DE119004C - - Google Patents

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DE119004C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes
    • B65D39/086Separated bung-rings made by several elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen zweitheiligen Fafsverschlufs, bei welchem der Spund durch Einschrauben des Zapfhahnes geöffnet wird. Durch Anordnung eines getheilten Spundes soll ermöglicht werden, dafs nach Oeffnen des Verschlusses der Zapfhahn beliebig eingestellt werden kann, ohne dafs der eigentliche Verschlufs des Spundloches durch die weitere Drehung des Zapfhahnes beeinflufst wird.
Bei den bekannten Fafsverschlüssen kommt es vor, dafs der Kükenausflufs des Zapf hahnes nach Oeffnen des Verschlusses manchmal beim liegenden Fafs nicht ganz senkrecht steht, weil Verschlufs und Hahn nicht genau zu einander eingepafst sind. Infolge der schrägen Stellung des Hahnes wird das Zapfen sehr erschwert.
Diesem Uebelstand soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar in
Fig. ι ih der Draufsicht, in
Fig. 2 in der Unteransicht, in
Fig. 3 im senkrechten Schnitt.
Fig. 3 a zeigt den Mitnehmerhaken in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den unteren Spundtheil und
Fig. 5 eine Unteransicht des oberen Spundtheiles.
Das Metallgehäuse α ist vermittelst Schraubengewinde in das Spundloch des Fasses eingeschraubt. Im Boden dieses Metallgehäuses ist eine Ausflufsöffnung i sowie ein Ausschnitt 5 vorgesehen, in welchem eine Blattfeder u liegt, die auf einer auf der Aufsenseite des Bodens befestigten Platte t sitzt. Der im Metallgehäuse eingepafste Spund besteht aus dem oberen, durch den Fafshahn e drehbaren Theil m und dem unteren eigentlichen Verschlufstheil n. Die Lage des Spundes im Metallgehäuse wird durch einen Haltering c, der in einem Gewinde des Gehäuses eingeschraubt ist und in einer entsprechenden Nuth des Spundes m iiegt, gesichert.
Die centrale Bohrung d der beiden Spundtheile m η ist am oberen Spundtheil mit einem Muttergewinde für das Aufsengewinde des Zapfhahnes versehen. Auf der unteren Seite des oberen Spundtheiles m sitzt der Anschlag 0.
Im unteren Spundtheil η ist ein seitlicher Ausschnitt n> vorgesehen, in welchem der um Stift χ drehbare Mitnehmerhaken ρ liegt, der am oberen Ende einen Anschlag q und an der einen Seite eine Nase r hat. Im oberen Rande des unteren Spundtheiles η ist eine Nuthj^ für den Anschlag 0 des oberen Theiles m ausgespart. Auf dem Boden des unteren Spundtheiles η ist der Dichtungsring f vermittelst Schrauben g befestigt. Die Drehung des Spundes wird in bekannter Weise durch Stift Z, der in Nuth k gleitet, begrenzt.
Der Fafsverschlufs arbeitet wie folgt: Sobald der Zapfhahn e vollständig in den oberen Spundtheil m eingeschraubt ist, nimmt dieser Spundtheil an der weiteren Drehung des Zapfhahnes Theil, bis der Anschlag ο den Anschlag q
des Mitnehmerhakens ρ des unteren Spundtheiles η trifft, worauf vermittelst dieses Hakens der Spundtheil n- mitgenommen wird, bis sich die schräg nach unten verlaufende centrale Bohrung d (Fig. 2) des Spundes mit dem Ausschnitt i im Boden des Metallgehäuses α deckt und der Fafsinhalt ausfliefsen kann. Zu gleicher Zeit ist der Mitnehmerhaken ρ über den Ausschnitt 5 im Boden des Metallgehäuses gelangt, so dafs er bei der weiteren Drehung des oberen Spundtheiles m, dem Druck des Anschlages 0 nachgebend, nach unten ausweicht, wobei die Blattfeder u heruntergedrückt wird. Der Spundtheil η bleibt also in der geöffneten Stellung stehen, während sich der obere Spundtheil m unabhängig davon weiter dreht. Der Mitnehmerhaken ρ geht, sobald er freigegeben ist, dem Druck der Blattfeder u folgend, wieder . in die Ausgangsstellung zurück, wobei sich die Nase r auf den Absatz des Ausschnittes w auflegt. ,
Sobald nun zwecks Verschliefsens des Fafsverschlusses der Zapfhahn e und mit ihm der obere Spundtheil m in entgegengesetzter Richtung gedreht wird, nimmt der Anschlag 0 des oberen Spundtheiles den Anschlag q des Mitnehmerhakens und dadurch den Mitnehmerhaken ρ sowie den unteren Spundtheil η mit, so dafs die Ausflufsöffnung im Boden des Metallgehäuses α verschlossen wird.
Die Verschlufsdrehung des Spundtheiles η wird durch den in Nuth k gleitenden Stift I begrenzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fafsverschlufs, bei dem der Spund durch Drehen des Zapfhahnes geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, dafs in einen seitlichen Ausschnitt (w) des unteren Theiles (n) des aus zwei Theilen bestehenden Spundes ein Mitnehmerhaken (p) drehbar befestigt ist, gegen dessen Anschlag (q) ein Anschlag (0) des oberen Spundtheiles sich anlegt und den unteren Spundtheil (n) beim Drehen des Hahnes so lange mitnimmt, bis die centrale, unten seitlich fortgesetzte Bohrung (d) des Spundes mit der Ausflufsöffnung (i) des Metallgehäuses zur Deckung gelangt1, der Verschlufs also geöffnet ist, wobei der Mitnehmerhaken (p) in einen im Boden des Gehäuses vorgesehenen Ausschnitt (s) einfällt, so dafs der obere Spundtheil unabhängig vom unteren Spundtheil weitergedreht werden kann, während der Mitnehmerhaken (p) durch eine Blattfeder (n) wieder in die Anfangsstellung zurückgedrückt wird und sich mit einer Nase (r) auf einen Absatz des Ausschnittes (w) legt, so dafs die beiden Spundtheile beim' Drehen des Hahnes in entgegengesetzter Richtung gekuppelt werden und ein Verschliefsen des Spundes bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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