DE585339C - Abstossvorrichtung mit Reibraedern und Druckluftantrieb fuer Foerderwagen - Google Patents

Abstossvorrichtung mit Reibraedern und Druckluftantrieb fuer Foerderwagen

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DE585339C
DE585339C DEP64442D DEP0064442D DE585339C DE 585339 C DE585339 C DE 585339C DE P64442 D DEP64442 D DE P64442D DE P0064442 D DEP0064442 D DE P0064442D DE 585339 C DE585339 C DE 585339C
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DE
Germany
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friction wheels
compressed air
push
trolley
wheels
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Expired
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DEP64442D
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ARNOLD PESCHNER
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ARNOLD PESCHNER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/12Systems with propulsion devices between or alongside the rails, e.g. pneumatic systems
    • B61B13/127Systems with propulsion devices between or alongside the rails, e.g. pneumatic systems the propulsion device consisting of stationary driving wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstoßvorrichtung mit Reibrädern und Druckluft-' antrieb für Förderwagen.
Das Beladen der Förderwagen im Bergwerksbetrieb erfolgt am Auslauf einer Rutsche ■ oder eines Transportbandes. Hierbei werden die Förderwagen an den Auslauf des Fördergutes derart angesetzt, daß zuerst die hintere Hälfte des Wagens beladen, dann der Wagen
ίο zurückgeschoben und die vordere Hälfte beladen wird. Danach wird der gefüllte Förderwagen so weit durchgeschoben, daß der nächste Förderwagen zur Beladung der hinteren Hälfte unter den Auslauf zu stehen kommt. Auf diese Weise werden die einzelnen Förderwagen nacheinander beladen. Die Abstoßvorrichtung muß daher so ausgebildet sein, daß sie den zur Beladung kommenden Förderwagen vor- und zurückbewegen und
so alle beladenen Förderwagen abstoßen kann. Ferner muß die Abstoßvorrichtung unmittelbar am Füllort angebracht sein, damit es dem Bedienungsmann möglich wird, einen Überblick für das richtige Ansetzen der Förderwägen zu dem Fördergutauslauf zu erhalten. Diese Bedingungen erfüllen die bekannten Abstoßvorrichtungen nicht, die nur nach einer Richtung hin zur Wirkung kommen.
Bei ununterbrochenen Laufbahnen, wie Transportbändern, umlaufenden Plattformen
1 o. dgl., ist schon die Verwendung von ortsfest angeordneten, besonders angetriebenen Reibrädern· bekannt, deren Anpressungsdruck durch gespannte Federn erzeugt wird und die nach beiden Richtungen hin wirken. Jedoch eignen sich die bekannten Einrichtungen nicht zum Abstoßen von Förderwagen, da hierbei die Laufbahn der Reibrollen durch den Zwischenraum zwischen den Förderwagen unterbrochen ist und infolgedessen die Reibräder, deren Anpressungsdruck nicht schnell genug aufgehoben werden kann, in die Wagenlücken einspringen, sodaß jede weitere Fortbewegung der Wagen unmöglich ist. ν
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß. die Reibräder mittels eines Schlittens auf einem ortsfest am Füllort gelagerten Gestell mittels Druckluft und Zugfedern quer zum Gleis verschiebbar sind, so daß sie an die eine Seitenwand des Förderwagens angepreßt werden können. Zweckmäßig sind dabei den Reibrädern gegenüber an der anderen Seitenwand der Förderwagen durch den Druck der Reibräder zur Wirkung kommende Gegendruckräder ortsfest angeordnet. '
Hierdurch kann der Anpressungsdruck der Reibräder sehr leicht und schnell geregelt werden. Durch das Hochlegen der Reib- und Gegendruckräder werden Störungen durch herabfallendes Fördergut vermieden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Längsansicht, -*-■
