DE1179983B - Schiebebuehne - Google Patents

Schiebebuehne

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Publication number
DE1179983B
DE1179983B DED35155A DED0035155A DE1179983B DE 1179983 B DE1179983 B DE 1179983B DE D35155 A DED35155 A DE D35155A DE D0035155 A DED0035155 A DE D0035155A DE 1179983 B DE1179983 B DE 1179983B
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DE
Germany
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motor
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Pending
Application number
DED35155A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Arno Rodehueser
Dipl-Ing Guenther Trowe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
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Publication of DE1179983B publication Critical patent/DE1179983B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/10Traversers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

  • Schiebebühne Die Erfindung betrifft eine Schiebebühne zum Verschieben von Förderwagen in Bergwerksbetrieben zwischen parallelen Schienensträngen.
  • Bei den bekannten Schiebebühnen geschieht das Auf- und Abschieben der Förderwagen mittels Stoßvorrichtungen. Auf der Schiebebühne laufen die Förderwagen in Wagensperren ein. Sowohl beim Auf-und Abschieben als auch beim Einlaufen in die Wagensperren werden schädliche Stöße auf die Förderwagen ausgeübt, die erheblichen Materialverschleiß verursachen.
  • Es sind auch Schiebebühnen bekannt, die teilweise hebbar ausgebildet sind, so daß die Förderwagen durch ihre eigene Schwerkraft ablaufen. Dieses Ablaufen ist zwar stoßfrei, nimmt aber zuviel Zeit in Anspruch.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schiebebühne zu schaffen, die einerseits eine stoßarme, das Material schonende Betriebsweise gewährleistet, andererseits dabei aber auch Höchstleistungen gestattet. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch mindestens zwei auf der Schiebebühne angeordnete, motorisch angetriebene und mechanisch bremsbare, mittels Reibräder arbeitende Treibeinheiten, die an beiden Seitenwänden des Förderwagens angreifen. Dabei wird gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung der in die Schiebebühne einlaufende Förderwagen mittels der in Bremsstellung stillstehenden Treibeinheit bis zum Stillstand abgebremst, und der gebremste Förderwagen durch selbsttätiges Umschalten der Treibeinheiten mittels eines Schaltkontaktes, der nach dem Einfahren der Schiebebühne in die andere Gleisanschlußstellung anspricht, vorwärtsgetrieben.
  • Nach einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung ist während des Verfahrens der Schiebebühne der Stromkreis der Antriebsmotore der Treibeinheiten unterbrochen, und erst nach dem Einfahren in eine Anschlußstellung sind die Antriebsmotoren mittels eines selbsttätigen ansprechenden Schaltkontaktes wieder einschaltbar. Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, daß während des Verschiebens der Schiebebühne die Treibeinheiten nicht durch Hand-oder Fernsteuerung eingeschaltet werden können.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Schiebebühne durch einen mitgeführten Antriebsmotor querverschiebbar, wobei zumindest zwei Räder derselben angetrieben sind. Insbesondere ist die Verwendung eines mit einer selbsttätigen Bremse versehenen sogenannten Verschiebeläufermotors vorteilhaft. Der Motor ist in jeder Anschlußstellung durch Kontaktschalter endlagengesteuert. Um ein Überfahren der Anschlußstelle durch Gleiten der Räder zu vermeiden, sind diese mit einem stark haftenden Reibbelag versehen. Damit ist auch sichergestellt, daß mittels eines mit einer einschaltbaren Untersetzungsstufe versehenen sogenannten Feingangmotors jede Anschlußstellung genau eingefahren werden kann.
  • Die Schiebebühne nach der Erfindung hat gegenüber den bekannten Schiebebühnen den erheblichen Vorteil, daß sie stoßarm arbeitet. Die Reibräder bringen die Förderwagen auf der Schiebebühne sanft zum Stillstand und halten sie während der Bewegung der Schiebebühne fest. Nach Erreichen der anderen Gleisanschlußstellung werden die Förderwagen schnell, aber dabei sanft beschleunigt von der Schiebebühne herunterbefördert. Die Schiebebühne nach der Erfindung ist besonders für einen Wagenumlauf geeignet, bei welchem die Förderwagen auch auf der Strecke durch motorisch angetriebene, mittels Reibräder am Wagenkasten angreifende Treibeinheiten stoßfrei gefördert werden. In diesem Falle kann der umzusetzende Förderwagen ebenfalls stoßfrei zum Auflaufen auf die Schiebebühne beschleunigt werden. Durch die der Schiebebühne vorgeschalteten Treibeinheiten ist dann bereits sichergestellt, daß der Förderwagen mit einer vorher bestimmten Geschwindigkeit auf die Schiebebühne aufläuft.
  • Reibräder, die seitlich am Förderkasten angreifen, sind an sich bekannt. So ist bereits vorgeschlagen worden, an Füllstellen die Förderwagen mittels ortsfester Reibradstationen beim Beladen hin und her zu bewegen und nach der Beladung abzustoßen. Daher soll mit dem Hauptanspruch nur die Gesamtkombination seiner Einzelmerkmale unter Schutz gestellt sein.
