DE118331C - - Google Patents

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DE118331C
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housing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J27/00Inking apparatus
    • B41J27/02Inking apparatus with ink applied by pads or rotary discs

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
Jig 118331 KLASSE 15g. β ft
Patenürt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1900 ab.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine neue Anordnung von Typenfarbkissen für Schreibmaschinen und besonders für die unter -dem Namen »Yostmaschine« bekannte Art derselben. Bei diesen Maschinen besteht der groise Uebelstand, dafs es beim Einsetzen und Entfernen des Farbkissens bezw. seines Gehäuses nicht zu um-. gehen ist, die Finger stark zu beschmutzen. Durch den Erfindungsgegenstand wird diesem Uebel Abhülfe geschaffen, indem bei ihm das Farbkissen-Gehäuse so ausgebildet und angeordnet ist, dafs die Finger beim Einsetzen bezw. Entfernen des Farbkissens nicht mit den Farbe1 führenden Theilen des letzteren in Berührung kommen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt und soll dieser unter Zuhülfenahme' derselben in Folgendem beschrieben werden.
Die aus einzelnen, gelenkig verbundenen Gliedern bestehenden Typenhebel umfassen mit ihren geschlitzten Enden den zu ihrer Lagerung dienenden Ring 2, welcher auf dem kreisförmigen, einen Theil des Maschinengestelles bildenden Gehäuse 3 befestigt ist. Die' Typenhebel werden mit ihren Schlitzen auf dem Lagerring 2 vermittelst des sie von oben bedeckenden Ringes 4 festgehalten, welcher auf dem Hauptring 3 des Gestelles befestigt ist oder auch einen. Theil des Typenhebelringes bilden kann.
Die die Typen tragenden Enden der Typenhebel liegen im gewöhnlichen Zustande gegen ein ringförmig gestaltetes Farbkissen 5 an, von wo sie mittelst der durch Tastendruck bewegten Stäbe 6 zum Anschlag gegen die Papierwalze gebracht werden. Dicht unter der Papierwalze ist in bekannter Weise auf dem Armgestell 9 die Typenführung 8 angebracht, welche das genaue Auf treffen der Typen auf den Druckpunkt sichert.
Das Farbkissen 5 besitzt quadratischen Querschnitt und füllt ein ringförmiges, nach innen offenes Metallgehäuse 10 dicht aus, welches vorzugsweise aus einem Stück hergestellt wird. Dieses Gehäuse 10 ist auf dem Ringe 4 befestigt und besteht aus einem nicht ganz vollen Ring, sondern ist bei 11 (Fig. 5) getheilt; ist das Gehäuse in die Maschine eingeführt, so stofsen die' Enden bei 12 zusammen, wie dieses in Fig. 6 veranschaulicht ist.
An der unteren Seite des Farbkissen-Gehäuses, und zwar am vorderen Theile desselben, sind ein Paar nach auswärts umgebogene Hakenstücke 13 vorgesehen, deren Abstand von einander gleich dem Abstande eines jeden von dem Spalt 11 ist. Auf dem Ring 4 sind die beiden Haltestücke 14 angeordnet, mit denen die Haken 13 in Eingriff treten, und durch welche somit der vordere' Theil des Farbkissen-Gehäuses auf dem Ring 4 festgehalten wird. Diese ' Haltestücke bestehen aus schmalen Platten und werden in entsprechenden Vertiefungen 15, gebildet in der oberen Fläche des Ringes 4, mittelst der Schrauben 16 befestigt. Die Enden des Farbkissen-Gehäuses werden von einer über sie greifenden Deck-
platte festgehalten, welche aus der wagerechten Platte 18 und den mit Hülfe von Schrauben 20 an dem Ring 4 befestigten Ansätzen 19 besteht.
Zwischen der oberen Fläche des Ringes 4 und der unteren Fläche der Deckplatte 18 ist eben genügend Raum, um das Farbkissen-Gehäuse einzuführen, so dafs ein Aufrichten der Gehäuseenden verhütet ist und dieselben in derselben Ebene oder in ihrer wirksamen Stellung festgehalten werden. Die Farbkissen-Gehäuseenden sind mit nach auswärts vorspringenden, gekrümmten Ansätzen 21 versehen, welche mit den inneren senkrechten Flächen der Deckplattenansätze 19 in Berührung treten und die Feststellung des Gehäuses unterstützen. Befindet sich das letztere auiserhalb der Maschine, so stehen die federnden Enden aus einander, so dafs sich der Durchmesser des Gehäuses etwas vergröfsert und zwischen den Enden ein Zwischenraum entsteht, wie in Fig. 5 gezeichnet. Ist das Gehäuse aber in die Maschine eingebracht, so wird der Durchmesser unter Zusammenwirkung der Haken 13, der Halteplatten 14, der Vorsprünge 21 und der Ansätze 19 zusammengezogen, so dafs die Enden zusammenstofsen, wie es in Fig. 3 und 6 gezeichnet ist.
