DE117995C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 117995 KLASSE Ad.
Pneumatischer Gasfernzünder.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung an pneumatischen Gasfernzündern,
welche gestattet, mehrere an dieselbe Luftleitung angeschlossene Flammen, z. B. die Flammen
einer oder mehrerer Gaskronen oder getrennter Einzelbrenner, nach einander zu entzünden,
derart, dafs man, dem praktischen Bedürfnifs entsprechend, je nach Wunsch eine
beliebig beschränkte Zahl sämmtlicher angeschlossenen Flammen entzünden kann. Hierin
liegt ein technischer Fortschritt gegenüber den bisherigen pneumatischen Gasfernzündern, die
nur eine gleichzeitige Entzündung sämmtlicher an eine Leitung angeschlossener Flammen gestatten.
Die neue Wirkung wird . bei vorliegender Erfindung dadurch erreicht, dafs man die Luftdurchlässe
zu den Gasventilen der einzelnen Brenner der Leitung in der Reihenfolge, wie die Flammen nach einander entzündet werden
sollen, kleiner und kleiner macht. Es werden alsdann beim Zusammenpressen der Luft in
der Leitung die Flammen in der gleichen Reihenfolge nach einander entzündet werden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung für einen Brenner mit pneumatischem Gasventil in
zwei zu einander senkrechten Längsschnitten in vergröfsertem Mafsstabe. Das Ventil selbst entspricht
den in den englischen Patentschriften 2039 und 18353 vom Jahre 1897 beschriebenen,
während die pneumatische Steuerung aus der Patentschrift 105157 (Kl. 26) bekannt ist.
Der auf die Mündung des Gasarmes aufzuschraubende Körper 1 ist mit zwei Längsbohrungen
2, 3 und einer Querbohrung 4 versehen. Die stets offene Bohrung 2 führt zum Röhrchen 5 der ständig brennenden kleinen
Zündflamme 6. In der Bohrung 4 steckt ein Rohr 7, das auf einem Ende mittelst des
Deckels 8 geschlossen ist, auf dem anderen Ende durch einen Kanal 9 mit dem Rohr 10
der Luftleitung in Verbindung steht und den leichtgehenden Steuerkolben 11 enthält. Letzterer
hat eine ringförmige Aussparung 12, welche bei der dargestellten, durch Luftansaugung
bewirkten rechtsseitigen Endstellung des Kolbens 11 gegen die Bohrung 3 versetzt
ist, so dafs durch 3 kein Gas nach dem auf den Körper 1 aufzusetzenden Brenner bezw.
zur Zündflamme 6 gelangen kann. Wird dagegen die Luft in der Leitung 10 zusammengedrückt,
so bewegt sich Kolben 11 in seine linksseitige Endlage, wodurch die Aussparung 12
mit der Bohrung 3 zusammentrifft und das nunmehr durch 3 zur Hauptflamme hindurchströmende
Gas an der. Zündflamme 6 entzündet wird. Das Gewinde 17 dient zum Aufschrauben
des eigentlichen Brennerrohres.
Der Kanal 9 kann nun nach vorliegender Erfindung durch eine spitz auslaufende Schraube 13
mehr oder weniger geschlossen werden, wobei die Spitze der Schraube beim Niederdrehen in
eine Bohrung 14 eintritt.
Denkt man sich nun mehrere mit der beschriebenen Einrichtung ausgestattete Brenner
durch Zweigleitungen 10 mit einer Hauptleitung verbunden, an deren Ende sich etwa eine
Luftsaug- und Druckpumpe befindet, und stuft
Verein deutschen Jngenieure
Bezirksverein a. d. mauBren Ruhr.
man durch verschieden tiefe Einstellung der Schrauben 13 die einzelnen Luftdurchlässe in
einer gewissen Reihenfolge der Gröfse nach ab, so wird beim Zusammenpressen der Luft vermittelst
der Luftpumpe zuerst derjenige Kolben 11 behufs Entzündung der zugehörigen
Flamme nach links verschoben werden, dessen Cylinder 7 sich an den Kanal g mit dem weitesten
Durchlafs anschliefst. ■ Beim weiteren Zusammenpressen der Luft verschiebt sich sodann
der Kolben, dessen Cylinder sich an den Kanal mit dem demnächst engeren Durchlafs
anschliefst, und erfolgt die Entzündung der dazu gehörigen Flamme, so dafs nunmehr
zwei Flammen brennen. Bei weiter fortgesetzter Zusammenpressung erfolgt sodann die
Entzündung der dritten, vierten u. s. w. Flamme, und zwar stets in der Reihenfolge der Abnahme
des Luftdurchlasses zu den einzelnen Steuerkolben, bis schliefslich sämmtliche an die Leitung
angeschlossenen Flammen entzündet sind, während jede beschränkte Anzahl von Flammen
entzündet werden kann, wenn man nach Entzündung der letzten zu entzündenden Flamme den
Kolben der Luftpumpe vorzuschieben aufhört. Bei der Rückwärtsbewegung des Kolbens der
Luftpumpe und der dadurch bewirkten Luftverdünnung in der Leitung werden die einzelnen
Steuerkolben 11 offenbar in derselben Reihenfolge wie vorher in der einen Richtung,
alsdann in der entgegengesetzten Richtung verschoben werden, derart, dafs auch die Flammen
in derselben Reihenfolge, wie sie entzündet wurden, einzeln erlöschen, während man durch
Unterbrechung der Rückwärtsbewegung des Pumpenkolbens wiederum jede beliebige Anzahl
Flammen auslöschen kann.
Anstatt des in den Zeichnungen dargestellten Steuerkolbens 11 kann auch ein beliebiges gleichartig
wirkendes Ventil angewendet werden; anstatt die Luftdurchlässe 9 durch Schrauben 13
regulirbar zu machen, kann man in die Leitung einen Satz von Apparaten mit nicht regulirbaren,
aber in der Gröfse abgestuften Luftdurchlässen einschalten.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Pneumatischer Gasfernzünder mit durch Luftdruck bethätigtem Ventil bezw. Kolben zur Oeffnung bezw. Schliefsung der Gaszuleitung zum Brenner, dadurch gekennzeichnet, dafs der Luftdurchlafs zum Ventil bezw. Kolben regulirt werden kann, so dafs je nach der eingestellten Gröfse des Luftdurchlasses eine schwächere oder stärkere Luftverdichtung bezw. Luftverdünnung zum Oeffnen und Schliefsen der Gaszüleitung zum Brenner erforderlich ist.
Die Anschliefsung mehrerer Gasfernzünder nach Anspruch 1 an eine gemeinsame Luftleitung derart, dafs durch abgestufte Einstellung der Gröfse der Luftdurchlässe die Flammen der an die Leitung angeschlossenen Brenner in bestimmter Reihenfolge einzeln zur Entzündung bezw. zum Verlöschen gebracht werden können.
Eine Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die an eine gemeinsame Luftleitung anzuschliefsenden Fernzünder nicht mit regulirbaren, sondern mit unveränderlichen, aber in der Gröfse abgestuften Luftdurchlässen versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE117995C true DE117995C (de) |
Family
ID=387224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT117995D Active DE117995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE117995C (de) |
-
0
- DE DENDAT117995D patent/DE117995C/de active Active
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