DE215247C - - Google Patents

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DE215247C
DE215247C DENDAT215247D DE215247DC DE215247C DE 215247 C DE215247 C DE 215247C DE NDAT215247 D DENDAT215247 D DE NDAT215247D DE 215247D C DE215247D C DE 215247DC DE 215247 C DE215247 C DE 215247C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
In die Brennstoffzuleitung für eine Preßgaslampe mit Zündflamme schaltet man bekanntlich ein Ventil.ein, das von dem Druck des Gases so gesteuert wird, daß bei geringem Druck die Leitung für die Zündflamme, bei erhöhtem Druck die für die Hauptflamme geöffnet ist. Diese Preßgaslampen werden also alle von einer Stelle aus durch Erhöhung des Gasdruckes ent- ■ zündet, wobei die Zündflamme . erlischt, und
ίο durch Herabsetzung des Druckes unter gleichzeitiger Entzündung der Zündflamme gelöscht. Beim Auslöschen einer einzelnen dieser Lampen durch Schließen eines hierfür eingeschalteten Hahnes wird die Zündflamme nicht entzündet, da diese durch das vom Gasdruck gesteuerte Ventil von der Gasleitung abgeschlossen bleibt. Es müßte also eine solche Flamme stets von Hand wieder angezündet werden.
Durch die Erfindung, die in einem Ausführungsbeispiele in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, wird das Abstellen von Einzelflammen unter Beibehaltung der selbsttätigen Wiederentzündung ermöglicht. In der Brennstoffzuleitung α der Preßgaslampe b ist eine der bekannten, vom Gasdruck abhängigen Absperrvorrichtungen c angebracht, die bei hohem Druck die zur Lampe b führende Hauptleitung a offen läßt und die Zündleitung d absperrt, bei geringem Gasdruck aber die Nebenleitung d für die Zündflamme e öffnet und den 'Durchgang zur Lampe b schließt. Nach der Erfindung ist zwischen der Hauptleitung α und der für die Zündflamme dienenden Nebenleitung d eine zweite Verbindung hergestellt, in die eine Druckminderungsvorrichtung h eingeschaltet ist, die den hohen Gasdruck für die Zündflamme herabsetzt. An der Abzweigung dieser Verbindung g ist eine Absperrvorrichtung f angebracht, die z. B. aus einem Dreiweghahn bestehen kann. In der einen Endlage läßt der Hahn den Brennstoff zu der Lampe b, in der anderen dagegen durch die Druckminderungsvorrichtung h in die Nebenleitung d für die Zündflamme e treten. Durch diese Vorrichtung wird folgender Arbeitsgang ermöglicht: Ist der Hahn f. geöffnet und herrscht in der Leitung a niedriger Druck, so wird durch die selbsttätige Absperrvorrichtung c die Zündflamme e gespeist. Wird der Druck in der Leitung α erhöht, so schaltet sich die Absperrvorrichtung c um, die Zündflamme e erlischt, und es brennt die Lampe b. Wünscht man nun diese Lampe zu löschen, so schließt man den Dreiweghahn f, wodurch das Gas der Lampe entzogen und unter Verminderung seines Druckes durch die Vorrichtung h der Zündflamme e zugeführt wird. Tritt an Stelle des hohen Druckes in der Leitung α wieder niedriger Druck, so strömt durch die-Verbindung g kein Gas mehr über. Dafür schaltet sich aber die selbsttätige Absperrvorrichtung bei c um, und die Zündflamme erhält von dort, her ihr Gas. Andererseits kann, solange in der Leitung α hoher Druck herrscht, der Hahn f jederzeit wieder geöffnet werden, wodurch sich die Lampe b an der kleinen Flamme e wieder entzündet, bevor der Hahn f die Verbindungsleitung g absperrt. Öffnet man aber den Hahn f, während in der Leitung a
niedriger Druck herrscht, so wird durch die selbsttätige Absperrvorrichtung c dafür gesorgt, daß das Gas nicht zur' Lampe b, sondern nur durch die Leitung d.zm Zündflamme e gelangt. Für Anlagen mit ständig hohem Druck kann die selbsttätige Absperrvorrichtung c fortgelassen werden.
Die Verbindung g mit der Druckminderungsvorrichtung h kann man auch an jeder beliebigen anderen Stelle vor dem Abschlußorgane f anbringen. In diesem Falle aber erlischt die Zündflamme bei Entzündung der Hauptflamme durch Öffnen des Hahnes f nicht. Statt die Verbindungsleitung g in die Zündleitung d münden zu lassen, kann man sie natürlich auch bis zur Zündflamme führen oder sogar eine besondere Zündflamme hierfür anbringen, wobei die beiden Flammen sich gegenseitig entzünden müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Preßgaslampe mit einer von der Hauptleitung abzweigenden Zündflammenleitung und mit selbsttätigem Gasstromumschalter, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hauptleitung ein Absperrorgan ff) und zwischen der Hauptleitung und der Zündflamme eine zweite Verbindungsleitung mit einem Druckminderungsventil (h) angeordnet ist, zum Zwecke, bei geschlossenem Hahn ff) die Zündflamme zu speisen. ' '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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