Das kreisförmige Gehäuse kann nun aus der Maschine herausgenommen werden, indem man es vermittelst der kleinen, an der vorderen Gehäusewandung befindlichen Handgriffe 22 genügend weit dreht, um die Haken 13 aufser Berührung mit den Halteplatten 14 zu bringen. Nachdem man dann die Typenhebel in bekannter Weise durch Druck auf die Tasten zusammengebündelt hat, kann man das Gehäuse, ohne mit den Fingern das Farbkissen berühren zu müssen, herausnehmen.
Will man das Gehäuse wieder in die Maschine einführen bezw. ein neues Gehäuse einsetzen, so legt 'man es zunächst in ähnlicher Weise, wie dieses zum selben Zwecke auch heute bei der Yostmaschine geschieht, auf den ' Typenring 4, und zwar so, dafs die Haken 13 Seite an Seite mit den Halteplatten 14 und die Enden des Gehäuses eben unter einem Ende der Platte 18 zu liegen kommen.
Die Enden der Platte 18 sind etwas aufwärts gebogen, um ein leichtes Einführen der Gehäuseenden und ein Herabdrücken derselben auf den Typenring zu ermöglichen. Der Ring 4 ist mit dem kreisförmigen Absatz 24 ausgestattet, in dem sich die Haken 13 frei abwärts bewegen können, um sich seitlich gegen die Halteplatten 14 zu legen. Mittelst der kleinen Handgriffe 22 ertheilt man dem Gehäuse alsdann eine kleine Drehung, wodurch seine Enden unter den mittleren Theil der Platte geführt werden.
Während dieser Drehung wirken die seitlichen Ränder der Haken 13 einwärts auf die abgeschrägten Ränder 25 der Halteplatte 14, so dafs auch diese' Theile des Gehäuses einwärts gebogen werden und gleichzeitig die daumenähnlichen Ränder der Vorsprünge 21 mit den senkrechten Ansätzen 19 der Platte 18 so zusammenwirken, dafs die Enden des Gehäuses nun nach innen zusammengedrückt werden, und, wie in Fig. 3 und 6 gezeichnet, zusammenstofsen, wodurch das Gehäuse somit auf dem Typenring befestigt ist. ,
Die Ränder 25 der Halteplatten 14 sind nicht nur in der wagerechten Ebene, sondern auch nach unten zu abgeschrägt, so dais also die Kante 25 nicht in derselben senkrechten Ebene wie die untere Kante 26 liegt. Hierdurch werden auch die Haken 13, wenn sie beim Auflegen des Gehäuses auf den Typenring noch nicht ihre richtige Lage einnehmen, bei Drehung des Gehäuses gleichzeitig ein- und abwärts gedrückt, so dafs sie in gehöriger Weise mit den mittleren Theilen der Halteplatten 14 in Eingriff treten.
Diese Anordnung ist nicht nur für Yostmaschinen, sondern für jede andere ähnliche Maschinenart anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Farbkissen-Gehäuse für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks leichter Erneuerung des Kissens ein gespaltenes, federndes, ringförmiges Gehäuse verwendet wird, welches zum Einsetzen in die Maschine derartig ausgebildet ist, dafs bei Drehung des Gehäuses (1.0) vermittelst kleiner Handgriffe (22) auf dem Typenring (4) einestheils Hakenansätze (13) des Gehäuses (10) unter die mit daumenähnlichen Rändern (25,26) versehenen, auf dem Typenring (4) befestigten Halteplatten (14) greifen, während anderentheils die Enden (12) des Gehäuses unter eine mittelst ihrer senkrechten Flanschen (19) am Typenring (4) angeschraubte Deckplatte (18) treten, welche zwecks besserer Einführung der Gehäuseenden seitlich aufgebogen ist, und deren Flanschen (19) derartig auf daumenartige Ansätze (21) der Gehäuseenden einwirken, dafs ein Zusammendrücken des Gehäuses, sowie die Berührung seiner Enden stattfindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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