
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- H04Q—SELECTING
- H04Q11/00—Selecting arrangements for multiplex systems
- H04Q11/04—Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
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- Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein PCM-Zeitmultiplexfeinmeldenelz
mit einer Mehrzahl von untereinander über Vierdrahtzeitmultiplexleitungen verbundenen
PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstellen. Bei solchen
Fernmeldenet/en können die Zdtmumplexvermililungsstellen
so aufgebaut sein, tlaü sie jedem Adernpaar
der Vicrdrahtmultiplexlcitungcn individuell /ugeordnete
Vollspeicher /ur Speicherung aller während eines durch die Dauer der Zeitmultiplexsystemabtastperiode
gegebenen Pulsrahmen auf der betreffenden Zeitmultiplexleitung ankommenden b/w.
weiter/iigebenden. zu Nachrichtenz<:itkanälen gehörcnde
Informatioii-.elemente, ferner Koppelpuiiklelemente
/ur räumlichen Durchschallung der Inlormationselemente sowie Hallespeicher aufweisen. Die
Hallespeicher dienen dazu, die räumliche und zeitliche Koordination der Betätigung der Koppelpunktelemente
und der den einzelnen Nachrichtenzeitkanälen zugeordneten Speicherplätze der Vollspeicher
/u bewirken.
Bei einem bekannten PCM-Zeitmultiplexiernmeldenetz
dieser Art (DT-AS 2 K)S 7 15) wird auf dem
Zwischenleitimgsnetz, das die den einzelnen Zeilmultiplexleiuingen
zugeordneten Kippclpiinkielcmenle
miteinander verbindet, eine Anzahl von Vermittlungsphasen bereitgestellt, die die Anzahl der auf den Viel drahtzeitmultiplexlcitungen
ankommenden bzw. über diese weitergegebenen Nachrichtenkanäle übersteigt und beispielsweise 64 beträgt. Hierdurch ist erreicht,
daß praktisch keine Verbindungen wegen fehlender freier Vermittlungsphasen verlorengehen.
Die Taktversorgung für die Vollspeicher b/w. ihnen
gegebenenfalls vor- und nachgeschaltete Ubergabcspeicher sowie für die Haltespeicher, dergemäß einerseits
ein nach Nachrichtenzeitkanälen geordnetes Einschreiben von ankommenden PCM-InformatioiK-n
bzw. Auslesen von abgehenden PCM-Informalionen und andererseits durch die Haltcspcicher eine
entsprechend der ausgewählten Vermittlungsphasc adressierte Ansteuerung der Vollspeieher und Koppelpunktelemente
erfolgt, ist. insbesondere sofern mit der vorerwähnten erhöhten Anzahl an Vermittlungsphasen
gearbeitet wird, relativ aufwendig. So sind bei der Schaltungsanordnung genial' der DT-AS
2 K)S 745 in den einzelnen Vermittlungsstellen für jede Vierdrahtzeitmultiplexleitung ein mit dem Strckkentakt
betriebener LeiUingszähler. der die ankommenden
Informationselemente abzählt und ihren Paralleleintrag in den kommenden Vollspeichcr veranlaßt,
wobei ein zweiter Zähler, der mit dem Anitstakt
betrieben wird, die Speicherzeile angibt, in die eingetragen werden soll, sowie zwei weitere ebenfalls
"S mit dem Amistakt betriebene Zähler vorgesehen, von
denen der eine die Kältespeicher ansteuert und von denen der andere durch Ansteuerung des der von der
Zeitmultiplexvermittlungsstelle abgehenden Vier-
driihtzeitnuiHiplexleitung zugeordneten Vollspeichers
Jas Auslesen von PCM-Informationen veranlaßt.
