DE1188024B - Kappenverbindung fuer den Strebausbau - Google Patents

Kappenverbindung fuer den Strebausbau

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DE1188024B
DE1188024B DEV5026A DEV0005026A DE1188024B DE 1188024 B DE1188024 B DE 1188024B DE V5026 A DEV5026 A DE V5026A DE V0005026 A DEV0005026 A DE V0005026A DE 1188024 B DE1188024 B DE 1188024B
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Germany
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cap
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flat
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DEV5026A
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Aloys Vanwersch
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geology (AREA)
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Description

  • Kappenverbindung für den Strebausbau Das Hauptpatent 1097 388 betrifft eine Verbindung von Kappen für den Strebausbau, die je ein Gabel- und ein Zungenende haben, wobei die vorzupfändende Kappe mit der bereits fest eingebauten Kappe durch einen Gelenkbolzen schwenkbar sowie durch ein im zugehörigen Gabelende querbewegliches, aber gegen Herausfallen gesichertes Vorpfändemittel frei tragend zu verbinden ist. Dabei soll erfindungsgemäß die Verbindung die Kombination der folgenden Einzelmerkmale aufweisen: In dem Gabelende jeder Kappe sind zu deren waagerechter Mittellängsebene spiegelbildlich symmetrisch angeordnete Lochungen vorgesehen, die zur Aufnahme des querbeweglichen keilartigen Vorpfändemittels dienen. Das Gegenlager des Vorpfändemittels am Zungenende jeder Kappe ist exzentrisch zur Mittelachse des Gelenkbolzens angeordnet, die ihrerseits in der vorgenannten waagerechten Mittellängsebene liegt. Ferner ist auch das Gegenlager zu dieser Ebene spiegelbildlich symmetrisch liegend ausgebildet. Das querbewegliche keilartige Vorpfändemittel selbst weist ein derart schmales Ende auf, daß es in zurückgeschlagener Lage in die jeweils gewünschte Endstellung ober- oder unterhalb der waagerechten Mittellängsebene des zugehörigen Gabelendes eingeschwenkt werden kann. Endlich ist dieses Vorpfändemittel sowohl an seinem schmalen Ende als auch an seinem anderen Ende mit je einer sein Herausfallen aus dem zugehörigen Gabelende verhütenden Kopfsicherung od. dgl. versehen.
  • Mit dieser Kappenverbindung wird erreicht, daß sowohl die jeweils vorzupfändende Kappe in jeder der beiden Wendelagen um ihre Längsachse frei tragend mit der bereits fest eingebauten Kappe zu verbinden als auch die fertige Kappenverbindung nach späterer Unterstützung der vorgepfändeten Kappe durch einen Stempel durch einfaches Umsetzen des unverlierbar angeordneten und gegen Herausfallen gesicherten querbeweglichen Vorpfändemittels gegen Einknicken nach unten zu sichern ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine zweckmäßige weitere Ausgestaltung des Gegenstandes des Hauptpatentes. Nach einem ersten Vorschlag sollen als Vorpfändemittel Flachkeile vorgesehen sein und die zu dessen Aufnahme dienenden spiegelbildlich angeordneten Lochungen im Gabelende als Horizontalschlitze ausgebildet sein, wobei die Horizontalschlitze durch einen das Umsetzen des Flachkeiles zulassenden halbkreis- bis langlochförmigen oder ähnlichen vertikalen Schlitz in Verbindung miteinander stehen. Als Flachkeile und zu dessen Aufnahme vorgesehene Horizontalschlitze sind an sich bekannt, die bekannten Horizontalschlitze sind jedoch nicht durch einen vertikalen Schlitz miteinander verbunden.
  • In einer anderen Ausführung sollen die spiegelbildlich symmetrisch angeordneten Lochungen als vertikale Langlöcher ausgebildet sein, wobei als Keil ein an sich bekannter Rundkeil Verwendung finden soll.
  • Die Erfindung sieht weiter vor, bei Verwendung eines an sich bekannten gegenläufigen Flachkeilpaares den hinteren Keil dieses Paares durch eine Verzahnung umsteckbar festzulegen und das Zungenende als ein um eine horizontale Achse drehbares Schwenkstück auszubilden.