Abb. 2 eine Seitenansicht und _
Abb. 3 die Draufsicht der Abstoßvorrichtung.
Auf der Grundplatte α zwischen den hin- und zurückführenden Gleisen der Förder-, wagen ist in einem bestimmten Höhenabstand
583339
die mit dem Druckluftzylinder b versehene Platte c fest oder drehbar angeordnet. Auf den Gleitschienen d der Platte c, die senkrecht zum Gleis liegen, ruht verschiebbar mit seinen Gleitbahnen e der Schlitten /, welcher über Zugfedern g mit der Platte c verbunden ist. An dem Schlitten / ist der nach unten durch die Platte c hindurchführende Bolzen h angeordnet, der über den Seilzug i mit dem
to Kolben des Druckluftzylinders b verbunden ist, wobei der Seilzug i über die Rollen k und m führt. Auf dem Schlitten/ sitzen nebeneinander in einer Ebene die senkrechten Achsen n, auf denen die mit Vollgummibereifung t o. dgl. versehenen Reibräder 0 aufgekeilt sind. Die eine Achse« wird durch die Druckluftturbine ρ angetrieben, und diese Drehbewegung wird durch die endlose Kette q auf die andere Achse η übertragen. Auf der
ao gegenüberliegenden Seite des Förderwagens r sind ein oder mehrere Gegendruckräder j mit Gummibereifung o. dgl. lose drehbar aber unverschiebbar vorgesehen.
Die Arbeitsweise der Abstoßvorrichtung ist folgende.
Sobald der Förderwagen r über die Schüttelrutsche u fertig beladen ist, öffnet der Bedienungsmann ■ die Ventile der Druckluftleitung, so daß der Druckluftzylinder b über den Seilzug i und den Bolzen h den Schlitten f mit den Reibrädern 0 gegen die eine Seitenwand des Förderwagens r und damit die andere Seitenwand an die Gegendruckräder j drückt. Gleichzeitig setzt die Druckluftturbine p über die Kette q die Reibräder ο in Umdrehung, so daß der oder die Förderwagen r in Pfeilrichtung A abgestoßen werden. Wird die Druckluftleitung geschlossen, so ziehen die Zugfedern g den Schlitten / mit den Reibrädern ο sofort zurück. Bei dem Vorverlegen des Ladeortes wird die Abstoßvorrichtung entsprechend versetzt.
Die drehbare Anordnung der Platte c auf der Grundplatte α hat bei mehreren Reibrädern ο den Vorteil, daß bei Ungenauigkeiten der Reibräder ο und bei verschiedenen Breiten der Förderwagen r eine gleichmäßige Anlage an die Seitenwände der Förderwagen?· gewährleistet ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Abstoßvorrichtung mit Reibrädern und Druckluftantrieb für Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibräder (o) mittels eines Schlittens (/) auf einem ortsfest am Füllort gelagerten Gestell {a, c) mittels Druckluft (b) und Zugfedern (g) quer zum Gleis verschiebbar sind, so daß sie an die eine Seitenwand des Förderwagens (r) angepreßt werden können.
2. Abstoßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Reibrädern (o) gegenüber an der anderen Seitenwand der Förderwagen (r) durch den Druck der Reibräder (o) zur Wirkung kommende Gegendruckräder (s) ortsfest angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP64442D 1931-12-15 1931-12-15 Abstossvorrichtung mit Reibraedern und Druckluftantrieb fuer Foerderwagen Expired DE585339C (de)

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DE585339C true DE585339C (de) 1933-10-02

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3039402A (en) * 1960-06-15 1962-06-19 Richardson Lawrence Combined propelling means and brake for railroad cars
DE1179983B (de) * 1961-01-11 1964-10-22 Demag Ag Schiebebuehne
CN110920641A (zh) * 2014-07-08 2020-03-27 轨道型技术全球有限公司 驱动站构造

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1179983B (de) * 1961-01-11 1964-10-22 Demag Ag Schiebebuehne
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