Über zwei ODER-Schaltungen werden von einzelneu dieser Zähler gelieferte Adressen bzw. auf Grund der'
Ansteuerung der Hallespeicher durch einen anderen dieser Zähler von diesen llaltespeichern gelieferte
Adressen an die Volispeicher der Vermittlungsstelle angelegt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gewellt, ehe Zeitspanne angehalten und einmal während einfr Bit-/eitspanne um eine Zählerstellung zurückgeschaltet wird, und dessen Vermitllungsphasenadressen angebende Ausgangssignale dauernd den Haltespeichern zugeführt werden, und daß in jeder Zeitmultiplexvermittlungsstelle eine gesteuerte ODER-Schaltung vorgesehen ist, üher die in Abhängigkeit von bestimmten Zählerstellungen des Bitzählers die vom Phasenzähler angegebenen Vermittlungsphasenadressen oder
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gewellt, ehe Zeitspanne angehalten und einmal während einfr Bit-/eitspanne um eine Zählerstellung zurückgeschaltet wird, und dessen Vermitllungsphasenadressen angebende Ausgangssignale dauernd den Haltespeichern zugeführt werden, und daß in jeder Zeitmultiplexvermittlungsstelle eine gesteuerte ODER-Schaltung vorgesehen ist, üher die in Abhängigkeit von bestimmten Zählerstellungen des Bitzählers die vom Phasenzähler angegebenen Vermittlungsphasenadressen oder
Taktversorgung und Taktzuführung bei einem io die von dem den Vollspeichern zugeordneten Halte-Fernmeldenetz
mit in der eingangs eiwähnien speichern während der einzelnen Vermitt'.ungsphasen
Zili ausgegebenen Nachrichtenzeitkanaladressen, oder
die von einem in der Häufigkeit des Auftretens von Informationselementen auf den Vierdrahtzeitmulti-
gg
Art aufgebauten Zeitmultiplexvermittlungssteilcn
demgegenüber einfacher und übersichtlicher /u gestalten, was insbesondere dann von erhöhter Bedeu-Güd
d
tung ist, wenn aus Gründen der einfachen Crweiter- 15 plexleitungen weitergeschalteten Leitungszähler erbarkeit
solcher Systeme bzw. deren guter Anpassungsfähigkeit
an schon bestehende Systeme, die de:;
einzelnen Vierdrahlzeitmultiplexleitungen zugeordneten Bestandteile der Vermittlungsstellen .,Is Baueinheiten zusammengefaßt sind.
einzelnen Vierdrahlzeitmultiplexleitungen zugeordneten Bestandteile der Vermittlungsstellen .,Is Baueinheiten zusammengefaßt sind.
Die Erfindung gehl also aus von einen. PCM-Zeitliu|tiple\fernmeldenelz
mit einer Anzahl von untereinander iibei Vierdrahtzeitmuluplexleitungen vi.ttundeiien
PCM-Zeitmulliplcxvc-rmiltlungsstdlen. die
jedem Adernpaar der Vierdrahtzeilmultiplexleitunjien
individuell zugeordnete Vollspeicher zur Speicherung aller während eines durch die Datier dn
Zeitinultiplcxsysiemabtastperiode gegebenen PuIslahnieii
auf der betreffenden Zeitmultiplexlciiung ;·η-iLonimenden
bzw. weiterzugebenden, zu Nachrichtenleiikanülen
gehörenden Informalionvelemente. ferner Koppelpunktelemente zur räumlichen Durchsehalluim
der Informationselcmente sowie I laltesneicher
aufweisen, die die räumliche und zeitliche Koordiralion
der Betätigung der Koppelpunktelementc und tier den einzelnen Nachrichtenzeilkanälen zugeordneten
Speicherplätze der Vollspeicher vorzugsweise unter Bereitstellung einer gegenüber der Anzahl der
auf den Vierdrahlzeitmulliplexleitungen zur Verfiicunil
stehenden Nachrichtenzeitkanäle jrhölucn Anjrahf
von Vermittlungsphascn bewirken. Erfindungsgemäß wird bei einem derartigen PCM-Zcitmuitiplexfernmeldenctz
die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch gelöst, daß die Zeitmultiplex
ve rmittIungsstcIlcr. für die Lieferung der im
Zuge eines Vcrmittlungsvorganges zum Einschreiben
von Informationselementen bzw. Nachrichtenkanaladressen in die Vollspeicher bzw. Haltespeicher und
zum Auflesen derselben benötigten Betätigungslakte, sofern es sich nicht um solche handelt, denen entsprechend
die Informationselcmente auf den in den Vermittlungsstellen ankommenden Vicrdrahtzeitmulliplcxlcitungcn
auftreten, jeweils eine einzige Taktquclle. deren Taktfrec)iienz der Anzahl der auf
Grund der gegebenenfalls crhöhicn Vcrniil'.hingsphascnanzahl
innerhalb einer Abtastperiode liegenden Bitzeitspannen für die Informationselcmcnte entspricht,
ferner einen von dieser Taktquelle weitergeschalteten Bitzähler zum Abzählen der während
zeugten Nachrichtenzeitkanaladresscn als Ansteuer-■idresscn
an die Vollspcicher gelegt werden.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von zwei Figuren naher erläutert.
Fig. 1 zeigt, soweit zur Erläuterung erforderlich, die Bestandteile einer PC'M-Zeilmultiplexvermitllungsstelle
mit den erfindungsgemäßen Merkmalen:
Fig. 2 zeigt einen Taktplan, demgemäß sich die Venr.itllungsvorgänge bei Verwendung einer PCM-/-eitmultiplexvermittlunussielle
ueniäß F i g. 1 abwikkeln.
