DE119040C - - Google Patents

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DE119040C
DE119040C DENDAT119040D DE119040DA DE119040C DE 119040 C DE119040 C DE 119040C DE NDAT119040 D DENDAT119040 D DE NDAT119040D DE 119040D A DE119040D A DE 119040DA DE 119040 C DE119040 C DE 119040C
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DENDAT119040D
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12—Mechanisms by which the bar shifts the wing

Landscapes

  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Pberlichtfcnstervcrschlufs mit Ricgelvorrichfung, welche unabhängig von der durch Zug an einer endlosen Kette oder Schnur bewirkten Fensterdrehung derart bethätigt wird, dafs durch Zug an der Kette nach der einen Richtung bei geschlossenem und verriegeltem Fenster zuerst der Riegel ausgelöst und dann erst das Fenster aufgedreht wird, während durch Zug an der Kette nach der anderen Richtung zuerst das Fenster zugedreht und dann der Riegel in die Schlufsstellung geschoben wird.
Aufserdem hat der neue Verschlufs die Wirkung , dafs das geöffnete Fenster in jeder Stellung innerhalb des gröfsten Ausschlagwinkels derart festgehalten wird, dafs die Stellung des P'ensters durch Winddruck nicht verändert werden kann.
Die Fensterdrehung, sowie auch die Ver- und Entriegelung wird durch eigenartige Be^ wegung zweier mit dem Fenster gekuppelter Winkelhcbel mittelst einer von der Kette gedrehten Curvenschlitzscheibe bewirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht die neue Verschlufsvorrichtung durch vier Figuren.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im Querschnitt nach Linie χ - χ der Fig. 2.
Fig. 2 zeigt den Verschlufs in Oberansicht bei geschlossenem und verriegeltem Fenster.
Fig. 3 veranschaulicht die Stellung der Theile des Verschlusses bei erfolgter Auslösung des Riegels und noch geschlossenem Fenster.
Fig. 4 zeigt den Verschlufs in der Stellung bei geöffnetem Fenster. .·..■·■'■■ ' ;
Zur Verdeutlichung der Darstellung ist das in Fig. ι im Schnitt ersichtliche Antriebsketlenrad bei den Fig. 2 bis 4 fortgelassen.
Die Einrichtung des Verschlusses ist folgende:
An einer oberhalb des Fensterflügels' am Fensterrahmen in einem Scharnier drehbaren oder auch festsitzenden Tragplatte a' sind die beiden Winkelhebel b mittelst der beiden Drehbolzen c gelagert. Die Drehbolzen c sind durch winklige Schlitze d der Tragplatte hindurchgeführt, wodurch die Winkelhebel eine bewegliche Lagerung erhalten haben. An den Enden ihrer langen Schenkel sind die Winkelhebel b durch Bolzen e mit dem Fensterflügel verbunden, indem die Bolzen e durch Schlitze von an der oberen Leiste des Fensterflügels befestigten Winkeln f hindurchreichen. An den Enden der kurzen Schenkel der Winkel-, hebel b sind nach oben und unten vorstehende Zugbolzen g befestigt, deren obere Enden mit parallel zum Fensterrahmen in der Platte α vorgesehenen Führungsschlitzen /1 in Eingriff stehen, die auch parallel zu der einen Ausbiegung der Schlitze d verlaufen, wahrend die unteren Enden der Zugbolzen g in zwei zu einander entgegengesetzt spiralförmig gewundene Schlitze i einer Scheibe Ä eingreifen, welche auf der Achse /, die auch das Kettenrad tn trägt, festsitzt und mit dieser Achse in der Tragplatte α drehbar ist. Die langen Schenkel der Winkelhebel b tragen die beiden Riegel κ, welche entweder aufgeschraubt oder in sonst geeigneter Weise befestigt oder aber auch mit den Winkelhebeln aus einem Stück hergestellt
sein können. Am Fensterrahmen sind die beiden Schliefskloben ο befestigt. Die zur Drehung des Fensters dienende Kette wird, vom Kettenrad m aus über zwei in einer oberen Ecke des Fensterrahmens gelagerte Führungsrollen und dann abwärts über eine in geeigneter Höhe angebrachte Spannrolle geleitet.
Bei der Darstellung in Fig. ι und 2 befinden sich das Fenster und die Riegel in der Verschlufsstellung. Wenn nun das Kettenrad und die mit den spiralförmigen Schlitzen versehene Scheibe k in der Pfeilrichtung gedreht werden, dann schieben sich zuerst die Winkelhebel b parallel zum Fensterrahmen gegen einander, bis die Drehbolzen c in die Winkel der Schlitze d treten, wobei die Riegel aus dem Bereich der Verschlufsh.aken 0 gelangt sind, wie Fig. 3 zeigt.
Während nun die Scheibe k weiter gedreht wird, schieben sich die Zugbolzen g in den Schlitzen Ji weiter gegen einander, wobei die Drehbolzen c in die gegen den Fensterrahmen gerichteten Theile der Schlitze d ausweichen und gleichzeitig die Winkelhcbcl b gedreht werden, welche mittelst ihrer Bolzen e die Oeffnung des Fensters bewirken, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Bei entgegengesetzter Drehung der Scheibe k werden die Bolzen g in den Schlitzen Ii wieder nach auswärts und die Drehbolzen c wieder gegen die Winkel der Schlitzet verschoben, wobei die Winkelhebel b in die Schlufsstellung gedreht werden. Sobald das Fenster geschlossen ist, erfolgt alsdann wieder eine Verschiebung nach auswärts parallel zum Fensterrahmen, wobei auch die Drehbolzen c wieder in die zum Fenster-' rahmen parallelen Theile der Schlitze d eintreten und die Riegel hinter die Riegelhaken ö greifen. · 1

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Oberlichtfensterverschlufs mit Winkelhebel zur Fensterdrehung, gekennzeichnet durch die Anordnung einer mit zwei entgegengesetzt verlaufenden schneckenförmigen Schlitzen versehenen Scheibe k, die drehbar an einer am Fensterrahmen geeignet befestigten Tragplatte a gelagert ist, die Führungsschlitze d und Jv für die im Scheitel der Winkelhebel befestigten Drehbolzen c und für die an einem ihrer Enden mit den schneckenförmigen Schlitzen in Eingriff stehenden, an den Enden der kurzen Schenkel der Winkelhebel befestigten Zugbolzen g hat, so dafs bei geschlossenem und verriegeltem Fenster durch eine mittelst Kette oder Schnur veranlafste Drehung der Scheibe k nach der einen Richtung zuerst die Winkelhebel b parallel zum Fensterrahmen verschoben und die Riegel η ausgelöst werden, worauf' erst die Winkelhebel gedreht werden und'dadurch das Fenster geöffnet wird, wogegen bei entgegengesetzter Drehung der Scheibe k zuerst die Winkelhebel b bis zur Schliefsung : des Fensters zurückgedreht und dann parallel zum Fensterrahmen zur Verriegelung ,des ■> geschlossenen Fensters verschoben werden. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011772B (de) * 1954-04-14 1957-07-04 Ver Baubeschlag Gretsch Co Beschlag zum OEffnen und Schliessen der Kipp-Schwenk-Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011772B (de) * 1954-04-14 1957-07-04 Ver Baubeschlag Gretsch Co Beschlag zum OEffnen und Schliessen der Kipp-Schwenk-Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.

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