  • Die in den Ansprüchen 5 bis 9 enthaltenen Erfindungsmerkmale sind bereits in Einrichtungen, die wie die erfindungsgemäße Schiebebühne zum Wagenumlauf gehören, je für sich bekannt. Diese Ansprüche sollen deshalb als echte Unteransprüche nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch gelten.
  • Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungen schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf eine Schiebebühne nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in F i g. 1.
  • In F i g. 1 ist das Quergleis mit 1 bezeichnet, auf welchem die Schiebebühne 2 mittels ihrer Laufräder 3 verschiebbar ist. Die Schiebebühne 2 ist mit einer kurzen Gleisstrecke 4 versehen, die sich in der jeweiligen Anschlußstellung an die Parallelgleise 5a, 5 b bzw. 5 c anschließt. Zum Antrieb der Schiebebühne 2 dient ein auf dieser angeordneter Verschiebeläufermotor 6, der mittels einer Kette 7 die angetriebene Achswelle 8 treibt. Die Laufräder 3 sind mit einem stark haftfähigen Reibbelag versehen.
  • Auf der Schiebebühne 2 sind schwenkbar um die senkrechten Achsen A bzw. B zwei Treibeinheiten 9 a und 9 b angeordnet. Die Treibeinheiten 9 a und 9 b können mittels nicht dargestellter, vorzugsweise hydraulisch betätigter Druckvorrichtungen an die Förderwagen 11 angepreßt werden. Sie sind mit einem motorischen Antrieb ausgerüstet, der auf die Reibräder 10 a bzw. 10 b wirkt. Diese sind ebenfalls mit einem stark haftfähigen Reibbelag versehen. Die Antriebsmotoren der Treibeinheiten sind mit einer mechanischen Bremse ausgerüstet, die bei Stillstand einfällt; vorzugsweise sind es Verschiebeläufermotoren.
  • Die auf die Schiebebühne 2 einlaufenden Förderwagen 11 treffen auf die abgebremsten Treibeinheiten 9 a und 9 b und werden dadurch ebenfalls bis zum Stillstand verzögert. Nach dem Verschieben der Bühne 2 in eine neue Anschlußstellung wird der eingelaufene Förderwagen 11 wahlweise in die gewünschte Richtung durch Einschalten des Antriebs der Treibeinheiten 9a und 9b weitergefördert.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Schiebebühne zum Verschieben von Förderwagen in Bergwerksbetrieben zwischen parallelen Schienensträngen, gekennzeichnet durch mindestens zwei auf der Schiebebühne (2) angeordnete, motorisch angetriebene und mechanisch bremsbare, mittels Reibräder (10 a und 10 b) arbeitende Treibeinheiten (9 a und 9 b), die an beiden Seitenwänden des Förderwagens (11) angreifen.
  2. 2. Schiebebühne nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Stillstandbremsung des in die Schiebebühne (2) einlaufenden Förderwagens (11) mittels der in Bremsstellung stillstehenden Treibeinheit (9a und 9"b).
  3. 3. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch das Vorwärtstreiben des gebremsten- Förderwagens (11) durch selbsttätiges Umschalten der Treibeinheiten (9a und 9b) mittels eines Schaltkontaktes, der nach dem Einfahren der Schiebebühne (2) in die andere Gleisanschlußstellung anspricht.
  4. 4. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während des Verfahrens der Schiebebühne (2) der Stromkreis der Antriebsmotoren für die Treibeinheiten (9a und 9b) unterbrochen und erst nach dem Einfahren in die neue Gleisanschlußstellung durch einen Endlagenkontakt der Stromkreis wieder einschaltbar ist.
  5. 5. Schiebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines mitgeführten Antriebsmotors (6) mindestens zwei Räder (3) angetrieben sind.
  6. 6. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebenen Räder (3) mit einem stark haftenden Reibbelag versehen sind.
  7. 7. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (6) für jede Gleisanschlußstellung durch Kontaktschalter endlagengesteuert ist. B.
  8. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor (6) ein mit einer selbsttätigen mechanischen Bremse versehener, an sich bekannter sogenannter Verschiebeläufermotor dient.
  9. 9. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1, 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor (6) ein mit einer selbsttätig einschaltbaren Untersetzungsstufe versehener, an sich bekannter sogenannter Feingangmotor dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 585 339, 697 425, 908 473; französische Patentschriften Nr. 866 996, 1023866.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE585339C (de) * 1931-12-15 1933-10-02 Arnold Peschner Abstossvorrichtung mit Reibraedern und Druckluftantrieb fuer Foerderwagen
DE697425C (de) * 1938-12-25 1940-10-14 Windhoff Rheiner Maschf Vorrichtung zur UEberwachung der Fahrt und der Einstellung elektrisch getriebener Schienenfahrzeuge, insbesondere von Schiebebuehnen
FR866996A (fr) * 1940-09-03 1941-09-20 Caillard & Cie Sa Des Ets Système de commande des chariots transbordeurs
FR1023866A (fr) * 1949-07-21 1953-03-25 Gomma Antivibranti Applic Roue silencieuse pour chemins de fer et tramways
DE908473C (de) * 1950-12-03 1954-04-05 Hasenclever Ag Maschf Vorrichtung zur Umlenkung und Beladung eines gekuppelten Foerderwagenzuges

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