In der F ι g. 1 sind die wesentlichen Bestandteile einer PCM-Zeitmultiplexvcrmittlurigsstelle dargestellt,
sow'.it sie im Zusanimenahng mit einer einzigen
Viertlraht/.eiimultiplexleilung/) mit dem ankommenden
Adernpaar Ak und dem abgehenden Adernpaar Ag erforderlich sind. Es ist dabei vorausgesetzt,
daß die Anzahl der Vermittlungsphasen gegenüber der Anzahl der auf d?n Vierdrahtzeittnultiplexleitungen
zur Verfügung stehenden Nachrichtenzeitkanäle erhöht ist.
Jedem dieser Adernpaare ist ein Vollspeicher individuell
zugeordnet, nämlich dem ankommenden Adernpaar Ak lier kommende Vollspcicher KVS und
dem abgehenden Adernpaar Ag der gehende Vollspeicher GKS'. Mit jedem dieser Volispeicher stehen
weitere Speicher in Verbindung, die jeweils 8 Informationselemente,
d. h. also so viele Informationsclementc zu speiehern vermögen, wie in einem einzelnen
Nachrichtenzeitkanal auf den PCM-Zeitmultiplexleitungen übertragen werden. Es sind dies die
Speicher .ST 1, .ST 2 und .ST 3, die mit dem kommenden Vollspcicher KVS in Verbindung stehen und die
Speicher .ST4 und .STS, die an den gehender Vollspcicher
GIW angeschlossen sind, und auf deren Bedeutung
noch weiter unten eingegangen wird.
Zur Durchschaltung der Informatioinelemente
vom kommenden Vollspeicher KVS zu einem gehenden Volispeicher einer zur jeweils aufzubauenden
Verbindung -.chörenden, nicht dargestellten anderen
PCM-Zcitmultiplcxlcitun« bzw. zur Durchschaltung
vom kommenden Vollspcicher der jeweils anderen PCM-Zeitmultiplexleitung zum gehenden Volispeicher
GKS' des Adernpaares Ag der PCM-Zeitmulti-
einer Vermittlungsphase auftretenden Bitzeilspannen 6o plexleitung A dienen Koppclpunktelemente, die hier
und außerdem einen Phasenzähler, zum Abzählen durch einen Dekoder D. der mit dem kommenden
der Vermittlungsphasen aufweist, der normalerweise Vollspeicher Kl·S bzw. mit dem an ihn angeschlosse-
von einer an einer Zählerstufc des Bitzählers abge- nen Speicher .S1P3 in Verbindung steht, sowie durch
nommcnen, der Häufigkeit des Auftretens von Infor- einen Multiplexer M realisiert sind, der rr.il dem gc-
mationselementen auf den Vierdiahtzeitmultiplcxlei- 65 henden Vollspeicher GVS bzw. mit dem an ihn ange-
tungen in ihrer Wiedcrhnlfrequenz gleichenden Im- schlossenen Speicher .ST 4 in Verbindung steht. Die
pulsfolge wcitergeschaltct wird, jedoch während jedes Ausgänge des Dekoders D, deren Anzahl der Anzahl
Durchlaufs des Bitzählers einmal während einer Bit- der zu einer Gruppe innerhalb der PCM-Vermitt-
lungsstelle zusammengefaßten Zcitmultiplexleilungcii
zuzüglich einem Ausgang für die Kennzeichengabe
entspricht, und von denen in der Figur lediglich einer dargestellt ist, sind mit den Hingangen jeweils einer
anderen der ODER-Schaltungen 01 bis 02 verbunden, deren übrige Eingange an Ausgänge anderer
Dekoder angeschlossen sind. Die Ausgänge dieser ODER-Schaltungen sind über eine weitere ODER-Schaltung
OZ zusammengefaßt, deren Ausgang zu einer Zwischenleitungskippstufe LLK führt. Der
Verbindungsweg führt von dort weiter über einen Sendeverstärker /..S' zu einer kommenden Zwisehenlcitung
ZLk, über die eine Wcitcrverbincliing /um
abgehenden Adernpaar einer hier nicht dargestellten, zu der jeweiligen Verbindung gehörenden Vierdrahtverbindungsleitung
führt. Der letzterwähnte Verbindungsteil führt dabei über Schaltungsbestandteile,
wie sie im Zusammenhang mit dem abgehenden Adernpaar der PCM-L.eitung Aj? dargestellt sind,
nämlich über einen Empfangsverstärker /./■. und ein
Leistungsgatter LG an einen der Eingänge eines. einen Koppelpunkt realisierenden Multiplexer Λ/,
dessen Ausgang über einen dem Speicher SPA entsprechenden
Speicher an einen dem Vollspeichcr GVS entsprechenden Vollspeicher gelangt.
