DE118902C - - Google Patents
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- DE118902C DE118902C DENDAT118902D DE118902DA DE118902C DE 118902 C DE118902 C DE 118902C DE NDAT118902 D DENDAT118902 D DE NDAT118902D DE 118902D A DE118902D A DE 118902DA DE 118902 C DE118902 C DE 118902C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/04—Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
- H02G3/0462—Tubings, i.e. having a closed section
- H02G3/0481—Tubings, i.e. having a closed section with a circular cross-section
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten zum Schütze und zur Isolirung
elektrischer Leitungen dienenden Isolirrohre, gleichviel, ob dieselben aus einzelnen
der Länge nach oder schraubenförmig sich überlappenden Bändern oder Streifen (beispielsweise aus Pappe) zusammengesetzt bezw.
gewickelt, oder aus einer Masse, wie' Hartgummi, Holzstoff und dergl. gleichmäisig geformt,
geprefst, gezogen oder gegossen sind, stellte man bisher ausschliefslich mit rundem
Querschnitte her, zumal als sich dieser bei dem erwähnten Wickelungsverfahren aus
Streifen, der den Hauptbeitrag zu den im Handel befindlichen Isolirrohren stellt, naturgemäfs
ohne weiteres ergiebt. Handelte es sich darum, in einem und demselben Rohre
mehrere elektrische Leitungen oder Drähte unter gleichzeitiger Isolirung von einander
unterzubringen, so schuf man auf Grund des an zweiter Stelle erwähnten Form-, Preis-,
Zieh- oder Giefsverfahrens etc. radiale Zwischenwände im Rohre, welche dieses in ebenso
viele Längskammern theilte, als man Leitungen getrennt unterzubringen wünschte.
(Vergl. den in Fig. 1 dargestellten Rohrquerschnitt.)
Dem Uebelstande, dafs mittelst dieses Verfahrens gerade die Herstellung solcher Isolirrohre
aus Streifen, Bändern etc. nicht anzupassen war, sucht nun vorliegende Erfindung
abzuhelfen, ohne dafs diese jedoch auf solche Rohre aus Streifen beschränkt ist. Denkt man
sich die Isolirrohre, gleichviel, ob diese aus Streifen oder dergl. zusammengesetzt oder
geformt, geprefst, gezogen, gegossen u. s. w. sind, nachträglich oder zugleich mit der Herstellung
in Querschnitte gebracht, welche Sectoren der Kreisfläche bilden, so kann man
solche sich zu einem Kreisquerschnitte ergänzende Sectorrohre jederzeit zu einem wirklichen
Kreisrohre zusammenfassen (Fig. 2), indem man die Rohrsectoren z. B. durch Verkittung
der Stofsflächen oder mittelst eines in üblicher Weise über das zusammengesetzte
Gesammtrohr gezogenen Metallmantels mit einander vereinigt (vergl. Fig. 3, welche im Besonderen
letztere Art der Zusammenfassung veranschaulicht). Man erhält dann ein ähnliches
Gebilde wie1 nach Fig. 1, hat aber den Vortheil, dafs die erzielten Kammerrohre in
ihrer Länge unbeschränkt sind, da die sie zusammensetzenden Sectorrohre endlos hergestellt
werden können. Solche (auf gröfsere Längen abgeschnittene) Rohre ergeben demnach
in der Leitung wenig Verbindungsstöfse, während die bisher gebräuchlichen (gleichmäfsigen) Kammerrohre mit Rücksicht
auf die zu ihrer »Formung« nöthigen A^orrichtungen (Kerne etc.) nur auf Längen
von ι bis 1,50 m hergestellt werden konnten, was das Verlegen einer Leitung wegen der
vielen Stöfse umständlicher und theurer machte und deren Isolirfähigkeit auch herabzusetzen
geeignet war. Das Wesen der Zusammensetzung der Kammerrohre bringt es auch mit sich, dafs, unter der Voraussetzung
einer (nicht grofsen) Anzahl von Sectorarten, welche die gewöhnlich vorkommenden Zusammensetzungen
gestatten, die Schaffung einer beliebigen Zusammenstellung von 2, 3, 4 oder mehr Sectoren je nach der Anzahl der
von einander zu isolirenden Leitungen, also
die Anpassung an die jeweiligen praktischen Anforderungen gar keine Schwierigkeiten verursachen,
in welcher Hinsicht sich die alte Formungsweise ebenfalls viel starrer zeigt,
da sie für jeden Fall verwickelte, das Gesammtrohr betreffende Formen nöthig macht.