  • In einer weiteren Ausführungsform wird vorgesehen, daß die im Gabelende spiegelbildlich symmetrisch angeordneten Lochungen als fünfeckige Ausnehmungen ausgebildet sind, wobei eine Spitze dieser Fünfecke auf der waagerechten Mittellängsebene der zugehörigen Kappe liegt und als Vorpfändemittel ein Flachkeil vorgesehen ist, der jeweils in einen von zwei im Zungenende befindlichen, oberhalb und unterhalb der waagerechten Mittellängsebene des Zungenendes liegenden Horizontalschlitz einzustecken ist. Vorzugsweise soll dabei der Keil einen Längsschlitz aufweisen, in dem sich ein Arretierbolzen für den Keil führt. Schließlich kann auch an Stelle der beiden Horizontalschlitze eine viereckige Ausnehmung mit einem darin angeordneten Fallstück vorgesehen sein.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung näher veranschaulicht.
  • Bei der Ausführung gemäß F i g. 1 ist der zum Vorpfänden der Kappe a dienende Keil 1 als Flachkeil ausgebildet und wird in den jeweils oben liegenden Schlitz 2 eingetrieben, wobei die beiden unterhalb bzw. oberhalb der Kappenlängsachse liegenden Horizontalschlitze 2 durch einen senkrechten Schlitz 3 miteinander verbunden sind, um den Vorpfändkeil 1 bei gewendeter Kappe um 180° in ihrer Längsachse mit seinem dünneren Ansatz 4 von dem einen Schlitz 2 in den anderen Schlitz 2 bewegen zu können.
  • F i g. 2 zeigt eine Ausführung, bei der sich der bohnenförmig ausgebildete Vorpfändkeil5 mit Ansätzen 6 in entsprechenden Ausnehmungen 7 seiner halbkreisförmigen Aufnahmebahn 8 der Gabelbacken abstützt. Hierdurch kann der Vorpfändkeil5 auch bei gewendeter Kappe a um 180° in der Kappenlängsachse in den jeweils unten liegenden Teil seiner halbkreisförmigen Aufnahmebahn 8 gebracht und gegen die Stirnfläche des Stegendes der Kappe a zum Zwecke des Anpressens der Kappe gegen das Hangende und späteren Druckaufnahme getrieben werden. Dabei befinden sich die treibenden Keilflächen an den Außenkanten des bohnenförmigen Vorpfändkeiles 5.
  • Bei der Ausführung gemäß F i g. 3 besteht der Vorpfändkeil 9 aus einem Bolzen mit entsprechender Keilfläche, der in einer Langlochausnehmung 10 in den Gabelbacken liegt, in der er in irgendeiner Weise gegen Herausfallen gesichert ist. Der Vorpfändkeil 9 kann hier immer in die Lage gebracht werden, in der er gegen die obere Schräge des Stegendes der einzubauenden Kappe a getrieben werden kann und diese herunterdrückt, so daß die vorzupfändende Kappe gegen das Hangende gepreßt werden kann.
  • In F i g. 4, von der F i g. 5 einen Horizontalschnitt nach der Linie IV-IV der F i g. 4 darstellt, ist eine Ausführung gezeigt, bei der das Stegende 11 in ein gegabeltes Schwenkstück 12 eingreift, das stets in der Lage liegt, in der mittels seiner Schrägfläche beim Eintreiben des Vorpfändkeiles 13 die vorzupfändende Kappe a gegen das Hangende gepreßt wird. Dabei stützt sich das Schwenkstück 12 einerseits gegen die senkrechte Stirnfläche 14 des Kappenstegendes, andererseits mit einem nasenförmigen Ansatz 15 zusätzlich gegen ein Widerlager 16 der einzubauenden Kappe a ab. Der Vorpfändkeil besteht hier aus einem gegenläufigen Flachkeilpaar, wodurch der Vorpfändkei113 kürzer gehalten werden kann und dadurch nicht so sperrig wirkt. Dabei ist es zweckmäßig, den hinteren Keilteil 17 in seiner Aufnahmeöffnung umsteckbar festzulegen, beispielsweise durch Verzahnung 18, um nur einen Keilteil, und zwar den Keilteil 13, einschlagen zu müssen. Die Verzahnung 18 kann auch wegfallen, so daß beide Keilteile als Treibkeile für die Vorpfändung benutzt werden.