Zur räumlichen und zeitlichen Koordination der Betätigung der Koppelpunktclemente, niimlich des
Dekoders D und des Multiplexers M und der den einzelnen Nachrichtenzeitkanälen zugeordneten
Speicherplätze der Vollspeicher sind jeder PCM-Zcitmultiplexleitung
Haltespcieher zugeordnet. Für die dargestellte Zciimultiplexleitung/f sind dies der
Vollspeicherhaltcspeicher 17/5. der der Ansteueruni!
des kommenden Vollspeichers KVS und des gehenden Vollspeichers GVS dient, sowie der Koppelpunkthaltespcicher
KHS, der die Koppeipunkte ansteuert, und zwar über ein dem Dekoder I) zugeordnetes
Register I)R und ein dem Multiplexer zueeordnetes Register MR, auf deren Bedeutung
weiter unten noch eingegangen wird. Die erwähnte Koordination durch die Haltespeichcr erfolgt dabei
derart, daß eine gegenüber der Anzahl der auf den Zeitmultiplcxleitungen auftretenden Nachrichtenzeitkanälen
erhöhte Anzahl von Vermittlungsphasen bereitgestellt wird.
Die im Zuge eines noch zu erläuternden Vermittlungsvorganges
zum Einschreiben von Informationselementen bzw. Nachrichtenkanaladressen in die Vollspeicher bzw. Haltesätze und zum Auslesen derselben
benötigten Betätigungstakte werden, sofern es sich nicht um solche handelt, denen entsprechend die
Informationselemente auf in der PCM-Vermittlungsstelle ankommenden Adernpaaren auftreten, von
einer einzigen Taktquelle abgeleitet, die in F i g. 1 mit T bezeichnet ist. Bei dem angenommenen Beispiel
der Bereitstellung von 64 Vermittlungsphasen auf den Zwischenleitungen der PCM-Vermiltlungsstellen
liefert diese Taktquelle Impulse mit einer Wiederholfrequenz von 4.096 MHz. Gemäß der Erfindung
ist außerdem ein Bitzähler BZ vorgesehen, der vier Stufen aufweist, von der Taktquelle T
weitergeschaltet wird, und zum Abzählen der innerhalb
der 64 Vermittlungsphasen jeweils mehrmals auftretenden 8 Bitzeitspannen dient.
Außerdem ist jeder Zcitmultiplexleitung innerhalb einer erfindungsgemäß aufgebauten PCM-Zeitmultiplexvermiltlungsstelle
ein Phasenzähler zugeordnet; für die in der Figur dargestellte Zcitmultiplexleitung/1
ist dies der Phasenzähler PAZ. Dieser Phasenzähler dient dazu, die Adressen der 64 Vcrmittlungsphascn
zu liefern. Er wird normalerweise von einer an einer Zählerstufe des Bitzählcrs IiZ. abgenonimenen
Impulsfolge wcitcrgeschaltct, deren Wiederholfrequenz der Häufigkeit des Auftretens
von Informationselementcn auf den Vicrdraht/.eitnuiltiplcxleituugcn
entspricht, gemäß den Verhältnissen bei einem üblichen PCM-Fcmmeldenet/. also
ίο 2.048 MHz beträgt. Während jedes Durchlaufs des
Bitziihlers HZ. wird jedoch einmal während einer Bit-/citspanne
das Weiterzählen des Phasenzähler* PAZ unterbunden, außerdem wird dieser Zähler ebenfalls
während jedes Durchlaufs des Hitzählers HZ während einer anderen Bitzeitspanne um eine Zählerstellung
zurückgeschaltet. Die Bitzeitspannen, /u denen innerhalb einer Periode des Bitzählers HZ dieses Anhalten
bzw. Zurückzahlen des Phasenzähler* PAZ
erfolgt, ist von bestimmten Ausgangssignalkomhinationen an den einzelnen Stufen des Bitzählers abhängig
gemacht, was in Fig. 1 durch die Zwischenschaltung
einer Taktsteucrschaltung 7".S" angedeutet ist. die die Ausgangssignalc des Bit/ählcrs aufnimmt und in
Form von Weiterschaltesignalcn. Rückschaltesignalen und Stoppsignalcn an den Phasenzähler PAZ
weitergibt.
Die vom Phasenzähler VAZ. erzeugten Vermiltlungsphasenadresscn
liegen, wie die Figur zeigt, über dessen Ausgang α dauernd an dem Vollspeicherhaltesat/
!'//Λ und an dem Koppclpunkthaltesat/ KHS
an.
(jemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in den Zeitmultiplexvermitllungsstellen für jede
Vicrdrahtzeitmultiplexleitung eine gesteuerte ODER-Schaltung OS vorgesehen. Über diese
ODER-Schaltung wird entweder die vom Phasenzähler PA Z gelieferte Vermittlungsphasenadresse, oder
die vom Vollspeichcrhaltesatz VHS ausgegebene
Nachrichtenzeitkanaladresse oder aber die von einem l.eitungszählcr LZ erzeugte Nachrichtenzeitkanaladresse
an den kommenden Vollspeicher KVS bzw. an den gehenden Vollspeicher GVS weitergegeben.
Die Entscheidung darüber welche der erwähnten der ODER-Schaltung zugeführten Adressen weitergegcben
werden soll, hängt ebenfalls von der Zählcrstellung
des Bitzählers RZ ab, was durch ein; Leitungsverbindung
der diesem Zähler nachgeordnetcn TaktsleuerschaHung TS mit der ODER-Schaltung OS
zum Ausdruck gebracht ist.
Nachstehend wird an Hand des Impulsdiagramms der F i g. 2 die Betriebsweise des erfindungsgemäßen
PCM-Zeitmultiplexfernmeldenetzes näher beschrieben.
In der ersten Zeile T dieses Impulsdiagramms ist die Impulsfolge dargestellt, die von einer Taktquel-Ic
T abgegeben wird, wie sie in jeder PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle
den einzelnen PCM-Zeitmultiplexleitungen individuell zugeordnet ist. Die Wiederholfrequenz
dieser Taktimpulsfolge beträgt, wie erwähnt, bei dem angenommenen Beispiel 4,096 MHz.
Die nächsten vier Zeilen BZl bis BZ4 des Impulsdiagramms
zeigen den zeitlichen Verlauf der an den vier Ausgängen des von der Taktquelle T weitergeschaltcten
Bitzählers BZ auftretenden Impulsfolgen.
Die am Ausgang der ersten Zählerstufe auftretende Impulsfolge hat eine Wiederholfrequenz von 2,048
MHz und wird, wie erwähnte zum Weiterschalten de? Phasenzählers PAZ verwendet.
Die nächste Zeile Ii/ im Impulsdiagramm zeigt
die zeitliche Folge der <S verschiedenen Zählerstände
des Bit/ählers BT. an.
In der darunter befindlichen Zeile PAZ ist die
Seitliche Folge der Zählerstände des Phasenzählers ■ngoyeben. In den beiden darurUerstchenden Zeilen
fAZN und PAZR ist die Folge der Zeitspannen aiitegeben,
während der im Falle von PAZN ein Weiterzahlen des Phasenzähler verhindert wird, und
Während der im Falle von PAZR der Phasenzähler lim eine Zählcrstellung zurückgeschaltet '-vird. Die
Das Anhalten des Phasenzählers PAZ bewirkenden
!impulse PAZN treten, wie ein Vergleich mit der
fccilc HZ zeigt, immer zusammen mit der letzten
iiählcrstcllung 7 8 des Bitzählers IiZ auf. Die das
hückzählcn bewirkenden Impulse PAZR fallen, wie
tin entsprechender Vergleich zeigt, jeweils mit dem Auftreten der sechsten Zählcrstellung des Bitzähler,
BZ, zusammen.
In den Zeilen AvI'.V und (H'S sind die Zeitspannen
angegeben, zu denen für die beiden Vollspcicher eine Ansteuerung wirksam wird. Gleichzeitig ist eingetragen,
von wo aus diese Ansteuerung erfolgt, nämlich entweder vom Leitungswähler LZ, oder vom Voll
speichcrhaUesalz VHS oder vom Phasenzähler PAZ aus. Aus diesen Zeilen ist außerdem auf Grund der
del eingetragenen Pfeile ersichtlich, ob die erwähnte
Ansteuerung ein Einschreiben in diese Vollspeicher oder aber ein Auslesen aus diesen Vollspeichern zur
Folge hat.
Nachstehend wird ein Vermittlungsbeispicl insoweit näher beschrieben, als es sich um Vorgänge
handelt, die das in der Vermittlungsstelle ankommende PCM-Zeitmultiplex-Adernpaar /IA. und das
von dieser PCM-Zcitmultiplexstelle abgehende zur
selben PCM-ZcitmuUiplexleitung gehörende Adernpaar
Ag betreffen. Es wird dabei vorausgesetzt, daß
im Zeitkanal K auf dem Adernpaar Ak die Informationselemente LLOLLOOL ankommen und daß die
räumliche Durchschaltung während der Vermittlungsphase P der 64 in Frage kommenden Vermiltlungsphasen
erfolgt. Es wurde außerdem angenommen, daß der Nachrichtenzeitkanal K dann auftritt.
der Leitungszähler LZ seine Adresse also dann angibt, wenn der Phasenzähler PAZ gerade die Adresse
der Vermittlungsphase P-I liefert. Diese Zuordnung, die auch der Vergleich der Zeilen PAZ und KVS
zeigt, ist willkürlich und dient lediglich dazu, die Orientierung im Taktplan zu erleichtern.