Das vorliegende Verfahren ergiebt aber ferner den Vortheil, dafs die Rohrsectoren,
als in sich selbst fertige Rohre, auch ganz selbstständige Anwendung finden können, wobei
ihre flachen Seiten der Anpassung an die ebenen Gebäudemauern oder überhaupt an
Flächen, an welchen solche Rohre befestigt zu werden pflegen, zu statten kommen. Denkt
man sich z. B. ein solches Sectorrohr mit einem dem Umfange nach der halben Kreisfläche
entsprechenden Querschnitte vorliegend, so kann dieses mit seiner dem Kreisdurchmesser
entsprechenden Sectorgrundfläche an jede Wandfläche gestofsen werden (Fig. 4), wodurch
infolge' der innigen Anschmiegung, also des geringen Auftragens des Rohrkörpers
den Schönheitsanforderungen bei weitem besser entsprochen wird, und überhaupt für
die Befestigung bessere Bedingungen gegeben sind, also bei einem Rohre mit rundem Querschnitte.
Ein z. B. einem Quadranten entsprechendes Sectorrohr schmiegt sich in gleicher Weise einer gewöhnlichen Zimmerecke
an (Fig. 5) u. s. w. Ein solches Flachrohr mit Anschmiegungsfläche kann auch selbst wieder
aus Sectoren zusammengesetzt sein.
Da ein Kreis als ein regelmäfsiges Vieleck mit vielen sehr kleinen Seiten betrachtet werden
kann, so bleibt das Wesen der Erfindung unberührt, wenn man die bogenförmige Wand
jedes Sectorrohres durch ein vielseitiges Wandstück ersetzt (s. Fig. 6), oder in eine einzige
ebene Fläche übergehen läfst (s. Fig. 7 und 8,
obere Hälfte). Man erhält in jedem Falle Sectorrohre, welche sich in Anzahl zu einem
dem Kreisrohre angenäherten vielseitigen Rohr ebenso zusammenschliefsen lassen (Fig. 8),
wie es hinsichtlich der Fig. 2 und 3 angedeutet wurde (s. auch Fig. 8, untere Hälfte, wo
wiederum ein Metallmantel angedeutet ist). Auch das viereckige Sectorrohr (s. Fig. 8,
untere Hälfte, und Fig. 9) entspricht diesen Anforderungen; und da das Wesen der Erfindung,
allgemein genommen, in der Schaffung von Stofsfläclien, welche flach sind,
besteht, worauf allein die Möglichkeit der Zusammenstellung der Sectoren zu einem mehrfach
gekammerten Rohre beruht, so liegen auch Vierecke mit rechten Winkeln (s. Fig. 10
und 11) im Rahmen der Erfindung, zumal als diese Körper bei ihrer selbstständigen Anwendung
in erhöhtem Mafse die hinsichtlich der Anpassungsflächen oben angedeuteten
Vortheile in sich schliefsen, da sie sich ebensowohl gegebenen Flächen wie gewöhnlichen
Wandwinkeln anschmiegen können.
Bei der Verwendung der Sectorrohre als selbstständige Rohrkörper können sie zufolge
ihrer Anschmiegung an das Mauerwerk etc. gewissermafsen als Leisten (W'andleisten)
dienen. Man kann alsdann auch der freiliegenden Wandung des Sectors (s. Fig. 4 und 5) irgend welche Zierprägung (Reliefverzierung)
oder dergl. geben. Die Rohre' nehmen das Gepräge von wirklichen Zierleisten
an und können mit zur Zimmerdecoration herangezogen werden. Solche Zierprägung wird sich namentlich dann gut und
in besonderer Vollendung anbringen lassen, wenn das Sectorrohr mit einem Metallmantel
versehen ist, welcher hier ebenso gut wie bei einem vollen Kreisrohr angeordnet werden
kann. Die Erfindung kann also ihrer letzteren Ausnutzungsweise nach auch so aufgefafst
werden, als bestände sie in der Umformung der Isolirrohre in Leisten (gegebenenfalls
Zierleisten).
Zu bemerken ist noch, dafs jedes Sectorrohr auch für sich gekammert sein kann (z. B. in
der früher bekannt gewordenen Weise, oder nach vorliegendem Verfahren der Aneinanderreihung
von Tlieilrohren).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kammerrohr aus Pappe oder dergl. zum nachträglichen Einziehen elektrischer Drähte, bestehend aus selbstständigen sectorartig an einander gestofsenen Einzelkammerroliren, welche dem Doppelzwecke dienen, einerseits die Zusammenstellung von Gruppen verschiedener Kammergröisen, andererseits eine selbstständige Verwendung als leistenartige Rohre mit flachen Wandanschmiegungsflächen zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE118902C true DE118902C (de) |
Family
ID=388065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT118902D Active DE118902C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE118902C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0231504A3 (en) * | 1986-02-07 | 1989-02-01 | Wavin B.V. | Fitting for a cable conduit tube |
-
0
- DE DENDAT118902D patent/DE118902C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0231504A3 (en) * | 1986-02-07 | 1989-02-01 | Wavin B.V. | Fitting for a cable conduit tube |
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