  • F i g. 6, von der F i g. 7 einen Horizontalschnitt nach der Linie VI-VI der F i g. 6 wiedergibt, zeigt eine Kappenverbindung, bei der die Gabelbacken eine bekannte geschlossene, in eine Spitze verlaufende Ausnehmung 19 besitzen, während das Stegende zwei Horizontalschlitze 20 für die Aufnahme von Vorpfändflachkeilen 21 besitzt, wobei der eine Schlitz 20 oberhalb und der andere Schlitz 20 unterhalb der Kappenlängsachse liegt. Hier wird für das Schwenken der Kappe a gegen das Hangende stets nur der Flachkeil 21 im oberen Schlitz 20 benötigt und angeschlagen. Ist nur ein Flachkeil 21 vorhanden, so muß dieser bei gewendeter Kappe umgesteckt werden. Der oder die Flachkeile 21 können zum Zwecke ihrer Arretierung beispielsweise Schlitze 22 besitzen, in die ein außerhalb der Gabelbacken an diesen festgelagerter Bolzen 23 durchfaßt.
  • F i g. 8 endlich zeigt in Seitenansicht eine Ausführung, bei der an Stelle der Schlitze 20 gemäß der vorhergehenden Ausführung ein Fallstück 24 in einer entsprechenden Ausnehmung 25 des Stegendes der einzubauenden Kappe a angeordnet werden kann. Das Fallstück 24 liegt nach dem Wenden der Kappe um 180° in der Längsachse stets unten und dient als Auflage für den Vorpfändkeil (nicht dargestellt), der innerhalb der Ausnehmung 25 anfaßt und bei seinem Eintreiben auf das Fallstück 24 drückt und dadurch die Kappe gegen das Hangende schwenkt und hiergegen anpreßt.
  • Bei der Ausführung nach F i g. 6 bis 7 und 8 kann der Vorpfändkeil bei eingebauter Kappe ebenfalls von der oberen gegen die untere Schräge verlegt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verbindung von Kappen für den Strebausbau nach Patent 1097 388, bei der das Vorpfändemittel als Flachkeil und die zu dessen Aufnahme dienenden spiegelbildlich angeordneten Lochungen im Gabelende als Horizontalschlitze ausgebildet sind, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet , daß die Horizontalschlitze (2) durch einen das Umsetzen des Flachkeiles (1) zulassenden halbkreis- bis langlochförmigen oder ähnlichen vertikalen Schlitz (3) in Verbindung miteinander stehen.
  2. 2. Kappenverbindung nach Patent 1097 388, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorpfändemittel ein Keil (5) von bohnenartigem Querschnitt mit Ansätzen (6) vorgesehen ist und die spiegelbildlich angeordneten Lochungen aus halbkreisförmigen Schlitzen mit Ausnehmungen (7) bestehen, in die die Ansätze (6) des Keiles (5) beim Einschlagen des Keiles einzugreifen vermögen.
  3. 3. Kappenverbindung nach Patent 1097 388, bei der als Vorpfändemittel ein mit einer Abflachung versehener Rundkeil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelbildlich symmetrisch angeordneten Lochungen als vertikale Langlöcher (10) ausgebildet sind.
  4. 4. Kappenverbindung nach Patent 1097 388, bei der das Vorpfändemittel als gegenläufiges Flachkeilpaar und die symmetrisch spiegelbildlich angeordneten Lochungen im Gabelende als Horizontalschlitze ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Keil (17) des Flachkeilpaares (13, 17) durch eine Verzahnung (18) umsteckbar festzulegen ist und das zugehörige Zungenende aus einem Schwenkstück (12) besteht.
  5. 5. Kappenverbindung nach Patent 1097 388, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gabelende spiegelbildlich symmetrisch angeordneten Lochungen als fünfeckige Ausnehmungen ausgebildet sind, wobei eine Spitze dieser Fünfecke (19) auf der waagerechten Mittellängsebene der zugehörigen Kappe liegt und als Vorpfändemittel ein Flachkeil (21) dient, der jeweils in einen von zwei im Zungenende befindlichen, oberhalb und unterhalb der waagerechten Mittellängsebene des Zungenendes liegenden Horizontalschlitz (20) einzustecken ist.
  6. 6. Kappenverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (21) mit einem Längsschlitz (22) versehen ist, in dem sich ein Arretierbolzen (23) für den Keil (21) führt.
  7. 7. Kappenverbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von zwei Schlitzen (20) eine viereckige Ausnehmung (25) mit einem Fallstück (24) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 801717, 806 250, 827 050, 833 936, 833 937, 861092; S p r u th : »Strebausbau in Stahl«, 1948, S.141.
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DE861092C (de) * 1950-06-03 1952-12-29 Ludwig Vanwersch Kappen fuer den Grubenausbau und Verfahren zur Herstellung derselben

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