Die vom Leitungszähler LZ jeweils angegebene Adresse von Zeitkanälen, in denen die Informationselements
auf den PCM-Zeitmultiplexleitungen übertragen
werden, wird, wie vorstehend schon angegeben, für die Ansteuerung des kommenden Vollspcichers
KVS dann wirksam, wenn der Bitzähler BZ die
dritte und vierte Zählerstellung seines Zählerzyklus einnimmt, vergleiche hierzu die Zeilen BZ und K VS.
Die Ansteuerung des kommenden Vollspeichers KVS mit der Nachrichtenzeitkanaladresse, hier der
Adresse des Nachrichtenzeitkanals K, hat zur Folge, daß die in Serie vom Adernpaar Ak in den Speicher
SP1 eingelaufenen Informationselemente, die von
dort parallel in den daran angeschlossenen Speicher SP 2 übernommen worden sind, nunmehr in die vom
Leitungszähler angegebene, dem Nachrichtenzeitkanal K zugeordnete Zeile des kommenden Vollspeichers
KV eingeschrieben werden. Wie die vom Ausgang der gesteuerter. ODER-Schaltung OS ausgehenden
Leitungsverbindungen in F i g. I zeigen, wird auch der gehende Vollspeicher GVS zur gleichen
Zeit mit der Adresse des Nachrichtenzeitkanals K angesteuert. Zu diesen Zeitspannen 7 3 und 7 4 bleibt
dio Ansteuerung des gehenden Vollspeichers GVS jedoch ohne Auswirkungen.
Wie schon angedeutet, soll für die Weitergabe der im kommenden Vollspeicher KVS eingespeicherten
Information des Zeitkanals K die Vcrmittlungsphase /' in Frage kommen. Bei ihrer Belegung wird
in den den Vollspeichern zugeordneten Haltespeicher 17/.V, der entsprechend der in Frage kommenden
Anzahl von Vermittlungsphasen hier 64 Speicherzeilen aufweist, und zwar dort in die der Vermittlungs-
t5 phase P zugeordnete Speicherzeile die Adresse des
Kanals K eingetragen. Wenn nun vom Phasenzähler PAZ die Adresse der Vermittlungsphase P angegeben
wird, hat dies zur Folge, daß auf Grund der Ansteuerung der Haltcspeicher, und damit auch des den VoII-speichern
zugeordneten Haltespeichers VHS, die in der der Vermittlungsphase P zugeordneten Zeile eingeschriebene
Nachrichtenzeitkanaladresse K ausgelesen wird. Sofern dieses Auslesen während der vom
Bitzähler BZ angegebenen Zeitspannen TS und T 6
as erfolgt, wird diese Nachrichtenzeitkanaladrcsse vom
HaJtespeicher VHS über die gesteuerte ODER-Schaltung OS zur Ansteuerung an den kommenden Vollspeicher
KVS angelegt; vergleiche hierzu die Zeilen PAZ und KVS des Taktplans. Diese Ansteuerung
des kommenden Vollspeichers KVS hat zur Folge, daß die in der Zeile mit der Adresse K gespeicherten
Informationsclemente parallel in den dem Vollspeicher nachgeordneten Speicher SP 3 übergeben werden.
