DE41460C - Drehbare Verschlufskappen mit excentrischen Oeffnungen an Fafsverschlüssen - Google Patents

Drehbare Verschlufskappen mit excentrischen Oeffnungen an Fafsverschlüssen

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DE41460C
DE41460C DENDAT41460D DE41460DA DE41460C DE 41460 C DE41460 C DE 41460C DE NDAT41460 D DENDAT41460 D DE NDAT41460D DE 41460D A DE41460D A DE 41460DA DE 41460 C DE41460 C DE 41460C
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Germany
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closure
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rotatable
closures
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41460D
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English (en)
Original Assignee
A. J. SCHAEFER in Köln, Hafengasse Nr. 3
Publication of DE41460C publication Critical patent/DE41460C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0829Keg connection means

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachfolgend beschriebenen Neuerungen beziehen sich auf Fafsverschlüsse und bezwecken, dafs bei denselben in einfachster Weise die bekannten Abzapfapparate mit oder ohne Druckvorrichtungen eingeführt und benutzt werden können.
Als neu ist hervorzuheben: Die Anwendung von zwei oder mehreren gegen einander verdrehbaren und mit excentrischen Oeffnungen oo1 versehenen Abschlufskappen C und Z), zum Zweck, durch gegenseitiges Verdrehen derselben ein Oeffnen bezw. Schliefsen dieser Abschlufskappen zu erzielen.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 ein Verticalschnitt des Fafsverschlusses mit eingeführtem Ausschankapparat in geschlossener und geöffneter Stellung dargestellt. Fig. 1 a zeigt den Grundrifs des geschlossenen. Fafsverschlusses ; Fig. 3 und 4 zeigen den Verticalschnitt und Grundrifs des Fafsverschlusses ohne den eingeführten Ausschankapparat·, Pig. 5 zeigt den Verticalschnitt eines Verschlufsverbindungsstückes bei Verwendung irgend welcher Hahnconstructionen oder Leitungen. Endlich zeigt Fig. 6 den Verticalschnitt eines mit Verschlufsdeckel M versehenen Fafsverschlusses.
Der Fafsverschlufs besteht zunächst aus einer mit äufserem Gewinde versehenen Metallbüchse A, deren innere Bohrung dreifach abgestuft ist und die in den oberen Abstufungen Gewindegänge besitzt. In die mittlere Abstufung ist eine Einsatzbüchse B geschraubt, die nach unten hin durch die Gummi-' oder Lederscheibe α abgedichtet ist. Diese Einsatzbüchse B dient zur Aufnahme der beiden Verschlufskappen C und -D, von welchen die Kappe C mittelst Gewindes fest eingesetzt ist und die Verschlufskappe D sich in C lose dreht. Beide Verschlufskappen besitzen gleiche, aber excentrisch zur Drehachse angeordnete Durchtrittsöffnungen 0 und o1, so dafs, wenn diese Oeffnungen über einander kommen, Fig. 2, der Fafsverschlufs geöffnet, dagegen, wenn die Oeffnungen 0 und o1 um i8o° gegen einander verdreht sind, Fig. 1, der Fafsverschlufs geschlossen ist. Um diese Drehung bequem ausführen zu können, besitzt die drehbare Verschlufskappe D einen Schlitz s und die feste Verschlufskappe C einen Ausschnitt ρ in dem Umfang von i8o° und zweimal der Stiftstärke t. Wird der Ausschankapparat E benutzt, so wird derselbe durch den Schlitz der Einsatzbüchse B eingeführt und damit der Apparat mit der Verschlufskappe D gekuppelt. Nunmehr wird die mit Flügeln ff versehene Verschlufsmutter G in die Metallbüchse A geschraubt und somit der Ausschankapparat mit dem ganzen Fafsverschlufs verbunden. Wird nun der so befestigte Ausschankapparat mit der gekuppelten Verschlufskappe D um i8o° gedreht, so treten die excentrisch zu einander gestellten Oeffnungen 0 und o1 über einander, und man kann nunmehr das Anstichrohr H in das Fafs einführen und mittelst des durch den Ausschankapparat F eintretenden Druckes (Luft- oder Kohlensäuredruck) den Inhalt des Fasses-herausdrücken. Zwischen den Boden des Ausschankapparates und die drehbare Verschlufskappe D wird man zweckmäfsig eine Dichtungsscheibe m einlegen, um eine Abdichtung zwischen diesen Theilen zu erzielen.

Claims (1)

  1. Beim Verschliefsen des Fafsverschlusses wird zunächst das Anstichrohr H aus dem Fafs in die in Fig. ι dargestellte Stellung gezogen, der Ausschankapparat um 18o° gedreht und somit die Oeffnung ο' durch die drehbare Verschlufskappe D abgeschlossen. Durch Abschrauben der Flügelmutter G kann alsdann der Ausschankapparat vom Fafsverschlufs ohne Weiteres entfernt werden, während das Fafs selbst vollkommen verschlossen bleibt. In Fig. 3 und 4 ist der Fafsverschlufs dahin geändert, dafs die Verschlufskappen C und D kegelförmig gestaltet und von unten mittelst einer besonderen Gewindemutter g an der Einsatzbuchse B befestigt sind.
    Fig. 5 zeigt ein Verbindungsstück als Verschlufsstück, welches sich zum Anschlufs an irgend welche Abziehhä'hne oder Leitungen eignet und durch einfaches Verschrauben mit den betreffenden Abzugsvorrichtungen in Verbindung gebracht werden kann. Bei diesem Verbindungsstück befinden sich, zwei gegen einander drehbare Verschlufskappen D und D1, die so mit einander verbunden sind, dafs bei Drehung um i8o° sich zunächst diese Verschlufskappen öffnen, und dafs bei der weiteren Drehung um i8o° die geöffneten Verschlufskappen sich dann zur Verschlufskappe C in der Einsatzbüchse B öffnen. Erst in dieser Stellung kann die Flüssigkeit durch die über einander befindlichen Oeffnungen ο ο1 ο2 hindurchtreten. Der Verschlufs am Verbindungsstück selbst durch die gegen einander drehbaren Verschlufskappen D und D1 hat den Zweck, das Zurücklaufen der Flüssigkeit aus der angeschraubten Leitung bezw. dem Hahn zu vermeiden. Im Innern des Verbindungsstückes ist noch ein siebförmiger Körper K angebracht, durch welchen das Hindurchtreten der Fafsunreinigkeiten vermieden wird.
    In Fig. 6 ist endlich ein Fafsverschlufs dargestellt, welcher durch einen besonderen Deckelverschlufs M bekannter Construction noch zugedeckt werden kann. Im übrigen entspricht dieser Verschlufs. demjenigen in Fig. 3 und 4 dargestellten Verschlufs mit kegelförmigen Verschlufskappen. . Der vorbeschriebene Verschlufs eignet sich für alle Arten Fässer und zeichnet sich vor allen übrigen Verschlüssen durch Einfachheit der Construction und Bequemlichkeit in der Benutzung aus.
    Patenτ-Anspruch:
    An Fafsverschlüssen die Anwendung von zwei oder mehreren gegen- einander verdrehbaren und mit excentrischen Oeffnungen 0 o1 versehenen Verschlufskappen C und D, zu dem Zwecke, um durch gegenseitiges Verdrehen derselben ein Oeffnen bezw. Schliefsen zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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