Mit der Belegung der Vermittlungsphase P ist auch in den den Koppelpunkten zugeordneten Haltespcicher
KHS, und zwar dort in die der VermiMlungsphase P zugeordnete Speicherzeile die Adresse derjenigen
Koppelpunkte eingetragen worden, die eine räumliche Durchschaltung zu der bei der betreffenden
Verbindung zu verwendenden Zwischenleitung ZL bewirken. Gleichzeitig mit der oben erwähnten
Ausgabe einer Nachrichtenzeitkanaladresse durch den den Vollspeichern zugeordneten Haltespeicher
VHS gibt auch der Koppelpunkthaltespeicher KHS die für die Vermittlungsphase erwähnten Koppelpunktadressen
an das ihm nachgeordnete Register DR ab, womit sie zur Ansteuerung der durch den
Dekoder D realisierten Koppelpunkte für 8 Bitzeit-So spannen zur Verfügung steht. Mit der nachfolgenden
Bitzeitspanne kann daher das erste Informationselement des Nachrichtenzeitkanals K in die Linkleitungskippstufe
LLK übernommen werden und danach die serielle Weitergabe auf die Zwischenleitung
ZL erfolgen. Mit der Übernahme des ersten Informationselementes
durch die Linksleitungskippstufe LLK gelangen die für die Vermittlungsphase P maßgeblichen
Koppelpunktadressen vom Register DR auch an das Register MR, womit sie auch für die
durch den Multiplexer M realisierten Koppeipunkte für 8 Bitzeitspannen zur Verfugung stehen. Die erwähnte
Zeitverzögerung der Übergabe von Koppelpunktadressen in das Register DR gegenüber der
Übergabe von Koppelpunktadressen in das Register S5 MR ist notwendig, da durch die Linkleitungskippstufe
LLK die Informationsweitergabe auf den Zwischenleitungen ZL ebenfalls um eine Bitzeitspanne
verzögert wird. Nachdem die Koppelpunktadressen
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für die durch den Multiplexer M realisierten Koppelpunkte im Register MR zur Verfugung stehen, können
Informationselementc, die auf der Zwischenleitung ZLg von einem kommenden Vollspeicher herkommen,
der der zur betreffenden Verbindung gehörenden hier nicht dargestellten anderen PCM-Zeitmultiplexleitung
zugeordnet ist, seriell in den Speicher SPA übernommen werden. Die letzterwähnten
zeitlichen Zusammenhänge bei der Koppelpunktansteuerung und bei der seriellen Weitergabe der Informationselemente
sind ebenfalls aus dem Taktpiaii zu entnehmen.
Während das serielle Auslesen aus dem Speicher SP 3 bzw. das serielle Einlesen in den Speicher SP 4
erfolgt, hat der Phasenzähler PA Z zwischenzeitlich schon die der nächstfolgenden Vermittlungsphase
P-M entsprechende Zählerstellung eingenommen, wie auch der Impulsplan zeigt, und kann damit die
entsprechenden Vermittlungsvorgänge für einen anderen Nachrichtenzeitkanal veranlassen.
Auf Grund der erfindungsgemäßen Betriebsweise des Phasenzählers PAZ liefert dieser jedoch, nachdem
die seriell einlaufenden Informationselemente des Kanals K vollständig im Speicher SP4 enthalten
sind, wieder die Adresse der Vermittlungsphase P, so daß in den Haltespeichern wieder die dieser Vermittlungsphase
entsprechende Zeile angesteuert wird. Während der Bitzeitspannen 77 und 7 8 hat dies z.ur
Folge, daß der Haltespeicher VHS für die Vollspeicher die Adresse des Nachrichtenzeitkanals K über
die gesteuerte ODER-Schaltung weitergibt und daß diese Adresse nunmehr als Ansteucradresse für den
gehenden Vollspeicher GVS wirksam wird, so daß der Inhalt des Speichers SP 4 in die dem Nachrichtenzeitkanal
K zugeordnete Speicherzeile eingegeben werden kann.
Die Übergabe der Information in der dem Kanal K zugeordneten Zeile des gehenden Vollspeichers GV!:
in den diesem Vollspeicher nachgeordneten Speichel SP5 erfolgt auf Grund zyklischer Ansteuerung durch
den Phasenzähler PAZ. Dieser Zähler vermag beirr angenommenen Beispiel mit seinen 6 Zählerstufen
wie schon angegeben, die Adressen von 64 Vermittlungsphasen zu erzeugen. Für den Auslescvorganj
werden jedoch lediglich die fünf höchstwertigen Stel
ίο len der erzeugten Adressen berücksichtigt, so daß lediglich
32 unterscheidbare Adressen den Auslcscvor· gang beeinflussen, womit das Vorhandensein von nui
32 Nachrichtenzeitkanälen berücksichtigt ist. Da; Auslesen aus dem gehenden Vollspcicher C-VS, bzw
die Informationsübergabe in den nachgeordneter Speicher SPS, erfolgt bei dem im Taktplan erläuterter
Beispiel bei der Zählcrstellung PA-M, die jedoch wegen der Nichtberücksichtigung der niederwcrtigsteil
Zählerstufe eine Adresse liefert, die von der be der ZählerstcllungP des Phasenzählers PAZ nichl
unlerscheidbar ist, so daß auch bei dieser Zählerstellung die Zuordnung zur Adresse des Zeitkanals K gegeben
ist. Da. wie erwähnt, die vom Phasenzählei PAZ gelieferten Adressen für den gehenden VoII-
speicher GVS immer nur während der vom Bitzähler BZ bestimmten Bitzeitspannen 71 und T 2 wirksam
sind, erfolgt, wie der Taktplan zeigt, die Übergabe an den Speicher SP5 nicht schon bei dem erstmaligen
Einstellen der der Zählerstellung PA-M, sondern erst um 8 Bitzeitspannen später, während denen
auf Grund des zwischenzeitlichen Rückwärtszählens des Phasenzähler PAZ die Zählerstcllung PA : 1
nochmals auftritt. Vom Speicher SP 5 aus gelangen die Informationsclemente in Serie auf das
gehende Adernpaar Ag der PCM-Zeitmultiplexldtung
A.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:PCM-Zeitmultiplexfernmeldenetz mil einer Mehrzahl von untereinander über Vjeidrahtzeiimultiplexleitungen verbundenen PCM-Zeitmultiplexvermitllungsstellen, die iedem Adernpaar der Vierdrahtzeitmultiplexleitungen individuell zugeordnete Vollspeicher zur Speicherung aller während eines durch die Dauer der Zeitmultiplexsystemabtastperiode gegebenen Pulsrahmen auf der betreffenden Zeitmultiplcxleituiig ankommenden bzw. weiterzugebenden, zu Nachrichtenzeitkanälen gehörenden Informationselemente, ferner Koppelpunktelemente zur räumlichen Durchschaltung der Lnformationselemente, sowie Haltespeicher aufweisen, die die räumliche und zeitliche Kr;>rdination der Betätiguim Jer Koppelpunklclemcntc und der den einzelnen Nachrichten /eil kanälen zugeordneten Speicherplatz·-· der Vollspcicher vorzugsweise unter Bereitstellung einer gegenüber der Anzahl der auf den Vierdrahlzeiimultiplexleitungen zur Wrfii'_'iim> Mehenden Nachrichlenzeitkanälen erhöhten Anzahl \on Vermittlungsphasen bewirken, dadurch g e k e η Ii / c i c h π e t. daß die Zeitmulliplexvermittlimgsstcllen für die Lieferune der im Zuge eines Vermittlungsvorganges /um F-'inschreiben von Informationsdementen bzw. Nachrichtenkanaladressen >n die Vollspcichcr (KVS. C;\'S) bzw. Haltespeidvr (I'//S. KIIS) und /um Auslesen derselben für cmc v'ierdrahtzeitmultiplexleitung (Ak, Ag) benötigten Betätigungstakte, sofern es sich nicht um solche handelt, denen entsprechend die Informationselemente auf den in den Vermittlungsstellen ankommenden Vicrdrahtzeitmultiplexleitungen (z. B. Ak) auftreten, jeweils eine einzige Taklquelle (T). deren Taktfrequenz der Anzahl der auf Grund der erhöhen Vermittlungsphasenanzahl (z. B. 64) innerhalb finer Abtastocriode liegenden Bitzeitspannen für die Informaüonselemente entspricht, ferner ein von dieser Taktquelle (T) weitergeschalteter Bnzähler (BZ) zum Abzählen der während einer Vermittlungsphase auftretenden Bitzeitspannen, und außerdem ein Phasenzähler (PAZ) zum Anzählen tier Vermittlungsphasen vorgesehen ist. der normalerweise von einer an einer Zählcrstufe des Bitzählcrs (BZ) abgenommenen, der Häufigkeit des Auftretens von Informationsclemenien auf den VierdrahtzeitmultiplexleiUingen (/1Ar, Ag) in ihrer Wiederholfrequenz gleichenden Impulsfolge weitergeschaltct wird, jedoch während jedes Durchlaufs des Bitzählcrs (BZ) einmal für eine Bit/cilspanne angehalten und einmal für eine Bit-/eitspannc um eine Zählerstcllung zurückgeschaltet wird, und dessen Vermittlungsphasenadresscn «ngebende Ausgangssignale dauernd den Haltespcichern (VffS. KHS) zugeführt werden, und daß für jede Vierclrahtzeitmultiplcxlcitung (/IA. Αχ) eine gesteuerte ODER-Schaltung (OV) vorgesehen ist, über die in Abhängigkeit von bestimmten Zählerstellungcn des Bitzählcrs (RZ) die vom Phasenzähler (PAZ) angegebenen Vermittlungsphasenadresscn oder die von dem den Vollspeichern (KVS. (IVS) zugeordneten Haltespeichern (VHS. KHS) während der einzelnen Vermiltlunnsphasen ausgegebenen Nach riehteu-/eiikanaladressen, oder die von einem in der Häufigkeit des Auftretens von Informationselementen auf den Vierdrahtzeitmultiplexleitungen (/U-, .Ι.?) weitergeschalteten Leitungszähler (LZ) erzeugten Nachrichtenkanaladressen als Ansteueradressen an die Vollspeicher (K\'S, Gl'.S) tielent wertlen.
Priority Applications (12)
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